Den ganzen Tag wurde das Ergebnis erwartet und nun endlich ist es da.
Bei dem Gewinner handelt es sich um einen thailändischen Film namens "Onkel Boonmee". Regisseur Apichatpong Weerasethakul kann seine Ehrung kaumm glauben und sagt der Preis sei für ihn "wie eine Geschichte aus einer anderen Welt".
"In seinem Film geht es um die Titelfigur Onkel Boonmee, der sich an frühere Leben erinnern kann; ein verlorener Sohn kehrt als Affengeist zurück, eine tote Frau taucht im Leben ihres Mannes wieder auf. Weerasethakul dankte "den Geistern in Thailand", die das Team während der Dreharbeiten umgeben hätten."
Beste Schauspielerin wurde die Französin Juliette Binoche. Während sie sich alleine über ihren Preis freuen konnte wurde der Preis für den besten Schauspieler an zwei Männer vergeben. Der Spanier Javier Bardem und der Italiener Elio Germano wurden beide ausgezeichnet.
"Erstmals im Wettbewerb war auch ein Film aus dem Tschad. Regisseur Mahamat-Saleh Haroun wurde für "Un homme qui crie" mit dem Preis der Jury geehrt. Den Großen Preis verlieh die Jury - dieses Jahr unter Vorsitz von US-Kultregisseur Tim Burton - dem französischen Filmemacher Xavier Beauvois für "Des hommes et des dieux". Für die beste Regiearbeit zeichnete die Jury den französischen Filmemacher Mathieu Amalric aus. Für das beste Drehbuch wurde der Südkoreaner Lee Chang-dong mit seinem Werk "Poetry" geehrt. Die Goldene Kamera für den besten Debütfilm erhielt der Mexikaner Michael Rowe für "Año Bisiesto"."
Die Filmfestspiele in Cannes sind jedes Jahr ein Highlight und die größten Stars geben sich die Ehre dort zu erscheinen. Das Festival findet bereits zum 63. Mal in Cannes statt, die Palme wird erst seit 1955 vergeben und ehrt Schauspieler, Regisseure und Drehbuchautoren. Mittlerweile zählt die goldene Palme, neben dem "Academy Award" zu einem der begehrtesten Filmpreise weltweit.
Quelle: sueddeutsche + Spiegel
Foto: Reuters
























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