Doch seine Familie hat ganz andere "Probleme" - es geht ums Erbe. Stieg Larsson hat die letzten 32 Jahre seines Lebens mit Eva Gabrielsson verbracht, sie aber nie geheiratet. Ein Testament gab es nicht. Das Geld ging somit an den Bruder und den Vater.
Jetzt sollte es Verhandlungen mit der Ex-Frau/Freundin geben, denn die beiden Familienangehörigen wollten sie nicht ganz ohne etwas da stehen lassen, außerdem erhebt sie Ansprüche, da sie ja so lange mit ihm zusammen war. Die Verhandlungen kamen auch zu stande, blieben aber ergebnislos, das Eva mit dem Angebot nicht zufrieden war. Man bot ihr einen Landsitz und umgerechnet 2,1 Millionen Euro - das ist ihr nicht genug. Denn auch sie weiß, dass die Krimi Reihe weit mehr eingespielt - geschätzt das fünf fache.
"Joakim Larsson warf Gabrielsson vor, ihn und seinen Vater «fünf Jahre verunglimpft zu haben». Gabrielsson reagierte dagegen mit dem Vorwurf, die Larssons hätten die Gespräche einseitig abgebrochen und darüber ihrem Anwalt nur eine kurze Mitteilung zukommen lassen. Sie will nach dem Sommer ein Buch über ihre Rolle bei der Entstehung der Millennium-Trilogie veröffentlichen."
Es ist traurig, dass Leute um Geld streiten, dass ihnen eigentlich gar nicht zusteht, und ihnen nur zugekommen ist, weil jemand gestorben ist. Bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf.
Unglaublich, aber wahr.
Bildquelle: AP
























0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen