Freitag, 13. August 2010

Alexander Higgins ist tot

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 13, 2010
Alexander Higgins hat über die gefährlichen Dinge berichtet und war für AP einer der wichtigsten Journalisten. Er war einfach immer nah am Geschehen, oder mittendrin.

1979: Bericht über die Geiselnahme in der Us-Botschaft in Teheran
1991: Bericht aus dem Golfkrieg
Später: Der Umgang mit Terrorverdächtigen im Gefangenenlager in Guantanamo.

Ein bewegtes Leben in dem er viel gesehen hat und der Welt alles mitgeteilt hat. Jetzt ist er am Donnerstag im Alter von 66 Jahren gestorben. In einer Klinik in der Schweiz ist er an  einem Krebsleiden gestorben. Das teilte jetzt seine Frau mit.

Zuletzt war er in der Schweiz als Chef des Genfer Büros der AP tätig. Seit 1972 war er für AP tätig. Erst arbeitete er in Bonn als Deutschlandkorrespondent und ging dann nach Teheran. Dort berichtete er über die Geiselnahme der US-Botschaft. Und er berichtete solange, bis er 1980 von der iranischen Regierung ausgewisen wurde.

Seine Karriere begann als Putzmann und Hilfskraft für den lokalen Fernsehsender WOAY im US-Staat Virginia. Als ein Sportreporter erkrankte, ergriff Higgins die Chance und sprang für ihn ein.Kollegen beschreiben ihn als außergewöhnlich lebensfrohen und freundlichen Menschen. «Sandy war ein freundlicher, bescheidener Kollege, dem sich jeder öffnete, auch wichtige Quellen», sagt sein langjähriger AP-Weggefährte Larry Heinzerling. «Diese Eigenschaft trug dazu bei, dass er ein so ausgezeichneter Reporter wurde.»

 

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