Bücher aus dem Automaten. Keine schlechte Idee. Wieso nicht überall?Der Hamburger Automatenverlag hat diverse solcher Geräte im Universitätsviertel und in der Chance aufstellen lassen und bietet 10 Bücher aus dem Frühlingsprogramm an.
»Wir bieten in Hamburg Literatur in fremden Kontexten an, an unerwarteten Orten und rund um die Uhr. Wir wollen Menschen erreichen, für die der Weg in die Buchhandlung nicht selbstverständlich ist, die nachts dringend Lektüre brauchen oder ein Geschenk oder eine lange Busfahrt vor sich haben« schreibt der Verlag in seiner Pressemeldung.<<
Ein solches Vergnügen kostet 4 Euro und verspricht besondere Unterhaltung. Denn hier werden keine Resposten aussortiert, sondern man findet auch (z.B.) Krimis von Gunter Gerlach.
Der Automatenverlag ist übrigens nicht der Erste, der hier auf Erfolg hofft, denn bereits 1912 versuchte der Reclam Verlag das Gleiche, scheiterte aber an hohen Reparaturkosten.
Quelle: Read that
Foto: Hamburger Automatenverlag
























3 Kommentare:
So würde Eugen Roth die Sache wohl sehen:
Ein Mensch seht ihn die Stadt durchhasten, sucht dringend einen Postbriefkasten. Vor allem an den Strassenecken, vermeint er solchen zu entdecken. Doch wohin ist er hier geraten? An jedem Eck Buchautomaten.
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