John Irving (68) hat nun in einem Interview gesagt, dass er seine Bücher stets mit dem Ende beginnt, genauer: Mit dem letzten Satz.
Er selbst sagt, er braucht das Ende, um überhaupt anfangen zu können.
>> "Wenn du es kristallklar vor dir siehst, wenn du den Standpunkt und den Ton des Endes hast, dann geht es dir wie mit dem Refrain eines guten Songs", sagte er. <<
Alles andere wäre zielloses Schreiben und würde zu nichts führen, sagt er. So hat er es bei allen seinen Büchern gemacht. Wenn er erst einmal den letzten Satz hat, kann er von vorne auf diesen Satz hinschreiben, und hat ein festes Ziel vor Augen.
Ob dies nun eine Technik ist, oder einfach der persönliche Weg um seine Geschichten zu schreiben, bleibt offen. Aber sicherlich ist es ein Geheimtipp, und wird zukünftig von einigen anderen ausprobiert.
(Als Gegenbeispiel: Stephenie Meyer hat ihre Biss-Reihe aufgrund eines Traums geschrieben. Sie hat eine Szene aus dem ersten Teil geträumt, und als sie wach wurde, wollte sie wissen wie die Geschichte weiter geht, und was drum herum passiert. So ist sie zum schreiben gekommen, und eine super erfolgreiche Buch-Reihe herausgegeben.)
Quelle: Rheinische Post Online
Foto: AP
























2 Kommentare:
Meyers Technik finde ich ja super! Ich habe oft auch abgedrehte, gruselige oder spannende Träume! Jetzt weiß ich, was ich zukünftig mit diesen anstellen kann! ^^
Siehste Mal... so schnell kann es gehen... und man wird der nächste Star-Autor.
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