Donnerstag, 30. September 2010

Fundstück: Wörterbuch der Gegenwart

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, September 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Manchmal stolpert man im Internet über Seiten, da bleibt man ein bisschen und klickt sich durch. Jetzt bin ich allerdings über einen Beitrag gestolpert, die Seite kenne ich schon länger. Darauf wird das "Wörterbuch der Gegenwart" präsentiert. Einige Male musste ich Schmunzeln und manches, verstehe ich eben nicht.


Action-Opi Wenn Mimen in die Jahre kommen

Abdrücken Widerwilliges Geldausgeben

Knattern Ein germanisches Geräusch 

Sack Reis Folgenloses im fernen Osten

Nuttenbrause Eine Einladung zum Gehen

Das ist nur eine Mini-Auswahl. Gefühlte 1000 Wörter mit sehr komischen und für mich oft nicht nachvollziehbaren Kommenaren.

Wer alles sehen möchte, der klickt weiter: Klick zum Wörterbuch der Gegenwart!

 

 

Wenn ein Staatsrat nervös wird

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, September 30, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Immer wieder wird man aufmerksam auf Chinas Regierung. Zuletzt haben wir von einem Schriftsteller berichtet, der nicht ausreisen durfte. Diesmal ist die Situation anders - und doch macht sie den Staatsrat in China jetzt nervös. Denn am 08. Oktober soll der Gewinner des diesjährigen Friedensnobelpreises bekannt gegeben werden - und der chinesische Liu Xiaobo ist nicht nur nominiert, sondern gilt immer mehr als Favorit. Blöd nur, dass er in China im Gefängnis sitzt.

Insgesamt wurden dieses Jahr soviele Vorschläge wie noch nie für den Preis eingereicht und doch zeichnet sich seit längerem ein Favorit ab. Das sagen nicht irgendwer, sondern Befürworter innerhalb und außerhalb Chinas sind dafür, der ehemalige Nobeloreisträger Dalai Lama, Vaclav Havel, Bischhof Desmond Tutu... sie alle haben sich für ihn ausgesprochen! Außer die chinesische Regierung, die hat nämlich gesagt, dass sie von einer solchen "für jeden offensichtlich total falschen Entscheidung" warnen würden.


Am Sonntag ging Pekings Staatsrat mit einem "Weißbuch zu den Menschenrechten in China" propagandistisch in die Offensive. Darin wird ein Loblied auf die angebliche Freiheit des Internet in China und auf die Transparenz der Rechtsprechung angestimmt, ausgerechnet auf die beiden Felder, auf die beim Prozess gegen Liu mit Füßen getreten wurde. An dem Dissidenten war in einem Eilverfahren ein Exempel statuiert worden. Die Richter warfen ihm vor, hauptverantwortlicher Verfasser des von 303 Unterzeichnern im Internet veröffentlichten Freiheitsaufruf Charta 08 zu sein.
Liu wurden zudem sechs im Internet veröffentlichte Einzelaufsätze zur Last gelegt, in denen er zur friedlichen Überwindung und Abschaffung der Einparteienherrschaft durch Gewaltenteilung und freie Wahlen aufforderte. Die Richter verurteilten ihn Ende 2009 wegen Untergrabung der Staatsgewalt. Seit dem Frühsommer 2010 verbüßt Liu seine Haft in einem 470 Kilometer von Peking entfernten Gefängnis.Liu kämpfe seit mehr als 20 Jahren für den friedlichen Übergang zu einer demokratisch verfassten Gesellschaft. Er rufe nach politischen Reformen zur Lösung der chronischen Probleme Chinas von der Korruption bis zur Umweltzerstörung, um seine "Vision von Freiheit und Menschenrechten für 1,3 Milliarden Menschen" zu verwirklichen. Seine Forderungen nach einer Demokratisierung Chinas haben ihn immer wieder ins Gefängnis gebracht. Sein Engagement sei es wert, dass er "als erster Chinese die so prestigeträchtige Auszeichnung erhält".

Seine Frau hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet: "Die Debatte selbst ist eine moralische Unterstützung. In ihr liegt die Kraft für uns weiterzumachen."

Das ist natürlich immer so eine Sache. Die Chinesische Regierung ist nun mal anders, vor allem zu der europäischen, und überall auf der Welt geschehen Dinge, die wir mit unserer Vorstellung nicht nachvollziehen können. Schwierig wird es natürlich erst, wenn beide Welten aufeinander treffen, und diesmal ausgerechnet durch den Friedensnobelpreisträger. Das ist natürlich eine besonderer Punkt.  

Ich bin gespannt was passiert, am 08. Oktober. Und wie China reagiert, wenn Lio Xiaobo den Preis tatsächlich bekommt.

Mittwoch, 29. September 2010

'Aspekte'-Literqaturpreis geht an Dorothee Elmiger

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, September 29, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Wieder einmal hat das ZDF den 'Aspekte'-Literaturpreis vergeben und er geht dieses Jahr an Dorothee Elmiger. Mit diesem Preis wird jedes Jahr das beste literarische Debüt ausgezeichnet, das für 2010 steht jetzt auch fest. Gewonnen hat Elmiger mit ihren Roman "Einladung der Waghalsigen" (DuMont).

Auch dieser Preis wird im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergeben. Genau genommen am 07. Oktober am Verlagsstand.

Der Preis wird dieses Jahr bereits zum 32. Mal vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Eine Liste aller bisherigen Gewinner findet man hier: Klick zu Wikipedia!

Wen oder was gibt es zu sehen auf der Frankfurter Buchmesse

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, September 29, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Die Frankfurter Buchmesse steht unmittelbar bevor und natürlich sind alle Besucher schon gespannt, was man außer Bücher noch zu sehen bekommt - und vor allem wen.

Ken Follett, Jonathan Franzen, Til Schweiger, Günter Grass, Roger Cicero, Rod Stewart, Wladimir Kaminer, Frank Schätzing.... eine Liste die sich ewig lange weiterführen lässt. Ein Staraufgebot, dass kaum zu überbieten ist.

Ken Follett wird eine multimediale Version seines Romans "Säulen der Erde" vorstellen - dabei kommen Musik, Video, Text und Animation zusammen. Das E-Book kann zum Beispiel ein Interview mit dem Autor enthalten, Bilder oder Ton. Bei „Säulen der Erde“ beispielsweise baut sich während des Lesens ein sogenannter Charakterbaum auf: Der Leser kann dort immer wieder nachschlagen, welche Personen aus dem Roman er bisher kennengelernt hat und in welcher Verbindung sie miteinander stehen.

Außerdem gibt es eine neue Initiative mit dem Namen "Sparks", die noch ganz neu ist. Dabei soll das Angebot des E-Geschäfts zusammengefasst werden. Dafür werden vor allem "Hot Spots" eingesetzt, die einen Überblick über das geben sollen, was digital publiziert werden. Insgesamt gibt es mittlerweile rund 1700 Austeller mit einem digitalen Angebot, und rund 3000 Veranstaltungen werden zu diesem Thema stattfinden.

Angebote wie „"Sparks“ richten sich vor allem an die Fachbesucher, für die die Messe von Mittwoch bis Freitag (6.-8. Oktober) geöffnet ist. Aber auch das breite Publikum, das dann am Wochenende Zutritt hat, kann sich dem Thema Digitalisierung zuwenden. Wer noch nie einen E-Reader in der Hand hatte, kann auf der Buchmesse welche ausprobieren (Halle 8.0). Am Messe-Samstag findet außerdem eine literarische Handy-Schnitzeljagd statt zu Wolfgang Hohlbeins Serie „WYRM“.

Doch nicht nur die digitale Welt soll Beachtung finden, vor allem die traditionellen Leser und Buchliebhaber sollen natürlich, wie immer, auf ihre Kosten kommen. Deswegen werden auch wieder zahlreiche Autoren erscheinen. Neben den bereits oben genannten kann man sich auch auf MArtin Mosebach, Bret Easton Ellis freuen....

Günter Grass wird am Samstag mehr als einmal über sein neues Buch 'Grimms Wörter' sprechen, Franzen wird auf dem blauen Sofa Platz nehmen, und wird auch am Wochenende auf mehreren Veranstaltungen zu sehen sein.

Für ein besonderes Highlight wird der Millenium House Verlag aus Australien sein, der das größte Buh der Welt im Gepäck hat und ausstellen möchte. Das gute Stück soll rund, 1,80 m hoch sein, und 2,70m breit sein. Zu sehen wird es in Halle 8 sein. Bei einer Höhe von 1,80m ist das Buch gute 10 cm größer als ich und das wäre sicherlich doch mal spannend.

Die Ausstellung ist außerdem wieder Anlass für die Verleihung zahlreicher Preise. Höhepunkt ist am 10. Oktober in der Paulskirche die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, den dieses Jahr der Schriftsteller David Grossman erhält. Daneben wird der Deutsche Jugendbuchpreis verliehen, der Comic-Preis Sondermann sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen wie die für den kuriosesten Buchtitel, für Nachwuchsautoren, für die besten Vorleser, Übersetzer usw.

Die Messe ist an den Fachbesuchertagen von 09.00 - 18.20 Uhr geöffnet, am Sonntag von 09.00 - 17.00 Uhr.... Privatbesucher zahlen 14 Euro für den Eintritt, Fachbesucher für eine Karte 36 Euro.

Das hört sich doch nach einem vollen Programm an, und sicherlich wird den Besuchern wieder viel geboten. Mal sehen, vielleicht und hoffentlich schaffe ich es in den nächsten Jahren dort hin!

Dienstag, 28. September 2010

Interview: Frau Höhl-Kayser stellt sich unseren Fragen

Eingestellt von Falballa um Dienstag, September 28, 2010 2 Kommentare Links zu diesem Post
Und wieder können wir euch ein neues Interview präsentieren und hoffen natürlich, dass ihr mit Spannung lest, was uns die Autorin verrät.



Schönen guten Tag, Frau Höhl-Kayser, wir freuen uns sehr, dass Sie Zeit gefunden haben, unsere Fragen zu beantworten.

Mediencircus: Sie teilen sich Ihre Homepage mit Noëlle-Magali Wörheide, was verbindet Sie mit der Künstlerin?

A. Höhl-Kayser:
Noëlle-Magali Wörheide hat nicht nur beide Coverillustrationen zu meinen Ronar-Büchern gemalt, sie hat darüber hinaus auch meinen Gedichtband Stille wird hörbar wie ein Flüstern mit 25 wunderschönen Bildern und Zeichnungen bereichert. Im Rahmen unserer gemeinsamen Projekte ist ihr daher eine persönliche Seite auf meiner HP gewidmet! Sie wird aber in Kürze auch eine eigene Website haben, auf der sie ihre Kunst in angemessenem, viel breiterem Umfang vorstellt.
Wir sind seit sechs Jahren eng miteinander befreundet, und uns verbinden viele gemeinsame Interessen, wie unsere Kinder, die Liebe zu Tieren allgemein und zu Hunden im speziellen und unsere auf so verschiedene Weise ausgeübte Form der Kunst, die aber trotzdem perfekt miteinander harmoniert.


Mediencircus: „Ronar“ ist Ihr Debütroman und aus dem Bereich Fantasy. Wieso gerade dieser Bereich?

A. Höhl-Kayser:
Der Bereich Fantasy ermöglicht mir, eine verzauberte, fast lyrische Welt darzustellen, die  einen perfekten Rahmen für die Fantasie der Handlung bildet. Es ist gleichzeitig eine Welt, in der ich gern leben würde – mit ihrer magischen Natur, die hinter jedem Baum und jedem Strauch ein neues Geheimnis vermuten lässt.
Als Kind stellte ich mir den Wald so vor, wie ich in der Geschichte den Nebelwald beschrieben habe: voller zarter verzauberter Lebewesen, die man sehen kann, wenn man nur imstande ist, fest genug an sie zu glauben.

Mediencircus: Ist die Geschichte rein fiktiv, oder haben Sie persönliche Erfahrungen und Geschehnisse mit eingebunden?

A. Höhl-Kayser:
Ich habe meine eigenen Erfahrungen gemacht mit Außenseitertum und dem Missbrauch von Macht.
In den Landschaftsschilderungen habe ich meine lyrische Sicht der Natur wiedergegeben.

Mediencircus: Wann haben Sie entschieden, die Geschichte in einem zweiten Roman weiterzuführen und vor allem warum?

A. Höhl-Kayser:
Die Geschichte war von vornherein als Serie gedacht.
Ronar ist eine Trilogie. Der zweite Teil erscheint in Kürze, mit dem dritten Teil habe ich gerade angefangen.
Die Geschichte basiert auf drei Ur-Manuskripten, die in den Jahren zwischen 1983 und 1987 entstanden sind. Ich kann diese Manuskripte heute nur noch als Konzept bzw. als lockere Ideengeber verwenden, weil sich die Ansprüche an Jugendliteratur besonders auch durch die Harry-Potter-Romane stark gewandelt haben. D.h. ich muss meine Vorlagen intensiv umarbeiten, was nicht weniger zeitaufwendig ist, als wenn ich ein komplett neues Buch schreiben würde (am zweiten Teil der Trilogie, Ronar – Zwei Welten, habe ich fast ein ganzes Jahr geschrieben).
Und wer weiß – Douglas Adams sagte es ja schon: „Jede gute Trilogie besteht aus mindestens vier Bänden.“


Mediencircus: Wie sind Sie überhaupt zum Schreiben gekommen? Bzw. warum schreiben Sie?

A. Höhl-Kayser:
Ich habe immer Geschichten erzählt. Noch bevor ich selbst lesen konnte, habe ich mir meine Kinderbücher genommen und so getan, als läse ich mir etwas daraus vor, wobei ich eine eigene Story erzählte.
Kaum dass ich in der Schule schreiben gelernt hatte, habe ich mir autodidaktisch im Zwei-Finger-System das Schreibmaschineschreiben beigebracht, das ich übrigens auf diese Weise heute noch praktiziere (allerdings nicht mehr an der Schreibmaschine). Mancher Zehn-Finger-Schreiber ist neidisch auf meine Geschwindigkeit...
Ich schreibe, weil es mir unglaublich viel Freude macht, weil es, wie ich befürchte, das einzige ist, was ich wirklich beherrsche, weil ich immer noch Geschichten und Gedichte in mir habe, die erzählt werden wollen – ich könnte endlos so weitermachen, es gibt tausend Gründe, warum ich schreibe. Vielleicht kann man es in diesen einen Satz fassen: Es wurde mir in die Wiege gelegt.

Mediencircus: Sie schreiben auch Gedichte – über was schreiben Sie in Ihren Gedichten und warum dieses Genre?

A. Höhl-Kayser:
Meine Gedichte haben immer einen ganz eigenen Rhythmus, unabhängig davon, in welchem Versmaß oder ob sie mit oder ohne Endreim formuliert sind. Ein besonderes Ereignis oder ein Gedankengang wird hierbei auf kleinem Raum komprimiert.
Das macht sie technisch anspruchsvoll. Ich liebe die Herausforderung, mit der Sprache zu spielen, ihrer Melodie nachzuspüren, ihr in Worten und Rhythmik eine Form zu geben.
Gedichte sind, wenn ich sie als gelungen empfinde, kleine Schmuckstücke, die man drehen und wenden kann, um all ihre glänzenden Facetten zu betrachten.
Meine Gedichte thematisieren alles, was mich berührt – ob es meine Kinder sind oder die Schönheit der Natur, ob Liebe oder Melancholie. Manchmal ist es nur ein Wort oder ein Satz, der mir durch den Kopf geht und aus dem sich dann in oft stunden- oder tagelanger Arbeit ein ganzes Gedicht entwickelt. Ich vergleiche meine Art des Dichtens gern mit einem Bildhauer, der aus einem schlichten Marmorblock die Figur herausarbeitet, die ihm vorgeschwebt hat.

Mediencircus: Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?

A. Höhl-Kayser:
Mich inspiriert alles, was über den ausbalancierten Normalzustand hinausgeht, was meine innere Waage ausschlagen lässt – ins Negative oder ins Positive. Es sind die großen, wichtigen Gefühle, die Pate stehen für meine Literatur.

Mediencircus: Sie schreiben auf Ihrer Homepage, dass Ihre Werke geprägt sind durch Schriftsteller wie Otfried Preußler, James Krüss und Wolfdietrich Schnurre. Ihr Vorbild ist Franz Werfel. Warum?

A. Höhl-Kayser
Preußler, Krüss und Schnurre sind die Autorenhelden meiner Kindheit, sie haben meine Vorstellung davon geprägt, wie eine Geschichte auszusehen hat, damit die Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchten.
Ich möchte schreiben können wie Franz Werfel – nur annähernd imstande sein, Emotionen so prall und eindringlich darzustellen, ohne kitschig und bombastisch zu wirken. Außerdem hätte ich gern seine Menschenkenntnis und -freundlichkeit, weil mir das den Umgang mit meinen Protagonisten erleichtern würde.

Mediencircus: Was möchten Sie noch erreichen? Haben Sie bestimmte Ziele vor Augen?

A. Höhl-Kayser:
Ich möchte immer weiterschreiben und kann nur hoffen, dass die Quelle meiner Inspiration nie versiegt. Mein Wunsch ist es, mehr Leser zu erreichen, die Freude haben an den Geschichten, die ich ihnen erzähle.

Mediencircus: Beschreiben Sie sich selbst in 3 Worten.

A. Höhl-Kayser:
Darf es auch meine Lebenseinstellung in fünf Worten und dann noch auf Kölsch sein?
Et kütt, wie't kütt.


Mediencircus: Welches ist Ihr Lieblingsbuch, dass Sie nicht selbst geschrieben haben?

A. Höhl-Kayser:
Schwer zu sagen, weil ich so viele Autoren für ihre schönen Bücher bewundere. Konsequenterweise nenne ich hier einfach mein Lieblingsbuch von Franz Werfel, Das Lied von Bernadette.

Mediencircus: Zum Schluss stellt sich noch die Frage, wie geht es mit Ihnen weiter, bzw. was haben Ihre Leser in Zukunft von Ihnen zu erwarten? Auf was können sie sich freuen?

A. Höhl-Kayser:
Auf die Veröffentlichung von Kurzgeschichten in mehreren Anthologien, auf Gedichte im Literarischen Hundekalender 2011 und 2012, auf ein wiederum von Noëlle-Magali Wörheide illustriertes Buch mit Gedichten und Geschichten zum Thema Hund, auf den dritten Teil der Ronar-Trilogie – und wie's dann weitergeht, wird sich zeigen.

Mediencircus: Wollen Sie zum Abschluss Ihren Lesern noch etwas sagen?

A. Höhl-Kayser:
Ich würde meinen Lesern gern Folgendes mitteilen:
Dass es euch gibt, die ihr ebensoviel Freude am Lesen meiner Bücher habt wie ich am Schreiben, sagt mir jeden Tag aufs Neue, dass ich das Richtige tue und dass ich weitermachen soll. Für diese Bestätigung danke ich von Herzen.

Wir danken Ihnen, dass Sie uns ehrlich die Fragen beantwortet haben und wünschen Ihnen viel Glück für ihre weiteren Projekte!

Zur Autorin:
Anke Höhl-Kayser, Jahrgang 1962, lebt mit ihrer Familie in Wuppertal. Die Literaturwissenschaftlerin, die ihr Magisterexamen an der Ruhr-Universität Bochum absolviert hat, schreibt Kinderbücher und Lyrik.

Die Gewinner stehen fest

Eingestellt von Falballa um Dienstag, September 28, 2010 3 Kommentare Links zu diesem Post
Sooooooooo,..... unser erstes Gewinnspiel ist vorbei und natürlich warten alle ganz gespannt auf die Sieger. Die Losung ist vollzogen, die Sieger stehen fest! Wie gelost wurde Wer gewonnen hat? Schaut es euch an!

video



"Der Augenschneider" geht an Alexandra

"Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte" geht an Solifera.

"Kunigun Kugelrund" geht schlumeline

Ich gratuliere allen Gewinnern und hoffe, ihr habt viel Spaß mit den Büchern! Ich bedanke mich auch noch einmal recht herzlich bei Berta (Valentina) Berger für die Bereitsstellung der Bücher. Die Adressen werden jetzt gleich an die Autorin weitergegeben, signiert und werden dann schon bald auf den Postweg gehen. Ich würde mich freuen, wenn ihr Bescheid sagt, wenn das Buch angekommen ist.

Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 26. September 2010

Der Countdown läuft

Eingestellt von Falballa um Sonntag, September 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Es ist kurz vor knapp, es bleibt nicht mehr viel Zeit... wer noch an unserem Gewinnspiel teilnehmen möchte, dem bleibt nicht mehr viel Zeit! Es sind nur noch gute 10 Stunden die bleiben, um einen Kommentar abzugeben und eine Email zu schicken und somit an der Verlosung teilzunehmen.

Besonders 'Der Augenschneiuder' scheint heiß begehrt zu sein. Wer also noch mitmachen möchte, hat bis 08.00h morgen früh Zeit.

Ich bin ja mal gespannt...

Für alle, die sich nicht sicher sind, wo sie das Gewinnspiel finden, hier nochmal der Direktlink: Nur noch ein klick bis zum Gewinnspiel!

Ein langes Wochenende, und das ein oder andere Buch

Eingestellt von Falballa um Sonntag, September 26, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Hallöchen,

ich weiß in den letzten Tagen war es hier ausgesprochen ruhig, aber das wird sich ab morgen früh wieder ändern. Grund für meine verstärkte Abwesendheit war mein Geburtstag den ich mir dieses Jahr mit 3 kleinen Feiern zu einem Event gemacht habe, und nebenbei nicht viel Zeit für Schlaf, geschweige denn diesem Blog blieb. Aber, der Geburtstag neigt sich dem Ende zu, und hier liegen ein paar tlle Geschenke, die ich euch kurz zeigen möchte.

Von der Familie von meinem Freund habe ich ganz viele Bücher von Nicholas Sparks gewünscht, die natürlich meine Sammlung ein bisschen voller machen, aber leider noch ein bisschen warten müssen.


Eine meiner Freundinnen, mit der ich Englisch studiere, hat mir natürlich etwas für mein Studium geschenkt. Ein Buch, dass in keinem Buchrregal einer Englischstudentin fehlen darf.

Mary Shelley - Frankenstein

Und manche Freunde sind einfach unverbesserlich. Für mein Studium muss ich mein Latinum nachholen, was mir momentan mehr schlecht als Recht gelingt. Eine der besagten Freundinnen teilt dieses Leid, und so erklärt sich das nächste Geschenk:

Der Lateinsprachkalender 2011. Na super! Das ist gemein und fies..... aber, der Kalender ist sehr lustig. Gemeinsam haben wir ihn schon mal angeschaut und uns die ersten lateinischen Seiten angeschaut. Interessant aufgebaut und lustig gemacht. Aber leider bin ich noch nicht auf diesem Niveau.

Hachja, und ich weiß auch noch, dass wo anders angeblich ein paar Geschenke auf mich warten. Dann mus ich wohl mal noch schauen, ob das so stimmt. Wenn ja, erfahr ihr es natürlich hier!

Jetzt gehe ich gleich erst einmal ins Bett, damit ich morgen früh auch gestärkt bin, das Gewinnspiel zu beenden und die Gewinner auszulosen!

Liebste Grüße, Falballa

Freitag, 24. September 2010

Rezension: "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

Eingestellt von Kendra um Freitag, September 24, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post



...wenn Liebe zur Besessenheit wird....

Klappentext des Inhaltes:

Als Kinder sind Marie und Renate unzertrennlich. Doch dann, Jahre später, tritt Paul in das Leben der Mädchen und spaltet ihre vermeintliche Einheit.
Von beiden umworben, entscheidet er sich für Marie-und plötzlich kippt die liebende Fürsorge Renates in Hass und subtil tobenden Zorn.
Je tiefer der Graben zwischen den Frauen wird, umso gefährlicher verzerrt sich Renates Blick auf die Welt. Sie heftet sich dem Paar an die Fersen, verfolgt ihre Schwester, überwacht sie zuerst aus der Distanz, rückt dann aber unaufhaltsam näher-bis zur letzten Konsequenz.


Meine eigene Meinung:

Das Buch "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig ist eine schwer verdauliche Kost, die etwas an die Substanz geht und so ganz anders ist, als ich es im Vorfeld vermutet hätte.
Dachte ich noch am Anfang, dass es sich um eine Art Psychothriller handelt, wurde ich doch bereits sehr schnell vom Gegenteil überzeugt, nachdem ich in die recht tiefgeschnürte und befremdliche Welt eintauchte.
Wenig von der erhofften Spannung aber dafür um so mehr an bedrückendem und belastendem Material, dass mich ein wenig schwermütig und recht launisch zurückließ.
Mit einem Ruck konnte ich dieses Buch leider nicht lesen, da ich es mehrmals aus der Hand legen musste um genug Abstand, aber auch Motivation zu finden, um es fortzusetzen.

Die Schreibweise liest sich meiner Meinung nach sehr schwer und leider konnte ich nicht in den so geliebten Lesefluss eintauchen, wie ich es doch bei vielen anderen Büchern gewohnt bin und auch begrüße.
Dies hat jedoch weniger mit der Erzählart zu tun (hier werden wir in die Ich -Form der Hauptperson beglückt, die ja eine gestörte Psyche haben soll), als mit dem Inhalt, der trotz vorhandenen guten Einflüssen sehr auf der Strecke bleibt und mich nicht überzeugen konnte.

Renate die aufgrund einer fehlenden Mutter und Vaterliebe, all ihre eigene Liebe an ihre jüngere Schwester weitergibt, diese sich aber schon in jungen Jahren davon eingeengt fühlt und die mir wenn ich ehrlich bin mehr als unsympathisch ist. (Ich frage mich ib das einiges von meiner Psyche ausdrückt, wenn ich zugebe, dass mir da Renate trotz ihrer Fehler die sie macht, sehr viel lieber ist?!)
Obwohl einiges unklar bleibt, ob es wirklich der Fantasie Renates entsprungen ist oder doch der Wahrheit entsprach, wird ihr aufkommender Betschützerinstinkt sehr in Anspruch genommen, als sie ihre Schwester vor dessen Mann Paul warnen will, der angeblich (oder doch wirklich?) eine Vergewaltiger ist.
Letztendlich führt es dazu, dass sie sogar einen Sicherheitsabstand einhalten muss, an dessen Vorlage sie sich natürlich nicht hält, wie der Leser bereis am Beginn lesen kann.

Natürlich wurde das Verhalten, was bereits in der Kindheit entwickelt wurde, zu einer Besessenheit für die ältere Schwester, deren einzige Absicht darin besteht zu beschützen. Dass sie dabei jedoch das Gegenteil bewirkt, das verdrängt sie einfach.
Fixiert wird der Leser in ihren selbstaufgebenden,verzweifelten und aussichtslosen Kampf um ihre Geschwisterliebe, an die sie sich klammert und die sie nicht aufgeben will.

Mich ermüdete jedoch ihre ausartenden Methoden und Spannung fehlte für mich gänzlich.
Obwohl das Thema durchaus sehr interessant ist und man hautnah in die Gedanken und Beweggründe einer "geistig gestörten" Person hineinhorchen kann, fesselte es mich schier nicht, das einzigste was mich bewegte war die die Frage: "Wann endet der Spuk?"

Buchinformationen:

Verlag: Haymon, Seiten: 248, ISBN: 9783852186429, Preis: 17,90

Vielen herzlichen Dank an den Haymon Verlag für dieses Rezensionsexemplar!!

Donnerstag, 23. September 2010

Shortlist für den kuriosesten Buchtitel

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, September 23, 2010 1 Kommentare Links zu diesem Post
Ich habe neulich schon davon berichtet, dass es man wieder auf der Suche zum kuriosesten Buchtitel des Jahres ist, und jetzt gibt es eine Shortlist. Noch sechs Namen stehen auf der Liste von BuchMarkt und ingesamt haben 1500 Leser und Buchhändler für diese Shortlist gestimmt.

Nichtamtlicher Leitfaden zur Bewältigung von Projekten und zur Abweisung diesbezüglicher Irrtümer. Oder: Regeln für Hans-Peter
Frank Buddrus, Wiley


An dem Tag, als ich meine Friseuse küsste, sind viele Vögel gestorben
Josef Kleindienst, Sonderzahl


Der Tod auf der Schippe
Oder was Archäologen sonst so finden
Angelika Franz, Theiss


Zehn Tipps, das Morden zu beenden und den Abwasch zu beginnen
Hallgrímur Helgason, Tropen


Texas als Texttitel. Ein Rabiatkomödienroman
Max Höfler, Ritter


Die Frau, die allein ein ganzer Tisch war
Tor Åge Bringsværd, Onkel & Onkel

 Die Jury besteht aus Eckart von Hirschhausen und Bodo Mrozek und Luzia Braun. Die Preisverleihung findet am 06. Oktober statt, natürlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse, um 15.00 Uhr Focus Forum Hörbuch & Literatur.

Rezension: Charleston Girl

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, September 23, 2010 2 Kommentare Links zu diesem Post
Titel: Charleston Girl
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Manhattan
Veröffentlicht: 14. September 2009

ISBN978-3442546473
Seiten: 496 (Taschenbuch)
Originaltitel: Twenties Girl


Inhalt:
Lara Lingtons Leben läuft gerade aus dem Ruder: Ihr Traummann hat sie verlassen und ihre Geschäftspartnerin ist aus dem Urlaub nicht zurück gekommen. Jetzt muss sie sich ganz alleine durchschlagen und versuchen ihr Leben zu leben, als plötzlich ihre Großtante Sadie Lancaster im unglaublichen Alter von 105 Jahren stirbt. Die Beerdigung verändert jedoch alles, denn Lara erscheint plötzlich der Geist ihrer Tante, allerdings ist der Geist erst 23 Jahre alt und will unbedingt eine Kette wiederhaben. Nachdem sie mit einem Mordverdacht die Einäscherung stoppen kann, ist der Geist ihrer Großtante stets an ihrer Seiten und stellt ihr Leben komplett auf den Kopf. Aus unerklärlichen Gründen kann die Großtante ohne diese eine Kette nicht ihre letzte Ruhe finden und Lara muss sich mit Geheimnissen und sich selbst auseinandersetzen. Zwar ist Sadie ziemlich chaotisch, aber ein Mädchen das die Zwanziger im Blut hat, kann eben nicht anders. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Kette und stolpern über Ex-Traummänner, neue Männer und ein neues Lebensgefühl. Die zwanziger werden neu aufgelegt und zeigen ein neues Lebensgefühl. Und gerade, als sie sich aufeinander eingespielt haben und die beiden Freundinnen werden, taucht die Kette auf und ein Familiengeheimnis wird gelüftet.


Meine Meinung:
Oh mein Gott! Das Buch hat mich beeindruckt! Am Anfang, muss ich zugeben, habe ich unter dem Titel Charleston Girl etwas ganz anderes verstanden und natürlich auch erwartet, und dann kam dieses Buch, das von Seite zu Seite besser wurde. 


Das Cover hat mich zuerst nicht so angesprochen, weil es ein bisschen altmodisch erschien und ich auch nicht ahnen konnte, was dahinter steckt. Doch jetzt, wo ich das Buch zugeklappt und ausgelesen habe, macht alles einen Sinn, und es passt einfach. 


Ich muss sagen, Sophie Kinsella hat mit diesem Roman genau meinen Nerv getroffen, meinen Humor und mein Herz berührt. Und je mehr sich das Buch dem Ende näherte, hatte ich ein Satz im Kopf:


"Leben ist, was uns zustößt, während wir etwas ganz anderes geplant haben!"


Ich glaube, es gibt fast nichts, was das Buch besser beschreibt. Lara Lington, ein Charakter zum verlieben. Ein tollpatschiges Mädchen mit dem Gespür für perfektes Danebenbenehmen und Auffallen. Absolut liebenswürdig und mit Liebe zum Detail beschreit Kinsella ihre Protagonistin und schafft ein Mädchen wie dich und mich, dass sich mit dem Leben rumschlägt. Der Freund macht Schluss, von der besten Freundin im Stich gelassen, und dann noch ein Geist.


Dieser Geist, Sadie, eine unglaubliche Person, die mir am Anfang unglaublich unsympathisch war. Was für eine Zicke und absolut den Charakter einer 105-jährigen, frustrierten alten Frau, die ihren Willen durchsetzen will. Doch, je mehr sich die beiden anfreunden, umso merkt man, dass Sadie nicht anders kann, denn sie kommt aus einer anderen Zeit und ist in 'friedlicher Mission'. Das sie mit dem Suchen nach der Kette, nicht nur ihre letzte Ruhe findet, sondern auch das von Lara auf den Kopf stellt, ist ihr nicht bewusst, und augenscheinlich auch egal. Doch, soviel Chaos sie auch verbreitet, umso stärker leitet sie hinterher alles in die richtigen Bahnen und gar nicht so egoistisch wie gedacht.


Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Aus Sicht von Lara macht das Buch natürlich auch einen guten Eindruck, weil man sich selbst fühlt wie Lara und jedes Mal den Kopf mit schüttelt. Sophie Kinsella schafft es aber auch, einen natürlichen Charakter in einen normalen Alltag einzubetten, mit etwas besonderem. Der Schreibstil ändert sich, wenn Sadie redet, und man kann gut trennen, wer gerade was sagt oder macht. Und allein durch ihre Worte kann sie zwei Charaktere voneinander abtrennen und ihnen unglaublich viel Individualität geben. 


Die Geschichte wird nie langweilig, denn ständig passiert etwas Neues und Unerwartetes. Es wird spannend, romantisch, brisant, halsbrecherisch und vor allem nicht langweilig! An manchen Punkten passiert ziemlich viel parallel, aber eine Geschichte zieht sich durch das ganze Buch. Der Rote Faden bleibt bestehen. Die ganzen Nebenhandlungen sind unglaublich komplex und spiegeln das wahre Leben wieder, denn niemand lebt nur in seiner eigenen kleinen Welt. Man lernt die Familie von Lara kennen, in der jeder seine eigenen kleinen Macken hat, und in der bewusst auch Klischees bedient werden. Die überfürsorglichen Eltern, der abgehobene, reiche Onkel, die verwöhnte Cousine, die besserwisserische Schwester... und mittendrin Chaotin Lara, die es durch Sadie einmal allen zeigen kann und schließlich zu sich und ihrer wirklichen großen Liebe findet. 


Der Titel Charleston Girl passt in meinen Augen besser, als der Originaltitel, was ich nur selten sage, äußerst selten. Twenties Girl, beschreibt zwar auch, worum es geht, aber Charleston Girl trifft es auf den Punkt. Sie tanzen Charleston, sie tragen Charleston Kleider und benehmen sich wie echte Charleston Girls. Natürlich ist das ein Teil der Twenties gewesen, aber eben etwas spezielles. Obwohl Charleston absolut altbacken ist, kann Lara dadurch ein neues Lebensgefühl entwickeln und etwas neues entdecken und zu sich selbst zurück finden. Sie lernt das Leben zu schätzen und merkt, dass es mehr gibt, als das Hier und Jetzt. Wenn es auch das ist, was am Ende zählt, so können wir uns doch aus anderen Zeiten bedienen und uns unsere Gegenwart verschönern.


Sie probiert Neues aus und lernt Neues kennen. Sie lernt, dass man nicht immer an altem festhalten darf um sein Glück zu finden. Das Buch appelliert stark an unser Gewissen, vor allem das Ende, das noch einmal alles zusammenfasst. Wir sollten uns mehr um unsere Familie kümmern, auch wenn manche davon alt und in Pflegeheimen sind. Wir müssen Menschen das Gefühl geben, etwas zu hinterlassen und im Gedächtnis zu bleiben, wenn sie gehen. Wir müssen Beziehungen pflegen und nicht nur daran arbeiten. Eine Beziehung, in der einer mehr gibt, als der andere, kann nicht für immer halten. Und fremde Menschen, die auf den ersten Blick unsympathisch wirken, können zur Liebe unseres Lebens werden. Nur weil etwas alt ist, ist nicht gleich altbacken; Es kann immernoch Spaß machen, gut aussehen und Schwung ins Leben bringen - wenn man sich nur traut. 
Ein frischer und bezaubernder Roman, den ich jedem empfehlen kann, der Schmunzeln möchte, manchmal herzhaft Lachen oder eben den Kopf schütteln möchte. Ein abwechslungsreiches Buch, dass durch Echtheit besticht und alles ziemlich wirklich ist, bis auf den Geist. 


Wenn dieses Buch verfilmt werden würde, würde ich mir wirklich freuen! Jetzt werde ich mir weitere Bücher der Autorin holen, denn wie sie schreibt, berührt mich!


Als nächstes Lese ich 'Der Duftmacher' von Ina Knobloch.

Mittwoch, 22. September 2010

4. Germanwings Story Award

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, September 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Mich hat gesern eine Mail erreicht, die ich einfach mal an euch weiterleite:
Germanwings und das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat präsentieren zum 4. Mal den »Germanwings Story Award«!

Nach den großen Erfolgen des »Germanwings Story Awards« 2006, 2007 und 2008 werden nun auch wieder in diesem Jahr pünktlich zur Frankfurter Buchmesse alle, die Spaß am Schreiben und verrückte, lustige und spannende Geschichten rund um das Thema Fliegen zu erzählen haben, zum Mitmachen aufgerufen!

Zu gewinnen gibt es tolle Luxuskurzreisen sowie Bücherpakete und natürlich die Veröffentlichung der Siegergeschichten in der kommenden »Germanwings Story Award-Anthologie« und Vieles mehr!

Die Gewinner werden von einer renommierten Fachjury aus Literaturwissenschaftlern und prominenten Autoren ermittelt und im kommenden Jahr auf der abschließenden feierlichen »Germanwings Story Award-Gala« im Marriott-Hotel in Köln prämiert!

Die Teilnahmebedingungen sind ab Wettbewerbsbeginn auf http://www.germanwings-story-award.de  einzusehen.

Wer den Rest der Mail lesen will folgt dem Link: Klick zur ganzen Email!

Beste internationale Literaturverfilmung 2010

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, September 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Seit 2003 gibt es diesen Titel: 'Beste internationale Literaturverfilmung 2010' ... und auch in diesem Jahr wird er wieder vergeben.

Der Preis wird (natürlich) im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vergeben, wo auch sonst, und gehört zum Hessischen Film- und Kinopreis und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Insgesamt stehen sechs Preise auf der Shortlist:

„The Road/ Die Straße“ nach Cormac McCarthy; Drehbuch Joe Penhall; Regie John Hillcoat; Darsteller: Viggo Mortensen; Charlize Theron; Robert Duval
Erschienen bei: Random House US / Rowohlt (rororo)

„Das letzte Schweigen“
nach Jan Costin Wagner; Drehbuch Baran Bo Obar; Regie Baran Bo Obar; Darsteller: Ulrich Thomsen; Wotan Wilke Möhring; Kathrin Saß
Erschienen bei Eichborn Berlin

„A Single Man/ Der Einzelgänger“
nach Christopher Isherwood; Drehbuch Tom Ford und David Scearce; Regie Tom Ford; Darsteller: Colin Firth, Julianne Moore
Erschienen bei Harper Collins und Suhrkamp

„Eat Pray Love“
nach Elizabeth Gilbert; Drehbuch Ryan Murphy und Jennifer Salt; Regie Ryan Murphy; Darsteller: Julia Roberts, James Franco
Erschienen bei Harper Collins und Berlin Verlag (Bloomsbury)
 
„The private lives of Pippa Lee“
nach Rebecca Miller; Drehbuch Rebecca Miller; Regie Rebecca Miller; Darsteller: Winona Ryder, Alan Arkin, Monica Belucci; Julianne Moore u.a.
Erschienen bei S.Fischer und Farrar Straus and Giroux US (Holtzbrinck)

„Small World“ nach Martin Suter; Drehbuch Bruno Chiche; Regie Bruno Chiche; Darsteller: Alexandra Maria Lara, Gérard Depardieu
Erschienen bei Diogenes

Der Sieger wird am 8. Oktober auf der Gala des Hessischen Film- und Kinopreises in der Alten Oper Frankfurt bekannt gegeben.

Der Hessische Film- und Kinopreis wird seit 1990 jährlich vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit der hessischen Filmförderung verliehen. Er zeichnet Filmemacher und Kinobetreiber aus und wird in fünf Kategorien vergeben, die mit insgesamt 185.000 Euro dotiert sind. 


Europäische Literaturtage

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, September 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Am nächsten Wochenende ist es soweit und der Ort Spitz an der Donau verwandelt sich in ein Literaturdorf - zumindest vorübergehend. Denn dann werden dort die europäischen Literaturtage durchgeführt.


Internationale Autoren wie Mathias Enard, Edo Popovic, Aleš Šteger, Bethan Roberts, Matthias Politycki, Klaus Merz, Robert Menasse, Zsuzsanna Gahse, Ferdinand Schmatz u.v.m. treffen sich auf Einladung der AG Literaturlandschaft Wachau auf Schloss Spitz. Ilja Trojanow stellt für die Bestenliste „Weltempfänger“ den Argentinischen Autor Ariel Magnus vor. Die „Europäischen Literaturtage“ werden von dem Autor und Filmer Finn-Ole Heinrich mit einem literarischen Tagebuch begleitet.
Die AG Literaturlandschaft Wachau ist eine Arbeitsgemeinschaft zweier Institutionen: Der europäischen Literaturportal readme.cc, entwickelt und verantwortet von Walter Grond und Beat Mazenauer, und dem Literaturhaus Niederösterreich in Stein/Krems, Veranstalter des internationalen Kulturenfestivals „Literatur & Wein“.

Neu bei mir eingezogen

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, September 22, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
In den letzten Tagen kam wieder ein bisschen Post bei mir an, und ich möchte euch natürlich einen kleinen Einblick geben, was ich so bekomme und welche Rezensionen ihr schon ganz bald zu erwarten habt.


Bei allen Büchern handelt es sich um Rezensionsexemplare, wofür ich mich ganz herzlich bei folgenden Verlagen bedanken möchte:
DTV, Haymon, Mira

Ich lege bald los mit dem Lesen!!

Montag, 20. September 2010

Was soll ich nur tun?

Eingestellt von Falballa um Montag, September 20, 2010 3 Kommentare Links zu diesem Post
Vor kurzem kam ich mit jemandem ins Gespräch, und wir haben ein bisschen geredet, ob man selbst mal Autor werden möchte, oder lieber Leser bleibt.Ich habe immer gerne beides gemacht: Selbst schreiben und einfach nur lesen!

Ich hab neulich Nacht ein Albtraum gehabt, der mich nicht mehr loslässt. Zwar erinnere ich mich nur an Fetzen, aber die Bilder sind mehr und mehr zu einer Geschichte in meinem Kopf geworden, die kein Albtraum mehr ist, sondern in meinem Kopf unglauchlich spannend ist. Und immer wieder denke erwische ich mich, wie ich die Geschichte weiterspinne, und in verschiedene Richtungen lenken. Jetzt will ich selbst wissen wie es weitergeht.

Aber, was mache ich damit? Setze ich mich hin und fange an alles auf Papier zu schreiben, bzw. abzutippen, oder lässt man es lieber sein? Schreibt man für sich, oder schreibt man hier in Beiträgen und guckt wie die Besucher drauf reagieren? Soll man sein Glück versuchen und den nächsten Bestseller schreiben, oder es sich selbst ersparen, dass die eigene Geschichte niemand lesen will?

Ich war in den letzten Tagen alleine zu Hause, und die Geschichte geht mir nicht mehr aus dem Kopf! Was soll ich jetzt nur tun?

Der Kampf der Geschlechter

Eingestellt von Falballa um Montag, September 20, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Lovelybooks leutet den Kampf der Geschlechter ein und will mit Hilfe von Christian Clerici und Wiebke Lorenz sehen, auf welcher Seite mehr Vertreter stehen.


Schon morgen geht es los. Ab dem 21. September findet das 'Er sagt & Sie Sagt'-Battle statt.

Und so funktioniert’s: Täglich abwechselnd posten die beiden Teams auf der Er sagt & Sie sagt Facebook-Seite (‘Clerici sagt:’ oder ‘Lorenz sagt:’) ihr Statement zum anderen Geschlecht! Möchtest du beispielsweise die Frauen im Kampf der Geschlechter unterstützen, dann klicke bei den Aussagen von Lorenz “Gefällt mir” oder setze einen Kommentar mit deiner Meinung. Möchtest du hingegen die Männer unterstützen, dann mache das bei den Aussagen von Clerici. Am ersten Tag der Battle, 21.9., und am letzten Tag, 28.9., gibt es sowohl eine Aussage von Clerici und eine von Lorenz.

Wer mitmacht hat die Chance eines von 10 Exemplaren von 'Er sagt & Sie sagt' zu gewinnen. Es lohnt sich also! Bis zum 28.09.2010 läuft die Aktion und es geht darum, welche Seite mehr 'Gefällt mir'-Klicks und/oder Kommentare bekommt. Schließlich muss aus dem Battle ein Gewinner hervorgehen.

Außerdem wird ein Facebook-Chat mit Wiebke Lorenz stattfinden, auch morgen um 19.00 Uhr. Der findet auf der 'Er sagt & Sie sagt'-Facebook-Seite statt.Zum Chat geht's hier lang!

Eine ganz spannende Sache, wie ich find, die ich wohl auch im Auge behalten werde. Vielleicht werde ich mich auch beteiligen. Mal sehen!

Nur noch ein Klick bis zum Battle!

Interesse an einer gemeinsamen Leserunde?

Eingestellt von Falballa um Montag, September 20, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Hallöchen,

ich wollte euch mal eine Frage stellen: Besteht Interesse an einer gemeinsamen Leserunde zu dem Buch "Nach dem Sommer" von Maggie Stiefvater?

Titel: "Nach dem Sommer"
Autorin: Maggie Stiefvater
Verlag: Script 5
Seiten: 423 Seiten (gebundene Ausgabe)

Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf. Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied. 


Wenn sich ein paar Leute finden die Interesse haben, dann würde ich alles vorbereiten und die Lesrunde für ca. Mitte Oktober ansetzen. Dazu starte ich in der Sidebar rechts eine Umfrage. Natürlich könnt ihr euch auch im Kommentar melden, und etwas dazu sagen, Wünsche äußern und und und...

Ab 5 Leuten, das heißt, noch vier und ich würde ich die Leserunde starten. Ich hoffen, es finden sich einige von euch!

Liebe Grüße, Falballa

Belletristik Charts am Montag

Eingestellt von Falballa um Montag, September 20, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Belletristik Charts - Taschenbuch



PlatzTitelAutorVerlag
1LeichenblässeBeckett, SimonRowohlt
2Der ChineseMankell, Henning       dtv
3HerbstmagieRoberts NoraHeyne
4Der verborgene GartenMorton, KateDiana
5Eat, Pray, LoveGilbert, ElizabethBVT
6VerblendungLarsson, StiegHeyne
7 Alles Glück kommt nieGavalda, AnnaFischer
8VergebungLarsson, StiegHeyne
9Verdammnis  Larrson, StiegHeyne
10Nein, ich will keinen Seiorenteller  Ironside, VirginiaGoldmann 


Belletristik Charts - Hardcover

PlatzVorwocheTitelAutorVerlag
11SchändungAdler-Olsen, Jussidtv premium
2neuFreiheitFranzen, JonathanRowohlt
32ErbarmenAdler-Olsen, JussiDtv premium
46Endlich!Kürthy, Ildikó vonWunderlich
53HummeldummJaud, TommyScherz
64SchuldSchirach, Ferdinand von  Piper
7 5SommerlügenSchlink, BernhardDiogenes
87VerbrechenSchirach, Ferdinand vonPiper
912Entsetzen  Slaugther, KarinBlanvalet
1011Die Insel unter dem Meer  Allende, IsabelSuhrkamp

Sonntag, 19. September 2010

Shortlist Autoren stellen sich vor

Eingestellt von Falballa um Sonntag, September 19, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Für den deutschen Buchpreis 2010 sind noch genau sechs Anwärter im Rennen. Damit wir sie ein bisschen genauer kennenlernen, haben die Kollegen von BuchMarkt die Autoren mal ein bisschen genauer unter die Lupe genommen. Die Chance bot sich an, denn gestern Abend kamen alle nominierten zusammen.

Das Kulturamt der Stadt Frankfurt und das Literaturhaus haben zum dritten Mal die nomninierten eingeladen und konnten wieder alle Tickets für diese Veranstaltung los werden. Begrüßt wurden die Gäste vom Leiter des Haues, Hauke Hükenstädt mit den Worten: "Feuer für die Sache, Wasser oder andere Getränke für die Kehle und den Moderatoren die richtigen Worte."
Hauke Hückstädt

So, nun aber Butter bei die Fische und auf zu den Autoren:
Moderatorin Maike Albath
Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, konnte feststellen, dass der Deutsche Buchpreis auch im internationalen Rahmen zunehmend Beachtung findet. Das Buch muss als Leitmedium im Zentrum einer freiheitlichen Gesellschaft stehen. Dabei gehe es vorrangig um die Inhalte, weniger um das Trägermedium.
Der Buchpreis ist ein kühner Griff, weil er ein Buch des Jahres kürt. So wird er schnell zum Streitobjekt des Feuilletons – keine schlechte Entwicklung für den Deutschen Buchpreis.

Die Moderatorin
Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, stellte als erste Autorin des Abends Melinda Nadj Abonji und ihr Buch Tauben fliegen auf, erschienen im Jung und Jung Verlag, vor. Erzählt wird die Geschichte einer Familie, die aus dem ehemaligen Jugoslawien in die Schweiz zieht. Der Balkankrieg zerstört Bindungen an die Heimat endgültig. Während zwischen den deutschen Staaten eine Mauer fiel, wurden auf dem Balkan Mauern errichtet, die Verbindungen zwischen Völkern und Familien beinahe unmöglich machten.

Mit dem nächsten Schriftsteller,
Thomas Lehr, unterhielt sich Alf Mentzer, hr2-Kultur. Thomas Lehr präsentierte seinen Roman September. Fata Morgana, veröffentlicht im Carl Hanser Verlag. Die Folgen des 11. September 2001 schildert der Autor am Beispiel zweier Familien. Das Buch entwickelte sich aus Aufzeichnungen der Geschehnisse, aus Bildern, die der Welt per TV in die Wohnungen fluteten. Es ist der Versuch, diese Bilder erzählerisch zu unterwandern. Die Auseinandersetzung mit dem Krieg, erläuterte Thomas Lehr, bedarf der zweifachen Perspektive – das habe bereits Homer gelehrt. Ein bisschen Pate stand auch Goethes West-Östlicher Diwan.
Der Roman, ohne Satzzeichen geschrieben, ist nach dem Muster eines Oratoriums konstruiert.

Judith Zander
folgte mit ihrem Buch Dinge, die wir heute sagten, erschienen bei dtv. Gerwig Epkes, SWR2, sprach mit der Schriftstellerin. Der Titel, einem Beatles-Song nachempfunden, entstand aus einer Erzählung. Doch „da lag noch viel drunter“, erklärte Judith Zander ihr Roman-Debüt, das in der nordostdeutschen Provinz handelt. Für jede Person hat sie die passende Sprache gefunden, ohne große Mühe – sie musste es nur aufschreiben, erklärte sie und las von systematisch gestohlenen Büchern, die sich unter dem Bett des Stiefbruders befinden und an deren Leineneinbänden sich die Mäuse ihr Fell reiben.

Rabenliebe
heißt der Roman von Peter Wawerzinek, herausgekommen ist das Buch bei Galiani Berlin. Gerwig Epkes sprach mit dem Autor, der eine außerordentlich schwierige Kindheit und Jugend durchlebt hat. Selbst erst zwei Jahre alt und mit der einjährigen Schwester von der Mutter verlassen, beginnt eine Odyssee durch Pflegefamilien und Heime. Die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit, so schildert Peter Wawerzinek, ist dabei wie die Einfahrt in ein Bergwerk.

Fortgesetzt wurde der Abend mit
Jan Faktor und Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag, vom Verlag Kiepenheuer & Witsch publiziert. Maike Albath interviewte den Autor, dessen Protagonist in einer von Frauen dominierten Familie aufwächst und die Niederschlagung des Prager Frühlings miterlebt. Jan Faktor zeichnet das Prag in den 1960er und 1970er Jahren als hässliches Gesicht des Verfalls, in dem sich der Autor von Dreck und Endzeitstimmung faszinieren lässt.

Die Runde schloss mit
Andernorts aus dem Suhrkamp Verlag. Mit dem Schriftsteller Doron Rabinovici unterhielt sich Alf Mentzer.
Im Mittelpunkt des Buches steht der Kulturwissenschaftler Ethan Rosen, kein Gelassener, eher ein Getriebener. Zwischen Israel und Wien pendelt nicht nur der Schriftsteller und seine Zentralfigur, humorvoll beschrieben werden auch verschiedene Kulturen. Wo ist die Wahrheit, wenn es sie überhaupt gibt? Was passiert, wenn keiner mehr aufsteht, der dabei war und sich gegen Fälschungen wehrt?

Die Verleihung des  Buchpreises 2010 findet am 04. Oktober in einer Zeremonie im Kaisersaal des Frankfurter Römers stattfinden.

Melinda Nadj Abonji
Alf Mentzer (l.) im Gespräch mit Thomas Lehr
Judith Zander
Moderator Gerwick Epkes
Peter Wawerzinek
Jan Faktor
Doron Rabinovici

John Grisham hat ein Interview gegeben

Eingestellt von Falballa um Sonntag, September 19, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Diesmal ist das Intervirew nicht von mir geführt, aber interessant ist es allemal! John Grisham hat jetzt ein Buch mit Kurzgeschichten herausgebracht und will damit die Welt verbessern, oder so ähnlich! Und das schreiben von Kurzgeschichten ist anscheinend manchmal anspruchsvoller, als das Schreiben es Buches, denn für manche seiner Geschichten, so sagt er, hat er Jahre gebraucht.

Hier jetzt also ein Auszug aus dem Interview von welt-online:

WELT ONLINE: „Das Gesetz“ ist Ihre erste Story-Sammlung. Sie fängt aber nicht mit einer Geschichte an, sondern mit einer Widmung, die eine Geschichte erzählt. Wer ist Bobby Moak?
Grisham: Ein sehr enger Freund, offensichtlich, das Buch ist ihm ja gewidmet. Wir wurden am selben Tag – 2. August 1983 – ins Parlament von Mississippi gewählt und sind ganz schnell Freunde geworden. Um Geld zu sparen, haben wir während der Sitzungsperioden sogar zusammen gewohnt.
Als 1989 mein erster Roman „Die Jury“ herauskam, habe ich tausend Exemplare gekauft, ein Fünftel der Auflage. Mein Verleger war knapp bei Kasse, ich war noch knapper bei Kasse, aber ich wollte etwas tun: Buchhandlungen besuchen, ein paar Exemplare verkaufen.
Bobby Moak und ich sind durch den ganzen Süden von Mississippi gefahren, mit einem Kofferraum voller Bücher. Heute lachen wir darüber, aber damals haben wir nicht geglaubt, dass aus meiner Schriftstellerkarriere noch etwas würde.

"Meine Klienten waren kleine Leute!"
WELT ONLINE: Warum stellen Sie gerade diesem Buch diese Widmung voran? 

Grisham: Um das nicht aus dem Blick zu verlieren. Ich weiß noch, dass mal kein Mensch zu meinen Lesungen kam. Passiert jedem Schriftsteller. „Das Gesetz“ ist in den USA genau 20 Jahre nach „Die Jury“ erschienen. Jubiläum. Nicht, dass ich das so geplant hätte. An manchen der Stories habe ich über Jahre gearbeitet. 

WELT ONLINE: Alle sieben Erzählungen handeln von Menschen, die zu kämpfen haben. Die meisten von ihnen sind arm. In Ford County, das Sie erfunden haben, gebe es keine Millionäre, heißt es einmal. Warum eigentlich nicht? 

Grisham: Ich glaube nicht, dass ich damals in Mississippi einen Millionär kannte. Vielleicht waren ein paar Landbesitzer so reich, aber die kannte ich nicht. 
Als Anwalt habe ich Menschen vertreten, die offensichtlich in Schwierigkeiten steckten: Kriminelle oder Verdächtige, Menschen, die Verletzungen erlitten, Arbeiter, die ihren Job verloren hatten. Meine Klienten waren kleine Leute. Banken oder Versicherungen kamen nicht zu mir. Wollte ich auch nicht.

WELT ONLINE: Ihr Vater war Bauarbeiter. 


Grisham: Als ich zur Welt kam, war er Baumwollfarmer. Er verlor die Farm, als ich ein kleiner Junge war. Dann fand er Arbeit bei einem Bautrupp. Zehn Jahre hat er das gemacht. Das waren schwere Zeiten. 

WELT ONLINE: Als sehr junger Mann haben Sie in allen möglichen Jobs gearbeitet: Herrenunterwäsche verkauft, bei einem Klempner ausgeholfen. Elende Arbeit sei das gewesen, haben Sie neulich geschrieben, die sich zu gar nichts inspiriert habe. Aber stimmt das auch? Ihre Geschichten hat jemand geschrieben, der sich mit miesen Jobs auskennt. 

Grisham: Ja. – Ja. – Man ist die Summe seiner Teile. Man ist die Summe all derer, die man gewesen ist. Aller Menschen, die man getroffen hat, und aller Orte, an denen man gewesen ist.
Ich weiß, wie es ist, ein Arbeiter zu sein. Die Leute, mit denen ich damals gearbeitet habe, waren Familienväter, die zu knapsen hatten und am Wochenende Dummheiten machten: Alkohol, Schlägereien, Strip-Clubs, verhaftet werden. 

... Für den Rest des langen Interviews folgt ihr einfach dem Link: Klick zum Interview!

Samstag, 18. September 2010

Gewinnspiel!Signierte Exemplare von Berta Berger

Eingestellt von Falballa um Samstag, September 18, 2010 21 Kommentare Links zu diesem Post

Hach wie schön, unser allerallererstes Gewinnspiel. *räsuper* Mit Freude kann ich mitteilen, dass Berta Berger, alias Valentina Berger uns für unser erstes Gewinnspiel gleich drei signierte Exemplare zur Verfügung stellt. Wir bedanken uns recht herzlich und wollen jetzt schauen, wie wir die Bücher an den Mann oder die Frau bekommen!


"Der Augenschneider" 

Ich brauche dein Augenlicht.
Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht…

Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat …


"Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte"

Was passiert, wenn die zu vermählenden Prinzen die Töchter der Hexe verschmähen? Können sie von dem bösen Zauber erlöst werden? Ist der Müllersohn wirklich nur faul? Oder warum schläft er am helllichten Tag bei geringster Anstrengung ein? Kann auch eine Prinzessin die Nachfolge ihres Vaters, des Königs, antreten?


"Kunigund Kugelrund"

Dauernd wird sie geärgert! Und eine Freundin hat sie auch nicht. Denn Kunigunde ist zu dick. Eines Tages zieht Franke ins Nachbarhaus. Ausgerechnet! Franke die Bohnenstange! Von den Schulkameraden werden nun beide gehänselt. Zuerst fällt ihnen nichts ein, was sie dagegen tun können. Doch sie werden Freundinnen, und dann, ja, dann haben sie eine Idee! 


Jetzt wollt ihr natürlich wissen, wie ihr die Bücher gewinnen könnt. Ganz einfach: Zu jedem Buch wird eine Frage gestellt, beantwortet diese im Kommentar und ihr nehmt an der Verlosung teil. Jeder kann nur für ein Buch mitmachen! Wer teilnimmt, muss auch eine Email mit einer Kopie des Kommentars UND seiner Adresse schicken. Kommentare ohne Email nehmen nicht an der Verlosung teil!
Kommentare werden bitte an mediencircus@googlemail.com geschrieben mit dem Betreff: Gewinnspiel.

Fragen:

1. Der Augenschneider: Wie wichtig ist dir dein Augenlicht? Und könntest du darauf verzichten, oder eher auf einen deiner anderen Sinne?

2. Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte: Wenn du einen Tag Prinzessin sein könntest, was würdest du tun?

3: Kunigund Kugelrund: Was bedeutet dir Freundschaft?


So, jetzt kennt ihr die Fragen. Ich hoffe natürlich, dass viele mitmachen und ich bin auf eure Antworten gespannt. Teilnehmen kann jeder bis zum 27.09.2010 bis genau 08.00 Uhr. Im Laufe des Tages werde ich dann die Gewinner auslosen und euch nachmittags/abends die Gewinner teilnehmen.

Dann werden die Bücher noch signiert und schon werden sie an euch verschickt. Natürlich signiere nicht ich die Bücher, sondern Frau Berger signiert sie und wird sie persönlich an euch schicken.

Interview: Berta Berger stellt sich den Fragen

Eingestellt von Falballa um Samstag, September 18, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
Ich freue mich euch unser erstes Interview präsentieren zu können. Da wir seit kurzem Partner von Global Talk sind wollte ich natürlich auch die Partnerschaft pflegen und habe mich mit Autoren in Kontakt gesetzt. Jetzt ist das erste Interview fertig.

Berta Berger, vielen vielleicht auch unter dem Namen Valentina Berger bekannt, hat sich mutig unseren Fragen gestellt. Hier das Interview:



Guten Tag Frau Berger, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen unsere Fragen zu beantworten. Wir sind schon ganz gespannt, welche Geheimnisse wir Ihnen entlocken können.

Mediencircus: Als erstes stellt sich natürlich die Frage, warum Sie unter dem Pseudonym Valentina Berger, und nicht unter Ihrem richtigen Namen schreiben?

Fr. Berger: Ich schreibe ja auch unter meinem richtigen Namen. Nur eben Kinderbücher. Damit es zu keinen Verwechslungen kommt und der besseren Zuordenbarkeit wegen habe ich mich für ein Pseudonym entschieden. Bei zwei so unterschiedlichen Genrés erschien mir das sinnvoll.

Mediencircus: Wie sind Sie überhaupt zum Schreiben gekommen? Bzw. Warum schreiben Sie?

Fr. Berger: Zu Beginn habe ich beruflich viel schreiben müssen, aber das war mir dann zu trocken. Meine Tochter kam in den Kindergarten, ich hatte plötzlich Zeit für mich und jede Menge Ideen. Gelesen habe ich immer schon viel, da war es irgendwann nur mehr ein kleiner Schritt, selbst kreativ zu werden.

Mediencircus: Was möchten Sie noch erreichen? Haben Sie bestimmte Ziele vor Augen?

Fr. Berger: Ziele habe ich viele. Und noch mehr Träume. Beides vermischt sich. Ich habe gelernt, dass, wenn man seine Träume verfolgt, sie plötzlich zu greifbaren Zielen werden können. Ich möchte natürlich gern noch weitere Thriller schreiben. Das ist ein Ziel, das realistisch ist. Ich hätte gern eine Hütte in den Bergen, in die ich mich zum Schreiben zurückziehen kann. Das ist ein Traum, den ich mir erfüllen möchte, wenn es mit dem Schreiben so klappt, wie ich es mir wünsche.

Mediencircus: Wenn Sie Ihren Lesern eines Ihrer Bücher empfehlen sollten, welches wäre das, und warum?

Fr. Berger: Das kommt natürlich auf das Alter und die Vorlieben der Leser an. Jedes meiner Bücher steht für sich. Für jemanden, der gerne Märchen liest, und das Kind in sich bewahrt hat, empfehle ich „Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte“ (Autumnus Verlag). „Kunigund kugelrund“ (ebenfalls Autumnus Verlag) ist ein Kinderbuch, das sich zum Vorlesen ab Fünf und zum Selberlesen ab der zweiten Grundschulstufe eignet, die Sprache ist einfach und klar und die Botschaft, die in dem Buch steckt, ist immer aktuell: Lass dich nicht unterkriegen.
Beide Bücher sind unter meinem richtigen Namen, Berta Berger, erschienen.
Valentina Berger steht für Spannung und Thrill. „Der Augenschneider“ ist ein Buch für alle, die es spannend und blutig mögen, die gern Bücher über Serienkiller lesen und für alle, die tief in die Psyche der Figuren eintauchen wollen.

Mediencircus: Sie schreiben ja in vielen unterschiedlichen Bereichen (Märchen, Geschichten, Spannung, Gedichte..), aber welchen Bereich mögen Sie am meisten?

Fr. Berger: Mich hier zu entscheiden, wäre, als müsste ich entscheiden, welches meiner Kinder mir lieber ist. Ich habe viele Facetten und alle gehören zu mir. Wenn ich intensiv an einem Roman arbeite, dann freu ich mich schon darauf, wieder in die heile Welt des Märchens einzutauchen. Wenn ich an einem Kinderbuch arbeite, bin ich froh, zwischendurch an meinen Thrillern zu schreiben, die sprachlich und inhaltlich komplett gegensätzlich zum Kinderbuchgenré sind. Ich möchte fast behaupten, das Eine ohne dem Anderen wäre für mich gar nicht möglich.

Mediencircus: Beschreiben sie sich selbst in 3 Worten.

Fr. Berger: Das ist ja schlimmer, als meinen Roman in einem Satz zusammenzufassen. :-)
Vielschichtig, großzügig, tolerant, bestimmend, ehrgeizig, ordnungsliebende Chaotin ... ups, mehr als 3 Worte, aber wie sagt man als Autorin immer: Streichen kann man immer noch.

Mediencircus: Sind Ihre Bücher und Geschichten alle rein fiktiv, oder findet man auch versteckt Informationen über Sie selbst?

Fr. Berger: Wenn man mich kennt, findet man sicher die eine oder andere versteckte Information. Es sind halt kleine Dinge, wie z.B. Heinz Martins Abneigung gegen Sushi. Oder Laura Campellis Kater Kasimir, der 1:1 meinem Kater entspricht.

Mediencircus: Welches ist Ihr Lieblingsbuch, dass Sie nicht selbst geschrieben haben?

Fr. Berger: Ich habe so viele Lieblingsbücher, dass mein Mann den Flur mit Bücherregalen ausgebaut hat. Ich liebe Agatha Christie, ich verschlinge amerikansiche Thriller, habe die deutschsprachigen Thriller- und Krimiautoren für mich entdeckt, aber ein Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat und zu meinen Favoriten gehört, ist „Herr Mozart wacht auf“ von Eva Baronsky.

Mediencircus: Zum Schluss stellt sich noch die Frage, wie geht es mit Ihnen weiter, bzw. was haben Ihre Leser in Zukunft von Ihnen zu erwarten? Auf was können sie sich freuen?

Fr. Berger: Heuer werden noch einige Kurzgeschichten und –krimis in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Besonders erwähnen möchte ich „Killer, Köter, Kleinstadtpaten“, eine Krimianthologie vom Wurdack Verlag, für die ich nicht nur einen Krimi beigesteuert habe, sondern bei der ich auch als Mitherausgeberin fungieren durfte. Die Krimisammlung wird Anfang Oktober, rechtzeitig zum BuCon in Dreieich, erscheinen.
Ja, und dann können sich meine Leser schon auf das zweite Buch mit Heinz Martin, Helmut Wagner und Laura Campelli freuen, das voraussichtlich im September 2011 erscheinen und das zwar weniger blutig sein wird, aber dafür noch tiefer in die Psyche dringt.

Mediencircus: Wollen Sie zum Abschluss Ihren Lesern noch etwas sagen?

Fr. Berger: Das Schreiben selbst ist ein einsamer Prozess (keine Sorge, ich bin ganz gern mal einsam). Doch sobald man den ersten Text veröffentlicht, tritt man in einen Dialog mit seinen Lesern. Für mich sind die Rückmeldungen meiner Leser Inspiration und Motivation gleichermaßen. Ich danke allen, die meine Bücher und Geschichten lesen, sie kaufen und ihre Meinungen dazu weitergeben.
Schreiben ist ein Teil meines Lebens. Ich finde es wunderbar, dass so viele Menschen daran teilhaben wollen.

Wir danken Ihnen recht herzlich für das Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß beim Schreiben. 

 Weitere Informationen findet man auf ihrer Homepage: http://www.schriftsteller.co.at/


Frau Berger hat uns auch noch einiges zur Ihrer Biographie verraten:

Valentina (Berta) Berger, geb. 1969, arbeitet hauptberuflich als Dipl. Sozialpädagogin in Wien. Dort spielt auch die Handlung ihres ersten Psychothrillers „Der Augenschneider“ (Piper Verlag 8/2010).  Sie wird von der Literaturagentur Thomas Schlück vertreten.
Neben der Spannungsliteratur sind Märchen und Kinderbücher ihre bevorzugten Genrés, die sie unter ihrem realen Namen, Berta Berger, veröffentlicht: „Die Prinzessin, die von der Liebe nichts wissen wollte“ Mächen, 2008 Autumnus Verlag,
„Kunigund kugelrund“, Kinderbuch 2009 Autumnus Verlag,
sowie div. Märchen und Geschichten in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften.
Den Großteil ihrer Freizeit verbringt sie natürlich an der Tastatur oder beim Lesen. Außerdem gehört noch das Tanzen zu ihren Hobbys.

Frau Berger ermöglicht es uns auch unser erstes Gewinnspiel zu starten. Los geht's um 12.00h, also schaut gleich nochmal vorbei!


Freitag, 17. September 2010

Bertelsmann eröffnet Journalistenschule

Eingestellt von Falballa um Freitag, September 17, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post

Da hat sich der Bertelsmann Medienkonzern mal etwas interssantes einfallen lassen. Wie jetzt bekannt wurde wird der Konzern demnächst eine Online-Journalistenschule eröffnen. Bertelsmann gehört zu den größten Konzernen Europas und will sich nun vor allem Reportern aus dem Ausland widmen.

Mit dieser Journalistenschule soll vor allem Reportern aus dem Ausland geholfen werden, denn diese stehen in ihren Ländern oft unter einer Zensur oder werden verfolgt. Insgesamt sollen in jährlich rund 20 Berichterstatter mit Seminaren in Deutschland und Online ausgebildet werden.

Das ganze Projekt soll 2011 offiziell losgehen und wird den Titel 'International Academy of Journalism' heißen, und "werde gezielt Multiplikatoren fördern, die bereits herausragen, hieß es. Sie sei als «Brückenkopf des professionellen Journalismus» gedacht."

Donnerstag, 16. September 2010

Eine Zeitung für die Ewigkeit

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, September 16, 2010 2 Kommentare Links zu diesem Post
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Na, schon mal diese Zeitung gesehen? Also, Al Bundy hat sie gelesen, in der Serie Dallas wurde sie gelesen, bei Desperate Housewives hatte man sie in den Händen.... aber auch in Serien wie Eine schrecklich nette Familie, Angel - Jäger der Finsternis, Die wilden Siebziger und Scrubs kam diese Zeitung vor.

In allen Serien wurde stets die gleiche Zeitung gelesen, immer erscheint das Foto der Dame und Menschen lesen diese Zeitung. Einige Artikel sind ebenfalls immer gleich, manchmal werden neue eingefügt.

Die Zeitung ist ein Produkt von 'The Early Hays Press', einem Hersteller von Requisiten, der allerlei Zeugs auf den Markt bringt. Bereits seit 60 Jahren, jawohl, seit 60 Jahren wird diese Zeitung für Film- und Fernsehproduktionen abgeliefert. Ein Exempplar kostet stolze 15$ und wird auf Bestellung gedruckt.


Absolutes Phänomen, das hätte ich gar nicht gedacht! Ist es Faulheit, oder der schlichte Verzicht auf Schleichwerbung? Ich finds interessant, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, und das Ganze mal genauer unter die Lupe genommen hat.

Prominenz beim Vorlesetag

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, September 16, 2010 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Ich habe neulich schon vom deutschen Vorlesetag berichtet, und er rückt immer näher. Jedes Jahr versucht man ein bisschen Prominenz für diese Veranstaltung zu gewinnen, um den Tag noch ein bischen besonderer zu machen. Für dieses Jahr haben Til Schweiger, Jens Lehmann und Wolfgang Joop zugesagt. SIe werden neben den bereits bekannten vorlesen. Mit dabei sind auch noch: Richard von Weizsäcker, Nena, Gerhard Delling, Peter Klöppel und Andreas Türck.

Der Vorlesetag ist dieses Jahr am 26. November und ist eine Veranstaltung von der Wochenzeitung 'Die Zeit' in Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen. An dem Tag werdern nicht nur prominente, sondern auch Privatpersonen vorlesen, in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen. Dort werden sie Geschichten vorlesen.

Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum 25. Oktober auf vorlesen.de anmelden. Insgesamt ist es das siebte Mal, dass der Vorlesetag stattfinden kann.

 

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