Dienstag, 31. August 2010

Ein Literaturrekord fürs Guiness Buch

Eingestellt von Falballa um Dienstag, August 31, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Den 21. September sollten sich Leseratten rot im Kalendar anstreichen, denn dann findet während des internationalen Literaturfestivals Berlin eine 24-stündige Lesung statt. Und zwar eine globale Lesung die Online ausgestrahlt wird. Ziel ist es, auf den Weltfriedenstag hinzuweisen.

Bei diesem Versuch damit ins Guiness Buch der Rekorde zu kommen werden die Autoren überwacht, damit der Rekord auch rechtskräftig wird. Es werden Autoren aus der ganzen Welt aus ihren Werken lesen und als Geste der Solidarität mit dem durch Kriege und Konflikte Betroffenen.

Zu den Autoren gehören u.a. Joanne Harris (UK), Priya Basil (UK), Shashi Tharoor (Indien), Eliot Weinberger (USA), Hans Christoph Buch (Deutschland) und Nuruddin Farah (Somalia/Südafrika).

Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich auf der offiziellen Webseite dazu umschauen: http://www.authorsforpeace.com/

Verbotene Bücher

Eingestellt von Falballa um Dienstag, August 31, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Gerade erhalte ich eine Email in der mit von 'verbotenen Büchern' berichtet wird. Das klingt ja schon mal spannend. Dabei wird mir ein Link geschickt, mit einer Liste von verbotenen Büchern. Dort findet man auch den Grund, warum sie verboten sind.

Auf der Seite findet man folgenden einleitenden Text:
Seitdem es Bücher gibt, werden immer wieder einzelne Werke oder Autoren mit Verboten belegt.
Die Kirche gehört sicher zu den bekanntesten Institutionen, die über 400 Jahre lang einen Index verbotener Bücherführte. Dort fanden sich Autoren erotischer Literatur ebenso wie Philosophen und Wissenschaftler. Ihnen gemeinsam war der Widerspruch zu den Vorstellungen der katholischen Kirche.
Auch die Nationalsozialisten führten Listen unerwünschter Künstler und Schriften. Autoren die nicht emigrierten, wurden mit Aufführungs- und Schreibverboten belegt und litten teilweise große Armut, während Ihre Schriften verbrannt wurden.
Doch auch in unserer Zeit gelten einige Bücher als gefährlich. Die Begründung: Harry Potter befürworte den Gebrauch von Zauberei, Sakrileg stelle das Christentum in Frage und Charles Darwins Abhandlung Über die Entstehung der Artensei schlichtweg eine Falschdarstellung.

Schaut euch doch mal selbst auf der Seite um: Nur noch ein Klick zu den verbotenen Büchern!

Montag, 30. August 2010

"Birne sucht Helene" von Carsten Sebastian Henn

Eingestellt von Kendra um Montag, August 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post


....eine kulinarische Liebesgeschichte....



Klappentext des Inhaltes:

Paul versteht die Frauen nicht. Ob er als Held am Herd bessere Chancen hätte?
Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Paul legt los. Er verbrennt sich die Finger, die Hose und die halbe Küche. Dann lädt er seine Traumfrau zum Essen ein. Und die Flammen schlagen hoch.


Meinung:

Birne sucht Helene von Carsten Sebastian Henn ist ein mitreißendes, humorvolles und äußerst köstliches Buch, dass mit den Zutaten: Witz, Esprit,Herzschmerz und Liebe gewürzt ist. Wunderbar leicht und bekömmlich zu lesen: die Seiten fliegen nur so dahin und die flockige und temporeiche Schreibweise führt zu einer mehr als angenehmen Leseart. Wobei ich gestehen muss, dass mich das Cover nicht direkt anspricht, doch das ist relativ und Nebensache, denn der Inhalt ist wirklich mehr als gelungen und macht das in meinen Augen eher kindliche und verspielte Bild mehr als wett.

Auch die Hauptfiguren sind mehr als gelungen und sehr sympathisch , da sie wir normale Menschen auftreten und man sich mit ihnen identifizieren kann. Sie sind nicht perfekt, sondern auch mit Fehlern und den ein oder anderen Missgeschicken ausgestattet, die doch jeder von uns hat und kennt. Paul, der kein Überflieger oder Held ist, sondern einfach nur ein Mann der trotz aller Vorzüge, doch noch realistisch vorgestellt wird. Nichtsdestotrotz gibt es auch in diesem Buch einen Fiesling, dargestellt von Roman , einem Macho der die Herzen der Frauen wie am Fließband bricht. (Denn einen Bösewicht muss es nun mal geben, so sind wir es gewohnt)

Paul Biernbaum, Angestellter der Kfz Zulassungsstelle, sucht vergeblich nach seiner Traumfrau. Dies will er jedoch mit einer Kontaktanzeige , oder sollte ich besser sagen, mit einem Jahresabo ändern. Doch sein Herz schlägt bereits für Eli, einer Kundin, die ihm seit sie bei ihm am Schalter aufgetaucht war, den Kopf verdreht hat. Durch ein Missverständnis glaubt sie jedoch dass er schwul sei und will ihn daher mit ihrem Kumpel Löschi verkuppeln, der ebenfalls Solo ist. Doch bevor Paul diesen Fehler aus der Welt schaffen kann, hat sie sich währenddessen in einen Mitarbeiter der Buchhaltung verliebt. Paul dagegen versucht mit Kochen seine Traumfrau an Land zu ziehen. Dafür besucht er sogar einige Kochschulen und bittet sogar seine Oma um Rat. Doch bevor er zu einem guten Koch wird, gibt es so einige Patzer und das nicht nur beim Versuch ausländische Gerichte zu zaubern, nein, auch beim weiblichen Geschlecht gibt es noch so einiges dazuzulernen.

Klasse, wie man soviel Wortwitz und Lesenslust im Leser hervorrufen kann. Ich habe mich wirklich mehr als prächtig amüsiert und musste des öfteren laut lachen. Wer Lust auf Freude und einer verzwickten Liebesgeschichte hat, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Vor allem auch den Singles, die wahrscheinlich die ein oder andere Situation kennen und nachempfinden können.

Buchinfos:

Verlag: List, 304 Seiten, ISBN: 9783471350362, Preis: 14,95 €

Autoreninformation:

Carsten Sebastian Henn, geboren 1973 in Köln, lebt mit seiner Familie im Rheinland. Er arbeitet als Schriftsteller sowie als Weinjournalist für verschiedene Fachmagazine. Sehr erfolgreich veröffentlichte er fünf Weinkrimis um den Sternekoch Julius Eichendorff. Carsten Sebastian Henns Hundekrimis mit den sympathischen, italienischen Spürnasen Niccolo und Giacomo, Tod &Trüffel sowie Blut & Barolo , waren ebenfalls große Erfolge. 2009 gründete er die Deutsche Wein-Entdeckung-Gesellschaft und keltert seitdem einige der ungewöhnlichsten Weine Deutschlands.

(Quelle Klappentext Buch "Birne sucht Helene")

Geburtstagswünsche

Eingestellt von Falballa um Montag, August 30, 2010 3 Kommentare Links zu diesem Post
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Hallöchen,

jetzt mal was in persönlicher Sache. Bald habe ich Geburtstag und da bietet es sich immer an sich eiune Millionen Bücher zu wünschen. Aber dieses Jahr bin ich ein wenig unschlüssig, weil ich von so vielen guten Büchern gehört habe ....

Deswegen rufe ich euch auf, mir Bücher zu empfehlen, die ich mir dann wünschen kann. Ich suche einerseits Kochbücher, aber auch Romane, Krimis (keine Thriller) und leichte Fantasy.

Also, in den Kommentaren erhoffe ich mir viele gute Vorschläge und einige Geheimtipps.

Ich bedanke mich bei euch schon mal im Voraus.

Liebe Grüße,
Falballa

Comicfestival in Hamburg kommt bald

Eingestellt von Falballa um Montag, August 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Bald ist es wieder so weit und das Comicfestival startet am 23. September in Hamburg. Dauern wird es bis zum 26. September. Dort wird es dann Ausstellungen von  nationalen und internationalen Künstlern geben. Außerdem wird es Künstler geben, die Live Comics zeichnen und eine Info- und Verkaufsbörse.

Als einer der Höhepunkt gilt die Lesung der Gruppe 'Kritkon', die Gerhard Seyfrieds als Bild, Ton, Wortperformance inszeniert. Vorgestellt werden soll auch ein Comic-Musical mit dem Namen 'Pomade'. An diesem Musical haben sechs Zeichnerinnen gemeinsam gearbeitet und basiert auf dem Film 'Grease'.

Zu den Verlagen, die sich auf dem Hamburger Comicfestival präsentieren, gehören Alligatorfarm, Avant Verlag, Beatcomix, Die Biblyothek, Edition Alfons, Edition Moderne, Epidermophytie, Hummelcomic, MamiVerlag, Reprodukt, Rotopolpress, Schreiber & Leser, Weil Darum, Zwerchfell und andere.

Das Festival hat jetzt ein Jahr Pause eingelegt und findet dieses Jahr erstmals im Rahmen des Reeperbahnfestivals statt. Das Festival wird an verschiedenen Orten stattfinden, so zum Beispiel in unteschiedlichen Galerien und Kulturstätten von Hamburg.

Homepage zum Festival: http://www.comicfestival.kikipost.com/

Belletristik Charts am Montag

Eingestellt von Falballa um Montag, August 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Die Belletristik Charts am Montag sind wieder da!

Belletristik Charts - Taschenbuch


PlatzTitelAutorVerlag
1LeichenblässeBeckett, SimonRowohlt
2Der ChineseMankell, Henning       dtv
3Der verborgene GartenMorton, KateDiana
4Alles Glück kommt nie Galvada, AnnaFischer
5VerblendungLarsson, StiegHeyne
6HeadhunterNesbo, JoUllstein
7 VergebungLarsson, StiegHeyne   
8VerdammnisLarsson, StiegHeyne
9Nein, ich will keinen Seniorenteller  Ironside, VirginiaGoldmann 
10Das Möse in unsMcFadyen, CodyBastei-Lübbe 


Belletristik Charts - Hardcover

PlatzVorwocheTitelAutorVerlag
12HummeldummJaud, TommyScherz
2neuSchändungAdler-Olsen, Jussidtv premium
31SchuldSchirach, Ferdinand von  Piper
48Evermore. Das SchattenlandNoel, AlysonPage & Turner
53ErwähltCast, P.C.; Cast KristinFischer FJB
65ErbarmenAdler-Olsen, JussiDtv premium
7 4SommerlügenSchlink, BernhardDiogenes
86Bis(s) zum letzten Sonnenstrahl  Stpehenie, MeyerCornelsen
913VerbrechenSchirach, Ferdinand vonPiper
107MädchenfängerHoffmann, JilianeWunderlich

Ich glaube es ist das erste Mal seit sehr langer Zeit, dass Stephenie Meyer nur mit einem Buch vertreten ist!

Sonntag, 29. August 2010

Ein Fundstück

Eingestellt von Falballa um Sonntag, August 29, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Gestern habe ich eine Bild in die Finger bekommen. Es war ja ein Special, weil es ausnahmsweise eine 3D Ausgabe war, und man die ganzen Bilder nur mit einer 3D Brille richtig sehen kann.

Dir 3D Brille war schon weg, aber die Zeitung hatte ich ja noch. Also habe ich ein bisschen drin gelesen und geblättert, während ich auf meinen Liebsten gewartet habe.

Dann stieß ich über einen Artikel der von der Loveparade berichtet und den Neuigkeiten. Ich hab ein bisschen gelesen und in der Hälfte blieb ich hängen. Da steht da doch tatsöchlich 'Laut Bild.de....' . Für einen Moment war ich mir unsicher, ob ich tatsächlich die Bile lese, blättere komplett zurück, merke das ich die Bild-Zeitung in der Hand habe und schüttel den Kopf. Anscheinend arbeiten die Bild-Zeitung und die Internetseite Bild.de so wenig zusammen, dass sie sich zitieren können.

Was ich davon halten soll? Wenn ein Klatschblatt, ein Klatschblatt zitiert, wo soll das denn noch hinführen?

Wenn ihr ähnliche oder andere Fundstücke habt, lasst es mich wissen, ich veröffentliche sie dann hier!

Samstag, 28. August 2010

Die zehn besten Krimis für den September

Eingestellt von Falballa um Samstag, August 28, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Wieder einmal hat der Buchmarkt die Liste der 10 besten Krimis veröffentlicht. Die Liste gilt für den September:

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1. (1) Richard Price: Cash. S. Fischer
Lower East Side, Manhattan: Mit Ultra-Dokumentar-Seelen-Kamera entflicht Price alle Handlungs- und Beziehungsimplikationen eines irgendwie systemischen Totschlags, scharf, unscharf und aus der Totale. Keiner ist böse. Alles geschieht. Niemand versteht es. Tod als Anlass, weiterzumachen wie bisher.

2. (4) Dominique Manotti: Letzte Schicht. ariadne im Argumentverlag
Pondange, Lothringen/Warschau/Paris: Ein Betriebsunfall, eine Fabrikbesetzung. Arbeiter geraten an Material, das die Fusion zweier Wirtschaftsgiganten beeinflussen und die Regierung stürzen könnte. Manotti ist eine Klasse für sich: lebensnah, realistisch, vertrackt. Der Krieg der Konzerne in den kleinen Städten. Superb.

3. (-) Jenny Siler: Verschärftes Verhör. Fischer TB
Afghanistan, Vietnam, Marokko, Spanien: Geheimdienstler gieren überall nach Information. Der junge Jamal behauptet, in Madrid einen iranischen Ex-Mitgefangenen gesehen zu haben. Kat hat Jamal in Bagram verhört, jetzt zieht sie los ihn zu finden. Oder hilft sie, ihn umzubringen? Silers US-Empire: ein Weltmeer der Gewalt.

4. (8) Giancarlo de Cataldo: Romanzo Criminale. FolioVerlag
Rom: Freddo, Dandi und der Libanese, gerissene Jungs von der Straße, übernehmen den Drogenmarkt und die Macht. De Cataldo: Richter, gelehriger Schüler des Neorealismo, Dokumentar. Sein Sittenbild der Siebziger- und Achtzigerjahre viviseziert Manieren und Bräuche einer Bande von Mächtigen auf Zeit. Kolossal.

5. (-) Garry Disher: Rostmond. Unionsverlag
Mornington Peninsula, Australien: Mondfinsternis, Schulabschlussfeiern, das übliche Chaos. Erschlagen: ein rassistischer Schulkaplan, eine brave Bauplanerin. Inspektor Hal Challis und seine Leute stochern im Zivilisationschutt. Fünfter Band des australischen Gesellschaftsporträts. Dishers Blick: unbeirrt, nüchtern.

5. (-) Jo Nesbø: Headhunter. Ullstein
Oslo: Roger Brown ist ein Arschloch wie es im Buche steht, ein Kopfjäger – respektive: Headhunter – und Menschenverächter, Machotyp 21. Jahrhundert. Die Liebe zu Kunstwerten eingeschlossen, die er seinen Jobaspiranten klaut. Unaufhaltsam - bis er auf Kunstfreund Greve trifft. Der Flitzer unter Nesbøs Werken.

6. (-) Richard Stark: Irgendwann gibt jeder auf. Zsolnay
Palm Beach: Parker wurde ausgebootet. Das verlangt Vergeltung: Geld und Waffen (mit einem Bagger) sind beschafft, auch ein Jaguar. Da kreuzt ein paranoider Mistkerl seinen Weg zu Schmuck im Wert von 12 Millionen. Parker kriegt einen Durchschuss und muss tun, was er hasst: Sich auf fremde Hilfe verlassen.

7. (-) Jussi Adler-Olsen: Schändung. dtv
Kopenhagen und Umgebung: Sie sind reich und prügeln aus Lust. Erst hat Kimmie mitgemacht, dann wurde sie Opfer. Sie kann ihre Mordtaten beweisen. Und will Rache: Tod den Sadisten. Vizepolizeikommissar Mørck (Sondereinheit Q) investigiert zwischen beiden Fronten. Dänische XXL-Pathologie.

8. (3) Derek Nikitas: Scheiterhaufen. Seeling
Monroe County, New York: Lucias Leben wird nicht von der Lichtgöttin bestimmt, nach der sie genannt wurde. Als die Sechzehnjährige erlebt, wie ihr Vater erschossen wird, ist das erst der Anfang einer wilden, kriegerischen Jagd. Gewissheit, Sicherheit, Familie – alles kaputt. Mitreißendes Debüt, tolle Entdeckung.

9. (-) Frank Göhre: Der Auserwählte. Pendragon
Hamburg/Gomera: Bettina ist reich, Klaus ist ihr Deck-Mann. Als ihr Sohn, der „Auserwählte“, entführt wird, werden Bettinas Lebenslügen offenbar. Die Hamburger Millionenerbin war Mitglied einer Psychosekte. Mit spitzer Feder skizziert: 68er und ihr Selbstbetrug. Nach wahren Begebenheiten von Stichelmeister Göhre. 

Goethes Geburtstag

Eingestellt von Falballa um Samstag, August 28, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Nur weil jemand tot ist, heißt es nicht, dass man nicht seinen Geburtstag feiern kann. Unter dem Motto wird heute in Weimar der 261. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe gefeiert. Er selbst hat mehr als 50 Jahre in der Stadt gelebt und sie dadurch in der ganzen Welt bekannt gemacht.

Das Goethe-Institut vergibt anlässlich dieses Tages wieder seine Gothe-Medaillen, wenn auch erst zum zweiten Mal. Dieses Jahr werden die ungarische Philosophin Agnes Heller, der libanesische Lyriker und Philosoph Fuad Rifka und der amerikanische Exilforscher John M. Spalek ausgezeichnet. 

Zum Ehrentag des Dichters öffnet die Klassik Stiftung  die Türen des Wohnhauses von Goethe.

Welches ist euer liebstes Wer von Goethe?

Tag 19 - Positive Überraschung

Eingestellt von Falballa um Samstag, August 28, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
19.Welches Buch hat dich am meisten positiv überrascht? 

Das war mein erster richtiger Thriller/Krimi. Das Buch ist von Robert Rotenberg und heißt 'Angeklagt'. 

Klappentext:
'Ich habe sie getötet'. Das ist das Letzte, was Kevin Brace sagt, als man ihn blutverschmiert neben der Leiche seiner Freundin findet. Ganz Toronto hält den Atem an, als der bekannte Radiomorderator des Mordes angeklagt wird. Warum schweigt er, statt sich zu verteidigen?


Während Staatsanwalt Fernandez alles daransetzt, seinen ersten großen Fall zu gewinnen, und Staranwältin Nancy Perish an ihrer Verteidigung bastelt, interessiert Detective Greene nur eines: die Wahrheit.

Das ich in dem Gerne noch ziemlich neu war und nur etwas Spannendes lesen wollte, war ich überrascht, wie gut das Buch durchdacht war. Es ist aus mehreren Perspektiven geschrieben und am Anfang sehr verwirrend. Aber, so langsam entwickeln sich die Charaktäre, und durch die unterschiedlichen Perspektiven erfährt, man was alle Zeitgleich machen und doch muss man mit Rätseln wie es weiter geht. Man kann das Ende lange nicht voraus ahnen und ist am Ende überrascht. Und dann denkt man, wahrscheinlich hätte man genauso gehandelt.

Literaturgenre: Abenteuerliteratur

Eingestellt von Falballa um Samstag, August 28, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Ich hab mir gedacht, wir sollten uns mal die unterschiedlichen Literaturgenre anschauen. Links in der Sidebar habe ich schon eine Liste hinzugefügt. Nach und nach werde ich die Liste vorstellen und euch einen Überblick verschaffen. Wenn ihr Anregungen oder so habt, dann mailt mir einfach.

Abenteuerliteratur

Zu Beginn schauen wir uns den Begriff Abenteuer einmal genauer an: Abenteuer leitet sich aus dem mittelhochdeutschen 'adventiure', das wiederum hat seinen Ursprung im Französischen 'aventure'. Seinen Ursprung hat es aber im lateinischen 'advenire' und bedeutet 'geschehen', oder 'sich ereignen' bedeutet. Damit kann man sagen, dass ein Abenteuer etwas ist, dass der Person zustößt, und nicht etwas, dass sie tut oder macht. Abenteuer hat also auch immer etwas mit Zufall tun, und natürlich auch mit Wagnis, denn die Figur muss Mut beweisen. Ein Abenteurer wäre demzufolge ein Mensch, der sich bewusst in Situationen begibt, in denen ihm das Unerwartete, Gefahrvolle, Anspannung aller Kräfte Verlangende begegnen kann, ja begegnen muß und der Ausgang solcher Begegnungen durchaus offen ist.

Abenteuerliteratur ist schon so alt, wie das Abenteuer selbst. Insgesamt handelt es sich hierbei aber auch um eines der ältestens Genre überhaupt in der Literatur. Die Geschichten sind immer sehr lebendig und wanlungsfähig gewesen und bis heute geblieben, eben so wie Abenteuer selbst. In der Vergangenheit hat dieses Genre auch einige Veränderungen der Literatur generell mitgemacht. So wurde das Genre zeitweise mit der Mythologie in Verbindung gebracht, oder eben mit der realistischen Literatur. Doch alle Veränderungen und Wandlungen haben den Ursprung der Abenteuerliteratur nicht verschwinden verlassen.

Immernoch geht es um Spannung, und eine Erzählstruktur die genau darauf aufgebaut ist. Außerdem gibt es immer eine Welt, in der sich das Abenteuer abspielt, sowie die außergewöhnliche Geschichte die erzählt wird. Doch dabei ist die Geschichte meist reel und nachvollziehbar, als wäre sie aus dem echten Leben gegriffen. Aber, es gibt eine Grundidee, die sich eigentlich durch alle Geschichten des Genres zieht: Der Held zieht los, verlässt seine Heimat und macht sich auf um sich den Gefahren zu stellen. Eine Prinzessing zu retten, einen Drachen zu besiegen, oder einen Riesen bezwingen.

Die Schauplätze wechseln häufig, sind unbekannt und neu. Der Held oder die Figur muss aus der gewohnten Umgebung raus um ins Ungewisse zu gehen und sich einer Gefahr zu stellen. Oft geht es darum eine Person oder seine Heimat zu retten.

Aufgrund der Welten die beschrieben werden wird das Genre oft mit Reiseliteratur verglichen. Denn die Figur reist durch eine Welt und es werden Umgebungen beschrieben, ob real oder nur teileweise echt.

Bekannte Abenteuerromane:

  • Der letzte Mohikaner
  • 20.000 Meilen unter dem Meer
  • Die Abenteuer von Huckleberry Finn
  • Ivanhoe
  • Robinson Crusoe
  • Moby Dick
  • Tom Sawyer
  • Gulliver's Reisen
  • In 80 Tagen um die Welt
  • Der Graf von Montechristo
  • Der Schatz der Sierra Madre
  • Tarzan

Weiterführende Links:
Wikipedia / Uni Due - Definition / Deutsche Literatur / Bücher Wiki / Abe Books

Natürlich kann man die Liste der Abenteurromane ins endlose weiterführen, aber es soll ja nur eine Vorstellung davon geben, was als Abenteurroman gilt.

Freitag, 27. August 2010

Liao Yiwu kommt nach Deutschland!

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Anscheinend darf Liao Yiwu tatsächlich nach Berlin reisen und an einer Literaturveranstaltung teilnehmen. Anfang der Woche hat er bereits vom deutschen Konsulat das Visum bekommen. Aber das war nicht das erste Mal, denn bisher bekam er danach nie die Ausreisegenehmigung. Bis jetzt!

Denn jetzt soll er tatsächlich die nötige Ausreisegenehmigung bekommen haben. «Dem Besuch in Deutschland steht somit nichts mehr im Wege», teilte Festivalleiter Ulrich Schreiber mit. «Wie schön, dass es endlich klappt.»

Wenn er jetzt im September kommt bleibt er auch gleiche eine Weile. Bis Ene Oktober wird er in der Autorenresidenz in Berlin wohnen.

Warum er dieses Mal die Genehmigung bekomme hat ist nicht bekannt, aber ich denke es spielt auch keine Rolle, so lange er sie bekommen hat!

Freitags Füller

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Ich hab mir gedacht, heute fülle ich mal den Freitags-Füller von Barbara aus. Ihr könnt ja auch mitmachen und mir einen Link hinterlassen.


1.  Freunde sind wie die Luft zum atmen .
2.  Nicht immer wenn es uns schlecht geht ist es die Gesundheit, es ist manchmal auch die Seele die kränkelt .
3.  Ich bin bereit für  den nächsten Schritt in meinem Leben .
4.   Ich schicke mal meine Geburtstagseinladungen raus, wenn ich daran denke.
5.  Wie bekommt man es hin, jeden Tag glücklich zu sein .
6.  Man nehme etwas Leidenschaft , füge Hingebung dazu , und man erhält eine Lebenseinstellung .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Billard spielen  , morgen habe ich den Umzug meiner Schwiegereltern geplant und Sonntag möchte ich zum Geburtstagsbrunch bei meinem Opi!

Hach, das war schön. Manches ist echt knifflig!

Buch gestoppt!

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Eigentlich sollte im September das Buch 'Um Leben und Tod - Wie weit darf man gehen, um das Leben eines Kindes zu retten: Der Fall Jakob von Metzler - Protokoll eines Verbrechens'. Geschrieben hat es Ortwin Ennigkeit. Jetzt wurde das Buch aber überraschen gestoppt.

Die Frankfurter Runschau hat einmal recherchiert und heraus gefunden, dass der Grund für diesen Stopp wohl beim Frankfurter Polizeipräsidenten liegt. Das ist Achim Thiel und der so Ennigkeit geraten haben das Buch nicht zu veröffentlichen. Das wurde jetzt auch vom Polizeipräsidium bestätigt. Grund dafür ist, dass Ennigkeit als Beamter der Verschwiegenheitspflicht unterliegt.

Doch wer ist Ennigkeit? Ennigkeit ist der Polizist der 2002 den Entführer Magnus Gäfgen im Fall Jakob von Metzler befragt hat, und dabei soweit ging, dass er dem Entführer die 'Zufügung von Schmerzen' androhte, sollte dieser nicht den Aufenthaltsort des Kindes verraten.

Letztlich kamen Polizeibeamte zu spät und der junge konnte nur noch Tod aufgefunden werden. Das das Buch jetzt gestoppt wurde, heißt für mich aber noch nicht, dass es gar nicht erscheint. Ich denke die Verschwiegenheitspflicht steht in einem Konflikt zur Pressefreiheit. Alles sehr kompliziert.

Geheimnisse der Literatur

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Diesmal hat es ein bisschen länger gedauert, aber hier ist die nächste Runde von 'Geheimnisse der Literatur'.  Heute wollen wir uns wieder spannenden Fragen widmen und mal sehen, wie die Antworten aussehen.

Wer steckt hinter dem Namen 'Iny Lorentz'?

Unter dem Namen Iny Lorentz veröffentlicht das Autorenpaar Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath. Zwar arbeiten sie auch als Programmierer, haben aber trotztdem immer wieder Kurzgeschichten veröffentlicht. Dann haben sie begonnen Romane zu schreiben, historische Romane. Der erste Roman 'Die Kastratin' wurde gleich zum Erfolg. Es folgten: Die Goldhändlerin, die Wanderhure und die Kastellanin. Gerade ganz neu erschienen ist Aprilgewitter. Iny Lorentz selbst hat auch schon unter den Pseudonymen Mara Volkers, Eric Maron und Anni Lechner Werke veröffentlicht.
Wer Interesse an einem ausführlichen Interview hat schaut hier vorbei: Interview mit Iny Lorentz!


Was ist eigentlich eine Kolumne?

Viel hört man darüber und spätestens seit 'Sex and the City' und Carry Bradshaw hat auch jeder eine Ahnung davon. Eine Frau die Geschichten aus dem Leben schreibt und Dinge hinterfragt. MEistens reichtb ein Vergleich mit Schuhen.

Doch ganz so ist es eigentlich nicht. Bei einer kolumne handelt es sich um einen kurzen Beitrag der die Meinung eines Autors zu einem bestimmten Thema kurz zusammenfasst. In Zeitungen ist der Beitrag meist nur eine Spalte lang, erscheinen regelmäßig, an gleicher Stelle mit gleichem Titel. 

Der Kolumne ähnlich sind die Glosse, Causerie und Kommentare. Der erste Zeitungskolumnist war John Hill, der 1751 im ÄLondon Advertiser' und der 'Literary Gazette' seine Anfänge hatte. Geschrieben hat er unter dem Pseudonym 'The Inspector'. 

=> Welche bekannten Kolumnen gibt es heute?

Wer von euch kennt noch gute Kolumnen?


Wer steckt hinter @Nanuscha?

In der Internetwelt ist mittlerweile alles möglich und genau wie wir sind auch Millionen andere bei Twitter angemeldet. Doch eine Person hat auf sich aufmerksam gemacht und war lange ein Geheimnis. Es handelt sich um den Twitteraccount @Nanuscha. Dort meldete sie sich 2009 an und twitterte Gedichte mit weniger als 140 Zeichen. Eines davon reicht sie beim ersten Twitter-Lyrik-Wettbewerb ein. Sie gewann und und sollte einen Ipod bekommen, doch sie meldete sich nicht. Schnell war die Aufregung groß und jeder wollte wissen, wer dahinter steckt.
Erst ein Jahr später meldet sie sich wieder und stellt mit Verwunderung fest, dass sie gewonnen hat. Sie entschuldigt ihre Abwesendheit mit der Arbeit an ihrem Buch. Das Literaturcafe hat ein Interview mit ihr durchgeführt:

Das Literatur-Café: Wer steckt hinter Nanuscha?
Nina Weber: Normalerweise steckt Nuscha eher hinter mir: Es ist eine Koseform meines Vornamens. Im »wahren Leben« bin ich Autorin und Schreibcoach und habe mich vor einiger Zeit mit der Textwerkstatt Seashell Productions selbstständig gemacht.
Das Literatur-Café: Wenngleich ziemlich spät: Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des 1. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs! Wie konnte es dazu kommen, dass du überhaupt nichts vom Gewinn mitbekommen hast?
Nina Weber: Ein Verlag fragte ein Jugendbuch bei mir an, ich begann, meine Seminare »Schreiben und Yoga« und »Schreiben am Morgen« vorzubereiten – und bin völlig in die Projekte abgetaucht. Ich bin auch davon ausgegangen, dass ihr mir schon sagen würdet, falls ich gewonnen hätte. Dass Twitter die Privatsphäre so ernst nimmt, hatte ich überhaupt nicht erwartet. Der Nachteil, wenn man unter Pseudonym schreibt (lacht).
Das Literatur-Café: Weißt du noch, was dir durch den Kopf ging, als dir ein Jahr zu spät klar wurde, dass du bei einem Lyrik-Wettbewerb gewonnen hast?
Nina Weber: Ich wollte in einem Schreibkurs dieselbe Aufgabe stellen: ein Gefühl, eine Momentaufnahme auf 140 Zeichen zu komprimieren. Das Gewinnergedicht sollte mein Positivbeispiel für den Kurs sein – und ich starrte verdattert auf Eure Seite: »Den Text kennst du doch …!« Ich habe gestrahlt und konnte es gar nicht glauben, gleichzeitig war es mir unglaublich peinlich, dass ich das verschlafen hatte! Letztlich war es aber einfach wunderbar und gutes Timing: Ich habe die Nachricht vom Gewinn gefunden, als ich gerade aus dem Krankenhaus gekommen war und etwas Aufmunterndes gut gebrauchen konnte.
Das Literatur-Café: Auf deiner Website www.seashell-productions.de lesen wir, dass du in Sachen Bücher sehr aktiv bist. Du gibst Schreibkurse, hast in namhaften Verlagen Kinderbücher und Ratgeber veröffentlicht. Eine interessante Kombination.
Nina Weber: Das zu schreiben, was ich selber gerne lese, ist etwas, das mich beim Schreiben anspornt – und vielleicht eine gute Erklärung für meine verschiedenen Themen. Journalistisches Schreiben wie beim Ratgeber und fiktionales Schreiben sind zwei ganz verschiedene Dinge, beides hat für mich seinen Reiz.
Inzwischen habe ich aber 8 Ratgeber/Sachbücher veröffentlicht – so langsam müssten meine Romane mal bei einem Verlag Fuß fassen, um nachzuziehen. Die große Klammer bei den fiktionalen Texten ist vermutlich Dark oder Urban Fantasy für Jugendliche und Erwachsene. Aber ich lese und schreibe auch gerne Unterhaltungsromane, ganz im hier und jetzt, dann mal ohne Elfen, Steampunk oder Magie.
Das Literatur-Café: Welche Rolle spielen bei dir Gedichte?
Nina Weber: Mit 10 habe ich angefangen, Gedichte zu schreiben. Ein paar Jahre später habe ich 5 Gedichte bei »Jugend schreibt/NRW« eingereicht – und sie haben statt meines dunklen Teenie-Sturm-und-Drangs ausgerechnet mein allererstes Gedicht veröffentlicht, über einen Teddybären. Da bin ich als gothiger Teenie echt im Boden versunken. Ich muss grinsen, wenn ich da heute dran denke. Seit dem Studium schreibe ich meist Prosa und an Lyrik eher das, was man im Kreativen Schreiben »Krisengedicht« nennt. Es ist wie eine kleine Schreib-Therapie: Wenn du gerne schreibst, kann dir nichts so gut ein Ventil geben oder dich auffangen wie Lyrik oder Freewriting.
Das Literatur-Café: Wie lange hast du an deinem Gewinner-Gedicht gefeilt? Oder entstand es eher spontan?
Nina Weber: Mich hat, neben dem iPod, die kleine Form gereizt: 140 Zeichen und Schluss. Die Motive des Gedichts hatte ich vor längerer Zeit festgehalten, nach einem Spaziergang. Als ich wusste: 140 Zeichen, keine Absätze, habe ich meine Notizen und Gedichte angeschaut, welche Bilder kraftvoll genug sein könnten, um in dem kleinen Raum rüberzubringen, was ich gesehen habe. Aber obwohl ich die Bilder vorliegen hatte, habe ich ein paar Stunden am Tweet gefeilt, bis er auch das rübergebracht hat, was ich gefühlt habe.
Das Literatur-Café: Wird @Nanuscha weiter twittern? Oder gibt es einen Twitter-Account von Nina Weber?
Nina Weber: Ganz offiziell bin ich @seashellnina bei Twitter, verlinkt mit meiner Facebook-Page. Als Nanuscha würde ich weiter twittern, wenn ich es anonym machen könnte, losgelöst vom ersten Tweet. Bei Lyrik finde ich es ganz wichtig, dass sie für sich steht. Dass jeder Leser sich das aus dem Gedicht zieht, was er darin sehen mag.
Das Literatur-Café: Dann weiterhin viel Erfolg bei deinen Aktivitäten und vielen Dank für das Interview!

Das klingt doch spannend. 

Das war es wieder mit den Geheimnissen der Literatur. Wenn ihr Fragen habt und beantwortet haben möchtet, dann schickt sie mir via Email: Literaturgeheimnis@googlemail.com.
Über Einsendungen freuen wir uns und beantworten gerne eure Fragen!



Livestream Lesung mit Sebastian Fitzek

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Wieder gibt es eine Lesung mit Sebastian Fitzek und diesmal sollte man die Türen verriegeln, den Fenster schließen, die Gardinen zu ziehen und das Licht aus machen...


Entweder man steht das alleine durch oder aber man holt sich unterstützung und wartet gemeinsam bis der Countdown auf Null steht.

Wer die Weltpremiere per LiveStream-Lesung sehen will der guckt morgen am 28.08 um 21.00 Uhr bei Lovelybooks rein. Und wer es hautnah miterleben will, und in oder um Berlin wohnt oder mal eben hinfährt, kann das ganze auch Live erleben.

Doch bis dahin müssen Geheimnisse gelüftet, Ängste überwunden, Mut bewiesen und zu aller Letzt auch noch ein Kind gerettet werden. Seid in Berlin vor Ort dabei (Todesmutige melden sich bei Karla) oder aber live hier im Stream und natürlich per Twitter und Facebook. Bist du bereit? 

Zum LiveStream geht es hier: LIVESTREAM LESUNG HIER!

Tag 18 - Das Buch der Zukunft

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
18.Welches Buch erwartest du in Zukunft am meisten? 

Also, erwarten.... ich bin niemand der großartig Bücher erwartet. ICh gehe hin und wieder in den Buchladen und schaue mich um, was so erschienen ist. Wenn mich etwas interessiert packe ich es ein, oder recherchiere im Internet.
Aber, vielleicht interessiert mich, ob Stephenie Meyer ihren Roman 'Midnight Sun' weiterschreibt. Den hat sie ja leider nicht fertig gestellt, nachdem die fertigen Kapitel vorzeitig im Internet erschienen sind. Bei dem Buch handelt es sich um den fünften Teil der Biss-Reihe, der dann nicht mehr aus Bellas Sicht, sondern aus Edwards geschrieben ist. Allerdings weiß ich auch gar nicht, ob ich den lesen will. Tun würde ich es trotzdem, allein damit die Reihe vollständig ist;)

Der Buchladen von Morgen

Eingestellt von Falballa um Freitag, August 27, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Am Mittwoch hat in Vöcklabruck eine neue Buchhandlung eröffnet. Dort hat eines der modernsten Einkaufszentren Österreichs geöffnet und mittendrin die modernste Buchhandlung. Ein neuer Thalia-Store hat dort auf 600qm Platz für Bücher. Aber eben nicht nur das.

In diesem Laden findet man rund um das Thema Lesen eine interaktive Erlebniswelt mit Touchscreen Flächen, Klangduschen und multifunktionale Medienskulpturen.

Das Highlight soll eine Touchscreen Wand sein, die den Kunden die Möglichkeit gibt sich interaktiv über das Sortiment zu informieren. Dort können sie ebenfalls Bestellungen abgeben, Rezensionen lesen und selbst welche abegben.

Wer gerne Literatur hört kann dort eine der Hörduschen ausprobieren. Die Multimedia Stationen bieten den Kunden die Möglichkeit E-Reader und Techgadgets auszuprobieren. Für kleine Leseratten gibt es eine Games-Station und einen Living-Floor, dabei handelt es sich um eine interaktive Bodenprojektion mit SPielen rund um den Lesetiger Thalino.

Das hör sich ja nach viel Technik an. Und irgendwie waren es sehr viele englische Wörter. Es wird eben alles moderner.

Donnerstag, 26. August 2010

Buchtrailer, aber wie?

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, August 26, 2010 1 Kommentare Links zu diesem Post
Sandra Schüssel© Nicole Hoehne
In den letzten Jahren hat sich in der Buchbranche einiges verändert und die Bedeutung von Buchtrailern hat zugenommen. Immer öfter entscheiden man sich dafür.

Auf Boersenblatt.de hat jetzt Sandra Schlüssel darüber gesprochen, wie sich die Situation entwickelt und welche Möglichkeiten man wirklich damit hat.

Erstens: Verlage setzen verstärkt auf die Emotionalisierung ihrer Produkte. Videos kommen hier gerade recht, denn Filmsprache zielt direkt auf das Bauchgefühl, während ein Klappentext den Denkapparat anschmeißt. Ein Buchtrailer kann in kürzester Zeit die Stimmung eines Buches vermitteln – schneller, als es jeder Text schafft. Mit einem Helden, der als echte Person im Video auftaucht, identifiziert sich ein Leser leichter als mit der Romanfigur, deren Aussehen und Charakter sich erst nach einigen Buchseiten erschließt. Und Internet-Nutzer sind ungeduldig, sie ackern sich online ungern durch lange Texte.
Zweitens: Buchtrailer treiben die Verkaufszahlen messbar nach oben, das zeigen Untersuchungen von Online-Buchhändlern und Dienstleistern. Der Klick auf den Kauf-Button fällt leichter, wenn das Video neugierig gemacht hat.  Drittens: Die Distribution von Videos wird einfacher, durch Dienstleister wie Cliplister oder Litvideo. Das zeitaufwendige Einstellen auf verschiedenen Kanälen entfällt. Und viertens:

Auch für E-Books sind Buchtrailer und Autorenvideos künftige Bausteine. Tablet-Computer wie das iPad erlauben Text, Ton, Bild und Film – wieso also auf einen Kanal verzichten? Verlage, die heute Erfahrungen mit Videos sammeln, rüsten sich für multimediale E-Books von morgen.

Außerdem ist ein weiterer Artikel zu dem Thema erschienen, der eine Checkliste zur Verfügung stellt. Unter dem Titel 'Buchtrailer konzipieren und produzieren' erfolgte ein Artikel, der zeigt, wie man es richtig macht - wenn man es macht. Klick zur Checkliste!

Rezension - Sieben verdammt lange Tage

Eingestellt von Bettina um Donnerstag, August 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Sieben verdammt lange Tage - Jonathan Tropper vom Knaur Verlag


Das Oberhaupt der Familie Foxmans ist nach langer Krankheit tot, seine vier erwachsenen Kinder leben in verschiedenen Orten. Bei familiären Zusammenkünften geht es nie ohne Streit und Schuldzuweisungen zwischen den unterschiedlichen Geschwister ab. Aber um ihren toten Vater zu eheren, werden sie vom Rabbi und ihrer Mutter zur Schiwa, eine traditionelle jüdische Totenwache verdonnert, das heißt, sieben Tage in engstem Raum sitzen.
Der Haupterzähler der Geschichte ist Judd, der vor den Scherben seiner Ehe steht. Seine Frau betrügt ihn seit langer Zeit mit seinem Chef, und Judd ertappt beide eines Tages auf frischer Tat. Auch in den Leben seiner Geschwister gibt es so manches Problem. Die gelegentlichen Treffen der Geschwister enden meistens nach kurzer Zeit, aber diesmal müßen sie die Zähne zusammenbeißen und Augen zu und durch. Es gilt viele verborgenen und offene Wunden der Geschwister und der Mutter zu schließen. Aber am Ende siegt die verborgene Geschwisterliebe und die Familie.
In dem Buch werden dem Leser die Schiwa genauestens erklärt, man lernt die Spielregeln einer anderen Religion spielend kennen, so das es nicht langweilig oder trocken wirkt.
Der Schreibstil von Tropper ist klar und verständlich, die Kapitel sind herzerwärmend und spritzig. Das Buch ist köstlich humorvoll, wollte es unbedingt in einem Rutsch durchlesen, so vertieft war ich in der Familiengeschichte. Die Charaktere sind facettenreich und wunderbar beschrieben, man muß sie einfach lieben, trotz ihrer mannigfaltigen Schwächen.
Das Buchcover hat mich magisch angezogen, so einfach und prägnant…einfach schön gestaltet.


Fazit:
Das Buch ist klasse und toll erzählt, es hat mir grossen Spass bereitet und mich von meinem eigenen Seelenschmerz etwas abgelenkt.
Ach, möchte jetzt unbedingt jetzt mehr von Jonathan Tropper lesen, bin so richtig auf seine anderen Werke gespannt.

Reinhard Jirgl kann vom Schreiben nicht leben

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, August 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Es ist schon erstaunlich, denn Reinhard Jirgl erhält jetzt den Georg-Büchner-Preis, dennoch kann er alleine vom Schreiben nicht leben. Seine Existenz sei unsicher und auch in der Zukunft sei er auf Stipendien angewiesen.
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Damals in der DDR konnte sich Reinhard Jirgl nicht vorstellen Schriftsteller zu werden, obwohl er bereits sechs Romane geschrieben hatte. Nur leider durfte keiner der Romane erscheinen. Jetzt hat die Rheinische Post ein Interview mit dem Autor durchgeführt und ihn zu seiner aktuellen Situation befragt:

Haben Sie beim Mauerfall daran gedacht, dass das endlich die Geburt des Autors Reinhard Jirgl sein könnte?

Jirgl Das war für meine Schriftstellerei natürlich ein wichtiges Ereignis. Aber in diesen ereignisreichen Wochen habe ich das Schreiben einfach vergessen. Der Fall der Mauer war eine ungeheure Befreiung für mich – von dieser Stickluft, dieser Starre und Gefahr! Man wusste aber auch nicht, wie es weitergehen sollte; das wusste damals wahrscheinlich keiner. Auf die Idee jedenfalls, dass es im Verlauf eines Jahres eine deutsche Einheit geben könnte, dürften damals nur wenige gekommen sein.

Ohne Hoffnung, dass Ihre Bücher dann veröffentlicht werden können?

Jirgl Die ist erst im Laufe der Zeit gewachsen und hat sich dann zunächst als Illusion erwiesen. Schließlich gab es auch in diesem Zusammenhang keine sogenannte Stunde Null. Die Plätze in den Verlagshäusern waren auch für ostdeutsche Autoren natürlich längst verteilt, zum einen auf die namhaften Staatsschriftsteller, zum anderen auf deren Gefolgsleute. Zumindest blieb mir die Gelegenheit, mich jetzt selbst zu bewegen. Ich war also nicht mehr auf die unkontrollierbaren Machenschaften der Ost-Verlage angewiesen. So bin ich mit meinem Bauchladen durch die westdeutsche Verlagslandschaft gezogen.

Was war das für ein Schreiben zu DDR-Zeiten, als Sie wussten, dass Sie ausschließlich für die eigene Schublade produzieren?

Jirgl Es war sehr frustrierend zu wissen, dass man das eigene Zeug auf absehbare Zeit nicht los wird. Aber es war auch hilfreich: nämlich dem erstickenden DDR-Leben irgend eine vitale Kraft von sich selbst entgegenzusetzen. Für mich, den gelernten Elektroniker und literarischen Seiteneinsteiger, war es das Schreiben von Texten. Das hatte eine stabilisierende Wirkung. Und einen Vorteil hatte es am Ende auch: Denn ich war mit meinen Texten und Konzepten nur für mich als einzige Instanz verantwortlich. Ich musste keine Rücksichten nehmen – eine Teststrecke, von der ich heute noch zehre.

Dazu gehört vermutlich auch das in Ihre Texte eingebaute Zahlen- und Zeichensystem. Resultiert dieser Code, diese Geheimsprache, aus den Erfahrungen mit dem Überwachungsstaat DDR?

Jirgl Ganz gewiss hat das seine Wurzeln in meinen Erfahrungen mit der DDR. Wobei ich in meiner Systematik nur mit dem Zeichen- und Ziffernvorrat unserer Schrift umgehe. Das findet man auf jeder Schreibmaschine. Es ist also keine Geheimsprache, sondern der alphanummerische Code, wie er jeder verschriftlichten Kommunikation dient.

Auffallend ist zudem die Illusionslosigkeit vieler Ihrer Geschichten.

Jirgl Ich bin 1953 geboren und gehöre zur ersten Nachkriegsgeneration. Und die ist östlich der innerdeutschen Grenze in jede Form von Krise hineingewachsen. Bei mir war es halt der Sozialismus, der mir den Alltag so bitter, böse und stumpf gemacht hat. Dieses System hat in keiner Weise einen Hoffnungshorizont eröffnet. Meine innere Kündigung habe ich daher früh vollzogen. Es gibt eine "Eingeweide-Antipathie"; und das Gegenteil: die physiologische Sympathie. Diese stelle ich bei der Lektüre von Büchner-Texten fest.

Wie ist das für Sie, wenn man vom Schreiben plötzlich leben kann?

Jirgl Das kann ich nicht.

Trotz all Ihrer Erfolge? Immerhin sind Sie Träger von bereits 13 namhaften 
Literaturauszeichnungen.

Jirgl Das ist ein völliger Irrtum. Ich könnte nicht annähernd vom Verkauf meiner Bücher leben. Wovon ich lebe, das sind Stipendien, für die ich mich zum Teil bewerben muss – wie um eine Arbeitsstelle. Manchmal bekommt man sie, manchmal eben nicht. Und auf Preise kann man nicht bauen. Daher ist meine Existenz, wie ich sie führe, sehr unsicher. Wobei ich bisher wirklich Glück gehabt habe.

Ist das eine Last für Sie oder können Sie daraus positive Kräfte schöpfen?

Jirgl Wenn Sie mir vor ein paar Jahren gesagt hätten, wie ich jetzt lebe, hätte ich Ihnen geantwortet: Sie müssen schwachsinnig sein. Mittlerweile akzeptiere ich diese Problematik. Die Tatsache, dass ich mich mit Stipendien um mein Auskommen kümmern muss, ist also nicht mehr niederschmetternd oder bedrückend. Es spielt irgendwann keine Rolle mehr, dass man keine sogenannte Planungssicherheit hat. Eine Wachsamkeit gegenüber materiellen Untiefen, die einen bedrohen, ist natürlich geblieben.

Sie haben zu DDR-Zeiten unter anderem bei der Volksbühne als Beleuchtungstechniker gearbeitet. Das ist ja eine Tätigkeit von fast symbolischer Bedeutung zu der damaligen Zeit . . .

Jirgl . . . um Gottes Willen, nein. Ich wollte nur Zeit zum Schreiben haben. Und ich musste ein Einkommen vorweisen, was wichtig war, sonst wäre ich in der DDR wegen Asozialität und nicht-sozialistischer Lebensführung eingesperrt worden. Dabei hatte ich es ja noch gut im Vergleich zu dem armen Wolfgang Hilbig, der es als Heizer viel ekelhafter hatte als ich. Das hätte ich körperlich gar nicht durchgestanden. Deshalb war das Beleuchter- und Techniker-Dasein für mich die ideale Lösung – für diese Jahre wenigstens.



Interessantes Interview wie ich finde. Und es zeigt, dass Autoren definitiv mehr Geld bekommen sollten! Mal sehen wann sich etwas in der Branche tut.

Türkischer Autor festgenommen

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, August 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Offenbar wird es immer gefährlicher Autor zu sein, denn in einigen Ländern sind die Gesetze sehr streng. Berichten zu Folge ist der türkische Autor Dogan Akhanli festgenommen worden. Dagegen protestierte jetzt der Kölner Schriftsteller Günther Wallraff am Istanbuler Flughafen. Akhanli war bereits in den 80ern für drei Jahre in einem Militärgefängnis.

Er flüchtete allerdings 1991 nach Deutschland. Jetzt wollte er erstmals wieder zurück in die Türkei reisen und ist offenbar festgenommen worden. Der Vorwurf lautet, dass er 1989 an einem Bankraub teilgenommen haben soll, bei der eine Person ums Leben kam. Wallraff sagt jetzt allerdings: «Bestimmte Kreise der türkischen Justiz nehmen Rache an einem unbequemen Autor, der seit Jahren den Völkermord an den Armeniern thematisiert».

Akhanli war am 10. August in die Türkei gereist und am Flughafen bereits festgenommen worden. Der Grund für seine Reise ist sein kranker Vater. Er wurde direkt in die Haftanstalt Tekirdag gebracht und wird dort festgehalten. Die Situation ist verzwickt, es stellt sich wohl so dar, dass Akhanli deutscher Staatsbürger geworden ist, nach dem er aus der Türkei zwangsausgebürgert wurde. Dafür gebe es Unterlagen die diese Situation bestätigen.

Als Autor ist er wohl in seiner Heimat nicht gerne gesehen, denn in seinem Buch 'Die Richter des jüngsten Gerichts' berichtet er über den Völkermord an den Armeniern. Sein Roman 'Der letzte Traum der Madonna' wurde sogar von türkischen Kritikern unter einen der zehn besten von 2005 gewählt. Auch in Deutschland sind seine Werke immer wieder ausgezeichnet worden für einen 'offenen Umgang mit historischer Gewalt'.

Im Raum steht aber immer noch der Banküberfall von früher, bei dem ein Zeuge ihn damals schwer belastet hatte. Allerdings wurde die Aussage später zurückgezogen, weil sie unter Einfluss von Folter entstanden war. Mehrere Augenzeugen hatten hingegen gesagt, dass sie ihn eindeutig nicht erkannt haben. Der Staatsanwalt hat allerdings die entlastenden Aussagen nicht an den Haftrichter weitergegeben, so dass der Autor sich mit einer Haftbeschwerde nicht durchsetzen konnte.Wallraff Sagt dazu: «Der Fall schadet dem Ansehen der Türkei, einem Land, das sich immerhin um die Aufnahme in die EU bemüht».

Alte Drucke fürs IPad

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, August 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Die Bayerische Staatsbibliothek hat eine Entscheidung getroffen. Und zwar sollen wertvolle Handschriften und Drucke digitalisiert werden und für das IPad von Apple verfügbar gemacht werden. Ingesamt sind 52 Stücke online verfügbar.

Dabei können IPad-Nutzer die Anwendung (App) «Famous books - Treasures of the Bavarian State Library» herunterladen. Darin finden sie dann Werke wie die Bibel des Buchdruckerfinders Gutenberg und auch das Werk 'Parzival' von Wolfram von Eschenbachs.

Die Nutzer haben die Möglichkeit diese Werke komplett digital zu lesen.

Mittwoch, 25. August 2010

Einblick zu den Aufnahmen eines Hörbuchs

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

'Reckless. Steinernes Fleich' ist der nächste Roman von Cornelia Funke nach ihren Tintenherz-Büchern. Das Buch soll es natürlich auch als Hörbuch geben und im Rahmen einer Marketingkampagne gibt es jetzt ein Youtube Video, das Interessierte einmal hinter die Kulissen einer solcher Hörbuch-Werkstatt schauen lässt.

In dem Video liest Reiner Strecker aus dem zweiten Kapitel. Der Roman soll dann am 14. September erscheinen. Zeitgleich wird es eben auch als Hörbuch erscheinen und dafür muss natürlich Werbung gemacht werden.

Die Musik wurde für das Hörbuch eigens komponiert und eingespielt vom Chemusic Team. Im Film zu sehen: Martin Bentz am Violoncello. In der Regie: Markus Langer. Tonmeister: Alexander Rieß.



Hellmuth Opitz wird 'writer in residence'

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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In der Uni hat er mich schon verfolgt, jetzt höre ich weiteres von ihm!

Hellmuth Opitz ist jetzt vom Brecht Hus' ausgewählt worden, und zwar dazu, dass er jetzt im dänischen Svendborg einen Monat Zeit bekommt, um an seinem neuen Gedichtband zu arbeiten. Dieser soll im Spätsommer 2011 erscheinen.

Der Bielefelder Autor ist begeistert über die Zeit, die er dort geschenkt bekommt: „Noch nie habe ich mich am Stück solange auf das eigene Schreiben konzentrieren können. Der Alltag mit dem Brotberuf eröffnet mir erst abends ein schmales Zeitfenster – wie es so schön heißt.“

Bei dem Brecht Hus handelt es sich nicht um eine Museum oder ähnliches, sondern um ein Arbeitshaus für Künstler und Forscher und ist der Öffentlichkeit so nicht zugänglich. Es liegt ungefähr 3km westlich von Svendborg.

Es wurde 1981 von der Gemeinde Svendborg gekauft. Anfang der 90er wurde das Haus von der Gemeinde aufwendig restauriert und seinem heutigen Bestimmungszweck zugeführt. Brecht lebte hier von 1933-1939 im Exil. Er schrieb hier so bedeutende Dramen wie „Die Gewehre der Frau Carrar“, „Mutter Courage und ihre Kinder“ und „Das Leben des Galilei“ sowie natürlich die bekannten „Svendborger Gedichte“.
 Das klingt nach einem Haus mit Geschichte, und es ist sicherlich eine Ehre für einen Autor dorthin eingeladen zu werden und ein Teil dieser Geschichte zu werden.

Rezension: Dear John by Nicholas Sparks

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Titel: Dear John
Autor: Nicholas Sparks
Warner Books Verlag

Jetzt habe ich bereits den dritten Roman von Nicholas Sparks gelesen und bin immer noch tot traurig, wie das Buch dieses Mal enden musste.

Inhalt:

John hat sich nach wilden Phase in seiner Jugend entschlosse der Army beizutreten und sein Leben zu in den Griff zu bekommen. Jeden Sommer oder Herbst hat er Urlaub und kehrt zurück in seine Heimat, wo sein ziemlich verschwiegener Vater auf ihn wartet. Er verbingt dann die meiste Zeit mit Surfen und hängt am Strand ab, bis.. ja bis ein Zufall ihn Bekanntschaft mit der bildhübschen Savannah machen lässt. Die beiden beginnen eine Romanze aus dem Bilderbuch, doch die Zeit drängt, denn John muss zurück nach Deutschland, wo er stationiert ist. Die beiden beschließen ihre Beziehung aufrecht zu erhalten und Briefe zu schreiben, bis er nächstes Jahr wieder Urlaub hat. Nach einem Jahr folgt dann endlich das Wiedersehen, doch die Zeit hat die beiden verändert und obwohl sie sich lieben, wird die Beziehung schwieriger. John muss auch bald schon wieder zurück. Doch überraschend kann er in die USA zurück, doch nur weil sein Vater einen Schwächeanfall hatte. Er muss sich intensiv um seinen Vater kümmern, auf Kosten seiner Beziehung. Doch auch dieser Urlaub geht zu Ende, und schließlich verändern der 11. September und ein verhängsnivoller Brief das Leben der beiden.

Meine Meinung:

Ein ganz, ganz schlimmer Roman. Er ist so schlimm, weil er so gut ist. So ehrlich, so authentisch, so wahr... einfach aus dem Leben gegriffen.

Nicholas Sparks hat hier zwei konträre Charaktäre geschaffen, durch einen Zufall zusammen finden. Manchmal brigt das Leben eben solche Zufälle. Und die Geschichte entwickelt sich unheimlich romantisch und der wilde John, der erst durch die Army ein bisschen erwachsen werden konnte, trifft auf das Landei Savannah, die gläubig ist und eine absolute Weltverbesserin ist. Ihre Ungleichheit schweißt sie zusammen und sie verbringen eine Zeit zusammen, von der sich jeder wünscht sie auch einmal so zu erleben.

Savannah ist der Ruhepol in der Beziehung und definitiv ein bisschen naiv. Sie glaubt an die große Liebe, an Liebe auf den ersten Blick und immer an das Gute. Sie hilft anderen Menschen und solchen denen es schlechter geht. Sie ist eine absolut positive Person und zufällig so hübsch, dass alle Männer sie attraktiv finden. Doch eigentlich interessiert sie sich nicht für Jungs, bis sie John kennenlernt.

John, ein Junge der bei seinem Vater aufgewachsen ist und Aufmerksamkeit nicht kennt. Sein Vater ist passionierter Münzen-Sammler und kann sich in dieser Welt komplett verlieren. Er probiert in seiner Jugend die Grenzen aus schlägt eine Laufbahn ein, die nichts Gutes verheißt. Doch er schafft den Absprung und geht zur Army. Ohne Plan wie es weitergehen soll, aber sicher, dass der richtige Weg war. Er glaubt nicht an die große Liebe und kann mit Gefühlen nicht umgehen, und plötzlich wird er völlig umgehauen von Savannah.

Sparks hat diese beiden Figuren so gut in Szene gesetzt und gibt vor allem das Gefühlsleben von John wieder. Das Buch aus Sicht von John geschrieben, der die Geschichte von sich und Savannah erzählt. Das Buch vermittelt schnell die Hoffnung, dass man wie immer eine seiner Schnulzen mit Happy End zu lesen bekommt. Und auch mehr als die Hälfte des Buches zeigen eine romantische Geschichte aus dem Bilderbuch.

Doch Nicholas Sparks wäre nicht er selbst, wenn es irgendwo nicht einen Wendepunkt geben würde. Das Buch nimmt eine Wendung, die einen zu Tränen rührt und einen innerlich fertig macht. Man fühlt mit John und wünscht, es wäre alles anders gelaufen. Doch das Buch ist ja noch nicht zu Ende, und man glaubt fest an das Happy End.

Doch irgendwann muss man feststellen das Nicholas Sparks diesmal den Ernst des Lebens beschreibt und das Liebe manchmal eben nicht ausreicht. Oder aber, das Liebe uns Verzicht lernen lässt und nicht uns in den Vordergrund stellt. Er hat zum dem Thema, was wahre Liebe ist auch einen Prolog und einen Epilog verfasst.Und wenn man diese beiden Abschnitte liest dann denkt man über die eigene Beziehung nach und ob man sich nicht selbst manchmal zu wichtig nimmt.

Nicholas Sparks muss für dieses Buch viel Recherche Arbeit betrieben haben, denn viele Themen werden ausführlich beschrieben. Das er die Landschaft und die Umgebung in North Carolina kennt verwundert nicht, denn er kommt selbst aus dieser Ecke. Doch, dass Johns Vater Münzen sammelt spielt schließlich eine zentrale Rolle in dem Roman und Sparks beweist, dass er sich entweder informiert hat oder von seinem eigenen Hobby schreibt. Denn ein Laie hat nicht soviel Wissen. Doch auch mit medizinischen Aspekten muss er sich befasst haben. Er kennt sich mit Krankheiten aus und kann die Krankheitsbilder gut beschreiben und die Personen die an ihnen Leiden. Wie schon in anderen Romanen von ihm sind Krankheit und Tod ein zentrales Thema und fügen der Geschchte eine unglaubliche Dramtik hinzu.

In diesem Buch spielt er viel mit der Vorstellung von Tod und mit den Menschen die von uns gehen. Manchmal trifft es eben einfach die Falschen und manchmal werden Wünsche deswegen nicht erfüllt. John muss lernen, dass Menschen krank sind, die ein normales Leben führen. Manchmal muss über den Tellerrand hinaus schauen um zu sehen, dass vielleicht mehr hinter einem bestimmten Verhalten steckt. Und erst das Wissen macht es uns möcglich mit diesen Menschen umzugehen. Nur so lernt John mit seinem leicht autistischem Vater umzugehen und kann eine Beziehung zu ihm aufbauen. Doch Spark geht hier nicht nur auf eine leichte Form von Autismus ein, sondern zeigt in einem anderen Charakter auch die sehr schwere Form und bringt die Gegensätze gut ins Miteinander und zeigt dem Leser, dass es manchmal eben keine feste Definition gibt.

Ab dem 2/3 des Buches gibt es erneut eine Wendung und das Happy End scheint so nah (und doch so weit entfernt). Doch die Dinge stellen sich anders dar als geplant und man will einfach nicht, dass die Geschichte so endet, wie sie schließlich endet. Das Ganze wird zu einer Dreiecksbeziehuntg, die nur so schwierig wird weil die Menchen sich lieben und weil sie sich respektieren. Doch durch diese Liebe können alle über sich hinaus wachsen und Grenzen überschreiten, die sie sonst nie hätten erreichen können. Sie können Opfer bringen und die eigene Bedürfnisse in den Hintergrund stellen. Der Leser weiß, wer zu wem gehört, aber manchmal kann es eben einfach nicht so sein, manchmal ist es eben anders besser.

Ich muss zugeben, ich hasse Bücher ohne Happy End, und es ist um so schlimmer, wenn das 'richtige' Ende zum greifen nah war. Aber, man kann nicht sauer sein auf den Autor, dass er die Geschichte so enden lässt, denn man weiß innerlich, dass so wie es gekommen ist, für alle wahrscheinlich das Beste ist - und doch rührt es einen zu Tränen. An mehr als einer Stelle in dem Buch war ich den Tränen nah, weil die Menschen aus LIebe gehandelt haben und die Emotionen so stark waren. Das Ganze ist auch einfach so schlimm, weil es eine Geschichte ist, die wahrscheinlich 1000 mal schon passiert ist, und sie ist einfach so echt und so möglich.

Nicholas Sparks hat wieder einmal bewiesen, dass er mit Worten umgehen kann und den Knopf für die Tränendrüse gefunden hat!

So, jetzt bitte was anderes als Nicholas Sparks!

Ürbigens: Das Buch wurde auch schon verfilmt, hier einmal der Trailer:


Ich muss gestehen, ich habe den Trailer jetzt zum ersten Mal gesehen, weil ich immer erst das Buch lesen will. Und zwei meiner Lieblingsschauspieler sind in den Hauptrollen und.. ach ich heul jetzt gleich schon wieder!

5. Frankfurter Antiquariatsmeile

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
© Museum Giersch

Es ist mal wieder soweit, das Museumsuferfest 2010 findet wieder statt, und zwar schon dieses Wochenende vom 27.08-29.08. Dabei werden rund 17 Aussteller ihre Verkaufsstände vor dem Museum Giersch präsentieren.

Als Aussteller vertreten sind in diesem Jahr unter anderem Antiquariate und Buchverkäufer aus Frankfurt am Main (etwa Aree Greul, Marx, Chimaira, Uwe Körnig, Dinu Popa), Berlin (Friedenauer Antiquariat Jürgen Klette), Darmstadt (Die Bookinisten), Mainz (Dieter Reitz), Wiesbaden (Klaus Schüler) und Weilrod-Hasselbach (Guthschrift).

Wer noch mehr Infos braucht schaut hier:

http://www.museumsuferfest-frankfurt.de/
http://www.museum-giersch.de

Wie schreibt man eine Rezension?

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Heute Morgen ist auf dem Blog von Soleil (Verlorene Werke) ein ziemlich ausführlicher Artikel zum Thema Rezension erschienen.

Sie hat einmal die wichtigsten Aspekte für eine Rezension zusammengefasst und gibt Tipps dazu, wie man eine Rezension schreibt. Natürlich hat sie das selbst zusammengestellt und keinen Profi befragt, trotzdem finde ich den Artikel hilfreich für Anfänger.

Ein Auszug:

Welche allgemeinen Dinge gibt es zu beachten?
Es sollte immer die ehrliche Meinung geschrieben werden, denn der (erfahrene) Leser einer Rezension merkt, wenn jemand rumdruckst, verheimlicht oder schönredet. Das ist nicht immer einfach, denn es erfordert Mut, ein Buch schlecht zu bewerten. Ebenfalls nicht einfach ist es, bei der eigenen Meinung zu bleiben, wenn man schon einige andere gelesen hat. Unvoreingenommenheit ist daher wichtig, allerdings nicht immer zu erreichen.

Diese Themen werden angesprochen:
- Welche allgemeinen Dinge gibt es zu beachten?
- Der Aufbau
- Inhalt
- Meinung
- Was sage ich wie?
- 'Ich' oder nicht?

Für den Artikel sollte man sich ein bisschen Zeit nehmen, denn er ist wirklich ausführlich, aber es lohnt sich. Und man erfährt, wie sie ihre Rezensionen so macht. Sie gibt Tipps und erzählt euch ihre Tricks.

Daumen hoch für den Beitrag und das du deine Strategie ausplauderst!

Verlorene Werke - Soleil

Liao Yiwo versucht wieder nach Deutschland zu kommen

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Eigentlich möchte Liao Yiwo nur nach Deutschland reisen um an einer Literaturveranstaltung teilzunehmen, doch die Regierung hat ihm schon des öfteren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der chniesische Autor ist mit einem Ausreiseverbot belegt, jedoch versucht er jetzt erneut nach Deutschland zu reisen.

Bereits am Montag hat er vom Deutschen Konsulat ein Visum erhalten. Wie er der Nachrichtenagentur dpa in Peking mitteilte, wird er es weiter versuchen: «Es ist mein 15. Versuch, ins Ausland zu reisen. Ich werde mich weiter bemühen, damit ein solcher Besuch Wirklichkeit wird - ungeachtet der Schwierigkeiten, auf die ich stoße.»

Sein Ziel ist diesmal am 10. September am internationalen Literaturfestival in Berlin und Hamburg teilzunehmen. Dabei handelt es sich um das Harbourfront-Festival. Doch ob es klappt ist noch unklar, denn bereits im März vesuchte er nach Köln zur lit.Cologne zu kommen, wurde aber kurz vor dem Abflug aus dem Flugzeug geholt. Im letzten Jahr wurde ihm verboten zur Frankfurter Buchmesse zu reisen. Die Regierung hier zu Lande hat schon des öfteren versucht sich für seine Einreise einzusetzen.

«Ich will nach Deutschland reisen», sagte der 51-Jährige. «Das ist das Recht eines jeden Schriftstellers und ich kämpfe dafür.»

Grund für den ganzen Ärger könnte ein Buch sein, dass in Deutschland erlaubt, in China allerdings verboten ist. Dabei handelt es sich um sein Buch 'Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten'. Er steht auf der schwarzen Liste weil er bereits 1989 ein Gedicht mit dem Titel 'Massaker' geschrieben hat, und sich auf die blutige Niederschlagung der Demokratie bezieht. Für dieses Gedicht hat er vier Jahre in Haft gesessen.

Wir werden sehen ob er diesmal ausreisen darf, allerdings sieht es wohl eher schlecht für ihn aus. Schon beim letzten Mal haben sie ihn aus dem Flugzeug rausgeholt.

Argentinischer Autor gestorben

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Im Alter von 69 Jahren ist der argentinische Autor Rodolfo Enrique Fogwill in Buenos Aires gestorben. Das hat jetzt der Rowohlt Verlag aus Hamburg mitgeteilt.

Sein der lateinamerikanischen Avantgarde verpflichtetes, eigenwilliges Werk habe erst in jüngster Zeit international Beachtung gefunden. Sein Roman «Die unterirdische Schlacht» über den Falklandkrieg, nach Rowohlt Angaben «eines der bedeutendsten Sprachkunstwerke spanischer Sprache der letzten Jahrzehnte», erscheint im September auf Deutsch.

Nach Angaben des Verlags verstarb der Autor bereits am Samstag!

Norbert Scheuer erhält Literaturpreis

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 2 Kommentare Links zu diesem Post
Norbert Scheuer hat jetzt den deutschen Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf verliehen bekommen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wurde jetzt bereits zum neunten Mal vergeben.

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Jährlich zeichnet die Stadtsparkasse Düsseldorf damitAutoren aus, deren "literarisches Werk inhaltlich oder formal Bezug auf andere Künste und Medien" nimmt. Denn "Kunst und Medien sind Standortfaktoren, die für die Stadt Düsseldorf von hoher Relevanz sind". Die Preisübergabe wird in diesem Jahr am 1. September sein..

Herzlichen Glückwunsch von unserer Seite!

Der Umzug des Suhrkamp Verlags im Fernsehen

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, August 25, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Mit vielen kritischen Stimmen fand dieses Jahr der Umzug des Suhrkamp Verlags statt. Der Verlag war von Frankfurt nach Berlin umgezogen und wurde davon begeleitet vom Filmemacher Thomas Grimm. Er wurde vom rbb beauftragt und sollte diese große Veränderung des Verlages festhalten.

Das hat er getan und der Film wird unter dem Titel Suhrkamp - ein Verlag im Umbrauch heute um 22.45 vom rbb ausgestrahlt.

Zu Wort kommen neben Autoren auch Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz und Joachim Unseld, der Sohn des langjährigen Verlagschefs Siegfried Unseld

Dienstag, 24. August 2010

"Meine sehr italienische Familie" von Daria Bignardi

Eingestellt von Kendra um Dienstag, August 24, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post


"....famiglia molto italiana...."
Klappentext des Inhaltes:
Als ihre Mutter Giannarosa stirbt, erinnert sich Daria an die Geschichte ihrer Familie:
An die leidenschaftliche Liebe ihrer Eltern, die sich 1944 im Bombenhagel kennenlernen.
An ihren Vater Vico, der seine beiden Töchter vergöttert, wie es nur ein italienischer Papa tun kann.
Sehnsuchtvoll und leidenschaftlich, liebevoll und mit einem Augenzwinkern erzählt Daria Bignardi vor allem von der Liebe zwischen Mutter und Tochter, die stärker ist als alle Konflikte.

Meine Meinung:
Das Buch "Meine sehr italienische Familie" ist ein äußerst empfindsames und Emotionvoll geschriebenes Werk , dass Trauer ausdrückt und Erinnerungen an ihre Eltern in den Vordergrund rückt. Vor allem ist es jedoch eine so genannte Vergangenheits - Aufzeichnung und Bewältigung um mit ihrem Verlust, von ihrer doch so schwierigen aber doch so geliebten Mutter klarzukommen.
Man erhält sehr rasch und schnell einen Einblick aus ihrer Familie und ihren Eigenarten (Den negativen und auch positiven Seiten, wie sie jeder Mensch in sich trägt)
Ihr Vater starb, als sie 24 Jahre alt war , doch gewusst hatten sie es bereits früher, denn er hatte Krebs. Obwohl sie sehr an ihren Vater hing, beschäftigt sie jedoch mehr der Tod ihrer Mutter 20 Jahre später.
Ihrer Mutter, die einen Hang zum Negativen hatte und immer überbesorgt war.
Auch war sie immer recht schnell überlastet , um sich mit mit den wirklich schwierigen Dingen auseinanderzusetzen.
Dennoch erkennt auch Daria, dass ihre Mutter nicht immer so gewesen ist. ...
Von ihren Klassenkameraden geliebt und mit einem 1er Lateinabschluss war sie so ganz anders, als man vermuten würde.
Der Leser erhält sehr genau Einblicke aus dem Leben der Großeltern, der Neffen und Nichten, Cousins und Cousinen u.s.w.
Und schon denkt man , man ist selber ein Teil dieser Großfamilie, außer das bei der Fülle einem schon mal die Namen und die Beziehungen zueinander leicht mal abhanden kommen und man sich immer wieder fragt: " Wer ist denn das nocheinmal??"
Aber dennoch kann man die Aussetzer den Überblick zu verlieren auch gut verkraften. Denn die fernen Verwandten sind eigentlich nicht gerade sehr interessant....außer natürlich für die Autorin, die anscheinend sehr gerne über ihren Stammbaum erzählt.
So bekommt man auch von den Beziehungen berichtet, die ihre Eltern vor ihrer Ehe hatten und dies wird sehr explizit gemacht, die aber auch keine große Rolle spielen....(aber Hauptsache sie sind mal erwähnt worden)
Doch der Dreh und Angelpunkt bleibt das schwierige und angespannte Verhältnis zu ihrer Mutter. Doch letztendlich scheint sie sich mit ihrer Art versöhnt zu haben.
Was ich lustig fand, war die Aussage ihrer Mutter, dass sie eine Bestie und Egoisten wäre.....ist es frech zu behaupten, dass man ein kleines bisschen Egoismus von ihr in diesem Buch widerfindet??
Schließlich hat jeder Mensch ein eigenes "Päckchen" mit sich herumzutragen, jeder hat große oder kleine Probleme, oder sogar die ein oder andere "Leiche" im Keller...ich meine was ich sagen will ist folgendes: ist es wirklich von Nöten über sein Leben eine Geschichte zu schreiben? Denn jeder weiß doch, dass eigentlich nur die eigene Familie interessant ist....denn schließlich sind wir alle irgendwie Bestien und Egoisten, oder etwa nicht??!! :-))
Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen, denn es liegt nicht nur gut in der Hand, nein auch die Innenseiten des Bücherdeckels zeigen das Bild einer italienischen Großfamilie. Sehr schnell lassen sich die Seiten lesen, die in kurzen Abständen mit Überschriften gegliedert sind und so das Buch in einzelne Kapitel untergliedert.
Ein Buch über das man sich wahrlich streiten kann (ganz wie in einer typischen Großfamilie) :-)
Ich muss gestehen, dass ich etwas gelangweilt und genervt war, denn ich konnte beim besten Willen weder Sympathie mit den Personen noch Leselust aufbringen. Es ist ganz sicher kein Buch dass ich noch einmal lesen werde oder das einen längerfristigen Eindruck auf mich hinterlässt, im Gegenteil , es ist schon bevor man es zu Ende gelesen hat aus dem Gedächtnis gelöscht.
Von mir bekommt es 3 von 5 möglichen Punkten.

Buchinfos:

Verlag: List, 192 Seiten, ISBN: 9783471350416, Preis: 18,00 €

Autoreninformation:
Daria Bignardi, die bekannteste Fernsehjournalistin Italiens, wurde 1961 in Ferrara geboren. Heute lebt sie mir ihrer Familie in Mailand.
Für ihr erstes Buch "Meine sehr italienische Familie" erhielt sie den Premio Rapallo Carige.
(Textquelle: aus dem Buch "Meine sehr italienische Familie")

 

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