Autor Peter Schneider legt keinen Wert auf die Duden-Rechtschreibung und ist von den ganzen Änderungen wenig angetan.
Schneider erklärte, er selbst nutze das Regelwerk nie. Jeder habe seine eigene «Lieblings-Rechtschreibung».
In der deutschen Geschichte gab es laut Schneider nur für kurze Zeit eine wirklich verbindliche Rechtschreibung. Die damit verbundene «Ordnungsfunktion» sei weder dringlich noch wünschenswert. Große Autoren wie Schiller und Goethe hätten manchmal zwei unterschiedliche Schreibweisen für das selbe in einem Satz benutzt. Beide seien jedoch weder geistesverwirrt gewesen noch hätten sie zu wenig auf Ordnung geachtet. «Sie wussten ganz genau, was sie da schreiben, das wird verstanden.»
Außerdem gibt es ein Interview dazu, dass man sich anhören kann: >> Klick zum Interview <<
























0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen