Lena Falkenhagens Roman heißt "Die Lichtermagd". Die Begründung der Jury (Ausschnitt):
"Lena Falkenhagen breitet ein beeindruckendes Panorama mittelalterlichen Lebens vor ihren Leserinnen und Lesern aus. Hass und Gier, aber auch Liebe und Hoffnung werden anhand Luzindes Schicksals meisterhaft beschrieben. Besonders beeindruckte auch die Sprachgewalt der Autorin, mit der sie den einzelnen Gruppierungen in diesem Roman einen einzigartigen Ausdruck gibt."
Zum Roman:
"Schauplatz des Romans Die Lichtermagd (erschienen im Wilhelm Heyne Verlag) ist Nürnberg, Mitte des 14 Jahrhunderts. Luzinde, die nach der Heiligen Luzia, der Lichtbringerin, benannt wurde, lebt in einem Beginenkloster. Als ihr Geheimnis, Mutter eines unehelichen Kindes zu sein, verraten wird, wird sie von dort verjagt. Ihr Absturz ist tief, denn für eine Bettlerin hat niemand Mitleid. Als eine jüdische Familie die Christin als Schabbesmagd anstellt, eröffnet sich ihr eine faszinierende, fremdartige Welt. Niemand ahnt, dass die Lichtermagd das Schicksal hunderter Nürnberger Juden entscheiden wird."
Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Den zweiten Platz belegte Stefanie Gerstenberger mit "Das Limonenhaus" und dritte wurde Corinna Castner mit "Die verborgenen Kammer" .
























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