Montag, 31. Januar 2011

[News] Lesefestival in Leipzig feiert Jubiläum

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dapd
Auch in diesem Jahr wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse wieder die Aktion "Leipzig liest" ins leben gerufen und findet dieses Jahr bereits zum 20. Mal statt. Das Festival gilt als das Gräßte Europas und begann in 1991, als sich die Verlage von damals als Solidartätsaktion zusammen getan haben.

Nach der Wende musste auch die Leipziger Buchmesse sich neu ordnen und suchte Wege, Autoren und Leser an einen Ort zu bringen.

Bis 1972 noch 2 mal jährlich, danach nur noch einmal jährlich. Vor allem die Leser mochten die Messe besonders gerne, denn sie wurde als "Fenster des Westens" gesehen, und gab den Lesern die Möglichkeit, die Literatur der Bundesrepublik zu sehen. Und das "sehen" im wahrsten Sinne des Wortes, denn verkaufen oder verschenken durften Aussteller aus dem Westen nichts an die Ostdeutschen, sie konnten nur "wegsehen", wenn ein Buch verschwand. Das Wort "Taschen-Buch" hat somit in Leipzig ein neue Bedeutung bekommen, denn tatsächlich steckten viele Ostdeutsche die Bücher in ihre Taschen, um sie überhaupt mitnehmen zu können.

Auch nach dem Mauerfall hat man sich entschieden die Leipziger Buchmesse beizubehalten, auch wenn der Weg in den Osten jetzt frei war. Man wollte international und auch mit der Frankfurter Buchmesse in Konkurrenz treten.

Die Messe begann ganz klein und lockte zu Beginn nur wenige Verleger aus dem Westen an. Doch die Messe konnte sich beweisen und wuchs stetig. Man entschied sich in die Messehalle umzuziehen und einen Teil der Lesungen am Abend auszukoppeln und wieder an den Ursprungsort der Messe zurück zu verlegen - in die Innenstadt. Gelesen wurde dann im Agyptischen Museum, im Schauspielhaus, im Stadtbad und an vielen weiteren Orten.

Im letzten Jahr lockte die Messe rund 156.000 Besucher an. "Leipzig liest" allein konnte mit 2000 Aktionen an den Start gehen, und wurde von 1500 Autoren unterstützt. Das Jubiläum in diesem Jahr soll nicht so außergewöhnlich groß gefeiert werden, man möchte weiterhin auf das bewährte Rezept setzen: Hightlights und die normale Mischung Literatur.

Im Rahmen der Messe wird es aber ein anderes Jubiläum geben, das gefeiert wird: Der Deutsche Taschenbuch Verlag wird stolze 50 Jahre und wird auf der Messe gemeinsam mit dem Lesern feiern.

[News] Neuer Lovelybooks Lesemarathon

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Wieder einmal läd Lovelybooks zum Read-a-Thon an. Das ist bereits der dritte, aber der erste für das Jahr 2011. Insgesamt soll wieder 24 Stunden gelesen werden und zwar von Samstag 26.02.2011 um 09.00 Uhr bis zum 27.02.2011 um 09.00 Uhr.


Für alle Neulinge – worum geht es beim Lesemarathon: viele verschiedene Teilnehmer versammeln sich und lesen 24 Stunden am Stück durch und tauschen sich dabei über Blogs oder via Twitter und Facebook aus. Es gibt vorherige Berichterstattung, viele nehmen sich den Tag extra frei und trainieren schon vorher für den Schlafmangel in der Nacht. Es werden Bücher bereit gelegt, Kaffeebohnen geröstet und sämtliche Telefone ausgeschaltet. Jeder kann teilnehmen, jeder kann auch spontan noch einsteigen und selbstverständlich darf man auch dabei sein, wenn man nicht die vollen 24 Stunden durchlesen kann oder will.
Es gibt eine extra Aktionsseite: Website zum LovelyBooks-Lesemarathon. Dort werden wir alle Blogs eintragen & verlinken, die mit dabei sind (bitte einfach hier kommentieren). Ausserdem gibt es eine Twitterwall (dafür bitte das Hashtag #lblm verwenden) sowie eine Facebook-Kommentarbox. Somit können nicht nur Blogger teilnehmen, sondern eigentlich jeder, der irgendwie mit dem Netz zu tun hat und wir können uns alle während der 24 Stunden auf einer Website dazu austauschen. Selbstverständlich könnt ihr auf diesen Beitrag sowie die Aktionsseite jederzeit verlinken und das hier eingetragene Banner verwenden.

Hier gibt es noch einmal einen Blick auf die alten Read-A-Thons: Nummer 1 und Nummer 2 !

[News] Mehr E-books als Bücher verkauft

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Immer wieder werden Quartalszahlen bekannt gegeben und diesmal überraschen sie den ein oder anderen vielleicht sogar. Amazon hat jetzt die Zahlen der letzten 3 Monate bekannt gegeben.

Diese verraten, dass erstmals mehr E-Books als Taschenbücher verkauft worden sind. Wie sie gesagt haben, werden auf 100 verkaufte Taschenbücher 115 Taschenbücher gezählt. Das ergibt ein Verhältnis von 3:1 für die E-Books.

Amazon selbst war davon überrasch und hatte erst zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr mit solchen Zahlen gerechnet. Interessant ist auch, das gleichzeitig die Zahlen der Taschenbücher gestiegen sind.

Sonntag, 30. Januar 2011

[News] Welches ist das Original?

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Beide Magazin handeln unübersehbar vom gleichen Thema, doch die Titel sind verwirrend und die Verwechslungsgefahr scheint hoch zu sein. Das sieht auch das Blatt so, dass zuerst auf dem Markt war: "mamas".

Zwischen den beiden Zeitungen ist jetzt ein Streit entfacht, der sich vor allem auf das Layout bezieht. Die Logos wären zu ähnlich und die Leser könnten die Zeitungen verwechseln. Mit einem Gerichtsschreiben zwingt die WAZ denVikant Publishing Verlag in die Knie und zur Aussetzung der Februar Ausgabe. Alles weitere muss ein Gericht entscheiden.

"Es ist sehr bedauerlich, dass die Februar-Ausgabe ausgesetzt werden muss", sagt Vikant-Publishing-Geschäftsführer Andrew A. Busse. "Offensichtlich war auch durch Änderung des Logos keine Einigung möglich."

Auch der Luna Media Verlag bekam Ärger, denn sie hatten ein Magazin mit dem Titel "Luna Mama". Hier gab es eine Namensänderung, das Blatt heißt jetzt "Luna Mum".

Interessant an der ganzen Sache: "mama" ist im Oktober einmal erschienen als "One Shot" und es steht noch nicht einmal fest, ob das Magazin zukünftig regelmäßig in die Läden kommt. Dahingegen wird "mama's life" bereits seit Oktober monatlich veröffentlich. Ärgerlich!

[News] Margot Käßmann muss ihre Lesung unterbrechen

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Die Geschichte rund um Margot Käßmann kennt jeder: Wegen Trunkenheit am Steuer musste sie ihr Amt niederlegen. Aber sie ist nicht ganz von der Bildfläche verschwunden und gibt immer noch Lesungen.

So auch am Mittwoch. Wie jetzt bekannt wurde, musste diese Lesung aber kurzfristig unterbrochen werden, weil die Polizei vor der Tür stand. Die Herren klopften freundlich und Frau Käßmann antwortete: "Gibt's ein Problem?".

Wie sich herausstellte, hatte Frau Käßmann sehr viele Leute in die Kirche gelockt und die kamen alle mit dem Auto. Insgesamt gab es 30 Falschparker, deren Autos drohten abgeschleppt zu werden.

In einer kurzen Unterbrechung gab die Polizei den Falschparkern die Chance die Autos umzusetzen und so nicht abgeschleppt zu werden. Frau Käßmann scherzte in der Zwischenzeit: "Sollen wir in der Zwischenzeit Abendlieder singen?".

Das Singen wurde dann allerdings auf später verschoben und die Lesung konnte fortgeführt werden.

[News] Krimifestival in Barcelona

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Zugegeben, Barcelona ist nicht ganz um die Ecke, aber da einige Deutsche Autoren dort sein werden, gibt es diese News.

Das Krimifestvial in Barcelona findet nächste Woche statt und das bereits zum sechsten Mal. 50 Autoren, aus sechs Ländern, 26 spanische Verlage, mehr als 30 Veranstaltungen. Das Festival wird von der BCNegra ausgerichtet und vor allem von ihren Gründern Paco Casamara und Montse Casamara. Die beiden sind auch dafür bekannt, dass sie eine der "skurrilsten" Buchhandlungen der Welt führen, die "Negra y Criminal".

Eine der über 30 Veranstaltungen wird sich nur dem "Kriminalroman" widmen.

Eine der Veranstaltungen widmet sich exclusiv dem "Kriminalroman", wie die Podiumsdiskussion auch explizit angekündigt wird, also den in Spanien immer noch unterrepräsentierten Krimiautoren, die auf Deutsch schreiben. Dazu sind eingeladen: Rosa Riba, die der deutsche Leser noch nicht kennt, obwohl die Krimis der katalanischen Autorin in Frankfurt spielen; Zoran Drvenkar, der noch nicht das Glück hatte, auf Spanisch zu erscheinen; Volker Kutscher, dessen „Der nasse Fisch“ im vergangenen Jahr bei Ediciones B erschien. Zu einer anderen Veranstaltung – „Drei Städte am Mittelmeer“ -ist Veit Heinichen eingeladen.

Ein Besuch des Festivals lohnt sich obendrein, weil in sechs Gourmet–Restaurants der Stadt „Menús negres“ angeboten werden und in neun Cocktailbars „Cócteles negres“ sowie andere kriminelle Erfrischungsgetränke kredenzt werden.

Weitere Informationen: http://www.bcn.cat/cultura/bcnegra/2011/programa/p31.html  (allerdings konnte er bei mir die Seite nicht laden)

Samstag, 29. Januar 2011

[News] Geht die deutsche Sprache verloren?

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dapd
Es ist für uns eigentlich ziemlich normal mit Anglizismen umzugehen. Fast jeder von uns benutzt sie mittlerweile täglich und wir empfinden es nicht mehr als komisch.

Anglizismus:
englische Spracheigentümlichkeit, besonders deren Vorkommen in einer anderen Sprache.(via wissen.de)

Der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat sich jetzt gegen die Verwendung von Anglizismen ausgesprochen - erntete dafür allerdings viel Spott. Hinter ihm steht allerdings der Verein Deutscher Sprache, der sich bereits seit Jahren dafür einsetzt, dass die englischen Begriffe keinen Einzug in die deutsche Sprache finden.

Allerdings verschliessen sie sich nicht komplette dagegen, sondern nur gegen solche, die überflüssig sind.

"Wir akzeptieren englische Wörter in der deutschen Sprache, vor allem auch dann, wenn sie sich orthografisch angepasst haben", erklärt er und nennt Streik (strike), Keks (cake) oder Schal (shawl) als Beispiel.
- Wobei man erst einmal sagen sollte, zumindest meine ich das, dass Keks = cookie und Kuchen = cake
- Warum ist gegen diese nichts einzuwenden? Die verwenden wir doch umgangsprachlich gar nicht!

Außerdem sind englische Wörter ok, in denen es kein deutsches Wort gibt, dass eine Sache besser beschreibt: "Doping" zum Beispiel. "Wir sind nicht so verbissen, dass wir jetzt zum Beispiel 'Software' in einen deutschen Begriff umwandeln wollen."

Sie ärgern sich vor allem über Begriffe, für die es ein deutsches Wort gibt, die aber oft durch ein englisches ersetzt werden. Dazu liefern sie folgende Bespiele: Anders sei es beispielsweise in der Werbung: Hier werde das Englische gerne benutzt, um ein Produkt besonders gut verkaufen zu können. "Englisch wird immer positiv gesehen", erklärt Klatte. "Den Leuten wird der Eindruck vermittelt, das Deutsche sei zum Verkaufen ungeeignet." Darunter leide das Ansehen der Sprache.

Sie rufen vor allem die Leute auf, die einen großen Einfluss auf die Sprache habe, wie etwa Journalisten, Moderatoren, Techniker und Werbeleute mehr Acht auf die deutsche Sprache zu geben, denn sie sind Vorbilder und schließlich beeinflussen sie auch das Verhalten der Gesellschaft.

Der Verein Deutscher Sprache hat ein Anglizismen Index, das mittlerweile rund 8000 Wörter umfasst. Diese sind unterteilt in 3 Kategorien.
1) Feste Begriffe (Mayday) und Eigennamen (Google)
2) Begriffe, für die es keinen passenden deutschen Begriff gibt: airbag (Prallkissen) oder kart (Kleinstrennwagen)
3) Wörter die deutsche Wörter verdrängen: table of content (Inhaltsverzeichnis), fashion (Mode), daily (täglich)

Immer wieder muss sich der Verein Deutsch Sprache gegenüber Vorwürfen schützen, sie würden auf eine rechtsextreme Seite gehen, oder gar eine rechtsradikalen Gruppe angehören. Der Geschäftsführer Holger Klatte sagte diesbezüglich, dass man sich darum sorgen sollte, dass Rechtsextreme Gruppen eben diese Aufgabe in ihr Programm übernommen haben, denn man sollte diese Aufgabe nicht diesen Leuten überlassen.

Was meint ihr: Zuviele Anglizismen? Welche verwendet ihr?

[News] Kinder- und Jugendbücher brauchen Platz

Eingestellt von Falballa um Samstag, Januar 29, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Copyright: imago
Und das wissen auch die Veranstalter der Leipziger Buchmesse. Diese findet wieder im Frühjahr vom 17.03-20.03 statt und dieses Jahr werden die Kinder- und Jugendbücher rund 1/4 der gesamten Ausstellungsfläsche einnehmen.

Erwartet werden außerdem ca. 130 Autoren aus diesem Bereich der Literatur. Und sie kommen von überall aus der Welt: Dänemark, England, Finnland, Thailand, Ghana und den USA. Mit dabei sind unter anderem Paul Maar, Mirjam Pressler  und Gunter Preuß. Außerdem sind rund 400 Lesungen, Workshops und andere Aktionen geplant!

Die neuen Bücher befassen sich teils auch mit ernsten gesellschaftspolitischen Themen. In "Blutsbrüder" von Michael Wildenhain und "Neva" von Sara Grant etwa geht es um Rassismus und Neonazis, in "Black Box Dschihad" von Martin Schäuble um Terrorismus. Mirjam Pressler setzt sich in "Ein Buch für Hanna" mit dem Holocaust auseinander. Zur leichten Lektüre zählen hingegen "Honky-Tonk-Pirates" von "Wilde Fußballkerle"-Autor Joachim Masannek und Claudia Kühns Mädchen-Fußballbuch "Elfmeter für Nelly".

Freitag, 28. Januar 2011

[News] Bauer und die Journalistenschule

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Journalisten aus eigenem Haus, heißt es bald bei Bauer. Die Mediengruppe hat sich entschieden ihre Journalisten bald selbst auszubilden und gründet eine Journalistenschule, die in der Bauer Media Academy ihren Platz finden wird. Damit wird das Redaktionsvolontariat quasi abgeschafft, mit folgender Begründung:
"Gut ausgebildete, engagierte Mitarbeiter in allen Bereichen waren in der Vergangenheit und sind für die erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Familienunternehmens ein wichtiger Grundstein"

Die Ausbildung in dem Medienhaus wird 24 Monate dauern und bietet 20 Schülern eine fundierte Ausbildung. Die Schüler werden alle Bereiche der Redaktion durchegehen, und auch die Standorte Hamburg, München, Rastatt und Magdeburg kennenlernen. Neben der theoretischen Ausbildung soll so auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Die Ausbildung ist für Quereinsteiger mit  "akademischer Vorbildung" und engagierte Abiturienten.


Mehr Informationen dazu findet ihr hier: Journalistenschule von Bauer

[News] Europäische Medienpreis verliehen

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Wieder einmal wurde der europäische Medienpreis vergeben, der auch unter dem Namen "Karlsmedaille" bekannt ist. Dieses Jahr geht er nach Italien.

Gewonnen hat den Preis die italienische Verlegerin Inge Schönthal-Feltrinelli. Sie wird als die "Grand Dame des eurpäischen Verlagswesens" beeichnet.

Zur Begründung erfährt man Folgendes: Mit ihrem unabhängigen Verlag habe Feltrinelli ein Bollwerk in der durch extreme Konzentration geprägten italienischen Medienlandschaft geschaffen, hieß es in der Begründung des gleichnamigen Vereins. Die Verleihung ist am 26. Mai in Aachen. Die Auszeichnung wird in Anlehnung an den Karlspreis für einen herausragenden Beitrag zur europäischen Integration im Medienbereich vergeben.
Mit der Wahl unterstreiche das Kuratorium die Presse- und Medienfreiheit als zentrales Thema in Europa. Eine freie und lebendige Literatur sei die Substanz eines demokratischen Europas, sagte die Kuratoriumsvorsitzende Frauke Gerlach. Feltrinelli habe durch ihre kontinuierliche und vor allem auch politische Arbeit ihren Verlag zu einer meinungsbildenden Instanz in Italien entwickelt und freie Meinungsbildung gefördert. Die Verlegerin gebe internationalen und italienischen Autoren die Möglichkeit zur Veröffentlichung.

Donnerstag, 27. Januar 2011

[News] Moskau fordert auch talentiertes Opfer

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Kein Tod ist schlimmer als der andere, und bei einem Bombenattentat sind alle Opfer. Nach und nach wird jetzt bekannt, wer bei diesem schlimmen Selbstmordattentat am Moskauer Flughafen ums Leben kam.

Wie jetzt bekannt wurde starb dabei auch eine junge, und vor allem talentierte Theaterautorin aus der Ukraine. Ihr Name ist Anna Jablonskaja. Sie war 29 Jahre jung und auf dem Weg nach Moskau, um dort einen Literaturpreis entgegen zu nehmen.

In Russland galt sie wohl als eine "der großen Hoffnungen" für die gesamte Theaterszene. Sie hinterlässt eine dreijährige Tochter. Ihre Beerdigung soll bereits am Freitag in ihrer Heimatstadt (Odessa) stattfinden.

Ihre Stücke verfasste sie unter einem Künsterlnamen, ihr richtiger Name war Anna Maschutina. Meist schafft sie Stücke, bei denen es um das Familienleben oder Einzelschicksale geht. Eines ihrer Werke wird am Londoner Royal Court Theater aufgeführt.

Insgesamt sind bei diesem Selbstmordattentat 35 Menschen ums Leben gekommen, und Hunderte wurden verletzt.

[Rezension] Ich weiss, du bist hier - Laura Brodie

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 Titel: Ich weiss, du bist hier
Autorin: Laura Brodie

Taschenbuch: 14,90 €
Seiten: 340 Seiten

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-423-24785-6
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2010

Link zur Verlagsseite mit Leseprobe

Erst einmal möchte ich mich ganz herzlich beim dtv Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken.



...Leben oder sterben....

Inhalt:
Sarah McConnell ist eine Literaturdozentin, die gemeinsam mit ihrem Mann David, dem gut aussehenden und erfolgreichen Arzt zusammen in einem kleinen Dorf lebt. Ihr leben scheint perfekt. Gemeinsam wollen sie zu einem Ruderausflug doch Sarah muss arbeiten und David entscheidet sich den Ausflug alleine anzutreten. Doch ein Unwetter überrascht ihn und David erscheint nicht am vereinbarten Treffpunkt. Die Polizei findet schließlich seine Sachen, doch von David keine Spur. Sarah verfällt in tiefe Trauer und muss nun damit Leben, dass ihr Mann tot ist, seine Leiche wurde bisher aber nicht gefunden. Unterstützung erhält sie vor allem von ihrer Nachbarin Margret. Doch ca. 3 Monate nach seinem Tod erscheint ihr David immer wieder. Mal beim einkaufen, dann geht durch den Flur....und schließlich steht er an Halloween vor der Tür. Sarah glaubt zu träumen, doch er erzählt ihr die ganze Geschichte. Nur, kann das wirklich alles stimmen, und wie kann er diesen Unfall überlebt haben?


Meine Meinung:


Das Buch hat mich wirklich interessiert, weil ich aufgrund des Klappentextes eine wirklich spannende Geschichte erwartet habe:

Sarah McConnels Ehemann war seit drei Monaten tot, als sie ihn im Supermarkt sah....

Ist David gar nicht bei einem Kajakunfall umgekommen, wie alle Welt angenommen hat? Sarah ist sich nicht sicher, ob sie sich nur eingebildet hat, in zu sehen. Doch eines Abends steht er vor ihrer Tür.

Klingt doch spannend, oder? Also habe ich mich mit viel Begeisterung an das Buch gemacht und war überrascht, als der besagt Kajakunfall schon sehr zu Beginn des Buches passiert. Ich dachte... joah... und jetzt 300 Seiten ob er überlebt hat oder nicht? Aber ich habe weitergelesen, denn die Geschichte musste sich schließlich noch spannend ergeben. Doch auch die Erscheinungen von ihrem Ehemann kommen ziemlich schnell und ich war verblüfft, weil ich mir nicht vorstellen konnte, was noch alles kommt, denn es waren noch soviele Seiten.

Die Geschichte an sich hat mich leider so gar nicht umgehauen. Sie ist interessant, und ich glaube auch, dass sie so in etwa im echten Leben passieren kann, aber mir fehlte es an Spannung und Geschehnissen. Den größten Teil des Buches erfährt man was Sarah macht um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, eigentlich geht es in dem ganzen Buch nur darum, wie man schließlicham Schluss erfährt. Das buch beschreibt das Leben einer Frau, die soviel noch erreichen wollte und sich ihr Leben in einer bestimmten Richtung vorgestellt hat, und durch den Tod ihres Mannes ein neues eigenständiges Leben führen muss. Sie muss lernen wieder alles alleine zu machen und vor allem, wieder anfangen zu leben. Dies wird ihr vor allem bewusst, nachdem ihr Mann ihr erscheint und ihr die unglaubliche Geschichte von seinem Unfall und seinem Überleben schildert. Sie muss sich überlegen, ob sie mit ihm ein Aussteigerleben führt, oder ihr eigenes Leben lebt.

Auf diesem Weg der Selbstfindung, auf dem der Leser sie begleitet bekommt man viele Hintergrundinformationen und einen tiefen Einblick in die Gefühle der Protagonistin und ihr Leben. Ihre Hobbies, ihre Freunde, ihr Freud und Leid wird mit dem Leser geteilt. Sie hat ein eigentlich ein perfektes Leben, doch das Einzige, das ihr zum Glück fehlt ist ein Kind. Sie hat in den letzten Jahren mehr als eine Fehlgeburt erlitten und wurde in ihrer Ehe zu einer verbitterten, wütenden Frau.

Die Erscheinung von David, ihrem vielleicht verstorbenen Ehemann ist eine merkwürdige. Wie ein Geist begleitet er Sarah durch da Buch und bestimmt ihr Leben ohne wirklich anwesend zu sein.Sarah kann sich nicht von ihm lösen, aber kann auch nicht mit ihm weiterleben. Sie ist hin und her gerissen zwischen einem Leben mit ihm, und dem Leben das sie führen könnte. Im echten Leben bekommt sie die Aufmerksamkeit von Davids Bruder, und beginnt eine waghalsige Affäre mit ihm, die sie zwar sexuell befriedigt, aber nicht die Liebe für den Rest des Lebens ist. Aber er gibt ihr Halt und Aufmerksamkeit.

Die Charaktäre sind von der Autorin alle sehr speziell und haben sehr wichtige Rollen in dem Buch. Sarah wird sehr detailliert beschrieben, und man kann sich gut vorstellen, wie diese Frau aussieht und wie sie fühlt. Ihr Schwager Nate, ihre heimliche Affäre, ist der gutaussehende und erfolgreiche Aktienmensch, der stets mit schönen Frauen gesehen wird. Er lebt ihm Luxus und kann sich leisten was er will, und auch einer Frau finanziell alles bieten. Doch hinter dieser Fassade ist ein Mann der Angst vor der Ehe hat und sich nicht fest binden möchte und stets die Reißleine zieht, wenn es zu ernst wird. Er war zwar immer der schönere und reichere Bruder, aber erfolgreicher und beliebter bei seinen Eltern war er nicht. Die liebe Nachbarin Magret, die sich fast mütterlich um Sarah kümmert und ebenfalls eine Witwe ist. Sie versucht ihr zurück ins Leben zu helfen, und steht ihr zur Seite, wann immer sie jemanden braucht. Und schließlich David, der in seinem Job als Arzt aufgeht und der prefekte Ehemann war, aber sich immer ein abenteuerlustigeres Leben gewünscht hat und durch das Aussteigen und seinen Unfall die Chance sieht neu anzufangen. Auch sein Charakter wird sehr genau beschrieben und man merkt, wie auch in der Ehe immer mehr vereinsamte und auch die Fehlgeburten ihm schwer zu schaffen machten.

Der Schreibstil der Autoin ist sehr angenehm. Man kommt leicht in einen Lesefluss und liest schnell Seite um Seite. Allerdings neigt sie dazu sich im Detail zu verlieren. An einigen Stellen dauerten mir gewisse Momente zu lang, und Szenen wurden zu detailiert beschrieben. Zwar bekommt man teilweise so einen besseren Eindruck, aber etwas kürzer wäre vielleicht auch ausreichend gewesen. Schließlich ist es mir auch so mit der ganzen Geschichte gegangen. Sie ist mit einfach zu ausführlich gewesen, und zu lang ohne das wirklich etwas Spannendes passiert. Erst kurz vor Ende spitzt sich die Situation einmal kurz zu und man denkt, wie? Das kann jetzt nicht passieren und nur noch so wenig Seiten. Aber schließlich, ist es doch nicht so spannend, wie geglaubt.

Auch das Ende hat mich leider schwer enttäuscht. Ich bin ja ein Fan von Liebes-Happy-Ends und das wurde mir nicht gegeben. Warum? Das verrate ich nicht, denn sonst verrate ich das Ende.


Fazit: 


Das Buch hat mich leider im gesamten nicht befriedigt. Die Geschichte ist süß, und bewegend und ich denke auch, dass sie wirklich so passieren kann. Das Buch beschreibt die Trauerbewältigung und den Weg zurück ins Leben, und zeigt sehr genau, wie schwer das sein kann und wieviel Hilfe und Zeit man benötigt. Diesen Punkt hat die Autorin genau getroffen. Allerdings hatte ich mir vom Klappentext eine andere Geschichte erhofft.




[News] Bunte mit Sonderheft

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Januar 27, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Copyright Deutscher Filmpreis
Der Tod von Bernd Eichinger hat nicht nur Deutschland schockiert, sondern weltweit wurde der Atem angehalten. Bernd Eichinger verstarb diese Woche überraschend an einem Herzinfakt.

Schauspieler und andere Menschen aus dem Filmgeschäft, sowie zahlreiche Prominente zeigen sich in Interviews schockiert und und bekunden ihr Mitleid.

Auch die Bunte möchte dem Filmemacher in besonderer Weise die letzte Ehre erweisen. Sie haben sich dazu entschieden in der heutigen Ausgabe ein zehnseitiges Sonderheft beizulegen. In diesem Sonderheft wird der Stoff seiner erfolgreichen Karriere, sein Leben und sein Werk noch einmal beleuchtet.

Die Zeitung erscheint heute mit einer Auflage von 120.000 Exemplaren.

Dienstag, 25. Januar 2011

[News] Sarazzins Frau bald auch Autorin?

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Januar 25, 2011 1 Kommentare Links zu diesem Post
Copyright: dpa
Und das ist gar nicht so unwahrscheinlich! Sie ist Grundschullehrerin in Berlin und gilt dort als umstritten. Doch das stört sie offenbar nicht. Und die Idee zu einem Buch muss sie wohl auch schon länger bewegen.

"Ich führe schon lange ein Tagebuch und das reicht schon jetzt für ein dickes Buch", sagte sie dem Magazin "Spiegel".

Mit ihrem Erziehungsstil hat sie in der ganzen Reoublik bereits für Aufsehen gesorgt und erwägt jetzt sogar mit 59 Jahren aus dem Lehrerberuf auszusteigen. Ein Grund dafür ist auch, dass ihr Mann bereits in Pension gegangen ist (und vielleicht weil er durch sein Buch reich geworden ist und sie nicht mehr arbeiten braucht?).

Viele Eltern beklagten sich über die Grundschullehrerin und ihren viel zu autoritären Erziehungsstil.

Das Buch das sie "plant" würde sich mit Bildungsfragen beschäftigen.

Allerdings bezweifle ich, dass sie damit soviel Aufsehen eregen kann, wie ihr Mann mit ihrem Buch.

Montag, 24. Januar 2011

Rezension: Schweigt still die Nacht von Brenna Yovanoff

Eingestellt von Kendra um Montag, Januar 24, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post



...gebt Acht auf Eure Kinder.....


Kurzinhalt des Klappentextes:

Mackie Doyle lebt in Gentry, einer Kleinstadt in der amerikanischen Provinz. Doch die Welt, aus der er stammt, birgt Tunnel bis tief unter die Erde und bodenlose schwarze Tümpel, sie beherbergt wandelnde Tote und eine Herrscherin, so grausam wie die Nacht. Vor vielen Jahren wurde Mackie ausgetauscht – anstelle eines menschlichen Babys in dessen Wiege zurückgelassen.
Er würde alles dafür tun, ein normales Leben zu führen, unbemerkt von neugierigen Augen, doch die andere Seite der Nacht ruft ihn: Als wieder ein Kind verschwindet, die Schwester seiner großen Liebe Tate, weiß Mackie, dass er sich den dunklen Kreaturen tief unter der Stadt stellen und endlich seinen Platz finden muss – in unserer Welt oder ihrer.



Meine Meinung:

Das Buch "Schweigt still die Nacht" von Brenna Yovanoff ist eine wahrliche Leseenttäuschung für mich geworden, da ich es wirklich als sehr "grottig" empfunden habe.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mit der Grundidee und der Struktur der Handlung nicht zurechtkam. Schließlich empfinde ich halb verweste Tote die unterirdisch leben und dort Partys feiern und auch noch Musik für die Menschen machen, damit diese glücklich sind, mehr als absurd und unrealistisch.
Dazu kommt erschwerend dazu, dass sich die makabere "Gruselgeschichte" in eine unfreiwillige skurrile Komödie für mich persönlich entpuppte, die nur ein mitleidiges Lächeln in mir hervorrief. Dass ich dieses Buch in mehreren Etappen lesen musste, da ich es immer wieder automatisch weggelegt habe, spricht denke ich für sich :-(

Mackie, der eigentlich kein Mensch ist, sondern nur für den richtigen Jungen namens Mackie in Kinderjahren ausgetauscht wurde, hat nicht nur Probleme mit Eisen, nein auch damit nur nicht aufzufallen.
Da er sonst befürchtet gelyncht zu werden. Doch diese Befürchtung bleibt unbegründet, denn die Bewohner der kleinen Stadt sind viel zu abgestumpft um sich über irgendetwas aufzuregen oder um auch nur irgend einen Finger zu rühren.,....sie nehmen es einfach stumpf hin, dass alle 7 Jahre ein Kind entführt wird und dass es dann durch ein anderes Wesen ersetzt wird.
Doch Tate ein Mädchen an seiner Schule ist anders, sie möchte um das Leben ihrer kleinen entführten Schwester kämpfen. Während sie versucht Mackie auf ihrer Seite zu ziehen und ihn dazu anzustiften versucht etwas zu tun, versucht er alles um sein eigenes Geheimnis zu hüten.
Während dessen jedoch kommt er ungewollt in die Kreise der lebenden Untoten, die ihm mithilfe eines Tranks dazu bewegen für sie zu arbeiten.....Gefahr droht jedoch von der bösen Schwester der Anführerin des Haus des Aufruhrs, und zwar von der Lady die im Haus der Rätsel wohnt. (Ich denke bei diesen Namen war wohl ein Teufelchen in der Nähe, der dieses Buch eine würzige humorvolle Prise aus Hohn beifügte)
Tja und während er zusammen mit seinen Freunden versucht das Leben der kleinen Schwester Tates zu retten, kommt es zum großen Showdown auf dem Friedhof. ....

Der mich wahrlich in meiner Meinung bestätigte, dass dieses Buch wirklich fern von Gut und Böse ist....
Das einzige Gute das ich hervorheben kann, ist das tolle Cover.
Es macht sich wirklich hervorragend im Bücherregal.....jedoch sollte man es so fest zwischen anderen Büchern einklemmen, dass niemand es mehr lesen kann....man will doch verhindern, dass sich andere freiwillig in einen Tunnel stürzen, um soviel abgedrehtem Stoff zu entkommen *hüstel*


Und hier ein Buchtrailer:



Buchinformationen:
Verlag: script5, ISBN: 9783839001271, Preis: 17,95 €

Autoreninformation:

Brenna Yovanoff wuchs in einer Kleinstadt in Arkansas auf und studierte an der Colorado State University.
Sie spielt hervorragend Fußball und backt leckere Pasteten, dafür ist sie eine grauenhafte Tänzerin und kann sich einfach nie entscheiden.
Brenna lebt mit ihrem Mann in Denver, Schweigt still die Nacht ist ihr erster Roman.

(Quelle: aus dem Buch: Schweigt still die Nacht)

Sonntag, 23. Januar 2011

[Tv-Tipp] Millenium Trilogie kommt ins TV

Eingestellt von Falballa um Sonntag, Januar 23, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Für alle die die Stieg Larsson Trilogie gelesen haben, könnte jetzt ein wunderbarer TV Moment kommen. Heute ABend um 22.00h beginnt die Ausstrahlung der Millenium Trilogie im ZDF.

Der erste Teil von Verblendung kommt also am 23.01.2011 um 22.00h.

Thriller Die "Millennium"-Trilogie in sechs Folgen: Auftakt der schwedischen Bestsellerverfilmungen.

Reporter Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) nimmt den Auftrag des greisen Milliardärs Vanger an, dessen vor 40 Jahren spurlos verschwundene Nichte bzw. ihren Mörder zu suchen. Unerwartete Hilfe bekommt er von der punkigen Computerhackerin Lisbeth (Noomi Rapace). Zusammen kommen sie einer Serie unfassbarer Verbrechen auf die Spur...Mit Lisbeth hat Stieg Larsson eine der interessantesten Antiheldinnen der Krimihistorie geschaffen, die Story mixt skandinavischen Krimirealismus mit bizarrem Wahnsinn - auf der Reise in Abgründe menschlicher Perversion wird dem Zuschauer nichts geschenkt. Im Kino lief die Trilogie in einer eingekürzten Fassung, das ZDF zeigt das TV-Original.

Das ist die Beschreibung einer online Tv-Zeitung. Weitere Bilder im Link der Quelle.

Samstag, 22. Januar 2011

[News] BamS Aktion läuft super

Eingestellt von Falballa um Samstag, Januar 22, 2011 1 Kommentare Links zu diesem Post
Ich hatte ja bereits darüber berichtet, dass die Bild am Sonntag dieses Jahr mit einem Knüller startet und jetzt gibt es auch den ersten Eindruck von der Aktion.

Bei der Aktion bringt die Bild am Sonntag immer wieder Bestseller Krimis/Thriller zu besonders günstigen Konditionen auf den Markt und bietet auch eine Gesamtbox an.

Der Projekt-Manager Klaus Federer zeigt sich jetzt positiv überrascht und freut sich über die große Nachfrage. Denn besonders die Gesamtbox findet viele Abnehmer. Bereits 20.000 Exemplare sind weg.

Schaut man auf die Titel, dann liegen Karen Rose und Tess Gerritsen noch vor Dan Brown, was einige überrascht.

Die Aktion läuft under dem Titel "Teuflisch gut" und soll das ganze Jahr weiter laufen!

Hier kann man die Box erwerben: Weiter zum Shop!

Mittwoch, 19. Januar 2011

[News] Das Unwort des Jahres

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Januar 19, 2011 1 Kommentare Links zu diesem Post
Lange wurde gerätselt welches Wort denn dieses Jahr als "Unwort des Jahres" gewählt werden würde. Und jetzt ist eine Entscheidung gefallen.

Alternativlos

Zuerst benutzt wurde der Begriff von unserer lieben Kanzlerin Angela Merkel in Bezug auf die Situation in Griechenland. Später wurde der Begriff in der Politik auch häufiger benutzt. Eingereicht wurden insgesamt 1.123 Begriffe aus denen die Jury dann wohl das "unwortigste" Wort aussuchen muss. Und schon gab es Kritik, denn ein Germanistik Professor aus Frankfurt am Main findet dieses Wort "sachlich unangemessen".

Er suggeriere, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe. Behauptungen dieser Art seien im vergangenen Jahr zu oft aufgestellt worden. Sie drohten die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken. Der mittlerweile 73-jährige Schlosser kündigte zugleich an, den Vorsitz der Auswahlkommission für das von ihm selbst einst angestoßene Unwort des Jahres nach 20 Jahren abzugeben. Zu seiner Nachfolgerin wurde die Darmstädter Sprachwissenschaftlerin Nina Janich bestimmt, die bereits seit 2001 ebenfalls der Jury angehört.
Bereits im Dezember war "Wutbürger" von der Gesellschaft für Deutsche Sprache in Wiesbaden als Wort des Jahres 2010 bestimmt worden. Der Begriff wurde nun auch als Unwort vorgeschlagen, kam dabei aber nicht zum Zuge.
Stattdessen rügten die Juroren aber noch zwei weitere Begriffe. Das Wort "Integrationsverweigerer", das Bundesinnenminister Thomas de Maiziére (CDU) zwar nicht erfunden, aber in Umlauf gebracht habe, unterstelle, dass Migranten in größerem Umfang selbst ihre Integration verweigerten. Dass dafür die notwendige Datenbasis fehle und der Staat selbst zu wenig für Integration tue, werde dabei ausgeblendet, kritisierten die Sprachexperten. Zudem wurde auch die Formulierung "Geschwätz des Augenblicks" gerügt, mit der der Dekan des Kardinalskollegiums, Angelo Sodano, bei der Ostermesse des Papstes 2010 die massiven Vorwürfe sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche habe beiseiteschieben wollen.

Das Unwort des Jahres wird bereits seit 1993 ausgewählt oder erkoren. Letztes Jahr trug den Titel das Wort "betriebsratsverseucht".

[News] Sherlock lebt bald wieder

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Januar 19, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Ok, ich muss zugeben, nicht aus Fleisch und Blut... aber, es wird neue Geschichten rund um den Meisterdetektiv Sherlock Holmes geben. Bekannt wurde er durch seine schrägen Geschichten und sein Leben rund um die Bakerstreet 221. Sein "Vater"war Sir Arthur Conan Doyle, der bereits vor über 80 Jahren starb (1859-1930).

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Doch die Conan-Doyle-Gesellschaft hat einen Nachfolger gesucht und gefunden und entschieden, dass die Geschichten rund um den Ermittler weitergehen sollen. Das große und schwere Erbe tritt jetzt Anthony Horowitz an, der sich auf seine zukünftige Arbeit freut: «Ich habe mich mit 16 in die Geschichten über Sherlock Holmes verliebt. Ich konnte nicht widerstehen»

Sir Arthur Conan Doyle selbst hat rund 60 Geschichten und Romane geschrieben in den Holmes mit seinem Partner Dr. Watson ermittelt.

Wer sich für Anthony Horowitz interessiert und wissen möchte, wer dahinter steckt, kann sich ja mal auf seiner Homepage umschauen. Dort  gibt es Informationen zu ihm und vor allem auch darüber, was er bisher schon geschrieben hat. http://www.anthonyhorowitz.com/work/books.html (<- auf Englisch!)

Dienstag, 18. Januar 2011

[News] Das "Goldene Buch" geht an...

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Januar 18, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
... Cordula Stratmann. Lange wurde geraten .. und auch bei Twitter wurde gemunkelt wem KiWi-Verleger Helge Malchow wohl das "Goldene Buch" überreicht, dass er mit sich rumträgt.

Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet. Das "Goldene Buch" erhält Cordula Stratmann für ihren Roman "Sie da oben, er da unten", der bereits mehr als 100.000 mal verkauft worden ist. Aus diesem Grund wurde sie von ihrem Verlag ausgezeichnet.

Das ist das erste Bild und offensichtlich hat sie sich gefreut!

Montag, 17. Januar 2011

Rezension: Das Tal *Season 1: Das Spiel*

Eingestellt von Kendra um Montag, Januar 17, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post



....die Vergangenheit holt einen immer ein....


Klappentext des Inhaltes:

Eine coole Einweihungsparty im Bootshaus, so feiern die neuen Studenten ihre Ankunft im Grace College.
Doch schon bald merken Julia und ihre Freunde, dass in dem abgelegenen Tal mitten in den kanadischen Bergen etwas nicht stimmt.
Wozu die vielen Verbotsschilder rund um das College? Und warum ist der Ort nicht auf Google Earth zu finden?
Die Lage spitzt sich zu, als Julias Bruder Robert beobachtet, wie ein Mädchen in den Lake Mirror springt und von einem Strudel nach unten gezogen wird. Aber niemand schenkt seinen Worten Glauben-nicht einmal Julia.
Noch ahnt sie nicht, dass die dunklen Schatten der Vergangenheit, die sie für immer überwunden glaubte, hier im Tal wieder an die Oberfläche drängen.


Meine Meinung:

"Das Spiel" ist der erste Teil bzw. Season von einer Tetralogie, in der noch weitere 3Bände "Das Tal" vervollständigen und auch vollenden.

Krystyna Kuhn schafft es schon in diesem Teil mehr als gekonnt, den Leser von Anfang an in ihrer Geschichte zu fangen und ihn begeistert in das Tal hineinzuführen.
Der Schreibstil und die Erzählart lesen sich wie Butter :-)
Ich habe praktisch an den Buchstaben und Wörter, sprich Sätzen gehangen. So ist es natürlich auch kein großes Wunder, dass ich dieses Buch an einem Abend komplett fertig gelesen habe. Ich denke, das spricht schon völlig für sich! :-) -Denn Achtung: Wenn man erst einmal das Tal betreten hat, wird es schwer wieder den Fußherauszubekommen, bzw das Buch zu zuklappen-

Auch die Charaktere wurden sehr vielschichtig und sehr individuell beschrieben. Außerdem gibt es noch sehr viel Ausbaupotenzial für die weiteren Teile, die die auftauchenden Personen betreffen. Denn sie sind sehr interessant und vor allem sehr undurchsichtig beschrieben worden, das heißt es gibt noch einige Geheimnisse die gelüftet werden müssen.

Ein großes Geheimnis wird bereits in "Das Spiel" preisgegeben, als man etwas von der Vergangenheit der 2 Hauptpersonen Julia und Robert erfährt.
Während man sich noch anfangs des öfteren fragt, warum sie eine Woche nach Schulbeginn in das abgeschiedene College für Eliteschüler in den Rocky Mountains kommen, wird schon bald immer mehr klar, dass sie vor irgendetwas in ihrem alten Leben flüchteten. Doch wenn sie gedacht haben, dass sie nun auf dieser Schule in Sicherheit sind, sind sie leider auf dem Holzweg. Denn bereits kurz nach der Ankunft stellt Robert fest, dass dieser Ort böse ist....
Ob es an seiner inneren Intuition oder an der bedrückenden Atmosphäre liegt, sei mal dahingestellt. Doch seine düsteren Vorahnungen werden bald Wirklichkeit, als ein Mädchen auf der Schule spurlos verschwindet....während die meisten von einem Unfall ausgehen, wird schon bald klar , dass es sich hierbei um einen Mord handelt, denn das Mädchen konnte unmöglich auf die Klippen gelangen, denn es saß im Rollstuhl. Doch warum wurde sie getötet? Und vor allem wer hat sie umgebracht?
Denn die meisten Schüler und Lehrer sind mehr als geheimnisvoll und haben einiges zu verbergen. Oder ist nur der Ort an allem Schuld?
Denn er soll jeden Menschen verändern.....Ein Ort, der bereits eine düstere Vergangenheit hat, als damals eine Gruppe von Schülern spurlos verschwand...


Wirklich ein gelungener Auftakt der Reihe! Fragen über Fragen tauchten in diesem Buch auf und man wartete immer gespannt darauf, dass endlich Licht ins Dunkle gebracht wurde. Sehr stimmungsvoll fand ich die dunkle, mystische und bedrohliche Atmosphäre die unterschwellig vorherrschte.
Vor allem die ungelösten Fragen, die am Ende erneut auftauchen , machen es geradezu unmöglich nicht die Fortsetzung zu lesen. Deswegen werde ich mir bald den nächsten Teil zulegen, indem hoffentlich wieder soviel Spannung aufgebaut wird :-)


Buchinformationen: Arena Verlag, ISBN: 9783401064727, Preis: 9.95


Autoreninformation:

Krystyna Kuhn wurde 1960 als siebtes von acht Kindern in Würzburg geboren.
Sie studierte Slawistik, Germanistik und Kunstgeschichte und arbeitete als Redakteurin. Seit 1998 ist sie freischaffende Autorin und schreibt mit großem Erfolg Thriller. Krystyna Kuhn lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt.

Nähere Informationen: www.krystyna-kuhn.de

(Quelle: aus dem Buch "Das Spiel")

[Kendra] Who Am I?

Eingestellt von Falballa um Montag, Januar 17, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Name: Nadine Ehrenberg

Geburtstdatum: 18.10.1983

Wohnort: Lorsch/Hessen

Beruf:   Buchhalterin/gelernte Bankkauffrau

Lieblingsfarbe: hellgrün und schwarz/weiß

Hobbies: Lesen^^, Schreiben, Tanzen, Musik, Kino, Freunde

Ich mag: Menschen, die freundlich und hilfsbereit sind und einen guten Humor haben (nicht ironisch), außerdem mag ich Sommer und Sonne, und ich mag besonders wenn mein Umfeld glücklich und zufrieden ist (da ich jeglichen Streit und schlechte Stimmung hasse)

Ich mag nicht: untolerante, gehässige und feindselige Menschen, ich mag keinen Winter und keinen Schnee (auch wenn es schön aussieht^^), außerdem  verabscheue ich jegliche Ungerechtigkeiten

Warum ich Bücher liebe: Weil ich immer wieder davon fasziniert bin, wie  es ein Buch schafft dem Menschen ganz andere Welten, Horizonte und neue Anregungen näher zu bringen und ihn damit etwas von seiner eigenen Realtität ablenkt. Man kann auch sagen: für mich sind Bücher ein aufregender Kurzurlaub für die Seele. Man weiß nie wohin die Reise geht und welche Emotionen man durchlebt....doch eins ist sicher.. spannend ist es immer!!
 
Mein Lieblingsbuch: Das finde ich sehr schwierig, da ich viele Bücher über alles liebe....aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre es "Das Herz ihrer Tochter" von Jodi Picoult
 
Mein Lieblingsautor:  Jodi Picoult und L.J Smith

[Fundstück] Lange nicht gehört, und wieder erkannt

Eingestellt von Falballa um Montag, Januar 17, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post

Sonntag, 16. Januar 2011

[News] Skandal beim Literaturnobelpreis?

Eingestellt von Falballa um Sonntag, Januar 16, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Damals.... vor rund 50 Jahren... da gab es auch schon den Literaturnobelpreis. Doch jetzt kam heraus, das nicht immer alles glatt lief.

Die Protokolle der Sitzungen werden erst rund 50 Jahre nach der Vergabe veröffentlicht, also konnte man jetzt in die Akten von 1960 und 1961 schauen. Das hat das "Sydsvesnka Dagbladet" auch getan und etwas Interessantes herausgefunden.

1960 waren sich die Komiteemitglieder uneinig darüber, wer denn in diesem Jahr den Preis gewinnen soll. Zur Wahl standen der franz. Dichter Sant-John Perse und der Jugoslawe Ivo Andric. Schaut man genau nach, sieht man, dass die beiden Herren die Preise nacheinander erhalten haben, und das aus einem ganz bestimmten Grund.

Da man sich offensichtlich nicht einigen konnte, entschied man das der Franzose den Preis 1960 bekommt, denn in der Akademie saß Dag Hammarskjöld, der hatte Perse übersetzt. Deswegen bekam der Franzose zuerst den Literaturnobelpreis und um darauf folgenden Jahr bekam ihn dann der Jugoslawe.

Skandal oder ausgleichende Gereichtigkeit? Kann man soviele Jahre danach noch etwas an der Entscheidung ändern, oder sollte man das überhaupt?

[News] Raubkopien im Umlauf - na und?

Eingestellt von Falballa um Sonntag, Januar 16, 2011 1 Kommentare Links zu diesem Post
Man glaubt es kaum, aber es ist wahr... es gibt Menschen die stören sich an Raubkopien nicht. Sie kaufen sogar extra diese, statt des Originals. Es handelt sich dabei um das neue Buch von Mario Vargas Llosa "El sueno del celta". Von diesem Buch sind Unmengen an Raubkopien in den Umlauf gekommen.

Diese Exemplare sind aber so schlecht, dass unzählige Rechtschreibfehler eingebaut sind, und teilweise sogar ganze Seiten fehlen. Doch in der peruanischen Hauptstadt Lima sieht darin niemand ein Problem, und diese Exemplare werden dort verstärkt gekauft. Der Grund ist simpel: Das Original für 18,60€ ist einfach nicht in ihrem Budget enthalten.

Von den Raubkopien sind Massen in Umlauf, allein in Lima sollen es mehr als 100.000 sein.... das ist eine größere Anzahl als die Startauflage des Originals selbst.

Unglaublich, aber wahr...

Freitag, 14. Januar 2011

[News] Neues von Stief Larsson

Eingestellt von Falballa um Freitag, Januar 14, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Noch vor seinem Tod hat Stieg Larsson es geschafft seine Trilogie zu beenden. Weltweit damit ist er erfolgreich geworden und überall wird sie verfilmt. Doch der Autor ist tod und es wird keine Nachfolger geben.

Jetzt gibt es aber doch Neues, und zwar von seiner langjährigen Lebensgefährtin Eva Gabrielsson. Sie war zusammen mit dem Erfolgsautor und beschreibt jetzt seinen Weg zu seinem großen Werk und über das Zusammenleben mit Autor. Das Buch erscheint unter dem Titel "Millenium, Stieg und ich" am Mittwochn gleichzeitig in Frankreich, Schweden, Norwegen. Kurz darauf in vielen anderen Ländern.

In dem Buch schreibt sie auch, dass sie in der Lage wäre den vierten Band zu schreiben und die Trilogie zu vervollständigen, bzw. die darin geschilderte Geschichte fertig zu stellen, denn zu Lebzeiten hat sie gemeinsam mit ihm geschrieben. Sie würde dies auch tun, wenn die Familie es nicht ablehne, dass sie rechtmäßig über das Werk verfügen darf.

Sie selbst hat 32 Jahre mit dem Autor zusammengelebt, der vor rund sechs Jahren im Alter von 50 Jahren an einem Herzinfakt starb. Doch seine Lebensgefährtin ging leer aus, denn die beiden waren nicht verheiratet und Larsson hatte kein Testament verfasst. Somit ging seine komplette Hinterlassenschaft (nach schwedischem Recht) an den Vater und den Bruder. Seine Bücher verkauften sich weltweit mehr als 45 Millionen Mal. Gabrielsson kämpft immernoch um das Recht an den "moralischen Rechten" für das Werk.

Wie seht ihr das? Sollte sie (wenn sie die Recht irgendwann mal bekommt), die Trilogie wirklich fortführen?

[News] Treffen mit Stephenie Meyer

Eingestellt von Falballa um Freitag, Januar 14, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post



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Mit ihrer Twilight-Saga hat sie die Welt erobert und Millionen Menschen erreicht. Auf ihrer Homepage wurde jetzt mitgeteilt, dass es ein besonderes Treffen mit ihren Fans stattfinen wird, und jeder kann sich bewerben.

In der Hachette Book Group wird im Bereich "Little Brown Books for Young Readers" die besondere Veranstaltung stattfinden. Daran teilnehmen können 10 ausgewählte Fans aus eutschland, Italien, Frankreich, Brasilien, China, Mexiko, Taiwan, Großbritannien, Kanada und den USA.

Der Grund für diese Veranstaltung ist die Veröffentlichung des Buches "The Twilight Saga: The Official Illustrated Guide", der am 12. April auf den Markt in Amerika kommt. Im Deutschland und Umgebung erscheint das Buch am 13.04.2011 und hat 524 Seiten. Dabei handelt es sich um ein Biss-Handbuch, dass besonderes Material enthält: Charakterportraits, Familienstammbäume, Karten .... und und und...

Die Verlage in den einzelnen Ländern erwählen jeweils einen Kandidaten, der sich dann mit einem Vorab-Exemplar von dem neuen “Biss Handbuch” auf ein ausführliches Gespräch mit Stephenie Meyer vorbereiten kann. Stephenie Meyer verspricht, auf alle Twilight bezogenen Fragen einzugehen.
Das einzige, was ich nach meinem ersten Buch vermisst habe, ist die Chance auf eine schöne Zeit mit meinen Lesern auf Lesereisen“, sagt Meyer. “Bei einer Veranstaltung mit nur zehn oder zwanzig Personen, konnte ich alle ein wenig kennenlernen und besser jede einzelne Frage beantworten. Ich bin so aufgeregt, dass ich bald wieder die Gelegenheit haben werde etwas Zeit mit Fans aus vielen verschiedenen Ländern zu verbringen.”
Wir bekommen Hunderte von Anfragen für die Teilnahme an Lesungen von unseren ausländischen Partnern für Stephenie“, berichtet Megan Tingley, Senior Vice President und Publisher von Little Brown. “Da es physikalisch unmöglich für einen Autor oder eine Autorin ist an so vielen Orten zu sein, dachten wir, es wäre schön, einige Fans zu ihr zu bringen.
Die offiziellen Regeln für die Verlosung  in den Vereinigten Staaten und Kanada, inkl. Eintritt-Details und Teilnahmebedingungen sind seit dem 12.01.2011 auf  TheTwilightSaga.com einsehbar. BewerberInnen für das Date mit Stephenie Meyer müssen mindestens 13 Jahre alt sein.

Wann und wo diese Veranstaltung stattfinden wird, bleibt geheim, bis nach der Veranstaltung, denn sie soll persönlich sein und auch klein gehalten werden.

Hier die offizielle Meldung auf ihrer Seite: http://www.stepheniemeyer.com/index.html#85

Dienstag, 11. Januar 2011

[Rezension] Nach dem Sommer - Maggi Stiefvater

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Januar 11, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Script5 Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt und endlich habe ich es geschafft es zu lesen!

Autorin: Maggi Stiefvater
Titel: Nach dem Sommer
Originaltitel: Shiver

In Deutschland erschienen: Septemner 2010
424 Seiten
ISBN 978-3-8390-0108-0
Hardcover

Inhalt:
Noch als Kind wird Grace von Wölfen angegriffen und in den Wald gezerrt. Doch einer von ihnen rettet sie aus der Situation. In den nächsten Jahren kann sie diesen Wolf immer wieder beobachten wie er am Waldrand steht und sie anscheinend beobachtet. Den Wolf erkennt sie immer wieder an seinen markanten gelben Augen. Es scheint, als würde die beiden ein besonderes Band verbinden. Eines Tages ändert sich alles, als Jäger nach den Wölfen suchen. Grace versucht alles um die Jagd aufzuhalten, wir aber von einem Polizisten nach Hause begleitet. Auf der Veranda findet sie einen Jungen, nackt und verletzt.... mit markanten gelben Augen.

Mehr will ich vom Inhalt gar nicht verraten.

Meine Meinung:

Von dem Buch habe ich im Voraus unglaublich viel Gutes gehört und einige sagten sogar: "Es übertrifft die Twilight Saga". Auf dieses Buch war ich gespannt, denn Twilight war in den letzten Jahren mein absolutes Highlight.

Das Cover muss ich sagen, finde ich unglaublich hüsch und süß. Mit den Ästen und Blättern ist ein wichtiges Element aus dem Buch aufgegriffen worden. Auch die Darstellung der beiden Figuren finde ich äußerst gelungen. Absolut süß und so vollkommen zutreffend!

Der Deutsche Titel "Nach dem Sommer" ist in meinen Augen ähnlich zutreffend wie der Englische "Shiver" (Übersetzung: zittern). Oft bin ich mit dem deutschen Titel nicht zufrieden, aber in diesem Fall, ist "Nach dem Sommer" eben ein wichtiger Punkt im Buch. Wenn der Sommer vorbei ist, was dann? Dann kommen die Wölfe, dann ist Grace Leben in ihren Bahnen. Bis zu einem Sommer. Denn nach diesem Sommer, ist alles anders. Aber auch "Shiver" hat den Punkt getroffen, denn das worum es geht ist "zittern" ... die Angst vor der Kälte, denn sie ändert alles.

Ich habe das Buch total motiviert und mit Vorfreude angefangen, aber bin leider schnell enttäuscht gewesen. Ich habe etwas wie Twilight erhofft, und bin mit etwas ganz anderem bedient worden. Meine Erwartung war nicht erfüllt, deswegen habe ich das Buch erst nochmal zur Seite gelegt und war sauer. Da man Bücher aber zu Ende liest, habe ich weiter gelesen und als die Geschichte begann sich zu entwickeln, änderte sich meine Meinung. Zu Beginn langsam, aber die letzten 100 Seiten haben mich überzeugt.

Ich denke, das Buch muss man ohne den Hintergrund Twilight betrachten, für mich war das ganz wichtig. Außerdem musste ich auch sehen, dass das Buch (in meinen Augen) eine andere Liebe beschreibt, als die in Twilight. Für mich persönlich war die Liebe und auch die Geschichte zu Beginn eher für ein jüngeres Publikum (ist ja auch ein Buch für junge Erwachsene), für mich fast aber einen ticken zu jung.

Die Autorin benutzt eine Sprache, die ich sehr gerne mag. Sie ist "alltäglich", nah am Menschen und an der wirklichen Sprache. Sie ist nicht aus der Luft gegriffen und ermöglicht einen angenehmen Lesefluss. Im Laufe des Buches habe ich mich immer mehr daran gewöhnt und die Sprache und Wortwahl macht unglaublich viel von der Geschichte aus.

Zu den Charakteren kann man einiges sagen: Es gibt zu Beginn zwei Hauptcharaktere und viele Nebencharaktere. Deren Wichtigkeit und Präsenz ändert sich im Buch. Im Mittelpunkt stehen Grace und der Wolfsjunge "Sam". Grace ist ein ruhiges Mädchen, dass in einer anderen Welt zu Leben schein. Alles dreht sich um die Wölfe und sie hat eine leicht kindliche Art an sich. Ihr besten Freundinnen sind Rachel und Olivia, die schon in der Pubertät stecken und sich für mehr als Wölfe interessieren. Sam ist mal Wolf und mal Junge. Als Junge scheint er ein bisschen aus einer anderen Welt. Er liest gerne Gedichte, ist gebildet und schüchtern. Er ist eine Art Waise, der von seinen Eltern misshandelt wurde, und vom Rudelführer zu einem Wolf verwandelt wurde und so seinem Elternhaus entfliehen konnte/musste. Isabell und ihr Bruder Jack nehmen zum Ende des Buches auch eine immer stärkere Rolle ein und bringen viel Unruhe in die Geschichte und eine komplett neue Wendung. Zwar sind beides nur Nebencharaktere, und einer von beiden verschwindet auch noch im ersten Buch, doch sind beide von großer Bedeutung für die Entwicklung der Geschichte.

Das Buch ist aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Entweder aus Sicht von Grace oder aus Sicht von Sam. Auch wenn Sam in Wolfsgestalt ist, werden Kapitel aus seiner Perspektive geschrieben und seine Gedanken werden wiedergegeben. Jedes neue Kapitel enthält eine Zusatzinformation: Die Temperatur. Je niedriger die Temperatur, mit so mehr Spannung liest man das Kapitel. Man bekommt schnell mit, dass bei Kälte immer die Gefahr droht, dass sich der Junge Sam in einen Wolf verwandelt, denn das ist ihr Schicksal. Sie haben immer nur den Sommer. Und auch die sind gezählt.

Das Buch gewinnt ab der Hälfte an Spannung, denn man zittert förmlich mit und spürt die Angst von Grace bei jedem kleinen Wind, dass Sam sich verwandeln könnte. Die Kälte aus dem Buch übertragt sich förmlich auf den Leser und man bangt mit. Die Geschichte um die beiden spitzt sich zu und die Ereignisse überschlagen sich. Gut gefällt mir, dass man meistens von beiden Hauptcharakteren die Gedanken mitbekommt und so viel mehr Informationen erhält. Ich möchte nichts weiter von der Geschichte verraten, deswegen gibt es hier nicht mehr zum Inhalt.

Es gibt zwei Dinge im Buch die mich wirklich überrascht haben: Ein Wolf stirbt, womit ich absolut nicht gerechnet habe. Und, das letzte Kapitel.... es ist einfach unglaublich und so genau beschrieben. Man ist quasi in der Situation selbst und ich habe aufgehört zu Atmen und voller Vorfreude gelesen. Und als die Spannung ihren Höhepunkt erreicht, ist das Buch zu Ende!

Jetzt bin ich absolut angefixxt und will weiterlesen. Den zweiten Teil gibt es bereits auf Englisch. Auf Deutsch erscheint er erst im September. Ich werde wohl bald die Buchhandlung stürmen und mir den zweiten Teil auf Englisch kaufen.

Fazit:

Eine süße Geschichte, die sich erst entwickeln muss. Mich konnte sie allerdings spätestens ab der Mitte des Buches überzeugen und auch die oft angesprochene Ähnlichkeit zu Twilight kann ich im Nachhinein vestehen. Ob ich das Buch empfehlen würde? Ja, für jeden der eine süße und romantische Geschichte lesen will, die Spannung beweist.

[News] Akhnali doch nicht in die Türkei

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Januar 11, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
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Erst vor wenigen Tagen habe ich euch berichtet, dass Dogan Akhanli zu seiner Verhandlung in die Türkei reisen möchte. Wie sich jetzt herausstellte, war diese Meldung falsch, oder er hat seine Meinung geändert. Jetzt wird er wohl nicht mehr in die Türkei reisen.

«Ich habe durch das Einreiseverbot keine Chance, am 9. März dabei zu sein. Aber das wollte ich auch nie, da schweige ich sowieso», sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Köln. Die Grenze der Willkür sei erreicht. «Ich habe Angst, aber ich habe auch Prinzipien. Es ist mein Recht, dass meine Unschuld offiziell anerkannt wird.»

Letzte Woche ist Akhanli von Istanbul zurück nach Köln. Doch vorher wurde er am Flughafen stundenlang festgehalten und konnte das Land nicht wie ein normal Reisender verlassen: «Statt einfach auszureisen, bin ich offiziell abgeschoben worden», sagte der 53-Jährige.Doch das war nicht genug: Ihm wurde außerdem ein Einreiseverbot auferlegt. Der Grund ist lächerlich: Er hat sich mehr als drei Monate in der Türkei aufgehalten, allerdings ohne gültiges Visum. (Zur Erinnerung: Er saß von August bis Anfang Dezember im Gefängnis.)

Noch ist unklar, wie lange dieses Einreiseverbot gelte.  «Wenn ich keine Verbindung mehr zur türkischen Sprache und zu türkischen Literaten habe, verliere ich meine Fähigkeiten.» Schreiben sei auch im Gefängnis seine Rettung gewesen. Die Erlebnisse während der viermonatigen Haft will Akhanli mit Hilfe eines Freundes veröffentlichen. «Ich war nicht nur Opfer, sondern auch Zeuge.» Der Beitrag solle aber «kein Manifest werden, sondern eine einfache Erzählung».

Nach dem er aus der Haft entlassen wurde, reiste er wie urspünglich geplant in seine Heimatstadt. Wie schon berichtet, wollte er hier ursprünglich seinen totkranken Vater treffen - was er durch die Haft nicht mehr geschafft hat. Doch der Besuch seiner Heimat hat ihm trotzdem viel bedeutet, denn er hatte das Gefühl, die türkei gefühlstechnisch verloren zu haben. Die Bewohner haben ihm geholfen diese Verbindung neu einzugehen. Dabei hat er auch festgestellt, dass sich die Türkei seit Anfang der 90er verändert (da war er zum letzten Mal dort) und findet das Land jetzt "dynamischer und moderner". Dennoch sieht er ein Hauptproblem der Türkei: keine Demokratie!

Die Lösung sei ein Beitritt zur EU. «Das ist die einzig mögliche Rettung für die Türkei, ein Rechtsstaat und eine Demokratie zu werden», sagte Akhanli. «Man sagt immer, Europa will die Türkei nicht. Aber umgekehrt ist die Türkei selbst unentschlossen.»

Weiterhin bleibt es also spannend wie sein Prozess ausgeht, und ob er dennoch hin kann, wenn er denn wollte. Denn er selbst sagt: «Die Grenze der Willkür ist erreicht».

Samstag, 8. Januar 2011

[News] Harry Potter doch kein Plagiat

Eingestellt von Falballa um Samstag, Januar 08, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Foto: DPA
Da wird J.K.Rowling wohl ein Stein vom herzen gefallen sein, auch wenn solche Vorwürfe meistens doch einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen. Ein amerikanisches Gericht hat sie jetzt von den Plagiatsvorwürfen freigesprochen.

Angeklagt wurde sie von den Anwälten des verstorbenen Autors Adrian Jacobs. Sie warfen der Erfolgsautorin vor aus einem seiner Werke abgeschrieben zu haben. Ein Richter entschied jedoch anders und sagte: „Eine Lektüre der Werke zeigt unmissverständlich, dass sie sich sowohl vom Inhalt als auch vom Stil her eindeutig voneinander unterscheiden“.Die Bücher würden bei den Lesern vollkommen unterschiedliche Reaktionen hervorrufen und könnten nicht ernsthaft miteinander verglichen werden, erklärte die Richterin."

Vorgeworfen wurde ihr, dass sie in ihrem vierten Band der Harry Potter Saga abgeschrieben hat, und zwar bei dem Buch "Willy the Wizzard", dass im Jahr 1987 erschien.

Da will wohl jeder was vom Kuchen abhaben!

[News] Noch ein Reporter in Haft?

Eingestellt von Falballa um Samstag, Januar 08, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Keine gute Zeit für Journalisten im Ausland, wenn man sich die aktuelle Situation anschaut. Bereits zwei Reporter des Springer-Verlags sitzen im Iran in Haft. Ihnen droht eine lange Haftstrafe.

Dieses Schicksal könnte bald ein weiterer Reporter mit ihnen teilen. Denn aktuellen Berichten zur Folge  wurde ein weiterer Reporter des Springer-Verlags an der Grenze von Griechenland und der Türkei festgenommen. Die Behörden dort teilten mit, dass er sich in einem militärischen Sperrgebiet aufgehalten habe und von den Truppen festgenommen wurde. Erst kürzlich wurden dort die Truppen aufgestockt, um die Flut an Einwanderern nach Griechenland zu bremsen.

Der Reporter arbeitet für das Hamburger Abendblatt, Die Welt und die Berliner Morgenpost. Den Berichten von heute Morgen zur Folge ist der Reporter bereits wieder freigelassen worden, muss aber mit einer Geldstrafe rechnen!

[News] Lesen für Liu Xiabo

Eingestellt von Falballa um Samstag, Januar 08, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Das Internationale Litertaurfestival in Berlin möchte in diesem Jahr etwas ganz besonderes machen. Am 20. März soll im Rahmen des Festivals und zum Anlass des "Jahrestages der 20 jährigen Lüge" eine weltweite Lesung für den inhaftierten Liu Xiabo stattfinden.

Geplant ist, dass an verschiedenen Orten und in verschiedenen Radiosendern ein Gedicht und ein Text des aktuellen Friedensnobelpreisträgers vorgelesen werden. Dafür ausgewählt wurden das Gedicht "Du wartest auf mich im Staub" und die Charta 8.

Ziel der Veranstaltungen sei es, das Bewusstsein für Inhalte und Formen politischer Kommunikation zu wecken und der Forderung nach Freilassung für Liu Ausdruck zu verleihen, teilte das ilb mit. Bisher haben mehr als 700 Autoren den Aufruf zur weltweiten Lesung unterzeichnet.

An dieser Lesung kann man sicher immernoch beteiligen und man kann die Texte anforder. Mehr Informationen dazu unter BuchMarkt.de .

Die Homepage zum Literaturfestival: http://www.literaturfestival.com/

Freitag, 7. Januar 2011

[News] Akhanli zurück in die Türkei?

Eingestellt von Falballa um Freitag, Januar 07, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Quelle: Kitab-Verlag
Erst vor kurzem habe ich euch berichtet, dass Dogan Akhanli aus der Haft entlassen wurde. Damals wurde er festgenommen, als er in der Türkei landete und wegen einem Raub, den er früher begangen haben sollte festgenommen wurde. Er war dort um seinen Todkranken Vater zu besuchen.

Jetzt wurde bekannt das Dogan Akhanli zum Prozess in die Türkei reisen und sein Urteil persönlich entgegen nehmen wird.

«Ich will im März da sein, ich will den Schutz, den mir die deutsche Staatsbürgerschaft bietet, nicht in Anspruch nehmen, sondern um mein Recht und meine Freiheit hier kämpfen», sagte Akhanli der «taz - die tageszeitung». Er habe Angst vor der Verhandlung in Istanbul: «Die Richter und Staatsanwälte haben hier ja so viel Macht - man ist ihnen ausgeliefert.» Der Schriftsteller war im Dezember - vier Monate nach seiner Festnahme - aus türkischer Untersuchungshaft entlassen worden.

Der Prozess wird am 09. März in der Türkei fortgesetzt. «Ich will einen klaren Freispruch, es soll alles bis zum Ende geklärt werden.» Er habe die Entlassung aus der Untersuchungshaft bereits wie einen Freispruch empfunden. «Ich kann nicht glauben, dass das Gericht im März die Farce fortsetzt und mich tatsächlich für etwas verurteilt, mit dem ich so offensichtlich nichts zu tun habe.» Akhanli ist zurzeit noch in der Türkei und will noch diese Woche nach Deutschland zurückkehren.

[Gewinnspiel] Der Sieger steht fest

Eingestellt von Falballa um Freitag, Januar 07, 2011 1 Kommentare Links zu diesem Post
Da sich leider keiner von den mysterioösen Emails gemeldet hat, wird nur unter den Kommentaren ausgelost, die tatsächlich unter dem Gewinnspielbeitrag sind. Somit kommen wir auf 35 verteilte Lose und einen glücklichen Gewinner!


Und Los Nummer 30 gehört zu Marcuria. Damit geht Elfenzorn nach Hannover und kann dabei helfen, mehr zu lesen als im Vorjahr!

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin und ich hoffe, du hast viel Spaß mit dem Buch.

Ich bedanke mich herzlich beim Überreuther Verlag für die Bereitsstellung dieses Gewinnspielexemplars!

Es tut mir leid, dass diesmal anscheinend etwas schief gelaufen ist und viele Kommentare irgendwo verschwunden sind. Allerdings weiß ich leider nicht wo und es hat sich auch keiner bei mir gemeldet. Ich hoffe natürlich, das beim nächsten Mal alles wieder glatt läuft!

[News] Tom Sawyer wird neu aufgelegt

Eingestellt von Falballa um Freitag, Januar 07, 2011 1 Kommentare Links zu diesem Post
Bildquelle
Vor kurzem habe ich schon berichtet, dass die Autobiografie von Mark Twain rund 100 Jahre nach seinem Tod erscheint und andere Dinge erst in vielen hundert Jahren. Jetzt gibt es wieder Neuigkeiten rund um den Schriftsteller, bzw. um eines seiner bekanntesten Werke.

Tom Sawyer wird in den USA neu aufgelegt und erscheint dort ab sofort in einer "politisch korrekten" Version. Der Verlga New South Books hat jetzt mitgeteilt, dass "schädliche Beiworte" entfernt worden sind. Um welche Wort es sich dabei handelt, hat der Verlag erst einmal nicht mitgeteilt. Trotzdem ist bekannt, um welche beiden Worten es sich auf jeden Fall handelt: "Nigger" und "Injun". Beides sind Schimpfwörter: Einmal für Schwarze und einmal für Indianer.

Dabei dachte ich mir erst, ok... früher hat man es zwar so gesagt, aber um politisch korrekt zu sein, lassen wir es mal so. Doch jetzt wird das N-Wort durch "Sklave" ersetzt und wird rund 219 Mal in dem Buch erscheinen. "Injun" wird durch "Rothaut" ersetzt.

Anlass für die Änderung der Originalversion ist simpel und irgendwie "typisch amerikanisch" (zumindest nach meiner Auffassung). Aufgrund der beiden Wörter sind die Bücher in vielen Schulen verboten worden und von linken Aktivisten und Politikern wurde immer wieder eine Zensur gefordert. Doch diese Zensur, die jetzt vorgenommen wurde, ist in den USA nicht durchweg ppositiv aufgenommen worden - zu Recht.

Scharfe Kritik kam von dem schwarzen Schriftsteller und Bürgerrechtler Ishmael Reed. Offenbar hätten die Zensoren die Bücher gar nicht verstanden, schrieb er im «Wall Street Journal». «Warum zensieren sie dann nicht die schwarzen Autoren, die das Wort verwenden? ... Zensieren wir dann auch Liedtexte? Zum Beispiel beim Musical "Show Boat"? Und Hip-Hop, wie wir es kennen, wäre tot.» Statt auf Wörterjagd zu gehen, sollten die Zensoren die 130 Jahre alten Bücher lieber mal lesen. «Sie würden feststellen, dass der "Nigger" Jim mehr Tiefgang und Profil hat als die Schwarzen, die man heute in Film, Theater und Literatur findet.»

Ich denke auch, dass es einen Unterschied macht, wann das Werk entstanden ist. Damals war es einfach so, nicht das ich es gut finde oder gut heiße, aber jeder lebt in seiner Zeit.

Donnerstag, 6. Januar 2011

[News] Dick King-Smit ist tot

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Januar 06, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Bildquelle: telegraph
Vielleicht wird einigen von euch der Name Dick King Smith nicht sagen, aber wenn ihr wisst, dass er die Vorlage für "Ein Schweinchen namens Babe" geliefert hat, dann macht es sicherlich klick!

Der Schriftsteller ist Brite und gehörte in seiner Heimat zu den erfolgreichsten Kinderbuch-Autoren. Für ihn selbst waren seine Werke ein "Bauernhof - Fantasien für Kinder". Und diese Idee kommt offensichtlich auch nicht von weit her, denn er selbst war ursprünglich Landwirt und kennt sich mit dem Leben auf dem Land offenbar gut aus.

Die Vorlage für "Ein Schweinchen namens Babe" hieß 1995 "Schwein gehabt, Knirps".

Gestorben ist King-Smith jetzt im Alter von 88 Jahren in seinem Haus in Bath, wie seine Familie mitteilte.

[Fundstück] Lesen

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Januar 06, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post

[News] Ost und West - immernoch ein Unterschied?

Eingestellt von Falballa um Donnerstag, Januar 06, 2011 1 Kommentare Links zu diesem Post
Ich selbst war zu klein, um das geteilte Deutschland zu erleben. Für mich gab es da nie einen Unterschied... Jetzt kommt das Thema (mal wieder) neu auf.

Foto:dapd
Das Thema kommt wirft nun Lutz Rathenow neu auf. Anlass dazu ist der Tod von Kinderbuchautorin und Dichterin Eva Strittmatter. Eva Strittmatter ist für mich persönlich eine ganz große der Literatur/Lyrik, denn durch ihre Gedichte, habe ich Gedichte verstehen gelernt! Oft hat sie meine Situation auf den Punkt genau geschrieben und mich tief im Herzen berührt. Die Nachricht von ihrem Tod hat mich doch betroffen gemacht.

Lutz Rathenow findet jedoch, dass Ost und West immernoch unterschiedlich wahrgenommen werden. Als bestes Beispiel dient der Medienanteil über den Tod von Eva Strittmatter. Während im Osten die Zeitungen anscheinend mit viel Hingabe und vielen Worten die Nachricht mitgeteilt haben, hat es im Westen nur für kurze Meldungen gereicht.

Aus großer Entfernung, zum Beispiel aus Frankfurt am Main betrachtet, könne es sein, dass die Lyrikerin als unpolitisch und linientreu erschien, sagte Rathenow weiter. "Aus Frankfurt an der Oder gesehen, ist sie natürlich nicht so staatstreu gewesen", fügte er hinzu. Ihm und seinen Kollegen im Jenaer "Arbeitskreis Literatur" seien die Gedichte Strittmatters zwar weniger interessant erschienen als die von Sarah Kirsch, Volker Braun oder anderen Lyrikern. Aber Eva Strittmatter sei eine "authentische Stimme" gewesen. und seinen Kollegen im Jenaer "Arbeitskreis Literatur" seien die Gedichte Strittmatters zwar weniger interessant erschienen als die von Sarah Kirsch, Volker Braun oder anderen Lyrikern. Aber Eva Strittmatter sei eine "authentische Stimme" gewesen.

Hmmm... wie seht ihr das.... gibt es wirklich einen Unterschied zwischen Ost und West? Ich behaupte, oft liegt es einfach daran, das Menschen grundsätzlich eher daran interessiert sind, was regional passiert und es nicht grundsätzlich um Ost und West geht.

Mittwoch, 5. Januar 2011

[Gewinnspiel] Gewinnspiel?

Eingestellt von Falballa um Mittwoch, Januar 05, 2011 6 Kommentare Links zu diesem Post
Hallo meine Lieben,

ich weiß, ihr wartet alle sehnsüchtig darauf, dass ich den Gewinner des Gewinnspiels mitteile, und das würde ich auch total gerne, aber ich habe ein Problem:

Es gab insgesamt 17 Kommentare... zwei davon habe ich verfasst, und nicholas hat keine Email geschrieben.

ABER... ich habe 29 Emails von Teilnehmern, die mir einen Kommentar geschickt haben. Bei vielen Emails steht auch bei, wann der jeweilige Beitrag veröffentlicht worden sein soll, aber im dazugehörigen Beitrag gibt es keinen Kommentar und im gesamten Blog (ich kann alle Kommentare chronologisch einsehen) gibt es sie auch nicht..... wo haben diese Leute ihren Kommentar hinterlassen?

Ich hoffe, dass mir irgendwer antworten kann. Sollte ich nicht bis morgen Abend eine Lösung für das Problem haben, wird am Freitag der Gewinner aus den Kommentaren im Beitrag gelost.

Tut mir leid für die Umstände, aber ich verstehe das Problem selber nicht.

Liebe Grüße,
Falballa

Dienstag, 4. Januar 2011

[Intern] Wünsche

Eingestellt von Falballa um Dienstag, Januar 04, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Bildquelle
Zu Beginn des Jahres wollen wir euch die Möglichkeit geben uns eure Wünsche zu erzählen. Nicht, wie zu Weihnachten, sondern in Bezug auf unseren Blog..

- Welche Erwartungen habt ihr an den Blog?
- Was findet ihr besonders gut, oder besonders schlecht?
- Was würdet ihr verbessern?
- Was fehlt euch noch?

Eben solche Dinge. Im Kommentar könnt ihr uns sagen was euch auf dem Herzen liegt. Damit könnt ihr uns helfen, unseren Blog zu verbessern, habt aber gleichzeitig auch die Möglichkeit zu sagen, was ihr besser findet und wir können auf eure Wünsche eingehen.

Liebe Grüße

Montag, 3. Januar 2011

[Intern] Neues Jahr mit neuen Gesichtern?

Eingestellt von Falballa um Montag, Januar 03, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post
Das Jahr 2011 soll für den Mediencircus eine Weiterentwicklung sein und das Pensum wird stetig größer. Wir versuchen immer aktuell zu sein und euch täglich neue Nachrichten rund um das Thema Literatur und Kultur zeigen.

Jetzt suchen wir auch in diesem Jahr wieder ein paar nette Leute, die Interesse haben mitzumachen. Diese "Jobs" hätten wir noch zu vergeben:

2-3 Newsposter: Ein Newsposter hat die Aufgabe nach Möglichkeit täglich Nachrichten aus dem Bereich Literatur und Kultur zu suchen und im Blog davon zu berichten. Du solltest jeden Tag ein bisschen Zeit haben und auf einschlägigen Seiten nach den interessantesten Nachrichten zu schauen. Du solltest die Nachrichten in deiner eigenen Sprache gut verpacken und vor allem selbst Interesse am Thema haben.

2 Buchkritiker: Außerdem würden wir uns über weitere Buchkritiker freuen. Der "Job" ist weniger Zeit aufwendig, denn du bloggst nur, wenn du gerade ein Buch fertig gelesen hast. Danach stellst du das Buch bei uns vor und schreibst eine Rezension oder gibst einen Hinweis ob du das Buch empfehlst, oder wir alle lieber die Finger davon lassen sollten. Auch du solltest Lust am Schreiben haben und ca. 3-4 im Monat ein Buch vorstellen.

2 Veranstaltungs-Informanten: Dieser Person kommte eine spezielle Aufgabe zu, denn sie hat die Aufgabe von Veranstaltungen zum Thema Literatur und Kultur zu berichten. Dabei kann es sich um Ausstellungen, Lesungen oder Literaturfeste handeln. Auch dieser Job hat keine festen Zeiten, sondern richtet sich nach den Nachrichten und den Veranstaltungen. Du solltest also regelmäßig Zeit finden die aktuellen Veranstaltungen zu suchen und davon zu berichten. Gut wäre auch, wenn du Informationen zu Eintrittspreisen oder wichtige Informationen dazu schreibst.

Wenn ihr eine weitere Vorschläge oder Ideen habt, könnt ich euch natürlich auch gerne melden.

Wer also Interesse hat mitzumachen kann sich einfach via Email oder ICQ bei mir melden:

Email: mediencircus@googlemail.com
ICQ: 299776415

[Rezension] Nox von Michael Borlik

Eingestellt von Kendra um Montag, Januar 03, 2011 0 Kommentare Links zu diesem Post


...die Verhinderung eines Fluches....


Klappentext des Inhaltes:

Unsere Welt wird bewohnt von Menschen und den Kindern der Nacht Hexen, Werwölfen und Vampiren. Der Rat der Nox wacht über das empfindliche Gleichgewicht zwischen Gut und Böse.
Und Tara stellt eine Bedrohung für dieses Gleichgewicht dar, denn in ihr vereinen sich zwei der drei Blutlinien der Nacht.
Als der Halbdämon Sky ihr einen Weg anbietet, sich aus dem Schatten der Prophezeiung, der über ihr liegt, zu lösen, greift Tara mutig zu.
Sie hat nichts mehr zu verlieren.
Und der Weltuntergang muss verhindert werden koste es, was es wolle ...



Meine Meinung:

"NOX : Das Erbe der Nacht" von Michael Borlik ist ein überaus fesselnder Roman, der mich schlichtwegs in allen Punkte überzeugte.
Nicht nur die überaus fesselnde Schreibweise die mich in Bann schlug sei hier erwähnt, nein auch das sehr ausgefallene und faszinierende Design des Buches ist sehr positiv ins Auge gestochen.
Da wäre zu einem das sehr intensive Cover, das vorwiegend in schwarz gehalten wurde, mit einem Blickfang ausgestattet in Form von Augen inmitten der Konturen eines Vogels. Aber wer denkt dass dies schon alles war hat sich getäuscht, denn auch die Innenseiten versprechen eine Überraschung, denn einzelne Seiten sind ganz in schwarz gehalten und heben sich meiner Meinung nach sehr gut von dem normalen weiß ab :-) Diese besondere Seiten heben die Gedankengänge und Gespräche von anderen Personen wieder und sind daher nicht in der gewohnten Ich - Schreibweise der übrigen hellen Seiten verfasst.

Kurzinhalt:

Tara MacLear die sich bereits mit ihrer Geburt mit einer unheilvollkündigten Prophezeiung herumschlagen muss, wird erst richtig in den Strudel der Probleme gezogen, nachdem ihre (von den Toten auferstandene) Großmutter sie dazu zwingen will ihr Schicksal zu erfüllen, sprich die Auferstehung des gefallenen Engels Liliths in die Tat umzusetzen.
Da Tara nicht nur Hexenblut sondern auch Vampirblut in ihren Adern vereint , muss sich sich letztendlich nur noch mit einem Werwolf paaren, damit aus dieser Verbindung dann die wiederauferstandene Lilith entstehen kann, Doch dies wäre eine Katastrophe, denn erneut würde ein schlimmer Krieg zwischen der Dunklen Seite und der Menschheit entbrennen, diesmal ohne die Hilfe der Engel, die sich aus dieser Welt seit der letzten großen Schlacht zurückgezogen haben.
Während sie nicht nur den Hass und der Wut ihre wahnsinnigen Großmutter entgehen muss, die dunkle Kräfte ihr eigen nennt, muss sich auch noch dem Rat der Nox entgehen, dessen Anliegen es ist sie unschädlich zu machen, damit sie keine Gefahr für die Welt darstellt. Doch zum Glück findet sie bald in dem Halbdämon Sky, dem Werwolf Taylor und dem Menschen Danny Hilfe und Freunde zugleich. Z
usammen bestehen sie so einige gefährliche Situationen und kommen sich langsam näher. Dabei müssen sie nicht nur in ein Hochsicherheitslabor einbrechen um einen eingesperrten Engel zu befreien , der ihnen ihre einzige Waffe gegen einen mächtigen Feind; Asmodis aufladen kann,
Denn dieser versucht in Rom das alte Dämonenportal zu öffnen um die Welt in Chaos zu stürzen....

Nicht nur der sehr fesselnde Inhalt machte dieses Buch zu einem Lesevergnügen.
Auch die Charaktere waren sehr überzeugend und äußerst interessant angelegt, so konnte ich sehr leicht einen näheren Bezug zu den vier Freunden finden. Auch die Intrigen und die versteckten Machenschaften der einzelnen Mitglieder des Rates fand ich sehr spannend und immer wieder erneut überraschend.
Ein wunderbarer Roman der von mir sehr verdient wie ich finde 5 volle Sterne abräumt.


Buchinformationen:
Verlag: Thienemann, ISBN: 9783522201155, Preis: 16,90 €



Autoreninformation:

Michael Borlik wurde 1975 in Brühl bei Köln geboren und hatte schon immer ein Faible fürs Fantastische.
Besonders die Geschöpfe der Nacht haben es ihm angetan.
Begegnet ist er bis jetzt noch keinem - soweit er weiss.
Schliesslich geben sie sich nicht immer gleich zu erkennen....


(Quelle aus dem Buch: Nox)
 

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