Montag, 2. August 2010

2012 - Kulturolympiade in London

Eingestellt von Falballa um Montag, August 02, 2010
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Offenbar plant London für 2012 eine 'Kultur-Olypmiade', die die richtigen Plympischen Spiele begleiten.

Diese wird bereits seit 2008 geplant und soll auf den sportlichen Anlass einstimmen und begleiten.

Lange jedoch wirkte das Unternehmen unfokussiert, kaum öffentlich wahrnehmbar und wurde zum Gespött in der Londoner Kunstszene. Würde es mehr sein können als ein Marketinginstrument für den Tourismus? Mehr als Entertainment? Würde es einen roten Faden geben? Gut gemacht, hätte die Kultur-Olympiade das Potenzial, mehr als nur eine hübsche Zugabe zu sein und ein breites Publikum anzusprechen. Als London vor fünf Jahren als Austragungsort der Olympischen Spiele von 2012 gewählt wurde, gab es zunächst vor allem hochtönende Verlautbarungen: Die Kultur-Olympiade sollte das Gesicht der Olympischen Spiele für immer verändern und eine grosse, nationale Feier der multikulturellen Vergangenheit des Landes werden.

Letztes Jahr wurde Tony Hall als Verantwortlicher festgelegt, und hat die ersten wichtigen Entscheidungen getroffen. Zuerst hat er ein Gremium gestellt. Für alle Projekte und Veranstaltungen der Kultur Olympiade werden rund 75,5 Millionen Pfund aus verschiedenen Quellen einfliessen.

Im Oktober wurden die ersten 12 Grossprojekte benannt, die über das Land verteilt stattfinden sollen.
Viele der unter dem Motto Artists Taking the Lead mit je 500 000 Pfund dotierten Unternehmungen muten allerdings – zumindest auf dem Papier – im besten Falle kunsthandwerklich an: Darunter sind zehn Meter hohe, gehäkelte Löwen in Nottingham von Shauna Richardson, LED-Panels an Londoner Bushaltestellen, auf denen die Wartenden eigene Kunstwerke schaffen können (von Alfie Dennen und Paula Le Dieu), ein Fussballfeld inmitten schottischer Wälder von Craig Coulthard, ein aus gestifteten Holzobjekten gebautes Floss (Lone Twin), das der englischen Küste entlangschippern wird, und eine überdimensionale Godiva-Figur, die, von Fahrradfahrern gezogen, ihren Weg von Coventry nach London antreten soll (Imagineer Productions). Hauptsache gross, schien die Devise zu lauten. Die Pacitti Theatre Company wird aus spektakulären Freilicht-Kunstveranstaltungen in East Anglia einen Film zum Thema «Home» mit Musik von Michael Nyman zusammenstellen; in dieses vergleichsweise vielversprechende Projekt soll auch das Royal Ballet mit einer Choreografie von Wayne McGregor eingebunden sein. Verheissungsvoll klingt auch das unter Federführung der Royal Shakespeare Company geplante World Shakespeare Festival.

Wer einen ausführlichen Bericht lesen will, folgt dem Link: Klick mich zum lesen!

 

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