Es ist schon traurig, dass eine Bibliothek keinen Platz mehr für Bücher hat, ABER noch schlimmer ist es eine zu bauen, eine Zentralbibliothek, die weniger Platz hat für Bücher, als die ALTE! Na wo gibt es denn sowas?
In Kopenhagen gibt es aktuell diesen Fall und rund 1/3 der Literatur aus der alten Bibliothek können nicht mit in die neue genommen werden. Deswegen hatte man sich entschieden die Bücher einfach zu verbrennen. Dabei blutet mir das Herz und schmerzt die Seele. So gingen es auch vielen anderen! Die Bibliothek gehört übrigens zur Uni von Kopenhagen.
Jetzt hat man sich aber entschieden von der Verbrennung abzusehen und die zahlreichen Bücher an die Studenten zu verschenken, denn - wie die Rektorin sagt: Für Humanisten klinge das Wort Bücherverbrennung fast so, als wolle man kleine Kinder essen. Ja, ein bisschen ist es auch so!
Wie kommt man auf die Idee Bücher zu verbrennen, anstatt erst einmal daran zu denken, wer sie noch brauchen oder wollen könnte? Was sagt ihr dazu?
Literaturstöckchen
Vor 11 Minuten























6 Kommentare:
Ich denke auch, dass man auf keinen Fall Bücher verbrennen sollte, geschweige denn im großen stil von einer Bücherverbrennung reden sollte...und ich finde es auch ein wenig traurig, dass man erst später drauf kommt die Bücher zu verschenken
Wow, das finde ich wirklich heftig, dass man die Bücher gleich auf so eine Art loswerden wollte. Für Bücher finden sich doch immer irgendwo Abnehmer, selbst verkaufen hätte man sie können und das Geld zusätzlich nutzen können.
Aber ist ja nochmal gut ausgegangen =)
lg
Unglaublich, dass man sich beim Bau nicht schon über die Grösse Gedanken gemacht hat und umso unglaublicher, dass man nicht daran denkt, die Bücher zu verschenken oder wenigstens billig zu verkaufen sondern gleich zu verbrennen. Immerhin hat dann jemand doch noch daran gedacht diese weiterzugeben.
Soo, eine neue Leserin hat sich auf dem Blog eingefunden ;) LG
Hey, das freut mich:) Herzlich Willkommen!
Das Wort "Bücherverbrennung" ist eh schon negativ vorbelastet.
Unvorstellbar, dass dies die erste Option sein sollte, die einem bei einem Bücherüberfluss einfällt. Man kann die Bücher doch auch spenden - es gibt überall dankbare Abnehmer.
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