Dienstag, 8. Juni 2010

Das Lesezeichen von Morgen

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juni 08, 2010
Offenbar ist ein neue Generation von Lesezeichen auf dem Weg in die Moderne Welt. Mit dem neuen Lesezeichen soll es noch einfacher werden - denn man brauch sich selbst nicht mehr drum kümmern.

Man kann nach dem Lesen einfach das Buch zuklappen und das Lesezeichen macht seinen Job selbst. Zumindest wenn alles klappt, denn: "Das flexible Band wird am Buch befestigt und springt beim Blättern automatisch mit um. So markiert das Lesezeichen immer die aktuelle Seite ohne das Dazutun das Lesers."

Noch ist das Lesezeichen auf dem Markt nicht zu erwerben, sondern wirklich noch in seinen Babyschuhen und lediglich eine Skizze des Designers Hyeon Joo Lee existiert. Für dieses Design hat er 2009 bereits den Red Dot Award erhalten.

Ein weiteres Bild, dass die Arbeit besser visualisiert findet man HIER.






Ist das wirklich das Lesezeichen der Zukunft? Und: Brauchen wir das wirklich?



4 Kommentare:

Michael Petrikowski on 8. Juni 2010 11:31 hat gesagt…

Das Lesezeichen wird es wohl nie geben, da die Umsetzung (Entwicklungskosten) zu hoch sein werden. Außerdem könnte es sein, dass das Lesezeichen keine Marktakzeptanz haben wird.

Falballa on 8. Juni 2010 11:45 hat gesagt…

Ich vermute, dass es produziert werden wird.. weil die Menschen es nicht sein lassen können unnütze Dinge heraus zu bringen. Und es wird auch Menschen geben die es kaufen.

Grundsätzlich denke ich aber, es wird den Markt nicht erobern.

Michael Petrikowski on 8. Juni 2010 16:48 hat gesagt…

Wenn man von Entwicklungskosten von 100.000 Euro ausgeht und diese mit 5 Cent pro Lesezeichen wieder erwirtschaften will, müssen zwei Millionen Lesezeichen verkauft werden. Im freien Verkauf dürten der Absatz etwa 5.000 bis 8.000 Stück betragen. Man müsste also entweder eine große Verlagsgruppe oder einen der großen Buchhändler als Kunden gewinnen, die das Lesezeichen z.B. für Werbezwecke nutzen könnten, um genug Lesezeichen abzusetzen.

Andreas Schneider on 8. Juni 2010 17:18 hat gesagt…

Dass dieses Lesezeichen produziert werden wird, kann ich mir gut vorstellen. Ob sich die Entwicklung und Produktion rechnet, steht auf einem anderen Blatt...

Irgendwie kommt mir diese Neuentwicklung bekannt vor: Vor einigen Jahren gab es Lesezeichen aus Plastik, an denen oben eine Art Galgen angefügt war. Dieser ist auch immer in der aktuellen Seite geblieben.

Ich würde so ein Lesezeichen nicht kaufen, ich hätte Angst, dass dieser Mechanismus die Seiten des Buches beschädigen könnte.
Meine Lesezeichen bestehen aus allem, was mir zwischen die Finger kommt (Kassenzettel, Postkarten...)

 

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