Samstag, 31. Juli 2010

Bundesverdienstkreuz wird verliehen

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Marianne Wasserburger © privat
Das ist doch mal eine Ehre und zeigt, dass die ständige Arbeit sich lohnt.

Die Inhaberin der Baden-Badener Buchhandlung Max und Moritz heißt Marianne Wasserburger und erhält jetzt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik ausgezeichnet.

Sie selbst sagt, sie erhält es "für meine hartnäckige Arbeit im Bereich der Leseförderung und Hirnbelichtung".

Die Ehrung selbst findet erst am 09. September um 14.00 Uhr in Stuttgart statt. 

Die Sortimenterin gilt als eine der kreativsten Köpfe im Kinder- und Jugendbuch. Wasserburger gibt auch Seminare und ist im Bundesverband Leseförderung aktiv. Ihr Unternehmen wurde von der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj) wiederholt als Kinderbuchhandlung des Jahres ausgezeichnet.

Schön zu hören, dass fleißige Arbeit auch wirklich belohnt wird!

Die zehn besten Krimis im August

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BuchMarkt hat wieder für den kommenden Monat die wichtigsten Krimis zusammengestellt. Die Liste möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Bildquelle
1 (4) Richard Price: Cash
Aus dem Amerikanischen von Miriam Mandelkow
S. Fischer, geb., 524 S., 19,95 €
Lower East Side, Manhattan: Mit Ultra-Dokumentar-Seelen-Kamera entflicht Price alle Handlungs- und Beziehungsimplikationen eines irgendwie systemischen Totschlags, scharf, unscharf und aus der Totale. Keiner ist böse. Alles geschieht. Niemand versteht es. Tod als Anlass, weiter zu machen wie bisher.

2 (1) Pete Dexter: God’s Pocket
Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Kathrin Bielfeldt
Liebeskind, geb., 368 S., 22,00 €
God’s Pocket, Philadelphia: In seinem Debütroman von 1983 enthält sich Pete Dexter jeder Erklärung. Gewalt geschieht, etwas geschieht immer. Antimetaphysisch, grotesk erzählt er aus dem Pandämonium einer amerikanischen Vorstadt von Bauarbeitern, Fleischschmugglern, Kleingangstern, Träumern. Furios.

3 (-) Derek Nikitas: Scheiterhaufen
Aus dem Amerikanischen von Jens Seeling
Seeling Verlag, PB, 368 S., 15,00 €
Monroe County, New York: Lucias Leben wird nicht von der Lichtgöttin bestimmt, nach der sie genannt wurde. Als die Sechzehnjährige erlebt, wie ihr Vater erschossen wird, ist das erst der Anfang einer wilden, kriegerischen Jagd. Gewissheit, Sicherheit, Familie – alles kaputt. Mitreißendes Debüt, tolle Entdeckung.

4 (2) Dominique Manotti: Letzte Schicht
Aus dem Französischen von Andrea Stephani
ariadne im Argumentverlag, TB, 256 S., 12,90 €
Pondange, Lothringen/Warschau/Paris: Ein Betriebsunfall, eine Fabrikbesetzung. Arbeiter geraten an Material, das die Fusion zweier Wirtschaftsgiganten beeinflussen und die Regierung stürzen könnte. Manotti ist eine Klasse für sich: lebensnah, realistisch, vertrackt. Der Krieg der Konzerne in den kleinen Städten. Superb.

5 (9) Jiří Kratochvil: Das Versprechen des Architekten
Aus dem Tschechischen von Julia Hansen-Löve u. Christa Rothmeier
Braumüller, geb., 386 S., 23,95 €
Brünn: „Kein Zuckerschlecken“, die stalinistischen Fünfzigerjahre. Architekt Modráček rächt den Polizeimord an seiner Schwester durch den Bau einer Insel der Glückseligen. Wundersam-groteskes, surrealistisches Geschichtsstück über Rache und Fortschritt. Zauberhaft, bös, verspielt. Eine Entdeckung.

6 (-) John Farrow: Treibeis
Aus dem Englischen von Friederike Levin
Knaur, TB, 572 S., 8,95 €
Montreal/Lake of the Two Mountains: In Farrows zweitem Thriller scheint der Leser alles, der geniale Detective Cinq-Mars nichts zu wissen. Elegant konstruierte, mies übersetzte, ultraspannende Story um eine Indianerin, die Grenzen überquert, um Aids-Kranken zu helfen. Ihr Pech: Hinter den Guten stecken die Bösen.

7 (-) D.B. Blettenberg: Murnaus Vermächtnis
DuMont Buchverlag, geb., 576 S., 19,95 €
Ghana/Berlin/Brandenburg: In Friedrich Wilhelm Murnaus Filmen sind „Wirklichkeit und Unwirklichkeit“ kaum geschieden. Ex-Legionär Victor Voss, Fremdenführer in Accra, sucht mit dem dubiosen Albin Grau nach einem verschollenen Murnau-Film. Und gerät in den Strudel: Horror, Tabubruch, Ich-Verlust. Filmbuch, Krimi, Nachtmahr, Sperrgut.

7 (-) Don Winslow: Pacific Paradise
Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch
Suhrkamp, TB, 400 S., 9,95 €
San Diego: Stabilität gibt nur das Surfbrett im Pazifik. Alles andere wankt: Boone Daniels’ Freundschaften, der Erdboden, die Moral. Dabei ist ruhiger August. Nichts passt. Der Täter nicht zum Mord an einer Surflegende, der Ehebruch der Klassefrau nicht zum Geologen. Munter, clever, bös – trotz Sonnenschein.

8 (-) Giancarlo de Cataldo: Romanzo Criminale
Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl
FolioVerlag, geb., 576 S., 24,90 €
Rom: Freddo, Dandi und der Libanese, gerissene Jungs von der Straße, übernehmen den Drogenmarkt und die Macht. De Cataldo: Richter, gelehriger Schüler des Neorealismo, Dokumentar. Sein Sittenbild der siebziger und achtziger Jahre viviseziert Manieren und Bräuche einer Bande von Mächtigen auf Zeit. Kolossal.

9 (10) John Hart: Das letzte Kind
Aus dem Englischen von Rainer Schmidt
C. Bertelsmann, geb., 448 S., 19,95 €
Raven County, North Carolina: Vor einem Jahr wurde Alyssa entführt. Johnny (13) stöbert auf der Suche nach seiner Zwillingsschwester Kinderschänder, Serienmörder, Vergewaltiger und blöde Cops auf. Wendungsreich, spannend, jede Menge Horror, Höhlen und Übles. Die Guten kommen durch. Eben Hart. 


Die Liste ist von BuchMarkt und nicht von mir zusammengestellt.

Freitag, 30. Juli 2010

Es regnet Poesie

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juli 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Das ist doch mal eine Ankündigung: Am 28. August wird es einen poetischen Regenschauer über dem Berliner Lustgarten geben. Dazu wird ein Helikopter über der Museumsinsel kreisen und rund 30 Minuten lang 100.000 Lesezeichen mit Gedichten von über 80 Autoren aus Deutschland und Chile vom Himmel schweben.

Das Ganze findet statt auf dem Platz zwischen dem Berliner Dom, Zeughaus und Altem Museum. Das teilten jetzt die Veranstalter mit. Die Veranstalter sind die chilenische Künstlergruppe Casagrande und der Berliner Literaturwerkstatt.

Gefeiert wird damit das zweihundertjährige Jubiläum der Unabhängigkeit von Chile. Stattfinden wird dieses Jubiläum im Rahmen der Langen Nacht der Museen.

Mit dabei sind u.a. die vielfach ausgezeichneten chilenischen Stelzenläufer „Dulce Compania“,
die eine eigens für die Zweihundertjahrfeier der Unabhängigkeit kreierte Performance aufführen.
Poetry Rain ist eine weltweite Kunstaktion, die von der chilenischen Künstlergruppe Casagrande
2001 ins Leben gerufen wurde. Sie setzt damit ein Statement gegen den Krieg und zur Aussöhnung.
Der Gedichtregen soll Poesie einer breiten Menge zugänglich machen und eine Friedensbotschaft
aussenden. Ähnliche Aktionen fanden bereits in Santiago de Chile (2001), Dubrovnik (2002), Gernika
(2004) und Warschau (2009) statt. Für die Literaturwerkstatt Berlin dient diese Aktion auch dazu,
den Stellenwert von Poesie in der Gesellschaft zu stärken, indem Gedichte als lebendige Boten
ihrer selbst zu den Menschen kommen.

An dem Berliner Poesie-Regen nehmen folgende Autoren teil: Luz M. Astudillo, Matías Ayala, Santiago
Barcaza, Angela Barraza, Timo Berge, Cristóbal Bianchi, Nico Bleutge, Jan Böttcher, Tom Bresemann,
Camilo Brodsky, Helwig Brunner, César Cabello, Julio Carrasco, Constanza Ceresa, Victor
Cifuentes, Sergio Coddou, Ann Cotten, Bruno Cuneo, Felipe Cussen, Gloria Dunkler, Amanda Durán,
Oya Erdoğan, Javiera Eskuche, Karin Fellner, Damsi Figueroa, Galo Ghigliotto, Daniela Giambruno,
Nora Gomringer, Ernesto González Barnert, Martín Gubbins, Alexander Gumz, Jürg Halter, Martina
Hefter, Katrin Heinau, Andrea Heuser, María Huenuñir, Hendrik Jackson, Cristóbal Joannón, Orsolya
Kalász, Odile Kennel, Abbas Khider, Nicolai Kobus, Birgit Kreipe, Björn Kuhligk, Francisco Leal, Alejandra
Llanquipichun, Julieta Marchant, Philip Maroldt, Tamym Maulén, Enoc Muñoz, Miguel Naranjo,
Pablo Paredes, Marcela Parra, Jaime Pinos, Jinn Pogy, Marion Poschmann, Kerstin Preiwuß, Arne
Rautenberg, Johann Reißer, Monika Rinck, Alejandra del Río, Hendrik Rost, Rafael Rubio, Roxana
Miranda Rupailaf, Marcela Saldaño, Ulrike Amut Sandig, Angela Sanmann, Juan Santander, Björn
Schäfer, Tom Schulz, Gabriel Silva, Sergej Sturz, Thien Tran, Julia Trompeter, Anja Utler, Simón Villalobos,
Jan Wagner, Ron Winkler, Uljana Wolf und Roberto Yañez.

Das klingt nach einer super Aktion. Wäre total gerne dabei, wenn diese Lesezeichen vom Himmel schweben. Wird jemand von euch hingehen?

Das Braunschweiger Krimifestival bekommt viel Besuch

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juli 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Das Braunschweiger Krimifestival findet dieses Jahr vom 22. Oktober bis zum 03. November statt und möchte wieder für eine "mörderisch gute Stimmung" sorgen.

Deswegen haben sie keine Mühen gescheut und können jetzt verkünden, dass rund 20 nationale und internationale Autoren, sowie Spezialisten rund ums Krimi-Genre ihre Anwesendheit angekündigt haben. Der Veranstalter freut sich, verständlicherweise.

Das Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt der Buchhandlung Graff in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Braunschweig und dem Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig sowie weiteren Partnern.

Das P rogramm wird am 22. Oktober mit der musikalischen Lesung "Jerry Cotton meets Jazzkantine“ in der Rotunde der Öffentlichen Versicherung eröffnet. Es folgen Lesungen u. a. mit Joy Fielding (mit dem Schauspieler Ralf Bauer), Val McDermid, Jilliane Hoffman, Åke Edwardson (mit Tatortkommissar Oliver Mommsen), Jussi Adler-Olsen (mit dem Schauspieler Peter Lohmeyer), Ingrid Noll, Jörg Maurer, Klüpfel & Kobr und vielen anderen.
Hier gehts zur Homepage vom Krimifestival: http://www.krimifestival-braunschweig.de

Focus und der "literarische Salon"

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juli 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Der Focus hat zukünftig großes vor mit Autoren. Denn der Focus möchte Autoren für sich gewinnen, die dann Originaltexte publizieren. Das ganze soll im Rahmen des "Literarischen Salon" statfinden.

Die nächste Ausgabe soll bisher unveröffentlichte Texte von Botho Strauß enthalten.

Mit dabei sei auch die Bestsellerautorin Sibylle Berg. In der kommenden Focus-Ausgabe wendet sich Denis Scheck in der neuen Rubrik „Jetzt oder nie“ im Kulturressort an die Leser. 


Auf diese Rubrik bin ich gespannt. Mal sehen ob sie sich etablieren kann.

Wenn Bücher die Kassen klingeln lassen

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juli 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Schon immer ist bekannt das Bücher der Schlüssel zum Tor in eine andere Welt sind. Und seit längerer Zeit wissen wir auch, dass Bücher die Vorlage für einige der größten Hollywood-Streifen sind.

Kürzlich hat Stephenie Meyer mit dem dritten Teil "Eclipse" wieder bewiesen, wie ein Buch zum Film wird und wie erfolgreich Buch und Film werden können. Das Buch war fast 2 1/2 Jahre in den Bücher-Charts und der Film hat bereits 2,3 Millionen Euro alleine in Deutschland eingespielt. Kein schlechtes Ergebnis.

Es ist also kein Wunder, dass immer mehr Bücher professionell verfilmt werden.


  • Nach Angaben des Fachblatts „Hollywood Reporter“ ist in der kalifornischen Traumfabrik eine weitere Verfilmung der „Millennium“-Trilogie von Stieg Larsson geplant. Kinostart für den ersten Teil „Verblendung“ (auf Deutsch bei Heyne) soll im Dezember 2011 sein. Unter der Regie von David Fincher („Fight Club“) soll Daniel Craig („James Bond“) die männliche Hauptrolle spielen.
  • Einen weiteren Skandinavien-Export meldet der Info-Dienst „World-
    screen“:
    Im kommenden Jahr will die US-Filmfirma Yellow Bird den Thriller „Headhunter“Jo Nesbø (Ullstein) auf die Leinwand bringen.
    von
  • Bereits im kommenden September startet „Eat Pray Love“ mit Julia Roberts in den deutschen Kinos. Vorlage ist der gleichnamige Roman von Elizabeth Gilbert, der auf Deutsch beim Berlin Verlag erschienen ist und sich nach Verlagsangaben weltweit über 8 Mio Mal verkauft hat.
  • Die Verfilmung eines der erfolgreichsten Bestsellers der vergangenen Jahre kündigt sich an: Die UFA Cinema GmbH hat Titelschutz für „Dschungelkind“ (Buch von Sabine Kuegler,Droemer) angemeldet. erschienen bei
  • Die Filmfirma 7th Seal arbeitet an der Umsetzung des Historienromans „Der Meister des siebten Siegels“ von Johannes Soyener (Bastei Lübbe).
  •  

Und das sind nur einige der anstehenden Verfilmungen. Ein Garant für einen Hit ist auch Nicholas Sparks mit seinen Büchern.

Welche ist eure liebste Verfilmung von einem Buch? Und welche die Schlimmste?

Alin Boyaciyan entwirft Lesezeichen

Eingestellt von Falballa um Freitag, Juli 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Lesezeichen haben im allgemeinen zwei Tücken: Immer, wenn man sie braucht, sind sie irgendwie weg, und sind sie einmal nicht weg, dann tun viele dem Buch nicht gut, hauen gern mal „Macken“ in die Seiten.

So beginnt auch BuchMarkt ein Artikel über Alin Boyaciyan, die jetzt Lesezeichen entworfen hat. Beruflich ist sie Produktdesignerin und hat jetzt für BuchMarkt Lesezeichen entworfen.

Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, dass es ein Lesezeichen gibt, dass man von Buch zu Buch mitnehmen kann, fester Bestandteil des Buches ist, so lange man liest, aber das Buch nicht beschädigt. Das neue Lesezeichen wird ganz einfach am Buchcover festgeschnallt.

Die gelernte Goldschmiedin und studierte Produktdesignerin aus Frankfurt (aber seit Jahren in Düsseldorf ansässig) arbeitet inzwischen mit zahlreichen Galerien bis in die USA zusammen. Seit 2003 ist sie freie Designerin. Ihre Arbeiten kommen ohne aufgesetzten Pomp daher – lieber pfiffig-witzig als bombastisch mit dem Material protzend. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das Material darf schon edel sein (in unserem Falle Messing und Satin-Band in sechs verschiedenen Farben), im Vordergrund aber steht bei Alin Boyaciyan die Idee. Und natürlich der Nutzer, der den Gebrauchwert ihrer Produkte schnell schätzen lernt.

Und so sehen sie aus:


Kaufen kann man sie hier: BuchMarkt Shop

Und hier gehts zur Homepage von Alin Boyaciyan: http://www.trommelwirbel.com./

Donnerstag, 29. Juli 2010

Leserrezensionen, der Lesekompass

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juli 29, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Jedes Jahr gibt es den Wettbewerb "Leserrezensionen - der Leserkompass der Buchcommunity LovelyBooks", und auch dieses Jahr wird es ihn wieder geben - allerdings mit einer Änderung. Bisher haben immer bekannte Autoren den Gewinner gekührt, das wird jetzt anders.

Für dieses Jahr gibt es erst einmal eine Jury. Diese besteht aus bekannt Buchbloggern und Literaturwebseitenschreibern. Rezensionen können ab dem 16. August eingereicht werden.

Wenn ihr dem Link folgt, gibt es ganz viele Informationen und auch die ersten Nominierten zu Blogs:

Klick mich für Informationen

Reicht jemand von euch eine Rezension ein?

Internationales Festival der Poesie

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juli 29, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Kaum einer hat es mitbekommen und doch hat es stattgefunden: Das Internationale Festival der Poesie.

Stattgefunden hat das Festival in einer der gefährlichsten Städte der Stadt, nämlich in Medellín. Ohne großes Aufgebot der Polizei oder sonstige Sicherheitsmaßnahmen haben sich die Menschen dort getroffen und die Dichter aus der Welt versammelt. Zu einer Dichterlesung kamen bis zu 3.000 Zuhörer.

Gegründet wurde dieses Festival 1991 von dem Dichter Fernando Rendon. Das Festival wurde gegründet um ein Zeichen gegen Gewalt und Terror auf den Straßen zu setzen.

Die Zuhörerschaft ist sehr kompetent, hat ein deutscher Dichter am Dienstagmorgen im Deutschlandfunk berichtet.  Einem der wenigen Sender, der sich überhaupt des Themas angenommen hat. Der Beifall ist sehr unterschiedlich und wertet durchaus die Qualität eines Vortrages. Auch sind die Kolumbianer selbst ein Volk von Dichtern. Sehr überrascht sind nicht-kolumbianische Dichter immer wieder, wenn sie als Zeichen der Anerkennung und auch Dankbarkeit von den Zuhörern kleine Büchlein mit selbst verfassen Gedichten geschenkt bekommen.
Im Jahre 2006 erhielt das Festival den Alternativen Nobelpreis. Dieses Jahr nahmen 80 Dichter aus der ganzen Welt daran teil.
Leider hat bis heute weder ein Gedicht, noch eine Geige, jemals eine Armee entwaffnet oder einen Mafiaboss zu einem anderen Menschen gemacht. Als man Stalin im zweiten Weltkrieg wegen seines grausamen Umganges mit den Kirchen, Klöstern und Christen vor dem Papst warnte, frage dieser nur: wie viele Divisionen hat der Papst? Und doch haben sich Menschen, gerade in schlimmen Situationen, immer einen Funken Hoffnung und den Sinn für das Schöne bewahrt. Um dann genau in den Brennpunkten von Gewalt und Hoffnungslosigkeit ein kleines Licht anzuzünden. So wie Fernando Rendón in Kolumbien oder auch der Dirigent David Barenboim mit seinem Jugendorchester, bestehend aus allen Nationen des Nahen Ostens. Auch Israelis und Palästinensern. Und sehr bemerkenswert, David Barenboim hat die argentinische, die russische, der spanische und die israelische Staatsbürgerschaft, sowie symbolisch - die palästinensische!
Wenn sich unsere Regierungen irgendwo treffen um Regelungen zu besprechen, die eigenartigerweise niemanden in Palästina oder in Kolumbien, in den letzten 30 Jahren, geholfen haben, schützen sie sich mit kleinen Armeen vor dem eigenen Volk. Vor uns. Uns schicken sie als Soldaten nach Afghanistan und als GTZ-Helfer nach Südamerika. Ohne jeden Schutz. Kann Juan Manuel Santos, der kolumbianische Präsident, dem Dichter Fernando Rendón eigentlich in die Augen schauen, ohne sich zu schämen, wenn er ihn denn eines Tages irgendwo treffen sollte? Können der israelische Präsident Schimon Peres und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas dem Dirigenten David Barenboim, ohne verlegen zu stottern, erklären, für was eigentlich die vielen Menschen auf beiden Seiten in den letzten Jahren sterben mussten?

Es gibt auch eine Homepage zum Festival: http://www.festivaldepoesiademedellin.org/

Gedicht der Woche

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Diese Woche habe ich mich für ein Gedicht von Kristine Allert-Wybranietz entschieden. Es heißt: Was man so sagt.

Was man so sagt

Als sie lachte,
sagte man ihr, sie sei zu kindisch.
Also machte sie fortan ein ernstes Gesicht.
Das Kind blieb,
aber es durfte nicht mehr lachen.

Als sie liebte,

sagte man ihr, sie sei zu romantisch.
Also lernte sie, sich realistisch zu zeigen.
Und verdrängte manche Liebe.

Als sie reden wollte,

sahte man ihr, darüber spreche man nicht.
Also lernte sie zu schweigen.
Die Fragen, die in ihr brannet,
blieben ohne Antwort.

Als sie weinte,

sagte man ihr, sie sei zu weich.
Als lernte sie, die Tränen zu unterdrücken.
Sie weinte zwar nicht mehr,
aber hart wurde sie auch nicht.

Als sie schrie,

sagte man ihr, sie sei hysterich.
Als lernte sie, noch zu schreien,
wenn niemand es hören konnte,
oder sie schrie lautlos in sich hinein.

Also zu trinken begann,

sagte manihr, das löse die Probleme nicht.
So sollte eine Entziehungskur machen.
Es war ihr egal, weil
ihr schon soviel entzogen wurde.

Was sie wieder draußen war,

sagte man, sie könne jetzt neu anfangen.
Also tat sie, als beginne sie ein neues Leben.
Aber wirklich Leben konnte sie nicht mehr.
Sie hatte es verlernt.

Als sie ein Jahr später

sich zu tode gefixt hatte,
sagte man gar nichts mehr.
Und jeder für sich versuchte
leise das Unbehagen mit den Blumen
ins Grab zu werfen.


Was sagt ihr zu dem Gedicht?

Mittwoch, 28. Juli 2010

Ab wann verletzt ein Autor die Ehre eines anderen?

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In Norwegen war es ein kleiner Skandal und der Fall von Åsne Seierstad musste schließlich vor Gericht geklärt werden.

Seierstad hat mehrere Wochen in der Familie einer afghanischen Frau gewohnt und das Leben dort hautnah miterlebt. Danach hat sie ein Buch über ihre Erlebnisse und die Frau geschrieben, die sie begleitet hat. Das Buch heißt "Der Buchhändler aus Kabul".

Doch so einfach ist das alles nicht, denn die Frage die sich danach stellte war, ab wann wird die Ehre eines anderen verletzt und ab wann darf sich jemand gekränkt fühlen?

Die Frage musste schließlich ein Gericht klären und entschied, dass es als erwiesen gilt, dass Frau Seiersted mit ihrem Buch die Ehre einer afghanischen Frau gekränkt hat. Eine Strafe von rund 31.000 Euro wurde fällig.

Der Norwegische Verlegerverband will solchen Fällen nur Vorbeugen und ein ethisches Regelwerk für Verlage und Autoren herausgeben. Darin soll festgelegt werden, wie der Umgang mit sensiblen Informationen zu handhaben ist.

Was sagt ihr dazu? Darf man einen Autoren so beschränken? Sollte sich jemand wegen einem Buch gekränkt fühlen?

Stieg Larsson an der Spitze

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Obwohl Stieg Larsson bereits 2004 verstorben ist, ist er heute berühmter als zu Lebzeiten. Seine Bücher werden verfilmt, bald auch in Hollywood und jetzt hat er noch einen Titel eingefahren.

Als erster Autor ist es ihm gelungen eine Millionen elektronische Bücher bei Amazon zu verkaufen. Das hat vor ihm noch keiner geschafft.

Amazon hat mitgeteilt, dass die Millenium Trilogie unter den zehn erfolgreichsten Büchern ist, seit 2007 mit dem Verkauf von elektronischen Büchern begonnen worden ist. In der elektronischen Variante werden die Bücher etwas günstiger als in der Original-Fassung verkauft. Man kann die elektronischen Ausgaben auf das Lesegerät Kindle herunterladen und lesen.

Larsson gelangte 2005 posthum mit seiner "Millennium"-Trilogie zu Weltruhm: Von der Saga um den Journalisten Mikael Blomkvist und die Computer-Hackerin Lisbeth Salander wurden allein in Europa mehr als 20 Millionen Bücher verkauft. Larsson starb im November 2004 im Alter von 50 Jahren.

Wer von euch hat denn ein E-Book-Reader? welche Vor- und Nachteile gibt es?

Das Leseverhalten - ein genauer Blick

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juli 28, 2010 1 Kommentare Links zu diesem Post
Das Leseverhalten, was ist das eigentlich? Dabei geht es darum, wie viel man liest, und was man liest und und und... Es gibt eine Reihe Studien dazu. Jetzt hat ein Züricher Medienforscher wieder etwas dazu zu sagen. Er heißt Heinz Bonfadelli.

So heißt es zum Beispiel, dass 35 % Vielleser 25 % Nichtlesern gegenüber stehen. Und was machen die anderen 40 %?

Die Zeit hat ein Interview mit Herrn Bonfadelli durchgeführt:

DIE ZEIT: Herr Bonfadelli, wie hat sich das Leseverhalten im deutschsprachigen Raum verändert?

Heinz Bonfadelli: Die Trends sind nicht auf einen einfachen Nenner zu bringen. Was sicherlich abgenommen hat, ist die Zahl der Bücher pro Jahr, die gelesen werden, aber auch die Anzahl Bücher in den Haushalten. Zudem nimmt das Lesen in kleineren Portionen zu. Auf der anderen Seite ist die Anzahl der Vielleser recht stabil geblieben. Man muss aber auch zwischen den Genres unterscheiden. Beim Sach- und Fachbuch gibt es überhaupt keinen Rückgang, bei Romanen einen leichten. Gleichzeitig wird heute natürlich viel mehr am Bildschirm gelesen, wovon allerdings Romane wenig profitieren.

ZEIT: Das heißt, die Menge der Leseakte steigt in Wahrheit?

Bonfadelli: Ja, die Menge der Leseakte überhaupt zeigt eine steigende Tendenz. Wir leben in einer Informations- und Wissensgesellschaft, und Informationen sind fast immer schriftvermittelt, nicht zuletzt auch im Internet.

ZEIT: Warum starren wir dann immer so gebannt auf das Buchlesen, als hinge unser Heil allein an diesem Medium?

Bonfadelli: Das hat sicher etwas mit den involvierten Akteuren zu tun, den Verlagen, Buchhändlern und Autoren, die in Konkurrenz stehen zu den neuen Medien. Bei jeder Frankfurter Buchmesse wird über die Zukunft des elektronischen Buchs spekuliert. Dabei spielt es für den Lesenden keine Rolle, ob er beziehungsweise sie am Bildschirm liest oder in einem klassischen Buch blättert. Aber wenn ich die Zahlen für die Printlektüre von 2008 nehme, dann haben wir in Deutschland nach wie vor etwa 35 Prozent Vielleser, die mehr oder weniger täglich zu Fach- oder Sachbüchern oder zu Belletristik greifen, das ist etwa ähnlich verteilt. Auf der anderen Seite liegt der Anteil der Nichtleser etwa bei 25 Prozent. Diese Zahlen sind relativ stabil geblieben. Gleichzeitig ist jedoch die Lektüre am Bildschirm sehr stark gestiegen. Aber Untersuchungen wie die der Stiftung Lesen zum Leseverhalten in Deutschland von 2008 fragen nach Büchern, die in der Freizeit gelesen werden.

ZEIT: Sind Sie besorgt um das Leseverhalten?

Bonfadelli: Ich bin nicht besorgt, was den Bereich des Sach- und Fachbuchs betrifft. Aber im Bereich der Belletristik ist die Konkurrenz durch andere Medien stark. Da sind die Leute vielfältig mit anderen Unterhaltungsangeboten konfrontiert.

ZEIT: Das Paradigma des Lesens ist immer das sogenannte gute Buch. Ist das nicht ein bisschen kitschig?

Bonfadelli: Das gute Buch war seit je nur ein kleines Segment im Angebot. Die Absatzzahlen in diesem Segment sind keineswegs rückläufig. Es zeigen sich aber gewisse Umschichtungen. Immer weniger Autoren setzen sich durch, und deren Bücher haben immer größere Auflagen. Die Vielfalt der Titel geht zurück. Kleinere Verlage mit Titeln mit kleineren Auflagen haben es schwer angesichts der Buchkaufhäuser, die auf wenige Titel mit großen Absatzzahlen setzen.

ZEIT: Warum macht die Gesellschaft immer so ein Bohei ums Lesen?

Bonfadelli: Im Vergleich zum Fernsehen liegt die gesellschaftliche Bedeutung des Buchs darin, dass es eine aktive geistige Auseinandersetzung verlangt. Unsere Gesellschaft basiert im Grunde auf Lesekompetenz, auf der Auseinandersetzung mit geistigen Inhalten, die nach wie vor in verschriftlichter Form stattfindet.

ZEIT: Gibt es unterschiedliches Leseverhalten zwischen Männern und Frauen?

Bonfadelli: Ja, Frauen lesen deutlich mehr Belletristik als Männer.

ZEIT: Warum ist das so?

Bonfadelli: In den Romanen geht es thematisch oft um soziale Sachverhalte aus dem Alltag und dem Privatbereich, und diese emotionale Anteilnahme interessiert Frauen nach wie vor mehr als Männer. Zum Beispiel gibt es ja auch immer mehr Frauen, die Krimis schreiben. Überhaupt ist das Lesen als Unterhaltung eine Domäne der Frauen. Aber nur wenn man das Lesen als unterhaltend und spannend empfindet, ist man motiviert, mehr zu lesen. Da sind die Frauen gegenüber den Männern im Vorteil. Die Pisa-Studien zeigen, dass nicht nur bei der Lesekompetenz, sondern auch bei dem Thema Lesemotivation die Mädchen bereits deutlich besser abschneiden als die Jungen.

ZEIT: Ist die Lesefähigkeit innerhalb Europas unterschiedlich stark ausgebildet?

Bonfadelli: Wir haben in Europa ein Nord-Süd-Gefälle. Die Zeitungs- und Buchlektüre in den skandinavischen Ländern ist deutlich höher als in Italien, Spanien oder Griechenland.

ZEIT: Ist es ein Problem, wenn das Lesen von Romanen stagniert, aber das von Sach- und Fachbüchern zunimmt?

Bonfadelli: Einerseits ist das gesellschaftlich kein Problem, solange die Lesefähigkeit insgesamt da ist, aber es bedeutet schon eine kulturelle Verarmung, wenn die belletristische Unterhaltungsliteratur immer mehr an Boden einbüßen würde. Aber vielleicht geht von den E-Books eine neue Energie aus. Dass nämlich der Roman die männlichen »Geräte«-Leser gewinnt, wenn er als E-Book daherkommt, das ist ja die Hoffnung der Anbieter. Der Zugang zum Medium spielt für das Leseverhalten eine wichtige Rolle.

ZEIT: Dann sollte das E-Book für die Romanciers ein Hoffnungsschimmer sein?

Bonfadelli: Ich denke schon. Das haben ja manche Autoren auch bereits erkannt.

ZEIT: Was für einen Rat würden Sie der Bildungspolitik geben?

Bonfadelli: Wir brauchen eine aktive Sozialisation zum Lesen – in welchem Speichermedium auch immer. Wir unterscheiden ja zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation. Sachbuchlektüre ist oft nur extrinsisch motiviert. Ich lese Sachbücher, weil es mir in der Schule oder im Beruf abverlangt wird. Während die belletristische Lektüre intrinsisch motiviert ist, da bereitet das Lesen selbst Genuss. Diese intrinsische Motivation müssen wir schon in der Schule pflegen und nach Möglichkeit steigern.

Das Gespräch führte Ijoma Mangold

 Ich habe mit dem Interview nichts zu tun, es heute gelesen und interessant empfunden und deswegen kopiert. Das Original findet ihr auf der Online Plattform von der Zeit: Die Zeit - das Interview

Wie ist denn euer Leseverhalten? Wieviele Bücher lest ihr im Monat, im Jahr, in der Woche? Was für Bücher lest ihr?

Jugendwort des Jahres wird gesucht

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juli 28, 2010 3 Kommentare Links zu diesem Post

Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb/dpa-Zentralbild
Die Vorschläge für das diesjährige Jugendwort des Jahres sind eingereicht worden, und manche überraschen wieder einmal. Erwachsene  sollen noch viel davon lernen können.

Änderungsfleischeri, Speckbarbie und Dulli ... ich habe noch keinen Begriff davon gehört.

Der Langenscheidt-Verlag hat diese Umfrage wieder einmal gestartet und 2009 haben sie bereits das Wort "Hartzen" gekührt, dass für arbeitslos sein steht. Jetzt kann das Wort für 2010 gewählt werden.

Hier kann jeder mitwählen: Klicken zum wählen!

Diesmal hat die Redaktion aus den Vorschlägen von Jugendlichen vor allem Lustiges und Skurriles für die Abstimmung ausgesucht. Unter den 30 möglichen Kandidaten für das Jugendwort 2010 befinden sich Wendungen und Wortbildungen wie emotional flexibel (in der Bedeutung von launisch), Flatrate-Labern (ohne Punkt und Komma reden), das Ego-Surfen (sich selbst im Internet suchen) oder der Hochleistungs-Chiller (eine äußerst faule Person).

Letztes Jahr haben sich rund 45.000 Menschen beteiligt. Die Initiative wurde erst 2008 gegründet, und will den "kreativen Umgang der Jugendlichen mit Alltagssprache und -begriffen" dokumentieren. Klingt ja gar nicht so schlecht.

Welches ist euer Jugendwort des Jahres?

Bild bekommt Ärger

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juli 28, 2010 1 Kommentare Links zu diesem Post
Eines dieser Bilder kann der Bild-Zeitung jetzt viel Ärger einbringen.

Es geht um die Berichterstattung nach der Loveparade. Mittlerweise wissen wir alle, dass 20 Menschen ums Leben gekommen sind und mehr als 500 Verletzte wurden. Wie viele Medien hat die Bild am Tag danach berichtet und auf ihrem Titelblatt ein  Bild von den Menschen in der Massenpanik in großer Größe gezeigt. Und genau das könnte jetzt Ärger geben. Angeblich sind schon rund 115 Beschwerden eingegangen.

Ein Springer-Sprecher sagte zu den Beschwerden beim Presserat: "Wie alle Medien berichtet auch Bild - aus unserer Sicht angemessen und verhältnismäßig - über die tragischen, schockierenden Ereignisse während der Loveparade." Von Presserats-Beschwerden sei Springer bisher nichts bekannt. Die Nachrichtenagentur ddp hatte über eine Beschwerdeflut zur Bild-Berichterstattung über die Loveparade-Massenpanik vom vergangenen Samstag berichtet.

Die Beschwerden konzentrieren sich wohl um einen Verstoß gegen Ziffer 11 des Pressekodex. Eine ganz heikle Angelegenheit. Darin steht, dass Presseorgane auf eine "unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid" verzichten sollen. Auch eine mögliche Verletzung von Persönlichkeitsrechten steht im Raum, da einige Teilnehmer der Loveparade und auch Opfer möglicherweise auf Fotos zu identifizieren sind.

Am Montag, also zwei Tage nach der Katastrophe hat die Bild ein Foto der Massenpanik abgedruckt, fast in gesamter Größe des Titelblattes. Zu sehen sind Panik, Angst, verzweifelte Menschen, Leid und kein Ausweg.

Auffällig bei solchen unvorgesehenen Katastrophen stehen die Blattmacher vor der Schwierigkeit, dass es in der Regel wenig exklusives, selbst recherchiertes Material gibt. Gerade bei Fotos müssen sich notgedrungen alle aus demselben Agentur-Pool bedienen. Den Unterschied macht dabei die Auswahl, welches Bild groß gezogen wird, wie man die Fotos anordnet und durch die Headline den Ansatz wählt, der dem Thema an diesem Tag am stärksten gerecht wird. Dabei zeigen sich große Unterschiede. Die Frankfurter Rundschau etwa setzte nicht auf Masse, sondern aufs Gegenteil. Ein überdimensionales Foto vom fast menschenleeren Tunnel mit der Headline: "Die Leere am Tag danach." Die Abozeitungen von Axel Springer wählten ebenfalls Fotos, die Symbol sind und weniger Dokumente des Geschehenen, etwa eine zertretene Sonnenbrille im Loveparade-Look (Die Welt) oder Kreidezeichnungen am Tatort, die die Lage der Opfer skizzieren (Welt Kompakt, Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt). Auf die Spitze trieb diesen Minimalismus das Handelsblatt, auf dessen Titeloptik außer Asphalt und Beton nur im Kreis angeordnete Blumenstengel am Mittelstreifen zu sehen war. Titelzeile: "Deutschland trauert".

Der Presserat beschäftigt sich jetzt genauer mit dem Thema und wird auch für diesen speziellen Fall in Duisburg festlegen, wieviel die Presse zeigen darf, und wie viel eben nicht.

Hier gibt es eine Galerie mit einigen Titelblättern vom Montag. Galerie

Findet ihr so eine Berichterstattung gut, oder sollten solche Bilder nicht gezeigt werden? 
Ich selbst bin ein bisschen zwiegespalten. Denn einerseits denke ich, die Leute die nicht da waren, sollen erfahren was dort passiert. Vor allem auch, weil gesagt wurde, von den Offiziellen, es gab keine Massenpanik, und die Bilder das gegenteil beweisen. Das man die Leute erkennen kann, finde ich ein schwieriges Thema. Ich weiß nicht, wie ich das finde.

Hier könnt ihr im Forum diskutieren, einen Beitrag habe ich eingerichtet: Klick zum Forum (man mus nicht angemeldet sein, und kann als Gast mitdiskutieren)!

Dienstag, 27. Juli 2010

'von Fynf' - eine neue Fantasy Roman Reihe

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juli 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Manchmal im Leben kommt einem eine Idee, und dann wird was gann Großes raus. So ist es auch Michael Henschke und Sigrid Knödler ergangen. Aus einer fixen Idee bei der Autofahrt, wird plötzlich eine Roman Reihe, vor allem eine viel versprechende.

Aber ganz auf Anfang zurück: Vor kurzem hat mich André angeschrieben und mir die Reihe 'von fynf' vorgeschlagen. Andre ist sowas wie der Webseiten-Betreuer und die rechte Hand der beiden. Zuerst hat er mir den Blog http://blog.vonfynf.de zu der Reihe vorgeschlagen und gesagt, ich könne mich einmal umschauen. Das habe ich natürlich getan, und viele interessante Informationen zum Buch gefunden, aber auch zu den Autoren.

Dann war die Frage, ob euch einen kleinen Artikel schreibe, oder ob ich die Autoren bitte, selbst ein bisschen zu schreiben. Mich hat interessiert, wieso es zwei Autoren für eine Romanreihe gibt? Und viele andere Fragen. Die habe ich ihnen geschickt, und Michael Henschke hat ausführlich geantwortet

Wie kam es zu der Reihe? 


Nun, Sigi und ich kommen eigentlich vom Theater her und
hatten schon mehrere abendfüllende Stücke geschrieben und in meinem
Sägmühlen-Verlag veröffentlicht, bevor die Idee zu "Von Fynf" entstand:
Während einer Autofahrt von Lorch im Remstal nach Alfdorf auf die Hochfläche
des Welzheimer Waldes sah ich unter mir das Tal gefüllt mit einer dichten
schneeweißen Wolkendecke, die das über ihr liegende Wolkenlicht in allen
Farben reflektierte. Der Anblick war so gigantisch, dass er in Worten nur
schwer zu beschreiben ist. Jedenfalls dachte ich mir: "Wenn man in dieses
Wolkenmeer springt, dann landet man in einer anderen Welt."


Eine kleine Fantsy-Erzählung war angedacht, von der ich schon drei kleine
Kapitel geschrieben hatte, als ich sie irgendwann, nachdem wir uns an einem
Theaterstück "leer" geschrieben hatten, Sigi vorlas. Sie bekam glänzende
Augen, wir spannen die Idee gemeinsam weiter, und die kleine Erzählung wuchs
 

Von den geplanten fünf Romanen ist nun der erste fertig, und wir sind dabei,
Endkorrektur zu lesen, bevor er in die Druckerei geht. Voraussichtlich im
Oktober werden wir das fertige Buch in der Hand halten, ein richtiges
fadengeheftetes Buch mit wunderschönem Hardcover-Einband und Lesebändchen.
Wir fiebern diesem Ereignis entgegen ...

Doch ich wollte mehr wissen. Ich habe Michael noch ein paar Fragen geschickt, die mich interessiert haben, von denen ich aber auch denke, dass sie andere interessieren könnten.

Wie habt ihr euch die Arbeit geteilt? Du hattest ja bereits die ersten Kapitel fertig, wie ist sie dann mit eingestiegen?

Einstieg Sigi/ Arbeitsweise: Die damals schon fertigen Passagen sind heute in die Kapitel
„Wolfsschanze“ und „Erlenbruch“ eingearbeitet. Das heißt, es gab zum damaligen Zeitpunkt
zwei Schauplätze und eine Person (Michel), und es gab die Idee, dass die Wolfsschanze ein
Schleusenort in eine andere Welt sein könnte. Der Einstieg von Sigi war also
unproblematisch, denn die Story, die daraus wurde, entwickelte sich in vielen abendlichen
Gesprächen in gemeinsamer Arbeit. Es entstanden skizzenhafte Notizen, von denen wir viele
im ersten Band verwendeten, andere Ideen wurden ganz verworfen oder für die folgenden
Bände aufgespart. Unsere Arbeitsweise war am Anfang nicht sonderlich spektakulär. Wir
trafen (und treffen) uns einmal wöchentlich an einem festgesetzten Wochentag abends; in
Konzeptionssitzungen entstand der grobe Verlauf der Geschichte bis zum Ende des ersten
Romans, aber wir entwickelten schon hier Ideen für den Fortgang in den folgenden Bänden,
nachdem uns klar wurde, welchen Umfang Von Fynf annehmen würde. Zu schreiben
begannen wir erst, als der Erzählfaden soweit fest stand, und wir schrieben anfangs jedes
Wort gemeinsam, das heißt, wir formulierten im Tandem, und es entstanden zwei völlig
identische Manuskripte in verschiedenen Handschriften. Diese Arbeitsweise haben wir bis
heute beibehalten und wenden sie vor allem dann an, wenn es sehr kompliziert wird. Was
uns in dieser Anfangsphase Mühe machte, waren die mehr beschreibenden Passagen über
Wesen, Landschaften, Handlungen usw., weil wir ja beide vom Theater herkamen und es
gewohnt waren, Dialoge und Regieanweisungen zu formulieren, die dann durch Bühnenbild
und Akteure umgesetzt werden. Erst später gingen wir dazu über, in weiteren
Konzeptionssitzungen detaillierte Inhaltsangaben ganzer Kapitel und Kapitelfolgen zu
entwerfen und die Schreibarbeit unter uns aufzuteilen. Damit entstand ein dritter Typus
unserer Treffen, bei denen wir uns gegenseitig unsere Ergebnisse vorlasen, kommentierten,
ergänzten oder änderten. Unsere Schreibstile waren da schon so aneinander angeglichen,
dass selbst gute Freunde, denen wir manchmal vorlasen, Mühe damit hatten, diese Texte
Sigi oder mir zuzuordnen. Die Autorensymbiose, die sich dabei immer weiter entwickelte, ist
für Außenstehende wahrscheinlich kaum nachvollziehbar, aber es ist Tatsache, dass unsere
Gehirne sowohl bei der Schreibarbeit, als auch bei der Entwicklung von Ideen geradezu
parallel geschaltet sind.




Weißt du schon, wie es thematisch weitergehen soll?
Weißt du schon, wo die Geschichte am Ende des letzten Bandes enden soll?
Warum ist diese Buchreihe etwas besonderes? Warum sollte ich das erste Buch kaufen?
 

Weiterentwicklung des Themas/Bedeutung von Band eins: Im Grunde sind die
diesbezüglichen Fragen im Ansatz schon beantwortet. Eins von Fynf ist fertig, ich lese
gerade noch Korrektur, und dann wird der Druckauftrag erteilt. Den genauen Stand der
Dinge veröffentlichen wir in den nächsten Tagen im Blog. Aber auch der Fortgang der
Erzählung in den kommenden vier Bänden steht als grobe Konzeption bereits fest, und wir
wissen, wie der letzte Band enden wird. Nur so konnten wir bereits in den ersten Roman die Kapitel einarbeiten, an denen die folgenden Bücher andocken werden. Dies beantwortet eine weitere Deiner Fragen: Eins von Fynf bietet nicht nur eine in sich bis zu einem bestimmten Punkt abgeschlossene Geschichte, sondern ist die „Drehscheibe“ für die folgenden Bände; deshalb ist die Lektüre des ersten Buches unerlässlich für das Verständnis der gesamten
Erzählung.



Ist in der Geschichte alles Fantasie, oder gibt es Bezüge zur Realität, persönliche Erfahrungen?

Besonderheiten/Realitätsbezug/Persönliche Bezüge: Etwas Besonderes an dieser
Buchreihe ist der weitgehende Verzicht auf das übliche Fantasy-Inventar, es gibt keine
Trolle, Zwerge, Elfen, Zauberer, Vampire oder Drachen. Die Geschichte spielt nicht in einer
längst vergangenen Zeit, nimmt aber Bezug auf die Anfänge, die uns in mythenhafter Form
überliefert sind. Die Hauptakteure sind Menschen, die unter gegenwärtigen Bedingungen an
realen Orten (deren Namen wir verändert haben) auf der Erde leben, bevor sie in diese in
Eins von Fynf beschriebenen Ereignisse hineingeraten. Darüber hinaus sind natürlich viele
Erlebnisse, Erfahrungen, Interessen und Gedanken von Sigi und mir in diese Erzählung
hineinverwoben, jedoch ohne dass wir sie als solche persönlichen Bezüge kenntlich
gemacht haben. Ob Eins von Fynf etwas Besonderes ist, muss letztlich jeder Leser für
sich entscheiden, aber die Reihe unterscheidet sich auf jeden Fall von Vielem, was im
Mainstream der Fantasy-Literatur liegt.



Danke für die ausführlichen Antworten! Ich finde dieses Hintergrundwissen unheimlich spannend und es macht Lust auf mehr. Ich bin grundsätzlich kein Fantasy-Fan, aber das ist eine dieser Geschichte, die spannend klingen.

Ich bin auch immernoch davon fasziniert, dass zwei Autoren eine Geschichte entwickeln, vor allem so, wie die beiden es gemacht haben. Auf dem Blog der beiden ist noch viel mehr dazu beschrieben. Und ständig wird man auf dem Laufenden gehalten, wie sich die Reihe entwickelt. Man ist quasi 'live' mit dabei.

Ich kann euch also momentan die ganze Sache nur empfehlen, und sie mit zu erfolgen. Die Autoren freuen sich auch, wenn man Kontakt zu ihnen aufnimmt und ihnen Fragen stellt. Sie selbst sind noch ganz gespannt wo das Ganze hinführt.

Ich werde diese Reihe verfolgen.

Viel Spaß euch allen beim Lesen, sobald das erste Buch dann auch da ist, und ich hoffe, einige von euch werden die Geschichte nun auch verfolgen.

http://blog.vonfynf.de/

Geht es nur ums Geld?

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juli 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Irgendwann ist es immer nur noch eine Frage des Geldes. So auch im aktuellen Fall von Janet Evanovich und ihrem Verlag St. Martin's Press. Denn Stimmen die Gerüchte, dann könnte der Verlag bald eine seiner erfolgreichsten Autorinnen verlieren.

Und der Grund ist simpel: Der Verlag ist nicht bereit 50 Millionen Dollar für die nächsten vier Romane locker zu machen. Die fordert ihr neuer Agent Peter Evanovich, zufällig ihr Sohn. Janet E. hat mittlerweile verlauten lassen, der erschienene Artikel, der diese Behauptungen aufstellt, nicht ganz akkurat sei und Verlag und Autorin sich noch in Verhandlungen befinden. Außerdem seien die Details des Deals "reine Privatsache" und würden sonst auch niemanden etwas angehen.

Seit der Trennung von ihrem langjährigen Agenten Robert Gottlieb (Trident Media) im Jahr 2008 läuft für die 67-Jährige längst nicht mehr alles rund. So wurde eine Thriller-Reihe, die Evanovich mit Bestsellerautor Stephen Cannell für Grand Central schreiben sollte, noch vor dem ersten Buch wieder eingestampft und auch die bei HarperCollins angesiedelte „Alex Barnaby“-Serie ist über zwei Hardcover nicht hinausgekommen.
Seit 15 Jahren erscheint Evanovich mit ihren Romanen über die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum bei SMP, doch es wäre nicht die längste Autor-Verlag-Beziehung, die in den USA in den letzten Jahren in die Brüche geht. Farrar, Straus & Giroux, wie SMP eine Holtzbrinck-Tochter, kann ein Lied davon singen: 2008 hat sich Tom Wolfe nach 40 Jahren zu Little, Brown verabschiedet, im April 2009 zog es Scott Turow nach 20 Jahren zu Grand Central. Sowohl Little, Brown als auch Grand Central gehören zu Hachette USA.

Ich finde, 50 Millionen sind schon eine Menge Geld, und das für vier Bücher. Für mich ist das eine absolut unrealistische Summe, und unfassbar. Wobei ich denke, wenn ein Buch Millionen einspielt, soll es auch die Autorin bekommen, und nicht der Verlag. Aber, die Summe ist einfach hoch!

Verflimung eines Romans

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juli 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Wieder einmal wird ein Roman verfilmt, die bieten sich einfach so gut an. Diesmal hat es ein Roman von Haruki Murakamis geschafft, und zwar "Naokos Lächeln".

Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt das ganze mit dem englischen Titel "Norwegian Wood" und dem deutschen Titel "Naokos Lächeln" auf den Markt. Damit wird zum ersten Mal ein Buch von Murakami verfilmt. In Japan läuft der Film bereits am 11. Dezember 2010 an. Ob er nach Amerika oder Europa kommt, ist noch nicht klar.

Inhalt

Naoko und Toru verbindet eine gemeinsame Kindheit und eine gemeinsame Freundschaft zu Kizuki, Torus bestem Freund und gleichzeitig Naokos Geliebten. Ohne Vorwarnung zerbricht das Dreiergespann – Kizuki begeht mit 17 Jahren Selbstmord. Weder für Naoko noch für Toru ein leichtes Los. Ihre Wege trennen sich, jeder möchte den Verlust für sich selbst verarbeiten. Einige Monate später begegnen sich die beiden zufällig in der Tokioer U-Bahn, reden nicht viel, verbringen jedoch fortan viel Zeit miteinander. Der Tod Kizukis lässt Naoko nicht unberührt: Bald holt sie das Trauma wieder ein, und ihre Eltern lassen sie in ein Sanatorium einweisen. Fast zeitgleich lernt Toru, der mittlerweile Theaterwissenschaften studiert, die Kommilitonin Midori Kobayashi kennen, die quasi das Gegenteil von Naoko verkörpert: Extrovertiert, lebenslustig, aufgedreht, impulsiv. Die Freundschaft der beiden wird immer enger, würde sich Toru nicht zu Naoko und Midori hingezogen fühlen.



Kennt jemand das Buch?

Brigitte Schwaiger ist tot

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juli 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Die österreichische Schriftstellerin Brigitte Schwaiger ist im Alter von 61 Jahren gestorben.

Es klingt unglaublich, aber ihre Leiche wurde am Montag in Wien in der Donau gefunden, wie die Polizei mitteilte. Von den Behörden ist jetzt eine Obduktion angeordnet worden.

Ihr Debütroman "Wie kommt das Salz ins Meer" von 1997 wurde zum Bestseller, wurde im ersten Jahr gleich 15 Mal verlegt. Es zählt zu den zehn meistverkauften Büchern im deutschsprachigen Raum.

Auch ihre weiteren Titel konnten an die alten Erfolge anschließen. Die Todesursache ist also bisher ungeklärt, und auch fremd verschulden wird noch nicht ausgeschlossen. Wenn wir mehr wissen, bericten wir darüber.

Bastian Sick schlägt wieder zu

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juli 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Wahrscheinlich kennen viele von euch schon Bastian Sick, aber ich möchte trotzdem auf sein neues Buch aufmerksam machen, denn ich liebe sie.

Immer wieder fasst er die Kuriositäten aus dem Alltag in seinen Büchern zusammen und bringt seine Leser herzhaft zum Lachen. Sein neues Buch heißt "Hier ist Spaß gratiniert". Auch Leserinnen und Leser haben diesmal wieder Fundstücke eingesendet und er hat die besten mit eingearbeitet.

Bastian Sick
Hier ist Spaß gratiniert
Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache
192 Seiten, Taschenbuch
Ein Happy Aua -Buch
ISBN: 978-3-462-04223-8
€ 12.95 

T-online hat eine Bildergalerie mit einem ersten Eindruck vom Buch online gestellt: Bilder Galerie

Also, ich empfehle es und garantiere viele Lacher!

Susanne Albrecht - Neuerscheinung

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Juli 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Vor kurzem hat mich Susanne Ulrike Maria Albrecht angeschrieben und mir ihre Neuerscheinung vorgestellt. Die möchte ich euch jetzt kurz vorstellen.

Das Buch heißt "Weiße Hochzeit" und ist ein Lyrikband.

Ich habe sie gebeten, eine Beschreibung über sich und ihren Gedichtband zu schreiben, damit ich euch auch etwas zu erzählen haben. Hier das Ergebnis:

"Die Autorin Susanne Ulrike Maria Albrecht verfasst mit Vorliebe Lyrik.
Wobei sie sich nur allzu gerne von dem Dichterfürst Johann Christoph Friederich Schiller inspirieren lässt. Eines ihrer Lieblingszitate stammt
aus Don Karlos und lautet: Große Seelen macht die Liebe größer. Für die Autorin ist die Rettung der Tiere - insbesondere der Delphine eine Herzensangelegenheit.
Ihre Lyrik und vieles mehr finden Sie auf ihrem Weblog
http://www.blogigo.de/ENGEL0311
.
Ihr Lyrikband "Weiße Hochzeit", der von dem Diskurs Verlag herausgegeben wird, ist soeben erschienen.

"Das ist der Liebe heil'ger Götterstrahl" von Friedrich Schiller ist die schönste Liebeserklärung. "Es ist wahr" von Susanne Albrecht, darf durchaus im gleichen Atemzug genannt werden. Ein Gedicht, so wunderschön wie die Liebe selbst. Der Lyrikband "Weiße Hochzeit" von Susanne Ulrike Maria Albrecht, ist ein Lesevergnügen für alle Verliebten und solche die es noch werden wollen. Eine Lektüre, die Mann und Frau gleichermaßen erfreut. Für den perfekten Anfang ist der lyrische Text "Wie ein Komet" sehr zu empfehlen.


Diskurs Verlag, Albrecht, Susanne Ulrike Maria, "Weiße Hochzeit" Lyrik, Taschenbuch, 40 Seiten, ISBN 978-3-9812590-7-0, EUR(D)6,00.

http://www.diskurs-verlag.de/"
Und so sieht das Buch aus. Klingt sehr romantisch. Vielleicht es ja was für den ein oder anderen?

Danke an Susanne Ulrike Maria Albrecht für ihren Buchvorschlag.

Montag, 26. Juli 2010

Boersenblatt antwortet: Was muss ins Impressum

Eingestellt von Falballa um Montag, Juli 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Mit ihrer regelmäßigen Aktion 'Mitglieder Fragen - Mitarbeiter anwtorten' beantworten die Mitarbeiter vom Boersenblatt immer interessante Fragen.

Diesmal geht es um das Impressum: Welche Angaben müssen im Impressum enthalten sein? 

Beantwortet hat die Frage Susanne Barwick, sie ist Rechtsanwältin beim Bösenverein.

Veröffentlichte Druckwerke müssen nach den Pressegesetzen der Ländern ein Impressum enthalten, d.h. die Angabe von Verleger und Drucker mit Namen und Anschrift. Beim Selbstverlag muss der Name des Autors oder des Herausgebers genannt werden. Die Angabe von Straße und Hausnummer ist entbehrlich, wenn der Verlag bzw. die Druckerei im Handelsregister eingetragen ist.

Alle anderen Angaben im Impressum sind fakultativ. Nicht erforderlich ist z.B. die Angabe des sog. Copyright-Vermerkes. Dieser hat heute nur noch eine deklaratorische Bedeutung, da die Entstehung des Urheberrechts in Deutschland und fast allen Staaten der Welt an keinerlei Formvorschriften geknüpft ist. Dies gilt auch für die USA, die 1989 der Revidierten Berner Übereinkunft beigetreten sind. Von den meisten Verlagen wird der Vermerk dennoch auf allen Vervielfältigungsstücken eines Werkes angebracht, um auf die eigene Rechtsinhaberschaft hinzuweisen und potentielle Rechtsverletzer psychologisch abzuschrecken. Ein korrekter Copyright-Vermerk beinhaltet neben dem Zeichen © zwingend den Namen des Rechteinhabers (Verlag oder Autor) und die Jahreszahl des Ersterscheinens des Werkes. Bei Neuauflagen oder Neuausgaben von Büchern bedarf es nur dann einer Aktualisierung der Jahreszahl, wenn die betreffende Auflage oder Ausgabe Gegenstand eines neuen urheberrechtlichen Nutzungsrechts ist, also im Fall einer Neubearbeitung oder sonstigen inhaltlichen Veränderung. Wir empfehlen aber, bei allen Neuauflagen, Neuausgaben und Lizenzausgaben jeweils ungeachtet der inhaltlichen Veränderung stets neben der Jahreszahl des ursprünglichen Erscheinens auch das aktuelle Jahr anzugeben, um die Kontinuität der Rechtsinhaberschaft des Verlages zu dokumentieren.

Das ist doch mal eien Auskunft...

STADT LAND BUCH

Eingestellt von Falballa um Montag, Juli 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
STADT LAND BUCH ist ein Ableger der Buchwochen in Berlin-Brandenburg und des Berliner Bücherfest. Genau genommen werden beide Veranstaltungen dieses Jahr erstmals vom Landesverband Berlin Brandenburg zusammen gefasst.

Nach 18 erfolgreichen Jahren war es an der Zeit, das Konzept der traditionsreichen Buchwochen behutsam zu überarbeiten und mit dem Berliner Bücherfest zu verbinden“, teilt Verbandsgeschäftsführer Detlef Bluhm mit. „Die Konzentration auf einen achttägigen Veranstaltungszeitraum, die Integration des Bücherfestes und die Hinzunahme neuer Programmelemente legte auch eine Umbenennung nahe.“

Stattfinden wird das Spektakel vom 21. bis 28. November mit mehr als 100 Buchpremien, Lesungen und Podiumsdiskussionen in Berlin und Brandenburg. Als Höhepunkt wird das Bücherfest angepriesen, das am 1. Adeventswochenende auf dem Rosa-Luxemburg-Platz stattfinden wird.

STADT LAND BUCH bietet auch den Ramen ersmals den Deutschen Katzen-Krimi Preis auszuschrieben. Die Preisvergabe findet am 25. November statt, während der 1. Berliner Katzen-Krimi-Nacht im Pailais am Festungsgraben. Für den Preis können alle Katzen-Kriminalromane und -erzählungen deutschsprachiger Autorinnen und Autoren nominiert werden, die 2009 oder bis zum 31. August 2010 erschienen sind. 

STADT LAND BUCH arbeitet jedes Jahr mit einer anderen Stadt aus dem Land Brandenburg zusammen. Dieses Jahr ist die Wahl auf Frankfurt an der Oder gefallen. Dort werden dann täglich mehrere Lesungen stattfinden, in unterschiedlichen Kulturinstitutionen. Beispiel hierfür ist eine Veranstaltung am 24. November mit Georg Klein, der den Titel der Leipziger Buchmesse 2010 trägt.

Der Berliner Senat und die Europäische Union greifen der Veranstaltungsreihe finanziell unter dir Arme. Als Hauptsponsor gilt dieses Jahr der Aufbau Verlag.


http://www.berlinerbuchhandel.de/

Belletristik Charts am Montag

Eingestellt von Falballa um Montag, Juli 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Belletristik Charts am Montag - Kalendarwoche 30

Hardcover-Charts

PlatzVorwocheTitelAutorVerlag
11Bis(s) zum ersten SonnenstrahlStephenie, MeyerCarlsen
22HummeldummJaud,    TommyScherz
37GarouSwann, LeonieGoldmann
44Ich schreib dir Morgen wiederAhern, CeceliaKrüger
56ErbarmenAdler-Olsen, Jussidtv Premium
65Der AugensammlerFitzek, SebastianDroemer
7 12Bis(s) zum Ende der NachtMeyer, StephenieCarlsen
87Der Feind im SchattenMankell, HenningZsolnay
98Schöner ScheinLeon, Donna  Diogenes
10neuMädchenfängerHoffmann, JillianeWunderlich

Taschenbuch-Charts

PlatzTitelAutorVerlag
1Alles Glück kommt nieGavalda, AnnaFischer
2Der verborgene GartenMorton, KateDiana
3Eine ganz andere GeschichteNesser, Hakanbtb
4Das Böse in unsMcFayden, CodyBastei-Lübbe
5LeichenblässeBeckett, SimonRowohlt
6VerblendungLarsson, StiegHeyne
7 Die Nürburg-Papiereberndorf, JacquesKBV
8VergebungLarsson, StiegHeyne
9Verdammnis  Larsson, Stieg Heyne
10AprilgewitterLorentz, InyKnaur

Stephenie Meyer steigt wieder ein und Stieg Larsson hält sich immernoch gut. Und der Mädchenfänger ist neu dabei.

Quelle

Journalist in Serbien überfallen

Eingestellt von Falballa um Montag, Juli 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Und wieder einmal ist es passiert, diesmal in Serbien. Ein Journalist wurde jetzt am helllichten Tag überfallen und niedergeschlagen.

Bei dem Journalisten handelt es sich um Teofil Pancic, der ist Kolumnist bei dem Politikmagazin "Vreme". Überfallen wurde er von zwei maskierten Männern, die mit einer Eisenstange bewaffnet waren.

Anscheinend ist er in einen Bus eingestiegen, und die beiden Tätern sind wohl direkt nach ihm eingestiegen, und haben dann auf ihn eingeschlagen. Danach sind sie einfach geflüchtet. Die Polizei fahndet jetzt nach den beiden Tätern. Verletzt wurde Pancic am Kopf und am rechten Arm.

Grund für den Überfall, so vermutet man, ist seine liberale Ansicht und seine scharfe Kritik am serbischen Nationalismus.

Schlimm, dass es so gefährlich ist zu schreiben.

Sonntag, 25. Juli 2010

In Gedanken an die Opfer der Loveparade

Eingestellt von Falballa um Sonntag, Juli 25, 2010 1 Kommentare Links zu diesem Post
Ich habe mich entschieden keinen Beitrag an diesem Wochenende zu veröffentlichen, nachdem ich von den schrecklichen Geschehnissen auf der Loveparade gehört habe. Für viele mag das übertrieben klingen, aber ich bin froh, dass mein Liebster aus der Sache heil raus gekommen ist. Er selbst war in diesem Tunnel, und hat gesehen, wie die Menschen vor ihm zusammen gebrochen sind und wie sie starben. Sie alle waren hilflos und gefangen. Und ich bin dankbar, dass das ich eine der Glücklichen bin, bei der der Liebste es nach Hause geschafft - körperlich unversehrt.

Und gestern drang die Nachricht dann zu mir.
Ich weiß nicht, aber es zeriss mich schier,
Denn keiner kann mir sagen wie es geschah,
keiner unserer Leute war noch da.
Du lagst ganz gut, das hat man mir gesagt.
Warum hab ich dich nie selbst danach gefragt?
Du hättest ein Großer werden können,
und irgendwie wollte ich dir das nicht gönnen.

Und ich wollte noch Abschied nehmen,
das werde ich mir nie vergeben,
Man, wie konntest du von uns gehen?
Jetzt soll ich dich nie mehr sehen.

Verzeih mir all die Dinge, die ich sagte,
nur weil mich wieder irgendetwas plagte.
Verzeih mir und den Jungs, dass wir nicht da waren,
vergib mir, dass ich nicht mit all dem klar kam.

Und ich wollte noch Abschied nehmen,
das werde ich mir nie vergeben,
Mann, wie konntest du von uns gehen?
Jetzt soll ich dich nie mehr sehen.

Und ich wollte noch Abschied nehmen,
das werde ich mir nie vergeben,
Man, wie konntest du von uns gehen?
Jetzt soll ich dich nie mehr sehen.

Was machen wir jetzt ohne unseren Held?
Wir vermissen dich und ich scheiss’ aufs große Geld.
Du bist weg, was nützt der ganze Mist?
Mein kleiner Bruder wird für immer vermisst.

Und ich wollte noch Abschied nehmen,
das werde ich mir nie vergeben,
Man, wie konntest du von uns gehen?
Jetzt soll ich dich nie mehr sehen.

Und ich wollte noch Abschied nehmen,
das werde ich mir nie vergeben,
Mann, wie konntest du von uns gehen?
Jetzt soll ich dich nie mehr sehen, nie mehr sehn.

Abschied nehmen
Mann, wie konntest du von uns gehen?
Jetzt soll ich die nie wieder sehn.

Wir vermissen dich,
Was machen wir jetzt?
Oh, wir vermissen dich.
Oh, wir vermissen dich.

Oh wir vermissen dich.
Oh ich vermisse dich.







Mein Beileid gilt allen die nicht so viel Glück hatte wie ich. Ich wünsche euch Kraft und Hoffnung. Ich fühle mit euch.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Journalisten in Gefahr

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juli 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Bisher galt China als das gefährlichste Land, wenn es um Journalisten und ihre Arbeit geht. Anscheinend wurde China jetzt aber abgelöst, denn Süd-Amerika hat sich diesen Titel gesichert. SüdAmerika gilt jetzt als gefährlichster Kontinent für Journalisten.

Das hat jetzt eine Studie des Internationalen Presseinstituts in Wien offen gelegt. Als Beispiel wird Honduras genannt, wo die Anzahl der Angriffe auf Journalisten dramtisch zugenommen hat. Eine neue Welle der Angriffe gibt es seit der Amtsenthebung von Präsident Manuel Zelaya. Seit dem sind bereits neun Journalisten getötet worden.

Weltweit betrachtet sind im Jahr 2010 bisher 38 Journalisten getötet worden. Als besonders gefährlich hat sich der Job des Journalisten bewiesen, wenn er sich mit dem Thema Korruption beschäftigt.

Klingt ja alles nicht so prickelnd. Schlimm, dass es so ist. Meist gibt es ja auch Gesetze in den Ländern, also zum Thema Pressefreiheit. Aber die Gesetze werden schnell vergessen, wenn es den Großen in der Regierung an den Kragen geht.

Schlim, schlimm.

Eine Buchhandlung feiert Jubiläum

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juli 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
In München wird große gefeiert, denn die Krimibuchhandlung "glatteis" feiert 10-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird in Drehleier gefeiert.

Im Jahr 2000 hat die Buchhandlung "glatteis" ihre Türen geöffnet. Bei der Eröffnung damals hat Ingrid Noll gelesen. Jetzt, 10 Jahre später kommt sie wieder, am 17.09.2010 um 20.00 Uhr wird sie wieder vorlesen. Vorstellen wird sie ihren neuen Roman "Ehrenwort", der im September im Diogenes Verlag erscheint.


Auch in ihrem neuen Roman spielt die Autorin gewitzt mit dem Krimigenre und widmet sich gleichzeitig einem immer aktuellen Thema: dieses Mal dem des Alterns. Der fast neunzigjährige Willi Knobel stürzt schwer in seinem Haus. In der Klinik gibt man ihm nur noch wenige Wochen, die er, so meint Engel Max, unbedingt im Kreis seiner Familie verbringen
soll. Seine Eltern plädieren vergebens für ein Pflegeheim. Während Max sich hingebungsvoll um seinen Großvater kümmert, hat er selbst Mühe, sein eigenes Überleben zu sichern. Seine Eltern überlegen im Stillen, wie sie den Greis wieder loswerden, wobei dabei ein Heim aber auch ein „Ort für immer“ in Erwägung gezogen werden.


Kurzbeschreibung des Roman
Drei Generationen unter einem Dach: Student Max, die Buchhändlerin Petra, Ingenieur Harald und Willy Knobel, hochbetagt. Trautes Heim, Glück allein? Zwischen Maxiwindeln und mörderischer Eisenstange spielt diese bitterböse Kriminalkomödie. Ingrid Noll erzählt von einer Familie, die das Altern anpackt auf unkonventionelle Art.
Moderation: Sabine Thomas
Eintritt: 8 Euro

Aber, das ist noch nicht alles. Auch am 18.09.2010 haben sie einen vollen Plan und bieten allen Besuchern etwas. Das Jubiläumsfest bietet Musik und Autorengespräche - Krimifans werden auf ihre Kosten kommen. Mit dabei sind die Münchner Autoren Friedrich Ani und Harry Kämmerer, die überraschende Neuentdeckung für die Münchner Krimiszene sowie Don Winslow, der mit Spannung erwartete internationale Gast aus Kalifornien.

Das klingt nach einem großen Programm und einem erfolgreichen Jahrzehnt. Wer noch mehr erfahren will schaut im Literaturkreis nach. KLICK mich. 

Ausbildungsberuf Buchhändler

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juli 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Ich weiß ja nicht, wieviele junge Leser ich hier habe, aber auch für die, die schon einen Beruf haben, finde ich die Geschichte hier interessant.

In der Buchhandlung Heymann in Ahrensburg wurde am Dienstag ein Film gedreht, der einen Einblick in den Ausbildungsberuf Buchhändler geben soll. Der Kurzfilm soll demnächst auf den Seiten der Arbeitsagentur zu sehen sein und möglichen Interessenten einen Einblick in den Beruf geben. Mittelpunkt des Films ist die 22-jährige Auszubildene Julia Brüwer. Boersenblatt hat diesen Dreh begleitet.

"Ich habe mich sehr gefreut, als der Vorschlag kam, dass ich in dem Film mitspielen darf", sagt Julia Brüwer. "Für künftige Azubis finde ich es sehr wichtig, dass neben den anderen Berufen auch der Beruf des Buchhändlers auf den Seiten der Arbeitagentur dargestellt wird." Im Interview vor der Kamera beantwortete die Auszubildende Fragen zu ihrer Tätigkeit, zu den besonderen Herausforderungen des Berufs und was ihr an der Ausbildung zur Buchhändlerin besonders gefällt. Anschließend wurde der typische Tagesablauf einer Buchhändlerin gefilmt: Mit Bestellannahme, Kundengesprächen, Laden- und Schaufenstergestaltung. "Ich war sehr aufgeregt, aber es hat viel Spaß gemacht und ich bin gespannt auf das Ergebnis", resümiert Brüwer.

Hier gibt es eine Bildergalerie vom Dreh: Klick mich

Ich find das ganze ist eine super Idee!

Zusammenstellung für Fantasy-Fans

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juli 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Auf Boersenblatt findet man jetzt eine super Zusammenstellung für alle Fantasyfans. Es gibt ja unglaublich viele unterschiedliche Kategorien in der Fantasy: Dark Fantasy, Romantasy, Urban Fantasy, Mystery... und und und...

Boersenblatt hat jetzt zusammengestellt, welcher Verlag welche Bücher aus der Rubrik Fantasy veröffentlicht.

Zusammengestellt wurde diese Liste von Maren Bonacker und Stefan Hauck.

Ein kleiner Ausschnitt hier:


Arena
breites Spektrum an Fantasy und Phantastik für Kinder und Jugendliche (Neil Gaiman: Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard; Cressida Cowell: Drachenzähmen leicht gemacht)
Trendthema Vampire (Haus der Vampire, Mari Mancusi)
Mystery (Krystina Kuhn: Das Tal)
Romantasy (Jessica Verday: The Hollow)
Klassiker der Phantastik (Mitternachtsbibliothek)
phantastische Reihen für Kinder (Hexe Lilli, Das magische Einhorn, Hier kommt Ponyfee, Die Reise mit den Zauberponys u.a.)

arsEdition
Trendthema Engel (Jason Lethcoes „Wings“)
phantastische Bildbände (fiktionale Folio-Ausgaben)
vereinzelt phantastische Bücher für Kinder (Gerd Ruebenstrunks „Arthur“-Reihe)

Argon
Hörbuchfassungen phantastischer Erzählungen für Kinder (etwa Tanya Stewner: Liliane Susewind; Wie weckt man eine Elfe) und Jugendliche (Lev Grossman: Fillory - Die Zauberer, Schauergeschichten von Carlos Ruiz Zafón)
phantastische Zeitreisegeschichte (Felix J. Palma: Die Landkarte der Zeit)
Mysterythriller (Thomas Thiemeyer: Korona; Kate Mosse: Wintergeister)
Trendthema Vampire für verschiedene Altersstufen (Vampire-Academy für Jugendliche, Titel von Mary Janice Davidson und Katie MacAlister für junge Frauen, die es humorvoll, frech und sexy mögen, Titel von Lara Adrian für erwachsene mit Spaß an düsterer Romantik und recht deutlicher Erotik)
erotische Fantasy (Nalini Singh, Jacquelyn Frank)

Noch viel, viel mehr gibt es also auf boersenblatt!! Also, schaut euch dort um. 

New York Reise zu gewinnen

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Juli 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Nein, nicht wir vom Mediencircus verlosen die Reise, aber der Audio Verlag wird zusammen mit adeoreisen eine Reise nach New York verlosen.

Anlass dazu ist das Hörbuch "Unsichtbar" von Paul Auster, welches von Burghardt Klaußner"Big Apple" gelesen wird. Verlost wird eine viertägige Reise für zwei Personen in den ! In dem Buch geht es um eine Dreiecksgeschichte in New York der 1960er, die ihren Höhepunkt in einem Gewaltakt findet.



Ab in den Big Apple! Folgen Sie Paul Austers Spuren durch Brooklyn und gewinnen Sie eine Reise nach New York: Der Audio Verlag verlost gemeinsam mit adeoreisen eine viertägige Reise für zwei Personen in die amerikanische Metropole.
Die Reise
Die Reise beinhaltet drei Übernachtungen in einem (drei oder mehr Sterne-) Hotel. An- und Abreise sind jeweils auf Montag und Donnerstag festgelegt. Sie erfolgen mit einer Linienfluggesellschaft ab Berlin oder einem anderen deutschen Flughafen.
Bitte Beachten Sie
- Der Reisezeitraum erstreckt sich von März bis Juni 2011
- An- und Abreise zum Flughafen sind im Gewinn nicht enthalten
- Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Teilnahmeschluss: 31.12. 2010
Der Audio Verlag und adeoreisen wünschen viel Glück
und dem Gewinner ganz viel Spaß in New York!

Also, Teilnahmeschluss ist der 31.12.2010!! Es ist also noch ein bisschen Zeit um teilzunehmen.

Um teilzunehmen, muss man aber ein paar Fragen beantworten, die gibt es hier: Klick Mich!

Mittwoch, 21. Juli 2010

epubli schreibt Autorenwettbewerb aus

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juli 21, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Das Motto des Autorenwettbewerbs 'Web Walpurga 2010" lautet "Vom Netzvolk zum Nachwuchsautoren". Der Wettbewerb ist erstmal von der Print-on-Demand Plattform epubli ausgeschrieben und dient der Förderung besonders talerntierter Self-Publishing.Autoren.

Der Preis ist 5000 Euro dotiert und der Siegertitel wird auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt. Wer gewinnt, entscheiden die Leser im Internet. Damit auch Nachwuchsautoren eine echte Chance haben, gibt es eine gesonderte Kartegorie für Autoren bis 20 Jahre. Um teilzunehmen muss das Werk bis zum 30. August bei www.epubli.de hochgeladen und im Buch-Shop veröffentlicht worden sein. Die Veröffentlichung ist vollkommen kostenlos.

Vom 01. bis 19. September haben die Leser dann die Möglichkeit den Sieger zu ermitteln.

„Talentierte Schreiber hatten es früher schwer, das eigene Werk an den Mann zu bringen“, begründet das zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende Unternehmen das Konzept. „Im Zeitalter von Social Media und Digitaldruck hat sich der Buchmarkt rapide verändert: Nachwuchsautoren haben auch ohne klassischen Verlag gute Chancen. Die Print-on-Demand-Produktion und Distribution übernehmen Dienstleister wie epubli, um die Vermarkung kann sich der Autor selbst am besten kümmern. Portale wie www.epublizisten.de helfen dabei.“

Auf epubli.de ist es Nutzer möglich mit Hilfe spezieller Tools ein eigenes Buch zu erstellen und es in beliebiger Auflage sowie in hochwertiger Qualität drucken und binden zu lassen. Wer möchte kann sie kostenlos auf der Seite veröffentlichen. Für jedes verkaufte Exemplar erhält der Autor ein im Voraus vereinbartes Autorenhonorar. Durch die ISBN sind die Bücher im gesamt deutschsprachigen Raum bestellbar.

www.epubli.de

Autsch! Das war wohl die falsche Entscheidung

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Juli 21, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Ob sich NEON damit einen gefallen getan hat? Am Montag hatte die neue Neon-Ausgabe ein besonderes Format, nämlich XXL, allerdings war das wohl kein großer Erfolg. Grund für die Sonderausgabe, bzw. Sondergröße, war der siebte Geburtstag des Magazins, und anlässlich dazu wollten sie ihren Lesern eine besondere Freude machen.

Doch wie es aussieht, kommen immer mehr Beschwerden, vor allem Abonnenten sind unzufrieden. unhandlich, unpraktisch, unnötig - sind wohl die meisten Kommentare. Für Abonnenten kam ein weiteres Problem hinzu: Die besonders große Ausgabe passt in keinen normalen Briefkasten und kam deswegen bei vielen ziemlich verknickt an.


Manchmal ist mehr auch weniger: Die schönen schwarz-weiß Bilder, die im Heft die Themengebiete einleiten, ziert diesmal ein dicke Falte. Das Cover hat eine weiße Bruchstelle. Auf der Neon-Internetseite haben die Leser die Möglichkeit Blattkritik zu üben. Derzeit finden sich hier bereits fast 30 Meinungen zur XXL-Ausgabe. Kaum eine ist positiv. Abonnent DesertDust kommentiert: "Meine Ausgabe wurde vom Postzusteller rabiatest in den Briefkasten gestopft, dementsprechend sieht sie jetzt auch aus nachdem ich sie mühevoll rausgefriemelt habe." Neon-Leserin katjaetc klagt: "Weil das Heft so riesig war, dass es nicht in meinen Briefkasten gepasst hat, ist es jetzt auch noch pitschnass."
Nicht nur bei den Abo-Kunden kommt die Sonderform schlecht an. Die Unterwegsleser beklagen das unpraktische Format, denn es sorgt nicht bloß im Briefkasten für Platzprobleme, sondern passt weder in den Rucksack noch in  die Handtasche. Sternenlady ist "total genervt" von der XXL-Version: "Ich werd diese Ausgabe sicher nicht mit in Bus und Bahn nehmen. Da muss ich mir für diesen Monat dann eine Lese-Alternative suchen." Leser Suspension findet das Heft zwar "eine witzige Idee", fragt sich aber "warum ausgerechnet in einem Sommermonat, in dem man das diesmal unhandliche Heft mit zum Baden nehmen möchte".

Das klingt ja nicht so gut. Hat jemand von euch diese Neon gekauft/im Abo? Ich denke eigentlich, dass man für eine Sonderedition vielleicht auch einmal über "Probleme" hinweg sehen kann.

 

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