Dienstag, 17. August 2010

Günter Grass will nichts mit dem IPad zu tun haben

Eingestellt von Falballa um Dienstag, August 17, 2010
Günter Grass mag das geschriebene Buch und dafür steht er auch ein. Mit seinem Verleger hat er jetzt abgesprochen, dass keines seiner Werke für elektronische Lesegeräte, wie zum Beispiel dem IPad, zugänglich gemacht werden soll. Er rät allen Autoren ebenfalls, Selbstbewusstsein zu entwickeln, denn noch gibt es kein Gesetz, das den Autoren schützt.

Grass glaubt nicht, dass die elektronischen Neuerungen dem Buch etwas anhaben können: «Ich glaube nicht, dass damit das Buch erledigt ist.» Es werde eine andere Wertigkeit bekommen. Die Massenproduktion werde sich reduzieren, und das Buch wieder das Ansehen eines «aufbewahrenswerten, vererbbaren Gegenstandes» erlangen.

 Wie steht ihr dazu? Sollten Autoren sich für den neuen Markt öffnen, oder sollten sie sich wehren und auf das gedruckte Buch bestehen?

1 Kommentare:

Alexandra on 17. August 2010 09:49 hat gesagt…

Hm... gute Frage, ich denke, das muss jeder für sich entscheiden. Es hat natürlich vor und nachteile, wie alles das man tut *gg* Aber so generell würde ich das nicht entscheiden wollen, schliesslich sind alle mündige Erwachsene und machen sich da sicher auch schon länger Gedanken dazu.

Ich denke, man müsste erst da beginnen wo das Übel seinen Ursprung hat, eben die Autoren besser schützen, sonst kommt es dann doch noch so raus wie bei der Musikindustrie das nach Jahren das der ganze Markt am Boden ist. Und dass muss und darf nicht sein, man sollte ja aus den Fehlern von anderen lernen.

Wobei so schlimm es vielleicht gar nicht wird, weil Musik noch mal ein anderes Massenmedium ist das wirklich praktisch jeder verwendet. Das lesen also somit die Bücher haben dann doch noch ein klein wenig ein anderen Stellen wert, einfach weil man sich am lesen aktiv beteiligt und nicht wie bei der Musik nur konsumiert.

 

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