![]() |
| Bildquelle |
Insgesamt wurden wohl 120 Texte eingesendet, und 9 sind in der aktuellen Ausgabe zu finden. Dabei gab es Liebesbriefe, Haushaltsreden vom Stadtrat, und sogar ein Erpresserschreiben.
Zweck der Aktion ist wohl, dem Leser zu zeigen, wie man schöner Schreiben kann, "Abstraktes konkreter" macht, "Unpersönliches persönlich" und "Verschwurbeltes klar". Jedes Originaldokument wurde nach den Korrekturen mit allen Verbesserungen abgedruckt, auch wenn es dann schon einmal mehr rot als schwarz wurde. Darunter erklärt der Rektor auch, warum er die Verbesserungen vorgenommen hat.
Andere fragen sich allerdings, was 'Die Zeit' mit dieser Aktion erreichen wollte, denn Kritiker sehen den Mehrwert nicht, und befürchten das Sommerloch hätte sie zu dieser sinnfreien Aktion getrieben. Den einzigen Gewinn sollen die Lese haben, die die Zuschriften eingesendet haben, denn sie stehen jetzt einmal in der Zeit.
Ich muss sagen, ich finde die Aktion eigentlich unglaublich gut. Manchmal sind es ja doch wertvolle Tipps. Und die Leute wollten ja korrigiert werden, als sie ihre Texte eingeschickt haben. Deswegen finde ich die Kritik nicht ganz angebracht. Es zeigt Nähe zu den Lesern.
Was haltet ihr von der Aktion?
























0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen