Mittwoch, 30. Juni 2010

Service Studie Buchhandlung

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"Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat Buchhandels-Filialisten hinsichtlich Beratungskompetenz und Atmosphäre in den Buchhandlungen untersucht."

Insgesamt wurden 12 Buchhandels Filialisten von den Marktforschern untersucht und mit rund zehn Besuchen vor Ort begutachtet.


Dabei wurde auf die unterschiedlichsten Dinge geachtet:
  • Kompetenz
  • Freundlichkeit der Mitarbeiter
  • Erscheinungsbild der Filialen
  • Vielfalt des Angebots
  • Zusats-Servies
  • Kinderspielecken
  • Getränkeangebot
Gesamtsieger der Studie wurde die Mayersche-Buchhandlung. Die offizielle Begrüdung sagt: "Das Unternehmen überzeugte unter anderem  durch attraktive Sitzecken, Kinderspielmöglichkeiten und die kürzesten Wartezeiten bis zur Beratung".

Auf Rang zwei landete Buch Habel, und hier wurden besonder gelobt die Freundlichkeit der Mitarbeiter und das breite Literaturangebot. Osiander ist der Drittplatzierte und konnte vor allem mit kostenlosen Wasserspendern und einer kompetenten Beratung punkten.

http://www.disq.de/studien.php

Zuviele Bücher im Regal?

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Auf boersenblatt habe ich jetzt eine interessante Seite entdeckt, und möchte euch natürlich direkt davon berichten.

Das Ankaufsportal regalfrei.de ist nach der ersten Beta-Phase nun voll in Funtkion. Überarbeitet wurden der Preisalgorithmus und die Angebotsquote.

Laut dem Nutzer Regalfrei.de können Nutzer auf dieser Seite ihre gebrauchten Bücher verkaufen.

"Keine Registrierung, keine Auktionen, kein langes Warten auf den Einzelerlös. Stattdessen: einmal packen, kleben und versenden – schon ist wieder Platz im Bücherregal. Die Auswertungen der Betaphase hätten gezeigt, dass 65 Prozent aller Regalfrei.de-Besucher den Service aktiv nutzten und ihre gebrauchten Bücher als ISBN-Liste unter Regalfrei.de eingaben. Im Schnitt wurden etwa sieben Bücher pro Besucher eingegeben und über zehn Bücher pro Paket durch Regalfrei.de angekauft. Die aktive Vermarktung des Ankaufportals soll ab sofort im Internet und mit dem Aufbau vertrieblicher Kooperationen beginnen.

Klingt für mich nach einem interessanten Angebot. Hat zufällig schon jemand von euch Erfahrung damit gemacht?

https://www.regalfrei.de/

Ausstellung zum Jubiläum

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Zum 60. jährigen Jubiläum des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird es in Berlin Lichtenberg eine Ausstellung geben. Die Wanderausstellung wird unter dem Titel "Widerreden - 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" inszeniert.

Diese Ausstellung findet vom 12. Juli bis zum 25. Juli statt und kann montags, dienstags, donnerstag und freitags von 09.00-20.00h besucht werden, mittwochs  von 13.00-20.00h. Samstags ist geöffnet von 09.00-16.00h.

"Seit 1950 steht der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für die deutsche Auseinandersetzung mit Frieden und Verständigung und gilt als eine der namhaftesten kulturellen Auszeichnungen der Nachkriegsgeschichte. Die Ausstellung erzählt in Bildern und Texten die Geschichte des Preises von seiner ersten Verleihung bis heute. Zum Jubiläum ist ein Sammelband erschienen: In „Widerreden“ – 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels beleuchten Wissenschaftler, Journalisten, Preisträger und ehemalige Laudatoren die Geschichte des Preises als Bestandteil des kulturellen Gedächtnisses der Deutschen und dokumentieren ihn im Spiegel von Kultur und Gesellschaft:"

 Direktlink zur Homepage: http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/

Es gibt anscheinend auch etwas schriftliches dazu:

"Widerreden“ – 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Herausgeber: Wolfgang Frühwald, Stephan Füssel, Niels Beintker und Martin Schult, MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-7657-3088-7, 34,90 Euro.

Debatte um Urheberrecht

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Deutsche Verleger haben erneut eine Diskussion um das Urheberrecht losgetreten, und wollen, dass zum Schutz von Medieninhalten im Internet das Urheberrecht überarbeitet wird. 

Größter Vorwurf ist die fehlende Aktualität, denn das momentan geltende Gesetzt ist von 1965 und greift die rasant Entwicklung im Inernet nicht in allen seinen Facette auf. Anstoß für die Diskussion gab Christian Nienhaus, Vorsitzender des Zeitungsverlegerbandes Nordrhein-Westfalen, beim intern. Zeitungskongress Köln. Google zum Beispiel habe die Möglichkeit systematisch Inhalte und Verlage abzugreifen, und steht mit dieser Möglichkeit als Unternehmen nicht alleine da. Das geistige Eigentum müsse besser geschützt werden, daher bräuchten Presseverlage ein gesondertes Schutzrecht und dieses sei "dringend geboten".


Die Deutschen Verlägerbände haben bereits am Montag beim Bundesjustizministerium vorgesprochen. „Der Gesetzgeber sollte den Verlagen im Interesse der freien Presse, die  für Demokratie und Wissensgesellschaft unverzichtbar ist, die Chance  zum Schutz ihrer wirtschaftlichen und organisatorischen Leistung geben“,  sagte FOCUS-Verleger Dr. Hubert Burda in seiner Funktion als Präsident  des Verbands Deutscher Zeitungsverleger.



Aber auch kritisiert werden die Medienangebote von ARD und ZDF. "In Köln kritisierte Nienhaus eine „schrankenlose Expansion“ der  öffentlich-rechtlichen Sender im Internet, vor allem bei mobilen  Anwendungen. Aufsichtsgremien würden die textlastigen Angebote der  Sender „unkritisch durchwinken“, monierte der Verbandschef, der zugleich  Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe ist. Dadurch würden die  Entwicklungsperspektiven privater Medien nachhaltig beeinträchtigt."


Deren Onlineangebot wird einem Drei-Stufen Test unterzogen, zu dem sie allerdings erst durch den Rundfunkänderungsstaatsvertrag beauftragt werden mussten. Reuglär ist es ihnen nur gestattet Inhalte zu präsentieren, die auch "sendungsbezogen" sind ins Internet zu stellen. Außerdem müssen diese Inhalte nach sieben Tagen gelöscht werden, Angebote zu Sport- und Großereignissen bereits nach 24 Stunden.

Angebote, die den Drei-Stufen-Test bestehen, dürfen auch längefristig online bleiben. Für eine solches langfristiges Angebot muss nachgewiesen werden, dass es eine redaktionelle Begründung gibt.


"So könnte es beispielsweise sinnvoll sein, während laufender  Koalitionsverhandlungen auch noch Berichte über die eigentliche Wahl und  das Geschehen danach im Internet bereitzuhalten, um einen  Gesamtüberblick über die politischen Entwicklungen zu bieten."



Dienstag, 29. Juni 2010

Literatur auf dem Weg ins Kino

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Aus Cinemascop habe ich einen Beitrag zum Thema "Literatur im Kino" gefunden. Dazu gibt es folgende Informationen:

"Pippa Lee ist fünfzig und fragt sich: Ist das Leben schon vorbei? Oder geht es vielleicht nochmal ganz von vorne los? Rebecca Miller hat ihren gleichnamigen Roman mit großem Staraufgebot verfilmt."

Titel: Pippa Lee
ISBN-13: 9783596180653
Autor: Miller, Rebecca
Verlag: Fischer Taschenbuch Vlg.



Argentinien feiert 200. Jubiläum

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Bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wird unter dem Motto "Cultura en Moviemento - Kultur in der Bewegung" das diesjährige Ehrengastland Argentinien sich besoners präsentieren.

Die Frankfurter Buchmesse findet vom 06. bis 10. Oktober statt. Besonders wird sein, dass die yentrale Präsentation in der Ehrengasthalle als Labyrinth dargestellt würde.

"Darin sollen für die argentinische Geschichte und Gegenwart wichtige Themen dargestellt werden, wie zum Beispiel die Unabhängigkeitsbewegung, der Umgang mit den indianischen Ureinwohnern und die Militärdiktatur von 1976 bis 1983. «Man kann unsere Kultur nicht ohne unsere Art der geschichtlichen Aufarbeitung verstehen», sagte Faillace. Das zweitgrößte südamerikanische Land feiert in diesem Jahr sein 200. Jubiläum als Republik.

45 argentinische Autoren werden während der Buchmesse die Literatur ihres Landes repräsentieren. Ein besonderes Augenmerk liegt aber auf den als Nationalschriftsteller verehrten Jorge Luis Borges (1899-1986) und Julio Cortázar (1914-1984)."

Der Erzählband von Borges war auch die zündende Idee für das Labyrind, denn in dem Band "Im Labyrinth" vergleicht er die Bibliotheken und die Welt mit Labyrinthen. Die Präsidentin des Organisationskomitees, Magdalena Faillace, sagt, die Ehrengasthalle werde "sowohl mysteriös als auch transparent sein". Das Land Argentinien soll als Land mit kultureller Vielfalt dargestellt werden.

Großer Literaturpreis Bern ist vergeben

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Der Große Literaturpreis Bern geht dieses Jahr an Lukas Hartmann. Der Preis wird von der Stadt und dem Kanton Bern vergeben.

Geehrt wird der Berner Schriftsteller für sein Gesamtwerk, bestehens aus Romanen und Kinderbüchern.

Die Verleihung des Preises wird im Rahmen des am 26. August stattfindenden Berner Literaturfestes vergeben. Die Veranstaltung findet im Kuturzentrum Progr statt.

Zum ersten Mal wieder der Preis von Kanton und der Stadt gemeinsam gegeben uns ist mit 30.000 Franken dotiert.

Am 24. August erscheint Lukas Hartmann neuer Roman "Finsteres Glück" beim Diogenes Verlag.

Montag, 28. Juni 2010

Kieler Kulturpreis 2010 geht an Feridun Zaimoglu

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Feridun Zaimoglu wurd jetzt mit dem Kulturpreis der Landeshauptstadt Kiel (Schleswig-Holstein) ausgezeichnet. Ein Sprecher der Stadt hat jetzt mitgeteilt, dass er die Auszeichnung ihm Rahmen einer Festsitzung bei der Ratsversammlung erhalten hat.

In der Begründung der Jury heißt es, Zaimoglu habe «sich national und international als Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor hohe Anerkennung erworben».

"Dass seine Heimatstadt Kiel ihm diese Auszeichnung verleihe, sei für ihn eine ganz besondere Ehre, sagte Zaimoglu. Er fühle sich der Fördestadt und ihren Menschen sehr verbunden. «Kiel ist für mich der Ort, an dem ich zu Hause bin, der mich aber auch ständig neu inspiriert», sagte er.
Zaimoglu wurde 1964 im anatolischen Bolu geboren, kam 1974 nach Deutschland und lebt seit 1985 in Kiel. Er studierte Kunst und Medizin und arbeitet als Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor. Seit seinem Debüt «Kanak Sprak» (1995) wird er den Angaben zufolge für seine Wortgewalt und poetischen Bilder gelobt. Zu seinen bekanntesten Büchern gehören der Erzählband «Zwölf Gramm Glück» sowie die Romane «Leyla» und «Liebesbrand». 2009 erschien der Roman «Hinterland». Für sein Werk erhielt Feridun Zaimoglu bereits zahlreiche Auszeichnungen."
Diese Auszeichung wird alle zwei Jahre verliehen und wechselt sich mit dem Wissenschaftspreis ab.

Fantasytage in Düsseldorf

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Gerade habe ich auf "Fantastische Bücherwelt" von den Fantasytagen in Düsseldorf/Neuss gelesen. Diese finden dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt. Diesmal in der Stadthalle Neuss und Im Novotel Düsseldorf. Es wird ein buntes Programm geben, dass sich aus Bühnenshows, Wettbewerben, Lesungen, Workshops und Attraktionen zusammensetzt. Sie finden dieses Jahr statt vom 01.-03.10.2010


Die FANTASYDAYS® starteten erfolgreich im Sommer 2007. Nun treffen sich hier jedes Jahr gleich gesinnte Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen des Fantastischen, um ein Wochenende lang in eine andere Welt einzutauchen. Für alle Altersklassen ist auf jeden Fall etwas dabei. Man spricht über Harry Potter, kämpft wie Luke Skywalker, schminkt sich wie Sailer Moon oder feiert wie einst Jack Sparrow. Es könnte durchaus sein, dass Elphaba, die Hexe von Oz, auf Spiderman trifft, um gemeinsam mit den Gefährten aus "Der Herr der Ringe" auf Reise zu gehen, damit die Elfenwelt verteidigt wird.

Alles ist möglich, alles ist erlaubt, dank verschiedenster realer Fanfictions. Die Veranstaltung, deren Konzept von Marc Blasweiler entwickelt wurde, fand zum ersten Mal im Sommer 2007 auf Burg Satzvey mit knapp 2.500 Besuchern statt. Mit einem Besucherrekord von über 5.500 Gästen etablierten sich die FANTASYDAYS im Sommer 2008. Im Jahr 2009 fanden die FANTASYDAYS® erstmals als Erlebniswelten in Burg-Wächter Castello in Düsseldorf statt. Mit einem erneuten Besucherrekord von insgesamt 6.500 Fantasy-Fans, über dreißig Ehrengästen, mehr als zwanzig Entertainment-Punkte und 20 Workshops haben sich die FANTASYDAYS® als erste Multi-Genre-Convention Deutschlands behauptet.

Es gab viel positives Feedback, sowohl von Besuchern als auch von Künstlern und anderen Gästen und wir freuen uns natürlich das es auch vielen Leuten echt toll gefallen hat. Wir werden weiter am Konzept feilen, damit wir euch nächstes Jahr weitere interessante Ehrengäste und attraktive Vorträge, innovative Workshops und Wettbewerbe, sowie ein erneut riesiges Entertainment-Programm bei den FANTASYDAYS® bieten können. Also können wir nur sagen: Wir sehen uns bei den FANTASYDAYS® 2010 im NOVOTEL Düsseldorf Neuss am Rosengarten.

Zwar steht er nicht im Zentrum der Fantasy-Tage, aber er wird stattfinden, der Mittelaltermarkt.  Für aktuelle Informationen kann man sich auf der Homepage umschauen: http://www.fantasydays.de/

Danke an Fantastische Bücherwelt für den Tipp.

Openko und Zielinski sind tot!

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 Andras Openko ist ein österreichischre Dichter und ist am Sonntag in einem Krankenhaus verstorben.

Er galt als stiller und scheuer Vertreter der literatischen Avantgarde. 1970 schriebn er einen Roman namens "Lexikon-Roman" und griff dem Internet vor. " Als eine der ersten Vorwegnahmen von Netzliteratur und Hypertext wird hier der Leser dazu aufgefordert, sich einen individuellen Roman zu basteln. Okopenko wurde mit dem Großen Österreichischen Staatspreis 1998 ausgezeichnet, 2002 mit dem Georg-Trakl-Preis für Lyrik. Im April hatte das Wiener Literaturhaus eine große Feier zu seinem Geburtstag ausgerichtet"

 Auch Adam Zielinskie ist verstorben. Er ist polnisch-österreichischer Schriftsteller und starb in der Nacht zum Sonntag. Vor wenigen Tagen erst feierte er seinen 80. Geburtstag und hat noch ein Buch geschrieben, dass jetzt Ende August im österreichischen Wieser Verlag erscheint.

"Zielinski wurde am 22. Juni 1929 in Drohobycz bei Lemberg geboren. Seine Eltern wurden während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis getötet. Zielinski studierte erst Sozialwissenschaften und Journalistik, dann Publizistik und Politologie. 1957 ging er mit seiner Familie nach Wien und gründete zunächst ein Handelsunternehmen. Seit 1989 war er auch als Schriftsteller bekannt."


Bildquelle + Bildquelle2

Belletristik Charts am Montag

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PlatzVorwocheTitelAutorVerlag
11Bis(s) zum ersten SonnenstrahlStephenie, MeyerCarlsen
22HummeldummJaud, TommyScherz
34Der AugensammlerFitzek, SebastianDroemer
43Ich schreib die Morgen wiederAhern, CeceliaKrüger
55Der Feind im SchattenMankell, HenningZsoalnay
66Schöner Schein Leo, DonnaDiogenes
7 neuGarouSwann, LeonieGoldmann
87Die letzte Nacht in Twisted RiverIrving, JohnDiogenes
98ErbarmenAdler-Olsen, Jussi  dtv Premium 
109Die Tribute von Panem. Gefährliche LiebeCollins, SuzsanneOetinger

Eine Neuerscheinung, der Rest hält sich tapfer!

Sonntag, 27. Juni 2010

Buchgewinnspiel

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Auf Book.romance gibt es jetzt ein Bücher Gewinnspiel, bei dem man die beiden Bücher auf dem Foto links gewinnen kann.

Sie möchte sich mit den Büchern, bei allen Lesern bedanken, und natürlich auch neue gewinnen. Deswegen möchte ich euch dieses Gewinnspiel auch vorstellen.

Natürlich lost sie nicht einfach, sondern stellt eine Aufgabe:

Mit welcher Romanfigur würdet ihr gerne einen Tag verbringen? Und warum?

Dabei muss es sich nicht um eine Figur aus den beiden Büchern von Babendererde handeln, sondern um "irgendeine" Figur.

"Sicherlich hatte jeder von euch beim lesen schon einmal den Gedanken, dass ihr den ein oder anderen Protagonist gerne mal persönlich kennenlernen wollt. Sei es nun Mr. Darcy, Harry Potter oder Meggie Folchart. Und genau darauf hätte ich gerne eine Antwort von euch. Dabei ist es vollkommen egal aus welchem Genre ihr eure Romanfigur auswählt. Es kann ein historisches Buch sein aber auch Fantasy oder ein Klassiker.


Eure Antwort postet ihr bitte hier als Kommentar und schickt sie mir per E-Mail an jenniferkrueger@web.de mit dem Betreff „Gewinnspiel“. Damit die Bücher auch ganz schnell auf die Reise gehen können, gebt ihr in der E-Mail bitte zudem eure Adresse an.

Das Gewinnspielt endet am Sonntag, den 04.07.2010 um 18 Uhr."

Wer von euch also Lust hat, diese beiden Bücher zu gewinnen, der kann sich ja mal bei ihr umschauen und mitmachen.

HIER gehts zum Gewinnspiel.

Ich werde die Tage auch noch teilnehmen, und würde mich freuen, von euch zu lesen!

Erinnerung: Die Blogparade läuft noch!

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Zum Abschluss des Wochenendes möchte ich noch einmal auf unsere Blogparade aufmerksam machen.

Noch bis zum 09.07.2010 kann jeder teilnehmen. Hier noch einmal das Thema:

Thema: Welches Buch habt ihr vor langer Zeit gekauft, legt es aber immer wieder zur Seite und lest zu erst ein anderes?

Für weitere Informationen hier klicken.

Thalia erteilt stille Kampfansage

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Offenbar kann Thalia nicht mit Konkurrenz umgehen und hat deswegen dem Familienbetrieb Ennsthaler den Kampf angesagt.

Die Ennsthaler Buchhandlung gibt es bereits seit 65 Jahrrn und ist in Steyr alteingesessen und hat jetzt jedoch mit einer "feindlichen Übernahme" zu kämpfen.

Thalia hat offenbar ein Geschäft in unmittelbarer Nähe eröffnet und dem Ennsthaler Betrieb eine Zusammenarbeit angeboten, die auch von beiden Seiten bestätigt wurde. Die Ennsthaler Buchhandlung hat aber auf ihre Eigenständigkeit beharrt und erlebt jetzt komisches.

"Thalia, so der Verleger, vertreibe seine Bücher nicht mehr und habe ihn als Lieferanten gesperrt: „Eine Konkurrenz zwischen Buchhandlungen geht in Ordnung. Aber auf den Verlag zu zielen, ist, wie wenn ein Hundertmeterläufer ein Messer zückt und auf den Nachbarathleten einsticht“, sagte er den OÖ Nachrichten Für die Familie, die 20 Angestellte beschäftigt, steht außer Zweifel, dass die Widrigkeiten daher rühren, dass Thalia weiter ihre Buchhandlung begehre.
Im Internet hat Regina Ennsthaler einen offenen Brief veröffentlicht: Darin heißt es: „Wir sind seit 65 Jahren ein Familienbetrieb, haben 20 Angestellte, wir haben eine Buchhandlung, eine Auslieferung ( wir liefern deutsche Verlage, wie Arun, Jan van Helsing, Nietsch und viele andere Verlage in Österreich aus) und haben auch einen Verlag mit dem Motto ‚Bücher für ein bewusstes Leben’ Wir sind ein ganz normaler mittelständischer Betrieb in Oberösterreich wie so viele andere auch...

Leider hat Thalia jetzt sein begehrliches Auge auf uns geworfen. Sie hätten einfach mehr Umsatz, wenn es unsere Buchhandlung nicht gäbe, wenn sie unseren Standort hätten. Sie haben uns vor einem halben Jahr ein Kaufangebot gemacht, wir haben kurz überlegt und dann abgelehnt. Ein ganz normaler Vorgang, das war es, dachten wir. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir eine branchenübliche Geschäftsbeziehung mit Thalia, sie haben unsere Bücher aus Verlag und Auslieferung bestellt, wir hatten eine gute Geschäftsbeziehung. Bei Thalia gab es einen Geschäftsführerwechsel, einer der beiden Geschäftsführer verließ die Firma und es kam ein neuer Geschäftsführer aus Deutschland... Nun weht ein anderer Wind...“

Was ist das nur los? Wenn es um Profit geht, kennen manche Menschen kein Pardon. Und wer sich einen Platz in der Nähe einer anderen Buchhandlung sucht, muss auch mit Konkurrenz rechnen, und auch damit, dass man selbst schlechter abschneidet. Thalia - sofern dies alles hier stimmt - spielt ein unfaires Spiel. Ganz dezent erinnert es mich an die Geschichte von "Email für dich", wo Tom Hanks auf Kosten von Meg Ryan den kleinen Buchladen um die Ecke vernichtet.

Ingeborg-Bachmann-Preis ist vergeben...

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... und der Hauptpreis geht an Peter Wawerzinek aus Deutschland. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und der Hauptpreis der "Tage der deutschsprachigen Literatur". 

Heute wurde von der Jury unter dem Vorsitz von Burkhard Spinnen der Gewinner ermittelt. Damit setzte sich Wawerzinek gegen die Konkurentin Dorothee Elmiger aus der Schweiz durch. Der Preis im Wert von 25.000 wird von der Kärtner Landeshauptstadt gestiftet.

Bereits seit 1977 wird dieser Preis verliehen, vor allem in Erinnerung an die 1927 in Klagenfurt geborene Schriftstellerin. Seit Donnerstag kämpften 14 Autoren um den begehrten Preis, darunter Verena Roßbacher, Josef Kleindienst und Thomas Ballhausen.

Der Bachmann-Preis ist eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.


(c) REUTERS (HERWIG PRAMMER)

Soviel Streit, um ein bisschen Buch

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Der Grand Prix ist vorbei, und immernoch wird es nicht ruhig um Lena Meyer-Landrut. Das erste Buch über Lena ist bereits erschienen, und weitere sollen folgen. Doch anscheinend nicht ohne Probleme.

Eine Kölner Anwaltskanzlei ist im Namen von Brainpool Tv, Stefan Raab Tv und Lena Meyer-Landrut damit beauftragt worden, solche geplanten Projekten genauer unter die Lupe zu nehmen. Größter Knackpunkt ist wohl, dass Raab Tv Inhaber "sämtlicher ausschließlicher Nutzungsrechte an dem Namen Lena Meyer-Landrut", erklärte die Kanzlei. Man werde selbst "in erheblichem Umfang eigene gleichgelagerte Produkte vertreiben".

Das klingt nach Ärger. Vor allem auch für den Heyne-Verlag, der bereits für Anfang August ein Buch unter dem Titel "Lena - Einfach raus und Leben" veröffentlichen wollte. Der Titel suggeriere eine Zusammenarbeit zwischen seinen Mandanten und dem Buch - welche aber nicht vorliegt, sagt der Anwalt der Kölner Anwaltskanzlei.

"Der Heyne-Verlag antwortete dem Bericht zufolge, er leite seine Berechtigung zu einem solchen Buchprojekt aus dem Grundsatz der Pressefreiheit ab."

Im Endeffekt ist es nur ein Zerren an der jungen Abiturientin und jeder will ein Stück vom großen Kuchen abhaben. Nur leider will der Rabb nicht teilen, was er selber gebacken hat. Mal sehen wie die Kuchenschlacht ausgeht!

Samstag, 26. Juni 2010

Livestream Lesung mit Sebastian Fitzek

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Auf Bücherwahnsinn habe ich gerade von einer Livestream Lesung mit Sebastian Fitzek gelesen und möchte euch die natürlich nicht vorenthalten.

Sebastian Fitzek wird als der Thrillerkönig gehandelt und kündigt einen Abend an, der nichts für schwache Nerven ist. Er wird aus seinem Buch "Die Augensammler" vorlesen.

Übertragen wird die Livestream Lesung aus einem Thalia Laden in Wien. Für Sebastian Fitzek ist das allerdings nur eine Station auf Lesereise, für Lovelybooks ist es die dritte Auslandsübertragung.

Für rund 1,5 Stunden wird die "Fitzke-Show" laufen und ist eine Mischung aus Lesung, Show und Vortrag. Fitzek selbst sagt, auf  eine "normale Lesung" hat er keine Lust.

Auf Lovelybooks gibt es außerdem noch Informationen zum Buch "Der Augensammler".

"Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.

Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.


Doch nicht nur die Kinder werden entführt, sondern auch die Mütter werden getötet und der Vater hat 45 Stunden Zeit, seine Kinder wieder zu finden. Sonst sterben sie in ihren Verstecken und ihr linkes Auge wird entfernt. Bis jetzt hat niemand eine Ahnung wer der Augensammler ist und es gibt weder Spuren noch Zeugen, bis die blinde Alina auftaucht. Alina sieht die Vergangenheit der Menschen, wenn sie diese berührt und gestern glaubt sie den Augensammler berührt zu haben...
Der User Silvan schrieb: "Ein absolut zu empfehlender Psychothriller, der nicht nur von Anfang an spannend ist und es auch bis zum Ende bleibt, sondern auch wahnsinnig gut recherchiert ist. Respekt!""

 Die Lesung findet statt am 28. Juni um 19.00 Uhr und kann HIER angeschaut werden.

Die zehn besten Krimis im Juli

Eingestellt von Falballa um Samstag, Juni 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Auf buchmarkt.de wurden jetzt die 10 besten Krimis für den Juli veröffentlich. Die Liste möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

  1. Peter Dexter - God's Pocket. (Liebeskind)
  2. Dominique Manotti - Letzte Schicht. (ariadne im Argumentverlag)
  3. Josh Bazell - Schneller als der Tod. (S.Fischer)
  4. Richard Price - Cash. (S. Fischer)
  5. Christopher Cook - Robbers. (Heyne)
  6. Henning Mankell - Der Feind im Schatte. (Zsolnay)
  7. Benjamin Black - Der Lemur. (Rowohlt)
  8. Francisco Gonzalez Ledesma - Der Tod wohnt nebenan. (Lübbe)
  9. Jiri Kratochvil - Das Versprechen des Architekten. (Braumüller)
  10. John Hart - Das letzte Kind. (C. Bertelsmann)
Zum ersten Platz findet man auf Buchmarkt noch folgende Informationen:

"God’s Pocket, Philadelphia: In seinem Debütroman von 1983 enthält sich Pete Dexter jeder Erklärung. Gewalt geschieht, etwas geschieht immer. Antimetaphysisch, grotesk erzählt er aus dem Pandämonium einer amerikanischen Vorstadt von Bauarbeitern, Fleischschmugglern, Kleingangstern, Träumern. Furios."

Produktinformation von Amazon:
  • Taschenbuch: 380 Seiten
  • Verlag: Points (1. Oktober 2009)
  • Sprache: Französisch
  • ISBN-10: 2757815083
  • ISBN-13: 978-2757815083
  • Preis: 7,22 Euro
Auf Buchmarkt findet man zu jedem der Bücher eine kleine Info. Wer als mehr wissen möchte, kann dort vorbei schauen.

Zwei Millionen Spickzettel und eine Geschichte

Eingestellt von Falballa um Samstag, Juni 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Die Geschichte ist skurill und unglaublich zugleich. Richard Wossidlo (1859 - 1939) hat in akribischer Kleinarbeit auf rund 2 Millionen Spickzetteln das komplette kulturelle Gedächtnis von Mecklenburg-Vorpommern niedergeschrieben und ind Holzkästen aufbewahrt. 

Der Leiter des Wossidlo Archivs (oben im Bild) die Holzkisten sieht redet er von einem "Brandkomplex", denn die Angst, dass hier ein Feuer ausbricht und die bis zu Decke gestapelten Kisten mit den Millionen kleinen Zetteln vernichtet werden ist groß. Das ist auch ein Grund warum die Stücke jetzt digitalisiert werden. Außerdem will man so besser mit den Quellen arbeiten und den Menschen diese Stücke zur Verfügung stellen und vor allem für die Ewigkeit zu sichern.

"Richard Wossidlo war der erste Feldforscher in der jungen Volkskunde", sagt Schmitt. Er sei alles andere als ein "Lehnstuhlgelehrter" gewesen, sondern er sei raus zu den Menschen gegangen und habe sie befragt. "Er schrieb alles auf, ob zu Erntebräuchen oder heimischen Pflanzen, zu Sagen, Kräuterkunde, zur Bedeutung von Namen oder mundartlicher Bezeichnung von Seefahrtsbegriffen." Dafür habe er zurechtgeschnittene handtellergroße Zettel benutzt, in der Not aber auch seine Papiermanschetten beschrieben

"Viele Zettel enthalten nur ein paar flüchtig hingeschriebene Bemerkungen, manche aber auch ausführlichere Beschreibungen. Hinzu kommen die Briefe seiner Helfer und Informanten", sagt Schmitt. Alle insgesamt zwei Millionen Blätter habe er Themenbäumen zugeordnet, die auch untereinander vernetzt wurden. Jede dieser Notizen soll nun digitalisiert werden. "Das wird spannend, wir werden nach Schlagworten suchen können und noch viel mehr Zusammenhänge entdecken", sagt Alf-Christian Schering, der das auf drei Jahre angelegte Projekt der Digitalisierung leiten wird.

Das Wossidlo-Archiv ist zwar alt, aber immernoch nicht out, denn Lehrer, Wissenschaftler und viele andere bedienen sich gerne an dem Wissen und den Informationen. Da die Qualität nachlässt, wird nun alles digitalisiert und auch gefilmt. Veröffentlich wird dann alles auf wossidia.de, um so einen größeren Nutzerkreis zu erschließen. Doch nicht nur die Zettel, die er so brav gesammelt hat, sollen in diesem neuen Archiv gesammelt werden, sondern auch andere Ergebnisse und Informationen. Kürzlich sind ihm Wossidlo Briefe aus der Schweiz zur Verfügung gestellt worden, die nun auch ihren Platz in der Sammlung finden sollen.

Unterstützt wird dieses Projekt mit 900 000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und erhält damit eine einzigartige Unterstützung. Archive sind in der Regel ja "nur" Bestandsübersichten, aber in diesem Fall handelt es sich eben um einen Forschungsnachlass mit dem noch gearbeitet werden soll.

Im Zuge dessen, sollen auch Stichpunkte ins Englische übersetzt werden, so dass Wissenschaftler aus aller Welt die Möglichkeit haben auf dieses Archiv zuzugreifen. "Wossidlos Feldforschung war musterhaft für ganz Europa." Kaum jemand sonst habe in jener Zeit eine Region volkskundlich so umfassend erschlossen, nicht einmal Sagen- und Märchensammler wie die Gebrüder Grimm, sagt Schmitt.

Absolut einmalig und unglaublich zugleich. Vorbildlich wie Wossidlo da gearbeitet hat. 


Bilder: DDP

Tipp für alle Blogger

Eingestellt von Falballa um Samstag, Juni 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Hier mal ein kleiner Hinweis, der eigentlich gar nicht soviel mit unserem eigentlichen Thema zu tun hat.

Auf Facebook bin ich der Gruppe "Blogger United" beigetreten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Blogs dieser Welt zu verbinden und in eine Gruppe zu bringen. Jeder kann mitmachen und ist willkommen.

Man hat hier die Möglichkeit für seinen Blog zu werben und natürlich auch andere interessante Blogs kennenzulernen.

Es kostet nix und schadet nix.

Hier findet ihr "Blogger United" bei Facebook: Blogger United
Und hier ist der dazugehörige Blog: Blogger United Blog

Es würde mich freuen, ein paar von euch da zu finden, so dass wir uns alle vernetzen können!

Zehn Dinge, die sie noch nicht über James Patterson wussten!

Eingestellt von Falballa um Samstag, Juni 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Unter dem Titel "Hört auf, meine Leser wie Idioten zu behandeln" hat spiegel.de wiedermal einen Autor in ihrer Reihe "Zehn Wahrheiten von..." befragt: Diesmal: James Patterson.

Wer Angst um das gedruckte Buch oderkleine Buchhandlungen hat, muss sich laut Patterson keine Sorgen machen, sofern darauf geachtet wird, was die breite Masse will.

Klaus Brinkbäumer hat sich nach Florida begeben und dem weltweit erfolgreichsten Autor befragt!

Das Interview hier im Original:


Stirbt das Buch, ist der Buchmarkt noch zu retten?
1. "Wir denken die Dinge in unseren Gesellschaften nicht mehr zu Ende, so entstehen Lawinen, alles wird schlimmer, bis ganze Systeme nicht mehr zu retten sind. Das amerikanische Gesundheitssystem zählt dazu. Die Finanzwelt zählt dazu. Der Buchmarkt zählt nicht dazu. Er ist noch zu retten."
 
Verlage klagen, dass elektronische Bücher das Geschäft mit den Buchhandlungen, ihrem wichtigsten Kunden zerstören, dass die Leser zwar noch lesen, aber nicht mehr zahlen wollen. Was unterscheidet den Buchmarkt von den anderen Systemen?
 

2. "Leser wollen lesen, und sie sind nicht so jung und anarchistisch wie Musikliebhaber, der Buchmarkt ist konservativer und damit stabiler. Er hat Bestand, er verändert sich, Veränderungen machen den Leuten eine Scheißangst. Sie müssten sich nur darauf einlassen".  
Wie?
 
3. "Zunächst müssten Lektoren und Verleger einen Schritt zurückgehen. Heute kaufen sie vor allem ein, aber wenn sie etwas sehen, das Arbeit bedeutet, erwerben sie das Manuskript lieber nicht. Als ich anfing, war die Arbeitshaltung besser, es wurde lektoriert, an Texten gefeilt, es gab weniger Diven."
 
Stirbt das gedruckte Buch?

4. "In der Zukunft wird es keine freien Buchläden und keine Büchereien mehr geben, es sei denn, sie werden pragmatisch und geben ihren Snobismus auf. Macht Veranstaltungen, und das Publikum wird Bücher kaufen! Vergesst Preisbindungen, es ist vorbei, da es keinen Sinn mehr macht - wenn ein Buch online 9,99 Dollar kostet und Barnes & Noble 30 Prozent Abschlag gibt, kann keiner überleben, der verlangt, was auf dem Rückdeckel steht. Hört auf, Patterson- und Grisham-Leser wie Idioten zu behandeln. Wenn ihr nicht alle Kunden liebt, wird es euch nicht lange geben."

Wie bereiten Sie sich auf die Zukunft des Schreibens vor?

5. "Man muss schnell sein, flexibel sein. Ich habe iPad und Kindle und ihre Möglichkeiten im Blick, ich habe keine Firma, kein Dach, Bleistifte und Manuskripte sind meine ganze Infrastruktur."
Acht Papierstapel liegen in James Pattersons Büro, acht unvollendete, längst verkaufte Bücher, sie entstehen gleichzeitig, mal wächst dies und mal das, je nachdem, welche Passage, welcher Gedanke in welches Buch passt. Einen 17-Bücher-Vertrag hat Patterson 2009 unterschrieben, 150 Millionen Dollar, 2013 wird er den Vertrag abgearbeitet haben, denn an 350 Tagen im Jahr schreibt er, und meist sitzt er an diesem runden Tisch, ein bisschen krumm der Rücken, und vor Patterson liegt ein einsames Blatt. So verfasst er Krimis, Kinderbücher, manchmal ein Sachbuch, Bestseller auf Bestseller. Patterson ist 63 Jahre alt. Er hat über 170 Millionen Bücher verkauft, seit 2005 hatte er in jedem Jahr mindestens fünf verschiedene Bücher auf Platz eins der Bestsellerliste der "New York Times", über 20 seiner Werke waren Bestseller in Deutschland. Er verkauft mehr Bücher als Dan Brown, John Grisham und Stephen King zusammen.
 
Wie geht das: Wie kann ein Schriftsteller in Ihrem Tempo Bücher auf den Markt werfen?

6. "Millionen Stunden Übung. Ich schreibe unterwegs, im Flugzeug am liebsten, auch im Hotel, ich will gar nicht so viel erleben, es lenkt ab. Ich will mir Sachen vorstellen."
 
Sie schreiben vor allem Kriminalserien, hatten Sie nie höhere Ansprüche?

7. "Als ich 'Ulysses' las, wusste ich sofort, dass ich so etwas niemals würde schreiben können, warum also eines dieser unzähligen Bücher schreiben, die probieren, wie ,Ulysses' zu leuchten, aber nicht mal schimmern? Dann las ich Kriminalromane und wusste: Das kann ich. Und vielleicht sogar besser. Ich erzähle einem großen Publikum Geschichten, das ist die Aufgabe des kommerziellen Schriftstellers. Und ich mag den Gedanken, dass die Leute nach einem langen, harten Tag nach Hause kommen, und das ganze Leben ist hart, und sie setzen sich für eine Stunde hin und lesen, und am Ende schreiben sie mir, dass mein Buch sie gepackt hat."
Nach dem Literaturstudium ging James Patterson in die Werbung, er begriff, dass es ein Publikum gibt, das nichts von ihm weiß und nichts von ihm wissen will. Er stieg schnell auf bei J. Walter Thompson, leitete Teams, leitete die Firma, war ein Mad Man, einer dieser Kreativen von Madison Avenue, die sicher sind, dass sie verstanden haben, was das Volk wünscht.

 Was wollen die Menschen?

8. "Emotionen. Wir alle wollen doch endlich einmal wieder etwas fühlen."
 
Sie haben den Ruf, von der Schrifttypo über das Titelbild bis zur Werbekampagne den gesamten Produktionsprozess Ihrer Werke zu kontrollieren. Erfolg lässt sich nicht mit Bequemlichkeit haben?


"Ich bin ein guter Zuhörer, aber ich möchte Einfluss haben, ich brauche die Kontrolle. Ich bin schnell. Ich bin ein Ja-nein-Typ, ich hasse Vielleichts."
Er sagt: "Yeah or nay, never maybe."
 
Wie erschafft ein Schriftsteller einen richtig guten Massenmörder?

10. "Es hilft, wenn man sich Texte über das Mittelalter ansieht oder aus Kriegen, dann versteht man nämlich, wozu Menschen fähig sind. Alles ist möglich. Wenn du das wirklich begriffen hast, kannst du wunderbare Killer erschaffen."
 Das Interview ist von Spiegel.de

Ein super Interview wie ich finde, und seine Anworten sind, so simpel sie auch sind, einfach wahr. Was ich interessant war ist, dass er wenig erfahren will. Also, nicht wirklich inspiriert werden möchte, sondern lieber nur für sich ist - das setzt eine Menge Fanatsie voraus!

Freitag, 25. Juni 2010

Kluge Bücher für die Ewigkeit

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juni 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Mit einem neuen Imprint will die Edition Nautilius ein neues Projekt starten: edition fünf. Schon zum 25. August wird das erste Programm mit Texten von Kate Chopin, Irmtraud Morgner, Malin Schwerdtfeger, Joyce Johnson lieferbar sein.

Initiatorin von Edition 5 ist Silke Weniger, Münchener Literaturagentin, die bei diesem Projekt Bücher verlegen möchte, die ziemlich schnell vom Markt verschwunden sind, und deren Verfasserinen schon fast vergessen sind. „In der edition fünf erscheinen eigensinnige und kluge Texte: Bücher, die Leserinnen glücklich und die Literaturwelt reicher machen. Die Herausgeberinnen Karen Nölle und Christine Gräbe haben sich auf die Suche nach vergessenen Schätzen gemacht und werden jeden Herbst ein Paket aus fünf Titeln schnüren“, ist die Mitteillung für die Presse.

Dieses Jahr wird es zum Thema "Der Aufbruch" drei Romane, ein Selbstzeugnis, und eine Anthalogie geben.
"Kate Chopin erzählt von der Rebellion einer Ehefrau und Mutter im New Orleans des Fin de Siècle, Irmtraud Morgner von einer realsozialistischen Hochzeitsreise und Malin Schwerdtfeger vom Erwachsenwerden zwischen Deutschland und Polen in den späten Achtzigern. Joyce Johnson erinnert sich an ihre ersten Schritte als Dichterin im New York der Fünfziger, und in der eigens zusammengestellten Anthologie „Heldinnen des Glücks“ erzählen sieben Autorinnen eigenwillige Geschichten vom Weg durch das Leben."

Die Bücher werden aufwendig ausgestattet sein: Leineneinband, Lesebändchen und Geschenkbanderole. Für mehr Informationen: http://www.editionfuenf.de/ 

Das hört sich doch mal nach einem guten Projekt an, dass sich vor allem an die richtet, die es schwer haben.

Das aus für den bekannten Blogger

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juni 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
In ihrer Online-Ausgabe hat die FAZ bisher mit dem Blogger mspro zusammengearbeitet. Doch jetzt ist sein Blog "CRTL Verlust" offline gegangen.

Der Blog "CRTL Verlust" war der Blog von Michael Seemann und war im Online-Angebot von FAZ.net zu finden. Dieser Blog ist jetzt allerdings offline. Der offizielle Grund für diesen Schritt sind offenbar Streiterein um Bildrechte in dem Weblog.

 Die FAZ schweigt sich zu dem Thema aus. "Die Sache hat im Internet sofort eine weit reichende Diskussion um Meinungsfreiheit im Allgemeinen, Weblogs bei der FAZ im Besonderen und das altbekannte Streitthema Mainstreammedien vs. Bloggerkultur ausgelöst."

Die FAZ hat offenbar ganz strikte Regeln, die die Verwendung von Bildern in den Weblogs regelt: Es werden nur Bilder aus dem Redaktionssystem genutzt oder selbst fotografierte. Bei Bildern aus dem Web weiß man oft nicht, wie die Rechte vergeben sind, bzw. sind sie oft einfach nicht für die Verbreitung freigegeben. Die Redaktion vertritt außerdem die Meinung, dass Urheberrechte im Internet stärker geschützt werden müssen. Und offenbar gibt es hier den größten Streitpunkt, denn die gedruckte Version setzt sich laut stark dafür ein, dass Urheberrechte mehr geschützt werden, und dann lässt es sich nicht vereinbaren, dass in der Online Ausgabe die Blogger sich mit Bildern aus dem Internet versorgen.

Jetzt hat Michael Seemann als "mspro" wohl für einen Beitrag unterschiedliche Fotos benutzt, die sich, wie später heraus stellte, nicht für die kommerzielle Nutzung freigegeben waren. Seemann sagt, der Beitrag sei aus diesem Grund offline gegangen. Seemann hat sich dann gedacht: Gut, ohne Fotos ist alles wieder gut und er stellte den Beitrag ohne Fotos, aber auch ohne Rücksprache wieder online. Das gefiel der Redaktion aber so gar nicht und stellte als Antwort den Blog komplett offline.

Seemann findet die Reaktion der Redaktion stark übertrieben, während sich jetzt andere Blogger der FAZ auf den Blogger einschießen: "Idiot", "Klauerei", "saublöd" oder "Clash der publizistischen Kulturen".

"Die FAZ selbst schweigt und feuert damit den Tratsch2.0 in der Blogosphäre erst richtig an. Die FAZ vertritt für eine große Tageszeitung eine eher progressive Blog-Politik. Unter FAZ.net wurden zahlreiche Blogs gestartet und die Redaktion hat namhafte Blogger gewonnen - wie eben mspro, Don Alphonso oder auch Stefan Niggemeier, der freilich schon lange auch für die gedruckte FAZ und FAS schreibt."

Alle anderen Blogs, die sich an die Regeln halten, sind noch online.

Ab sofort jeden Monat!

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juni 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Das G+J Magazin hat jetzt mitgeteilt, dass das als ursprünglich geplante Sonderheft "Wunderwelt Wissen" ab August monatlich erhältlich ist.

Am Freitagmorgen hat das Gruner + Jahr Magazin mitgeteilt, dass "Wunderwelt Wissen" ab August monatlich erscheinen wird. Die Zeitschrift war 2007 eigentlich nur als Sonderheft gestartet und bereits seit 2009 erscheint es alle zwei Monate.

Das erste Quartal 2010 war für "Wunderwelt Wissen" ein sehr erfolgreiches denn das Heft wurde bereits 11.534 Mal verkauft. Um auf die monatliche Umstellung vorzubereiten wird jetzt groß angelegt die Werbetrommel gerührt. Mit rund 2 Millionen Euro will jetzt mit Tv-Spots, den Print-Medien und am Point of Sale verstärkt für das Magazin Werbung machen.

"Im Westen Nichts Neues"

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juni 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Daniel Radcliffe hat jetzt bestätigt, dass er bei der Verfilmung des Roman "Im Westen Nichts Neues" von Erich Maria Remarques dabei sein wird. Er wird sogar die Hauptrolle übernehmen.

Der amerikanische Titel "All Quiet On The Western" wird so 2012 in die Kinos kommen. "Daniel Radcliffe spielt die Rolle des Protagonisten und Erzählers Paul Bäumer, einen jungen Soldaten, der als Kriegsfreiwilliger von der Schulbank in den Ersten Weltkrieg zieht. Der britische Schauspieler Bernard Hill, u.a. bekannt durch seine Rolle  als König Théoden im zweiten und dritten Teil von Peter Jacksons Herr der Ringe-Verfilmung, wird als General Reinhardt zu sehen sein."

Drehbuchautoren sind Lesley Paterson und  Ian Stokell, wer aber der Regisseur ist, weiß man noch nicht. "Im Westen Nichts Neues" wurde bereits schon zwei Mal verfilmt und beide waren erfolgreich. Die Porduktion aus dem Jahr 1930 von Lewis Milestone ist sogar unter den 100 besten Filmen in der US-Filmgeschichte. Für den Film hat Produzent Carl Laemmle einen Oscar für den "Besten Film" erhalten.


Bei der deutschen Uraufführung des Films im Metropol in Berlin kam es zu einem Skandal. Auf Anweisung des damaligen Berliner NSDAP-Gauleiters Joseph Goebbels besetzten nationalsozialistische Schlägertrupps den Saal und hinderten andere Kinogäste am Besuch; die Vorführung musste abgebrochen werden. Nach mehrfacher Wiederholung der Störaktionen im gesamten Deutschen Reich (z.B. durch Legen von Stinkbomben, Aussetzen großer Mengen weißer Mäuse und immer wieder durch Besetzen der Kinos) wurde der Film vorerst abgesetzt. Erst nach einer Novellierung des Lichtspielgesetzes (Lex Remarque), die am 31. März 1931 in Kraft getreten war, wurde der Film am 8. Juni 1931 „für bestimmte Personenkreise und in geschlossenen Veranstaltungen“ wieder freigegeben. Am 2. September 1931 erfolgte die allgemeine Wiederzulassung des Films in einer nochmals gekürzten Fassung. Die Produktionsfirma musste sich überdies verpflichten, „zukünftig auch im Ausland nur noch diese von den deutschen Zensurbehörden genehmigte Fassung zu zeigen“. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde Im Westen nichts Neues endgültig verboten.

Weniger populär, jedoch ebenfalls mit positiven Kritiken bedacht wurde ein 1979 unter der Regie von Delbert Mann als US-amerikanisch-britische Koproduktion für das Fernsehen gedrehtes Remake des Antikriegsfilms. Diese Neuverfilmung wurde 1980 mit einem Golden Globe als bester TV-Film ausgezeichnet.


Eine Zusammenfassung zum Film findet man auf Lesekreis.org.

Hamburger Krimi-Preis verliehen

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juni 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Am Donnerstag Abend hat Markus Imborg den Hamburger Krimipreis erhalten. Eine Sprecherin von Studio Hamburg teilte mit, dass er den Preis für den ZDF-Film "Mörder auf Amrum" erhalten hat.

Eingeführt wurde Preis als Andenken an den 2007 verstorbenen Krimi-Autor Jürgen Roland. Dotiert ist er mit 10.000 €. Die durchaus bekannte Jury hatte die Wahl aus 43 Filmen einen Sieger zu ermitteln. In der Jury saßen Regisseur Miguel Alexandre, Schauspieler Hans Werner Meyer und Produzent Ralph Schwingel.


"In der Kategorie beste Regie übergab Laudator Ulrich Matthes die Auszeichnung an Oliver Kienle für «Bis aufs Blut». Burhan Qurbani erhielt für sein Drehbuch für «Shahada» die begehrte Ehrung. Als beste Produktion wurde Leif Alexis ebenfalls für «Shahada» prämiert. Den besten Kurzfilm (Publikumspreis) drehte Enno Reese mit «Zwei Zimmer, Balkon».
Als beste Nachwuchsdarstellerin (Günter-Strack-Fernsehpreis) ehrte Laudator Matthias Koeberlin die junge Claudia Eisinger für ihre Rolle in «13 Semester». Bester Nachwuchsdarsteller ist Mirco Kreibich in «Tatort: Tödlicher Einsatz»."

1997 wurde der Studio Hambruger Nachwuchspreis 1997 als erster Preis der Film- und Fernsehbranche zur Förderung von jungen Talenten gegründet.

Donnerstag, 24. Juni 2010

"The Lucky One" By Nicholas Sparks

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juni 24, 2010 2 Kommentare Links zu diesem Post
"The Lucky One" von Nicholas Sparks habe ich vor 2 Tagen fertig gelesen. Ich hatte schon "Remember me" von ihm gelesen und man kann ihn nur lesen, wenn wirklich gerade Lust auf schnulzige Liebesgeschichten hat.

Ich lese die Nicholas Sparks Bücher immer im Original, weil ich einfach die Übersetzungen manchmal nicht so gut finde, wie der Text wirklich gemeint war. Man kann manches eben einfach nicht 1 zu 1 übersetzen.

Ich muss gestehen dass ich an diesem Buch ein Jahr gehangen habe, weil die ersten Seiten ein bisschen schwer für mich waren. Nicht sprachlich, sondern undurchsichtig. Aber, dann hab ich mich hingesetzt ud angefangen und Zack, war es durch und es war sogar spannend.

Ich hab euch mal den deutschen Klappentext rausgesucht:
"Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod findet Logan Thibault einen Glücksbringer: die Fotografie einer lächelnden schönen Frau. Obwohl er sie noch nie zuvor gesehen hat, ist Logan überzeugt davon, dass sie den Schlüssel zu seinem Schicksal in Händen hält. Er sucht die geheimnisvolle Frau auf - und sein Leben nimmt eine ebenso wunderbare wie dramatische Wendung." via literaturforum

Zu dem Buch lässt sich sagen, dass es (wie anscheinend viele im Moment) aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist und, dass acht das Buch unheimlich interessant. Denn manchmal weiß man schon mehr als der Charakter, von dem ma gerade liest, und manchmal muss man mit ihr mit überlegen was wohl passieren wird.

Die Geschichte an sich ist schon unglaublich und doch ist sie irgendwie möglich, es könnte wirklich so passieren. Und der Hauptcharkter Thibault mit seiner Auserwählten, man fiebert einfach mit und man weiß und ahnt worauf es hinaus laufen  wird und welche Probleme ihnen noch in den Weg legen werden. Und man weiß, irgendwann muss das Geheimniss gelüftet werden und man selbst wünscht sich, dass dieser Moment nicht kommt, denn er könnte einfach alles zerstören.

Die Geschichte ist wie immer wunderschön geschrieben und trotz der Schnulze fehlt es nicht an Spannung und unvorhersehbaren Wendungen. Ich kann das Buch empfehlen wenn man eine Liebesgeschichte lesen möchte, die vom Schicksal bestimmt wurde, aber der Zufall zerstören könnte.

Porduktinfos via amazon:
  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Little, Brown Book Group (7. Mai 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0751539244
  • ISBN-13: 978-0751539240


Jetzt habe ich "Das andere Kind" von Charlotte Link angefangen zu lesen...

Der Weltensammler - Ilija Trojanow

Eingestellt von Andreas Schneider um Donnerstag, Juni 24, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Ein außergewöhnliches Buch! Ich wollte einen Abenteuerroman lesen und landete beim "Weltensammler". Dieses Buch ist Abenteuerroman und Historienschmöker zugleich.


Aus verschiedenen Blickwinkeln der Menschen, die den englischen Entdecker Richard Burton umgaben, ergibt sich hier eine Biografie des wahren Weltensammlers. Eine Biografie, die gemessen an den überlieferten Tatsachen teilweise bis ins Detail geht, sich zum anderen Teil aber auch der Phantasie des Autors unterwirft.


Klappentext:

Ausgehend von der Biografie des englischen Entdeckers Richard Burton lädt Trojanow ein zu einer fiktiver Reise nach Indien, Arabien und Afrika.

Verlag: dtv

ISBN 9783423135818


-> Ilija Trojanow im Onlinelexikon wikipedia



Wir suchen DICH!

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juni 24, 2010 1 Kommentare Links zu diesem Post
Der Mediencircus-Blog bekommt täglich mehr Besucher und wird größer. Wir freuen uns über diese Entwicklung und hoffen nun auf eure Unterstützung!

Damit der Blog auch ständig akutalisiert wird, suchen wir noch Verstärkung für unser Team.

Deshalb suchen wir:

2-3 Newsposter: Ein Newsposter hat die Aufgabe nach Möglichkeit täglich Nachrichten aus dem Bereich Literatur und Kultur zu suchen und im Blog davon zu berichten. Du solltest am Tag ca. 30 - 60 Minuten Zeit haben und auf einschlägigen Seiten nach den interessantesten Nachrichten zu schauen. Du solltest die Nachrichten in deiner eigenen Sprache gut verpacken und vor allem selbst Interesse am Thema haben.

2 Buchkritiker: Außerdem würden wir uns über weitere Buchkritiker freuen. Der "Job" ist weniger Zeit aufwendig, denn du bloggst nur, wenn du gerade ein Buch fertig gelesen hast. Danach stellst du das Buch bei uns vor und schreibst eine Rezension oder gibst einen Hinweis ob du das Buch empfehlst, oder wir alle lieber die Finger davon lassen sollten. Auch du solltest Lust am Schreiben haben und ca. 3-4 im Monat ein Buch vorstellen.

2 Veranstaltungs-Informanten: Dieser Person kommte eine spezielle Aufgabe zu, denn sie hat die Aufgabe von Veranstaltungen zum Thema Literatur und Kultur zu berichten. Dabei kann es sich um Ausstellungen, Lesungen oder Literaturfeste handeln. Auch dieser Job hat keine festen Zeiten, sondern richtet sich nach den Nachrichten und den Veranstaltungen. Du solltest also regelmäßig Zeit finden die aktuellen Veranstaltungen zu suchen und davon zu berichten. Gut wäre auch, wenn du Informationen zu Eintrittspreisen oder wichtige Informationen dazu schreibst.

Wenn ihr eine weitere Vorschläge oder Ideen habt, könnt ich euch natürlich auch gerne melden.

Wer also Interesse hat mitzumachen kann sich einfach via Email oder ICQ bei mir melden:

Email: mediencircus@googlemail.com
ICQ: 299776415

Bildquelle

Casting: Jungautoren gesucht

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juni 24, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
"Schimpftiraden, Tränen oder echter Jubel: Das Wettlesen um den 34. Ingeborg-Bachmann-Preis macht trockenen Literaturdiskurs zum sportlichen Wettstreit."

Am Mittwochabend wurde der Wettbewerb eröffnet, heute geht er weiter. Der Donnerstagvormittag ist voll mit Lesungen für den Literaturmarathon. Per Los werden die Startplatzierungen festgelegt.

Ihre Eröffnungsrede hielt die deutsche Autorin und Bachmann-Gewinnerin von 1998, Sibylle Lewitscharoff, «Über die Niederlage». Sie schlug einen weiten Boden von den «Spezialisten der Niederlage», Hiob und Jesus, bis zu den in Klagenfurt antretenden Jungautoren, auf die eher eine weiche Niederlage warte. «Mir ist nicht bekannt, dass sich nach Empfang der Urteile jemand getötet hätte, zuvor gar mit einem nach Rache lechzenden Pamphlet, einer Aufforderung zur Generalumkehr, an die Öffentlichkeit getreten wäre», sagte sie laut Redemanuskript.

Und jetzt geht es um die 25.000 Euro-Auszeichnung. Um die kämpfen 14 noch unbekannte Autoren, mit unveröffentlichten Werken. Aus Deutschland machen neun Bewerber mit, aus Österreich drei und zwei aus der Schweiz. Nur fünf Frauen sind insgesamt dabei dieses Jahr.


"Auf alle Jungautoren wartet eine intellektuelle Castingshow: Sie lesen ihre Texte selbst der aus sieben Experten bestehenden Jury vor und müssen sich hinterher ihrem Urteil stellen. Dabei geht es nicht immer wohlwollend zu - manch einem Teilnehmer stiegen dabei in der Vergangenheit schon die Tränen in die Augen. Neues Jurymitglied ist 2010 der deutsche Autor und Literaturjournalist Hubert Winkels. Den Vorsitz hat wie in den Jahren zuvor Burkhard Spinnen.
Der Sender 3sat überträgt die bis Samstag dauernden Lesungen stundenlang live. Über Nacht müssen sich die Experten dann auf einen Gewinner geeinigt haben, der am Sonntagvormittag gekürt wird. Im vergangenen Jahr machte der deutsche Autor Jens Petersen mit seinem Roman «Bis dass der Tod» über Sterbehilfe in einer Liebesbeziehung das Rennen. Während in früheren Jahren oft absolute Literatur-Neulinge unter den Teilnehmern waren, müssen sie heute bereits Texte veröffentlicht haben."

Mittwoch, 23. Juni 2010

Nachtrag: Digitalisierung des historischen Bestands

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juni 23, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Hier mit folge ich dem Boersenblatt mit einem Anhang zu dem Artikel, der auch bei uns erschienen ist. Es handelt sich dabei um das Projekt von Google und der Österreichischen Nationalbibliothek. Gemeinsam wollen sie den kompletten historischen Bestand digitalisieren und so der breiten Öffentlichkeit zu Verfügung stellen. Doch jetzt hat Benedeikt Föger, Vorsitzender des Verlegerverbandes scharfe Kritik geäußert. Boersenblatt hat den Orginalbrief veröffentlich, ihr erhaltet nun die Kope und somit den originalen Wortlaut. Zum Artikel von letzter Woche HIER klicken.

"Seit Monaten verhandeln die österreichischen BuchverlegerInnen gemeinsam mit den europäischen KollegInnen sehr erfolgreich mit Google, um eine bestmögliche Vereinbarung im Interesse ihrer AutorInnen und des Urheberrechtes zu erreichen. Die Zusammenarbeit der Österreichischen Nationalbibliothek mit Google widerspricht der Wahrung dieser Interessen – sowohl was den Umgang mit dem kulturellen Erbe als auch den künftigen Schutz von geistigem Eigentum betrifft.

Die Österreichische Nationalbibliothek wird im Rahmen einer Public Private Partnership in den nächsten Jahren als eine der weltweit ersten Nationalbibliotheken ihren gesamten historischen Buchbestand digitalisieren und den BenutzerInnen online im Volltext zur Verfügung stellen. Bei dem Kooperationspartner handelt es sich um die Firma Google, die gleichzeitig versucht, eine Urheberrechtsverletzung zu legalisieren und salonfähig zu machen, die im weltweiten Kulturbereich einzigartig ist.

Abgesehen von der unerlaubten Vorgehensweise, urheberrechtlich geschützte Bücher einzuscannen, war einer der Haupteinwände gegen das Google Book Settlement, die Unzulänglichkeit und Fehlerhaftigkeit der Google-Datenbank. Dass nun eine der größten und wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtung der Republik genau dieser Firma die Aufgabe überträgt, “den Aufbau innovativer Services für Wissenschaft, Forschung und Unterricht zu ermöglichen”,  zeugt von großer Uninformiertheit oder grober Fahrlässigkeit.

Google wird aber nicht deshalb zum Monopolisten über das weltweite Wissen, weil das sein erklärtes Ziel ist, sondern weil es seinen Konkurrenten und der Politik an Know-how, Willen und Durchsetzungskraft fehlt. Es greift zu kurz, Google wegen seiner Fähigkeiten zu verdammen, dazu ist es auch schon viel zu sehr Teil unserer Realität geworden und nicht nur der virtuellen. Es gilt aber, die Politik nicht aus ihrer Verantwortung zu nehmen was die Digitalisierung unseres kulturellen Erbes betrifft. Und es geht nicht an, das mit einem Vertragspartner zu tun, der die rechtsstaatlichen Grenzen nicht respektiert und vor allem die Rechte der geistigen Eigentümer mit Füßen tritt."


Quelle

Brasilien in Frankfurt

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juni 23, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Bei der Frankfurter Buchmesse 2012 wird Barasilien nun offiziell das Ehregastland sein.

«Brasilianische Autoren werden, außer den Klassikern wie Jorge Amado und dem Ausnahmefall Paulo Coelho, in den letzten Jahren in Deutschland so gut wie nicht übersetzt. Hier gibt es natürlich einiges aufzuholen»

Die Verträge dazu werden in der kommenden Woche unterschrieben. Schon 1994 war Brasilien das Gastland.
Der brasilianische Kultusminister Juca Ferreira sagt dazu der Ehrengastauftritt ist «nicht nur für die Verlagsbranche eine Chance, sondern auch für den kulturellen Dialog Brasiliens mit der Welt».

Brasilien ist der größe Handelspartner Deutschlans in Südamerika. Auf dem Buchmarkt in Brasilien erscheinen jedes Jahr 45 000 Titel - sagt die Buchmesse. Auf dem gesamten Amerikanischen Kontinent, noch vor Amerika ist Brasilien der größte Lizenzabnehmer.

Der Direktor der Deutschen-Buchmesse Juergen Boos wünscht sich andersrum, dass es mehr deutsche Übersetzungen von brasilianischen Büchern gibt, vor allem von zeitgenössischen Autoren wie >>Adriana Lisboa, Joao Paulo Cuenca und Santiago Nazarian.<<

Das Ehrengastland wird auf der Buchmesse traditionell besonders viele und vor allem neue Übersetzungen mitbringen.

Tatsächliches Ende von Twilight?

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juni 23, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Das könnte alle Twilight-Fans hart treffen, denn bis jetzt gab es Hoffnung, dass der 5. Teil "Midnight Sun" aus Sicht von Edward weitergeschrieben, und vielleicht sogar eine neue Reihe entstehen könnte. Doch in einem aktuellen Interview räumt Erfolgsautorin Stephenie Meyer mit allen Vermutungen auf:

"Ich hab keine Lust auf Vampire"

Sie schließt aus, dass der 5. Teil weiter geschrieben wird, weil sie keine Lust mehr auf das Buch hat. Das Buch war damals ungewollt an die Öffentlichkeit gelangt, zumindest die ersten Kapitel. Der Schock über diese ungewollte Veröffentlichung saß tief und führte dazu, dass sie erstmal nicht weiterschrieb - und es offensichtlich auch nicht wird.

Außerdem fühlt sich die Autorin zunehmend erschöpft, und hat momentan nicht die Kraft an einem Buch zu arbeiten. Schreiben sei momentan zu vergleichen mit Hausaufgaben, denn jeder erwartet, dass sie schreibt. 

Doch natürlich hält sie sich noch ein Hintertürchen offen. Sie sagt, dass sie nicht ausschließen kann, dass sie irgendwann weiterschreibt, aber das muss die Zeit bringen.

Also, immernoch kein offizielles Statement, nur ein weiteres Inhalten. Nicht schlecht, jetzt wo gerade die Promotion für den Film "Eclipse" begonnen hat. 

Dienstag, 22. Juni 2010

Berufsverbot und Gefängnis für Bloggerin

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juni 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Zuerst gewinnt Zhila Bani Jaghob den "Reporter ohne Grenzen Award" und dann kommt alles anders. Ein Richter in Teheran hat entschieden, dass die iranische Journalistin und Frauenrechtlerin "Propaganda gegen die Staatsführung" betrieben hat und wurde deswegen zu 30 Jahren Berufsverbot sowie einem Jahr Haft verurteilt. Sie betreibt einen Iran-kritischen Blog namens "Wir sind Journalisten" für den sie heute den Reporter ohne Grenzen Preis in Bonn verliehen bekommen hat.

"Bani Jaghobs persischsprachiger Blog enthält aktuelle Informationen zur Lage im Iran und greift insbesondere soziale und frauenspezifische Themen auf. "Zhila ist in ihrer Heimat eine Vorkämpferin für die Meinungsfreiheit", so Lucie Morillon, Leiterin des ROG-Referates "Neue Medien", bei der Bekanntgabe der Gewinner des "Best of the Blogs"-Wettbewerb."

Verliehen wurde ihr der Preis für ihre tollen Erfolge um die Meinungsfreiheit im Iran. Sie selbst kann zur heutigen Preisverleihung nicht erscheinen und schickt nur eine Botschaft.

Seit dem 08. Juni weiß sie von dem Richterspruch - bisher ist aber nicht bekannt, welcher Artikel genau Schuld für die Verurteilung ist. Gegen das Urteil will sie in Berufung gehen.

"Wie ROG bekannt gab, ist das Ausmaß der Unterdrückung und Verfolgung kritischer Stimmen im Irak mehr als ein Jahr nach dem umstrittenen Wahlsieg Mahmud Ahmadinedschads dramatisch: Mehr als 170 iranische Journalisten und Blogger wurden in den vergangenen zwölf Monaten festgenommen, 38 von ihnen sind noch im Gefängnis und mehr als 100 Medienschaffende haben die islamische Republik seit der Präsidentschaftswahl verlassen."

Scharfe Kritik an neuem Roman

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juni 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Es gibt einen neuen Roman aus Großbritannien über die Geschichte von Anne Frank. Diese wird jetzt scharf kritisiert, denn in dem Roman wird von einer sexuellen Affäre geschrieben, die offensichtlich nur erfunden wurde. Grundlage für den neuen Roman sollen die Tagebücher der Anne Frank sein.

"Die Anne-Frank-Stiftung hat einen Roman einer britischen Autorin kritisiert, in dem das junge jüdische Mädchen in seinem Hinterhausversteck Sex hat. "Das ist geschmacklos, es fehlen einem die Worte", sagte eine Sprecherin der Stiftung in Amsterdam. "Das sieht sehr nach Sensationshascherei unter Missbrauch des Namens von Anne Frank aus." Die Stiftung reagierte damit auf die Ankündigung des Buches "Annexed" der britisch-asiatischen Autorin Sharon Dogar."

Anne Frank wird eine sexuelle Beziehung mit dem ca. drei Jahre älteren Peter van Pels nachgesagt. Gemeinsam mit der Familie Frank hat er in einem Versteck gelebt. Insgesamt haben dort acht Juden Unterschlupf gefunden in der Zeit von 1942 bis 1944.

Grundlage sind die Tagebücher. Denn in diesen berichtet Anne Frank, dass sich sich in Peter verliebt habe. Hinweise auf eine sexuelle Beziehung gibt es allerdings keine. "Es ist ein schönes, offenherziges und reines Tagebuch." - sagt die Sprecherin der Anne-Frank-Stiftung. Auch Anne Franks Neffe, Buddy Elias und einziger lebender Verwandter, kritisiert den Roman.

"Anne war nicht das Kind, als das sie in diesem Buch dargestellt wird", sagte er der Londoner "Sunday Times". "Ich glaube auch nicht, dass ihr schreckliches Schicksal für eine fiktive Geschichte verwendet werden sollte."

Das Buch heißt "Annexed" und wurde vom britischen Andersen Press Verlag veröffentlicht. Inhaltlich geht der Roman wohl über die Gefangenschaft der versteckten Juden hinaus (sie wurden 1944 entdeckt und festgenommen). Erzählt wird auch von Peters Schicksal im Konzentrationslager in Ausschwitz. Nur einer der festgenommen hat das Konzentrationslager überlegt, Anne Franks Vater Otto Frank. Unter dem Titel "Das Hinterhaus" hat er später die Aufzeichnung seiner Tochter veröffentlicht und hat so weltweit auf dieses Schicksal aufmerksam gemacht.

Autobiografie: Natascha Kampusch

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juni 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Nachdem bekannt wurde, dass ihre Geschichte verfilmt wird kommt nun in Herbst auch die Autobiografie von Natascha Kampusch.

Die Autobiografie wird Titel "3096 Tage" tragen und wird (natürlich) das Thema ihrer langjährigen Gefangenschaft thematisieren. Am 8 September wird das Buch mit 220 Seiten beim deutschen List Verlag erscheinen.

Der Titel "3096 Tage" ist die genaue Zahl der Tage, die sie in Gefangenschaft verbracht hat. Entführt wurde sie 1998 als zehnjährige von Wolfgang Priklopils. Nachdem sie aus der Gefangenschaft fliegen konnte, brachte sich der Entführer einen Tag später um. In Österreich kann das Buch bereits bestellt werden und kostet dort 20,60 €.

Verfilmt wird die Geschichte von Bernd Eichinger und Constantin Film. Der Film soll im kommenden Jahr gedreht und 2012 veröffentlich werden.


Montag, 21. Juni 2010

LSD Verlag

Eingestellt von Falballa um Montag, Juni 21, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Der Name erinnert direkt an die Droge LSD - und genau darauf wird auch angespielt. Denn der neue Verlag von Stiedl und Modeguru Lagerfeld soll Bewusstseinserweiternde Wirkungen bringen.

Das kürzel steht aber eigentlich für Lagerfeld, Steigl, Druckerei Verlag und ist eine weitergeführte von dem Göttinger Verleger und Lagerfeld.

Bereits seit einigen Jahren erscheinen die Fotobücher von Karl Lagerfeld beim Steigl Verlag und haben bereits 2000 die Edition 7L geschaffen. Dabei handelt es sich um ein Imprint von Kunst- und Fotografiebänden.

"Bei LSD sollen nun vor allem deutschsprachige Text-Bücher erscheinen, in erster Linie Übersetzungen aus dem Englischen und aus dem Französischen. Karl Lagerfeld wählt die Titel als Programmchef aus. Literatur, Biografien, Werke zu Mode, Kunst, Ästhetik, Musik: Unter dem neuen Dach ist laut Verlag vieles möglich. Das zeigt sich schon in der ersten Vorschau mit vier Titeln: Justine Picardie legt eine neue Coco-Chanel-Biografie vor (58 Euro), Annie Leclerc schreibt "Das Tagebuch der Madame de Renal", der Figur aus Stendhals "Rot und Schwarz" (24 Euro). Außerdem erscheinen die Memoiren der Pianistin Hélène Mercier Arnault  bei LSD ("Ton für Ton, Jahr für Jahr", 24 Euro) und eine vierbändige Edition zur Kunst der "Reklame" zwischen 1896 und 1937 (125 Euro). Mitherausgeber ist in diesem Fall René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakatmuseums in Essen."

Lagerfeld sieht die Veröffentlich seiner Bücherträume selbstverständlich beim Steidl Verlag zusammen mit Gerhard Steidl und befürwortet auch den Namen LSD: "Schließlich stehe Steidl schon morgens zwischen vier und fünf Uhr in seiner Druckerei "und berauscht sich am Rhythmus seiner Druckmaschinen", schreibt Lagerfeld im Vorwort zur ersten Vorschau."

Es gibt einen besten europäischen Roman

Eingestellt von Falballa um Montag, Juni 21, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Mit der französischen Übersetzung seines Romans "Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten" gewinn Daniel Kehlmann den Literaturpreis "Prix Cévennes" für den besten europäischen Roman.

"In der Jury-Begründung heißt es, nicht nur die Komposition und die Form des Romans seien brillant, auch die Art und Weise, in der der Autor wahre Lebensfragen stelle - nach dem Wesen des Ruhms, der Identität und danach, was es heißt, den Anderen zu kennen oder eben nicht, ihn zu verkennen. Der Jury-Vorsitzende Alberto Manguel überreichte Daniel Kehlmann und der Übersetzerin Juliette Auberd den Preis in Alès, Südfrankreich. Der Preis wird seit 2007 jährlich vergeben und ist mit € 20.000 für den Autor und € 5.000 für den Übersetzer dotiert."

Blogger machen die Welt!

Eingestellt von Falballa um Montag, Juni 21, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Die "Welt kompakt" wagt ein mutiges Expiremt, das vor ihnen noch keiner gewagt hat. Die Ausgabe zum 01. Juli wird ausschließlich von Bloggern geschrieben.

Die Blogger sind an keine inhaltlichen Vorgaben gebunden und können sowohl die Berichte, als auch deren Aufmachen selbst bestimmen.

"Einen Tag lang werden die Grenzen zwischen Online und Offline, Objektivität und Subjektivität, Journalisten-Ethos und freier Meinungsäußerung kurzerhand aufgehoben", schreibt die "Welt kompakt" in der Vorstellung des Projekts."

Die Ausgabe wird "Scroll Edition" getauft und von den wohl bekannten Bloggern in Szene gesetzt. Mit dabei sind: Jeff Jarvis, Robert Basixc und Sachar Kriwoj.

Der Chefredakteuer der "Welt"-Gruppe sagt Folgendes:
"Während wir als professionelle Journalisten jeden Tag in Print  und Online berichten, einordnen und bewerten, stehen Blogger für subjektive Meinungsäußerung im Netz. Unser Experiment soll zeigen, wie auf das Internet zugeschnittene Inhalte als Zeitung funktionieren. Ich freue mich auf  eine überraschende und ungewöhnliche Ausgabe.""

Ein Projekt und ein Versuch, den ich sehr gewagt, und zugleich unheimlich interessant finde. Ich bin auf diese Ausgabe gespannt, und ich denke, das könnte die Zeitung verändern.

Bild: DWDL
 

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